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Schulen

Vorlesetag begeisterte in der Wirgeser Caritas-Kita

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Stolz präsentieren die Mädchen und Jungen ihre Urkunde fürs Zuhören, die sie beim Vorlesetag in der Caritas-Kita Sankt Franziskus in Wirges bekommen haben. Vorleserin Andrea Berger mit Bücherwurm Franzi las den Kindern die Geschichte „Die Streithörnchen“ vor.

WIRGES Regelmäßig schaut Andrea Berger in der Integrativen Kindertagesstätte Sankt Franziskus in Wirges vorbei. Kein Wunder, fällt die Caritas-Einrichtung in der Bergstraße 21 doch in den Zuständigkeitsbereich der Abteilungsleiterin „Behindertenhilfe Bildung, Wohnen und Assistenz“ beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Bergers jüngster Besuch in Wirges war dann aber doch etwas ganz Besonderes: Aus der Abteilungsleiterin wurde eine Vorleserin. Grund dafür war der bundesweite Vorlesetag, an dem auch die Integrative Kindertagesstätte Sankt Franziskus teilnahm. Der jährliche Aktionstag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und will Kinder und Erwachsene für Geschichten begeistern.

Abteilungsleiterin Andrea Berger wurde in der Integrative Kindertagesstätte Sankt Franziskus zur Vorleserin

Das Vorlesen spielt bei uns eine große Rolle, insbesondere auch im Rahmen der Sprachbildung“, erklärte Kita-Mitarbeiterin Sandra Schenkelberg. Von ihr kam auch die Idee, mal andere Vorleser einzuladen. „Sonst übernehmen das immer wir Erzieherinnen“, so Schenkelberg, für die es wichtig ist, „dass die Kinder die Geschichten ganzheitlich erleben und später auch mit ihren eigenen Worten nacherzählen können“. Unterstützt werden die Vorleserinnen und Vorleser in der Wirgeser Kita von Franzi, dem Bücherwurm. Kaum entdecken die Mädchen und Jungen das lustige Maskottchen, wissen sie sofort: Heute ist Vorlesetag!

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Nicht nur die Kinder hatten ihre Freude am Vorlesetag, auch Andrea Berger machte die Aufgabe sichtlich Spaß. „Ich lese selbst sehr viel. Früher habe ich auch meiner Tochter immer vorgelesen. Das ist allerdings schon einige Jahre her“, verriet die Abteilungsleiterin. Verlernt hatte sie als Vorleserin allerdings nichts: Die zehn Mädchen und Jungen im Kita-Vorlesezimmer klebten förmlich an Bergers Lippen und verfolgten aufmerksam die Geschichte von den „Streithörnchen“. Gebannt lauschten die Kleinen dem Abenteuer der beiden Eichhörnchen Lenni und Finn und ihrem wahnwitzigen Wettstreit um einen Tannenzapfen, der schließlich den Beginn einer tollen Freundschaft bedeutet. „Gierig sein und Streiten bringt nichts. Man muss sich gegenseitig helfen und teilen“, kommentierte die kleine Melina den Ausgang der Geschichte. Wie alle anderen Kinder auch, wurde sie fürs Zuhören ebenso mit einer Urkunde belohnt, wie Andrea Berger fürs Vorlesen: „Das hat sehr viel Spaß gemacht, ich komme gerne mal wieder“, verabschiedete sie sich von ihren kleinen Zuhörern.

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Lahnstein

Sicher über Lahnsteins Straßen: Kitakinder üben für den Schulweg

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LAHNSTEIN Die „coolen Wölfe“ der Kita Rambazamba waren ganz schön aufgeregt: Am frühen Morgen kam Polizist Frank Feldt von der Polizeiinspektion Lahnstein in die Kindertagesstätte, denn heute steht Verkehrserziehung auf dem Programm. Er zeigte den angehenden Schulkindern die richtigen Verhaltensweisen im Straßenverkehr und erläuterte ihnen, warum es so wichtig ist, immer gesehen zu werden. „Kinderwarnwesten und auffällige Kleidung helfen ungemein dabei, einen Unfall zu verhindern, denn so können sie viel besser gesehen werden“, erklärte Feldt. „Wir schauen nach links, wir schauen nach rechts, wir schauen wieder nach links, wir strecken den Arm heraus.“ Die Kinder lauschten aufmerksam den Anweisungen des Polizisten.

Polizist Frank Feldt erklärte den „coolen Wölfen“ das richtige Verhalten im Straßenverkehr. (Fotos: Kita Rambazamba)

Nach dem theoretischen Teil ging es nach draußen. Die „coolen Wölfe“ griffen nach einer Warnweste, bevor sie, begleitet von Erzieherin Steffi Ems und der Kita-Hündin Froni, die Kindertagesstätte verließen. An der stark befahrenen Kölner Straße in Niederlahnstein übten die Kinder am Fußgängerüberweg das richtige Verhalten: Sie überquerten zu zweit die Fahrbahn und wendeten mit Stolz ihr frischerworbenes Wissen an. Mit diesem ist das erfolgreiche Meistern des baldigen Schulweges ein Kinderspiel.

