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VG Diez

Versammlung des Feuerwehrverbandes Rhein-Lahn bot viele Informationen

Vorstand im Amt bestätigt

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Foto: Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn

DÖRNBERG Im Rahmen der 44. Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn e.V. (KFV) in Dörnberg, wurde den Teilnehmern ein breites Angebot an Informationen geboten. Matthias Lammert, Landtagsabgeordneter aus dem Rhein-Lahn Kreis und Vizepräsident des Landtages, dankte dem Vorstand des Verbandes für seine gute Arbeit und ging auf aktuelle Themen für die Feuerwehren der Region ein. Als Vertreter des Innenministeriums sprach Herr Karn und gab aktuelle Einblicke in die Arbeit des Ministeriums. Hier informierte er die Anwesenden über die Vorhaben des neuen Innenministers, Michael Ebling. So sprach Karn über die Forderung der Enquete-Kommission auf Einrichtung einer Katastrophenschutzbehörde, die auch in naher Zukunft Gestalt annehmen soll. Weiter informierte Karn über den Stand der Beschaffung von Waldbrandtanklöschfahrzeugen und Abrollbehältern für den Katastrophenfall.

Für den verhinderten Landrat, Jörg Denninghoff, sprach der Kreisbeigeordnete Karl-Werner Jüngst, der sich bei den anwesenden Einsatzkräften für ihr Engagement bedankte. Jüngst sprach hier auch über die aktuellen Herausforderungen im Blick auf eine eventuell Energiemangellage.

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Verbandsbürgermeister, Michael Schnatz, zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Verbandes und hielt eine flammende Rede für die Notwendigkeit des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Lahn und den Nutzen für alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. Dies zeigt sich auch aufgrund der nur mäßig besetzten Halle mehr als notwendig.

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Auch der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Rhein-Lahn Kreises, Guido Erler, ging noch mal auf aktuelle Themen für die Wehren im Kreis ein. Erler, gerade von einer Tagung mit dem Innenminister Ebling angereist, berichtet über die wichtigsten Punkte der Veranstaltung.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn

Der Vorsitzende des KFV, Michael Dexheimer, informierte in Abwesenheit für Markus Hansmann über das Engagement des Verbandes im Bereich der psychosozialen Nofallversorgung für die Einsatzkräfte. Im vergangenen Jahr haben drei Feuerwehrmitglieder nach belastenden Einsätzen ein entsprechendes Hilfsangebot nutzen müssen. Hier ist man stolz und froh, gemeinsam mit der Fachklinik in Katzenelnbogen bereits seit einigen Jahren ein gut funktionierendes Unterstützungsangebot anbieten zu können.

Kreisjugendfeuerwehrwart, Gerd Werner, berichtete über die Arbeit der Jugendfeuerwehr im Rhein-Lahn Kreis. Zuvor war in der Jugendfeuerwehrversammlung Lisa Samfaß zur Kassiererin der Jugendfeuerwehr gewählt worden. Werner richtete einen deutlichen Appell an die Landesregierung, die Räumlichkeiten für die Jugendfeuerwehr, wie Umkleideräume und Gruppenräume beim An- und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern in die Förderung einzubeziehen. Hier sehe er eine Art Doppelmoral. Die Förderung der Jugendarbeit würde immer beschworen, jedoch wird die Ausstattung insbesondere im baulichen Bereich nicht unterstützt.

Geschäftsführer Markus Hies referierte in der Versammlung über die Arbeit des Verbandes. Er ging hierbei insbesondere auf die Beschaffungen ein, wie z.B. einer Jutetasche für alle aktiven Feuerwehrmitglieder und die technische Ausstattung des Vorstandes. Laut Hies Bericht, weist der Verband recht konstante Mitgliedszahlen von derzeit 12.740 Mitgliedern aus.

Vorstandsmitglied, Thorsten Massenkeil, zugleich Mitarbeiter im Referat für Brand- und Katastrophenschutz des Rhein-Lahn Kreis, hielt einen informativen Vortrag zum bundesweiten Warntag am 08. Dezember.

