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Schulen

Jetzt geht es los: Nach Abriss folgt Neubau am Gymnasium in St. Goarshausen

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Foto: SPD vor Ort in St. Goarshausen am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium - von links nach rechts: Jörg Denninghoff (Landrat), Günter Kern (Kreistagsmitglied), Roger Lewentz (MdL), Carsten Göller (Fraktionsvorsitzender) und Mike Weiland (SPD-Kreisvorsitzender).

ST. GOARSHAUSEN Die derzeit größte Baustelle an einer Kreisschule haben Vertreter der SPD Rhein-Lahn und der SPD-Kreistagsfraktion gemeinsam mit MdL Roger Lewentz und Landrat Jörg Denninghoff besucht. Im Rahmen eines vor Ort Termins konnten sich die SPD-Vertreter ein Bild vom Fortgang der laufenden Abrissarbeiten machen.

Landrat Denninghoff informierte die Anwesenden über die Hintergründe und den Verlauf der Arbeiten. Im Zuge von notwendigen Brandschutzmaßnahmen wurde seinerzeit festgestellt, dass der Beton in den Decken im Gebäude aus dem Jahr 1962 fehlerhaft eingebaut wurde. In der Folge wurde die Statik in Frage gestellt und ein Teilneubau wurde in den Kreisgremien einer ungewissen Sanierung vorgezogen. Vor dem Neubau steht aber aktuell der Abriss des fragilen Gebäudeteils. Vor Ort konnten die Vertreter der SPD feststellen, dass dieser laut Denninghoff im Zeitplan ist. Bis Ende der Schulferien soll der Abriss erledigt sein. Danach wird das Grundstück komplett geräumt und für den Neubau vorbereitet. Die laufenden Arbeiten sind im Zeitplan.

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SPD vor Ort: Sanierung Wilhelm-Hofmann-Gymnasium

Im Grunde ist es ärgerlich, dass ein vermeintlich stabiles Gebäude abgerissen werden muss. Blickt man aber in die Zukunft erhält das WHG einen modernen und zeitgemäßen Neubau, der den Standort auf Jahre hin sichern wird“, so SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Carsten Göller. „Mit dem Teilneubau können nicht nur die Klassenräume grundlegend modernisiert werden, sondern auch Probleme wie den Ausfall der Heizungsanlage bei Hochwasser langfristig gelöst werden“, ergänzt der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland. Dass seitens der gesamten Schulgemeinschaft die temporären Container als wesentlich angenehmer empfunden werden, als die alten Klassenräume im Gebäude von 1962 ist nach Ansicht der SPD bezeichnend.

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Denninghoff, Weiland und Göller stehen darüber hinaus in einem regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung. Alle Anwesenden lobten vor allem das Engagement des gesamten Leitungsteams und der Schulgemeinschaft. Nur so ist diese Mammutaufgabe mit Umzug in Container, Abrissarbeiten auf dem Schulgelände und Bauarbeiten zu bewältigen. Für die SPD ist klar, dass die Arbeiten möglichst zügig weitergehen müssen und auch eine regelmäßiger Austausch zwischen Schule, Kreispolitik und Verwaltung fortgesetzt werden muss.

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Lahnstein

Herzenangelegenheit der Eltern: Sanierungsstau in der Kita Arche Noah in Lahnstein

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Foto: Linda Fuchs

LAHNSTEIN Wir, der Elternausschuss , in Vertretung aller Eltern berichten über unsere Zukunftssorgen unserer Kita. Seit Jahrzehnten besteht die Kita im Herzen von Lahnstein. Diese generationsübergreifende Einrichtung kann dem neuen Kitaeinreichtungsgesetz nicht Stand halten. Seit Jahren wurde die Kita mit Umbaumaßnahmen und Sanierungsarbeiten vertröstet. Wenn 2027 das neue Gesetz in Kraft tritt, und kein Umbau stattfindet oder neue sich Räumlichkeiten finden, droht der Kita ein Abbau von Kita und Arbeitsplätzen.

Kita Zukunftsgesetz? Herzensangelegenheit „Kita Arche Noah“

Die fußläufig gut zu erreichende Einrichtung befindet sich in zentraler Lage, jedoch sind wir bereit Kompromisse einzugehen. Die Lösung hierfür liegt ein Steinwurf entfernt. Seit Jahrzehnten besteht eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem JUKZ. Es muss eine gemeinsame Lösung her, die für beide Parteien zufriedenstellend ist. Schließlich sind beide Einrichtungen ein Stück Stadtgeschichte. Zahlreiche Lahnsteiner Familien durchlaufen seit Generationen beide Einrichtungen, diese Tradition sollten weiterhin fortgeführt und ausgebaut werden.

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Ob gemeinsame Feste wie das Frühlingsfest oder der Kinder und Jugendtag, aber auch die Möglichkeit einer Einbeziehung des Fachpersonals, Eltern oder Entwicklungsgespräche mit migrantischen Familien, die auch die Angebote des benachbarten JUKZ besuchen. Beiden Einrichtungen geht es um ein gutes Miteinander und die bestmögliche Entwicklung unserer Kinder. Besonders in den letzten Jahren hat sich die Kooperation zwischen JUKZ und unserer Kita Sozialarbeit intensiviert. Schnittstellen sonst stets die Familien, die wir gemeinsam begleiten und beraten.