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Frank Feldt hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Kitakindern – im Nachgang spielten die Kinder im Rollenspiel die geprobten Szenen nach und beschäftigten sich mit verschiedenen Gesellschaftsspielen zum Thema Straßenverkehr.

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Lahnstein

Lahnsteiner Johannes-Gymnasium lädt am 07. Januar zu Informationstag ein

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LAHNSTEIN Das Johannes-Gymnasium Lahnstein lädt Viertklässler:innen und ihre Eltern für Samstag, 7. Januar 2023, von 10:00 – 14:00 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Schulleiter Rudolf Loch informiert um 10:30 Uhr und um 12:30 Uhr in der Aula des Gymnasiums über das Schulprofil und das Unterrichts- und Bildungsangebot. Die Gäste können beim Rundgang durch die Schule an verschiedenen Stationen die pädagogischen Schwerpunkte des Johnnys kennenlernen. Es werden Schulführungen angeboten, u.a. auch in den Schulgarten und die Sportanlagen. Weiterhin informiert die Fachschaft Musik über das Klassenmusizieren in der Orientierungsstufe und die Fachschaft Sport über das Angebot der Sportklasse. Das Johnny-Bistro ist geöffnet, die GCL (Gemeinschaft christlichen Lebens) bietet Kaffee und Kuchen an. Es gibt Gelegenheit zum Gespräch mit Mitgliedern des Schulelternbeirates, des Vereins der Freunde und Förderer und des Ehemaligenvereins der Schule sowie mit Schüler:innen und Lehrkräften. Online können vorab bereits Beratungsgespräche mit den Mitgliedern der Schulleitung für diesen Tag reserviert werden.

Das Johannes-Gymnasium ist eine Bistumsschule des Bistums Limburg. In unmittelbarer Nähe der Schule befindet sich der Bahnhof Niederlahnstein, der eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof Koblenz besitzt, sowie eine Bushaltestelle mit mehreren RMV-Verbindungen. Parkmöglichkeiten finden sich am Tag der offenen Tür in der Stolzenfelsstraße.

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Ausführliche Informationen zur Schule und zum Aufnahmeverfahren und der Organisation des Tages der offenen Tür findet man auf der Homepage der Schule unter www.johannes-gymnasium.de

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Schulen

Ausgezeichnet! – Zweiter Stern für erfolgreiche Leifheit-Campus Schulmensa in Nassau

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NASSAU Das Küchenteam, der Mensarat und die gesamte Schulgemeinschaft des Leifheit-Campus dürfen erneut stolz sein: Die Mensa der Schule hat ihren zweiten Stern erhalten. Vergeben wurde die Auszeichnung in Form der Urkunde „Schule ist besser“ von der Vernetzungsstelle der Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz. Die unabhängige Einrichtung des Landes unterstützt als zentrale Anlaufstelle die Verantwortlichen vor Ort, eine an den Bedürfnissen der Kinder orientierte, ausgewogenen Ernährung umzusetzen.

Am Leifheit-Campus gelingt dies bereits – nicht zuletzt durch die engagierte Arbeit des Mensarats, der sich ausschließlich mit Themen und Anliegen rund um die Mensa und das Mittagessen beschäftigt. Um die Zertifizierung im zweiten Qualitätsbereich der Vernetzungsstelle zu erhalten, setzte das Gremium aus Lernern, Lehrern, Eltern, Küchenteam und Schulträger sich nochmals intensiv mit der Frage auseinander, wie das Essensangebot weiterentwickelt, die Essatmosphäre verbessert und die Akzeptanz der Verpflegung gefördert werden kann.

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So wurde unter anderem eigens ein Schulkonzept entwickelt, das aufzeigt, wie die Ziele gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit am Campus bereits umgesetzt werden bzw. wie diese in Zukunft ins Lernen am Campus eingebettet werden sollen. Teil des Konzepts ist unter anderem ein Materialpool, der über die schulinterne Lernplattform „itslearning“ abgerufen werden kann und in dem zahlreiche Arbeitsblätter und Informationen Einsatz im Unterricht finden können. Auch die Schwerpunkttage für die Klassen 5-9 zum nachhaltigen Lernen werden vorgestellt, ebenso wie die thematisch passenden Arbeitsgemeinschaften „Grüner Campus“, „Bienen“ und „Gemüseackerdemie“.

Über den zweiten Stern von den dreien, die erreicht werden können, freute sich die gesamte Schulgemeinschaft. Vieles, so zeigt die durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten verliehene Urkunde, ist damit schon erreicht. Doch auch der neu gewählte Mensarat will weiter nach den Sternen greifen. Nächstes Ziel für die Mensa am Leifheit-Campus: der dritte und letzte Stern!

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