In den Vorstandswahlen, die der stellv. Vorsitzende Ralf Elenz führte, wurden Michael Dexheimer (Vorsitzender), Thorsten Massenkeil (stellv. Vorsitzender) und Holger Quint (Fachbereichsleiter Wettbewerbe) jeweils einstimmig im Amt bestätigt.

Für Roland Hofmann aus Scheidt hielt die diesjährige Versammlung eine besondere Überraschung bereit. Durch den Vorsitzenden und seine Stellvertreter wurde Roland Hofmann mit der goldenen Ordensspange des Verbandes ausgezeichnet. Seit über 35 Jahre im Vorstand des Fördervereines, 25 Jahre Wehrführer und Initiator der Brandschutzerziehung an der Kita in Holzappel. Dexheimer nannte Hofmann einen Kameraden, der wie als Musterbeispiel die Kriterien für die Auszeichnung erfüllt. Zu den ersten Gratulanten gehörten BKI Erler und stellv. Wehrleiter, Sebastian Kuhmann.

Dexheimer ging im weiteren Verlauf auf die Aktivitäten des Verbandes im kommenden Jahr ein. So plane man Ausbildungseinheiten, wie ein Fahrsicherheitstraining und weitere Weiterbildungsmöglichkeiten. Probleme bereitete es, einen Ausrichter für die kommenden Veranstaltungen zu finden, da wegen Corona und mangels Beteiligung einige Veranstaltungen wiederholt abgesagt werden mussten. Für die Ausrichtung des Fahrerwettbewerbs meldete sich die Einheit Bogel und für die Delegiertenversammlung 2023 die Einheit Gemmerich.

Nach gut zwei Stunden, gespickt mit vielen aktuellen Themen und Informationen, endete die diesjährige Delegiertenversammlung mit einem recht durchwachsenen Fazit seitens des Vorstandes. Viel Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit, wenig Interesse bei den Adressaten. Sehr schade für eine ansonsten informative Sitzung, die gerade für alle Führungskräfte von Interesse sein sollte.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Freiw. Feuerwehr Dörnberg für die professionelle Durchführung der Verbandsversammlung (Pressemitteilung: Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn).

Titelbild: Ehrung von Roland Hofmann. v.l.n.r.: Ralf Elenz, Roland Hofmann, Michael Dexheimer, Guido Erler, Sebastian Kuhmann (Foto: Lucas Kurz)

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn

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Felssturz in Cramberg: Lokale Wege im Gefahrenbereich sind gesperrt

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Foto: VG Diez

CRAMBERG Am 8. April kam es zu einem Felssturz: es sind mehrere tonnenschwere Felsblöcke aus dem Lahnhang in der Nähe des Wasserkraftwerkes Cramberg auf den Weg und zum Teil bis in die Lahn gestürzt. Am 16. April erfolgt eine erste Begutachtung der Situation durch das Landesamt für Geologie. Dieses wird alle weiteren erforderlichen Maßnahmen festlegen.

Folgende Waldwege und -pfade sind bis auf weiteres gesperrt:

  • das sog. „Triebwerkspfädchen“ Richtung Wasserkraftwerk inklusive der
  • Zugänge von der Ortslage Cramberg und vom Wanderparkplatz „Gabelstein“

Die Gemeinde bittet dringend darum, die Sperrung zu beachten und diesen Bereich zu meiden, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch weitere Felsblöcke abgängig werden.

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Heistenbach hat jetzt einen barrierefreien Multifunktionplatz

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Foto: VG Diez - Oliver Schäffer

HEISTENBACH Die Ortsgemeinde Heistenbach verfügt nun über einen barrierefreien Multifunktionsplatz. Bürgermeisterin Maren Busch überzeugte sich gemeinsam mit Heistenbachs Ortsbürgermeister Mirko Unkelbach und Sabine Ksoll von der LEADER Geschäftsstelle von der gelungenen Umsetzung.