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Bei fehlenden Räumlichkeiten sind die Kollegen vom JUKZ unsere ersten Ansprechpartner und es wurde bis heute immer eine gemeinsame Lösung gefunden, stets im Einvernehmen und mit Wertschätzung, dies soll auch weiterhin so bleiben (Pressemitteilung: Die Eltern der Kita Arche Noah in Lahnstein).

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Schulen

Nastättens VG-Bürgermeister Güllering im Dialog mit Oberstufenschülern des WHG in St. Goarshausen

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Foto: Verbandsgemeinde Nastätten

ST. GOARSHaUSEN Am Freitag, dem 03. Mai 2024, hatte das Wilhelm-Hofmann-Gymnasium die besondere Ehre, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten, Jens Güllering, zu einem interaktiven Besuch zu empfangen. Über zwei Schulstunden hinweg tauschte sich Jens Güllering mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12 aus, wobei rund 130 Jugendliche an diesem aufschlussreichen Gespräch teilnahmen.

Die Veranstaltung begann mit einer Einführung in die Strukturen der Politik, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Kommunalpolitik gelegt wurde. Jens Güllering erörterte die Bedeutung und die Funktionen der kommunalen Gremien und betonte die wichtige Rolle junger Menschen in der Gestaltung ihres lokalen Umfelds. Seine Erläuterungen und das Beantworten von Fragen aus der Schülerschaft halfen dabei, dass die Schülerinnen und Schüler besser verstehen konnten, welche Aufgaben und Möglichkeiten die Kommunalpolitik bietet.

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In seiner Präsentation beleuchtete der Bürgermeister zudem die tägliche Arbeit eines Oberhaupts einer Verbandsgemeinde und die Herausforderungen, denen er sich in seiner Rolle stellt. Dies gab den Schülerinnen und Schülern nicht nur Einblick in die praktische Politikgestaltung, sondern auch in persönliche Erfahrungen und Entscheidungsprozesse auf kommunaler Ebene.

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Ein weiterer wichtiger Punkt des Besuchs war die Information über die bevorstehenden Wahlen, darunter die bedeutende Europawahl am 09. Juni 2024 aber auch die Kommunalwahlen. Jens Güllering betonte die Bedeutung der politischen Partizipation und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv zu beteiligen. Besonders hervorzuheben ist das vorbildliche Engagement vieler Jugendlicher des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums, die sich bereits im Vorfeld als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gemeldet hatten. Der Bürgermeister dankte diesen Schülerinnen und Schülern ausdrücklich und lobte ihr außergewöhnliches Engagement.

Abschließend ermöglichte der Bürgermeister eine offene Fragerunde, in der die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, spezifische Anliegen und Ideen anzusprechen. Die Interaktion und das direkte Feedback der Schülerinnen und Schüler zeigten, wie wichtig und bereichernd solche Begegnungen für beide Seiten sind.

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Lahnstein

Enttäuschte Eltern: Absperrung des Lahnsteiner Goethe Schulhofs außerhalb der Schulzeiten

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LAHNSTEIN Mehrere besorgte Eltern von Grundschulkindern haben sich über die kürzliche Sperrung des Schulhofes außerhalb der Schulzeiten beschwert. Diese Maßnahme hat zu Verwirrung und Unzufriedenheit geführt, da der Schulhof für viele Kinder eine wichtige Möglichkeit bietet, das Fahrradfahren zu erlernen oder für die bevorstehende Radfahrprüfung zu üben. Zudem wird der Schulhof auch als Fußballfeld im Nachmittagsspiel genutzt.

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Die Eltern bedauerten gegenüber den Grünen die Entscheidung und fragen, ob diese Sperrung beabsichtigt sei. Besonders im Hinblick auf die bevorstehende Schließung von Spielflächen in den Rheinanlagen zur Realisierung der Bundesgartenschau (BUGA) in den nächsten Jahren halten auch die Grünen die Öffnung des Schulhofes als wichtige Maßnahme. Sie sehen darin eine Möglichkeit, den Kindern alternative Spielflächen und Bewegungsräume zur Verfügung zu stellen.

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Grüne fragen bei der Verwaltung nach!

Der Vorfall wurde von Frau Jutta Niel, Fraktionssprecherin B90/ die Grünen an den Oberbürgermeister herangetragen. Sie äußerte ihr Bedauern über die Abschließung des Schulhofes und betonte die Bedeutung einer Spielfläche für die Kinder.

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Der Oberbürgermeister wurde gebeten, die Beschwerden der Eltern zu prüfen und mögliche Lösungen zu finden, um den Kindern weiterhin Zugang zum Schulhof außerhalb der Schulzeiten zu ermöglichen. Er versprach eine zeitnahe Antwort, verwies aber auch auf gehäuft aufgetretenen Vanadalismus in den Abendstunden in der Vergangenheit, was zu der Maßnahme überhaupt erst führte.

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