Gut ein Fünftel der knapp über 1.000 Einwohner Heistenbachs sind jünger als 20 Jahre. Als Anlaufstelle gibt es für Kinder nur einen kleinen Spielplatz – einen klassischen, frei zugänglichen Bolzplatz oder ähnliche Flächen für Freizeitsport und Bewegung gab es im Dorf bislang nicht. Der vorhandene Fußballplatz ist eingezäunt und wird vom Sportverein betrieben, Platz wie auch Sporthalle sind ausgelastet.

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Dank einer LEADER Förderung aus dem Unterprogramm „Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen GAK 9.0“ ist nun ein ganz neuer Multifunktionsplatz geschaffen worden. Der 15 x 10 Meter große Platz ist in Konzeption und Ausführung innovativ, weil er multifunktional gestaltet und nicht nur für Fußball, sondern auch bestens für Handball, Basketball, Volleyball, Badminton und viele weitere Sportarten geeignet ist. Außerdem kann die Fläche für eine Vielzahl weiterer Sport- und Bewegungsübungen und -kursen genutzt werden. Eine Besonderheit ist der sehr nachhaltige Kunstrasen und der barrierefreie, völlig ebenerdige Zugang.

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Zielstellung der Maßnahme war, dass vor allem Kinder und Jugendliche eine attraktive und zeitgemäße Spielmöglichkeit vor allem für die Zeiten nach der Schule bis zum Abendessen erhalten. Aber auch eine weitere Nutzung in Form von Kursen oder Sporttreffs ist vorgesehen, zumal der Sportverein über keine weiteren räumlichen Kapazitäten zur Erweiterung seines Angebots verfügt. In den wärmeren Monaten bietet nun der neue Multifunktionsplatz eine zusätzliche Außenfläche für Kurse wie etwa Gymstyle, Kinderturnen, Elternkindturnen, Coretraining oder Seniorenfitness, ganzjährig können zum Beispiel Outdoor-Fitness oder Lauftreffs mit Bewegungsübungen dort stattfinden. In den Wintermonaten wird die Fußballabteilung den Platz als Trainingsfläche nutzen. Daher wurde der Platz auch in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Sportplatz erbaut.

Sabine Ksoll konnte hierzu erläutern: „Projekte, die über LEADER bezuschusst werden, sollen innovative Ideen und Initiativen unterstützen und die Region nachhaltig voranbringen. Der Multifunktionsplatz ist eine wertvolle Ergänzung im Bereich der Daseinsfürsorge in Heistenbach und erfüllt die Bedingungen in besonderer Weise.“

Auch Bürgermeisterin Maren Busch war begeistert und zeigte auf: „Mit LEADER werden Projekte möglich, die ohne solche Zuschüsse nur schwer oder aber gar nicht realisierbar wären. Unsere Lokale Aktionsgruppe war von dem Projekt überzeugt und hat für den Multifunktionsplatz in Heistenbach gerne eine Förderwürdigkeit von 70 % ausgesprochen. Wie sinnvoll dieses Projekt ist, haben die während unseres Besuchs zahlreich dort spielenden Kinder bewiesen!“ Mithin sind (bei Kosten in Höhe von etwas über 100.000 €) rund 70.000 € an Fördermitteln nach Heistenbach geflossen.

Der Multifunktionsplatz wurde in der LAG-Sitzung vom 18.10.2022 ausgewählt und ist jetzt bereits vollständig realisiert, also innerhalb von 17 Monaten – dies kann man mit Blick auf die weiteren notwendigen Verfahrensschritte und die Einholung aller erforderlichen Genehmigungen als sehr zügig bezeichnen, und es zeugt von einer guten Vorbereitung und Begleitung während der Umsetzung, für die neben Ortsbürgermeister Unkelbach insbesondere Lars Gasteier vom Bauamt der Verwaltung verantwortlich war.

Foto v.l.n.r.: Sabine Ksoll (LEADER Geschäftsstelle), Lars Gasteier (Bauamt), Heistenbachs Ortsbürgermeister Mirko Unkelbach und Bürgermeisterin Maren Busch | Foto: VG Diez

LEADER-Förderungen sind für Heistenbach kein Neuland, Mirko Unkelbach hat bereits andere Projekte in seiner Gemeinde erfolgreich realisiert und dafür die vielfältigen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen können: „Das Regionalmanagement hat uns immer gut beraten, welches Förderprogramm am besten passt. So haben wir nun schon einige Vorhaben umsetzen können, und mit Sicherheit wird unser Multifunktionsplatz nicht das letzte Projekt sein – es gibt schon wieder einige neue Ideen!“

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VG Diez

Streckenausbau der B417 zwischen Hirschberg und Altendiez

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Foto: LBM Diez

HIRSCHBERG/ALTENDIEZ Noch in diesem Jahr 2024 soll der letzte alte Straßenabschnitt zwischen Hirschberg und Altendiez erneuert werden. Wie im Abschnitt zuvor werden auch hier Leiteinrichtungen und Querdurchlässe entlang und unter der B417 hergestellt, um in Zukunft den Amphibien eine Unterquerung der Bundesstraße, zu ermöglichen. Bisher wurden während der Wanderzeiten zur Laichablage zwischen Februar und April, seitlich der Bundesstraße, aufwendig Schutzzäune von Hand auf- und wieder abgebaut.

Bei dem Ausbau des nun letzten Straßenteilstückes zwischen Hirschberg und Altendiez, wird auf insgesamt etwa 820 Meter die Straße komplett neu aufgebaut und in ihrer Lage, sowie im Verlauf optimiert. Für die Amphibien werden insgesamt 21 Querungen mittels Betonfertigteilen hergestellt. Auch die gesamte Entwässerungseinrichtung wird innerhalb der Ausbaustrecke erneuert. Gräben und Durchlässe unter den Wirtschaftswegen und der Bundesstraße, sowie deren Ein- und Ausläufe gehören ebenso zu den aufwendigen Nebenarbeiten der Gesamtmaßnahme.

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Teils werden die Amphibiendurchlässe auch für die Wasserführung als eine kombinierte Querung genutzt. Der Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortsausgang Hirschberg bis kurz vor die Zufahrt der Standortschießanlage im Wald. Die dazu notwendigen Rodungsarbeiten wurden bereits im Oktober letzten Jahres durchgeführt. Der geplante Streckenabschnitt muss für den Neubau leider voll gesperrt werden, da sich durch die Überschneidungen der alten und neuen Fahrbahn in ihrem Verlauf und ihrer Höhenlage keine wirtschaftliche Möglichkeit bietet, die jetzige Strecke während den Bauarbeiten aufrecht zu erhalten.

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Das Vergabeverfahren für den Neubau wurde bereits veröffentlicht. Nach Eingang der Angebote rechnet der LBM mit einem Bauanfang Mitte bis Ende Mai. Der vorherige Ausbauabschnitt wurde Ende Oktober 2016 fertig gestellt. Außer den Straßenbauarbeiten sind zudem Erneuerungen an vorhandenen Telekommunikationsanlagen geplant.

Eine Fertigstellung der Straßenbauarbeiten ist noch in diesem Jahr geplant, jedoch stark von den Witterungseinflüssen abhängig. Teilweise wird das vorhandene Gelände bis zu 5 Meter abgetragen und an anderen Stellen teilweise ebenso hoch aufgebaut, um das neue Straßenniveau zu realisieren. Ein Teil der vorhandenen Kurven werden durch die Verlegung der Straße aufgeweitet, um die Fahrdynamik und Sicherheit zu erhöhen.

Über den weiteren Fortgang der Baumaßnahme und vor allem über den Baubeginn wird der LBM Diez weiterhin öffentlich informieren. Während den Bauarbeiten wird eine großräumige Umleitung über die L317 nach Eppenrod, die L325 bis Görgeshausen,  die L318 durch Hambach, Aull, bis nach Diez und weiter über die B417 nach Altendiez eingerichtet und entsprechend örtlich ausgeschildert.

Zusätzliche Informationen und eine Übersicht zu den Umleitungsstrecken finden Sie unter https://verkehr.rlp.de/

Starke Rissbildung und absackender Straßenrand | Foot: LBM Diez
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