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Politik

Osterwünsche aus der Stadt Bad Ems – Video im Beitrag

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Politik spielte beim SPD Stand nicht die Rolle - Es ging um die Wertschätzung und eine frohe Botschaft. (Foto von links: 1. Beigeordneter Frank Ackermann und Stadtbürgermeister Oliver Krügel)

BAD EMS Traditionell baut die Bad Emser SPD am Ostersamstag einen Stadt in der Römerstraße auf und manchmal kann Politik so einfach sein und rückt ein Stück weit in den Hintergrund. Während die Waffen in der Ukraine auch zu Ostern nicht schweigen und längst aufgehört wurde zu reden, rücken die Menschen ein wenig mehr zusammen. So auch in der Kurstadt Bad Ems. Reden und zuhören. Dazu die kleine Geste, dass jeder Mensch das Recht auf eine Wertschätzung hat.

Dafür reicht manchmal die Symbolik eines kleinen Ostereies welches ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zaubern lässt. “Frohe Ostern...” Mehr wir nur einfache Worte. Für die evangelischen Christen ist Karfreitag der höchste Feiertag. Jesus starb für seine Überzeugung und friedensbringende Botschaft am Kreuz.  Schrecklich und schön zu gleich denn es gibt Hoffnung auf Gerechtigkeit für die Menschen die zur Zeit leiden müssen.

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Die Ostereier waren nicht das eigentliche Geschenk sondern die Wertschätzung und die gute Botschaft

Wir alle haben die unfassbaren Bilder des Krieges in der Ukraine im Kopf. Wie könnte man diese verdrängen oder sogar vergessen? Frauen verlieren ihre Männer und Kinder ihre Väter. Plötzlich sind diese Menschen heimatlose Flüchtlinge geworden ohne die Gewissheit alsbald wieder in ihre geliebte Heimat zurückkehren zu dürfen. Der Rhein-Lahn-Kreis nahm die Menschen in ihrer Mitte auf und möchte für sie da sein. Vielleicht auch ein kleines Osterwunder im Verständnis der Botschaft von Jesus Christus. Und was hat all dieses mit einem traditionellen SPD-Stand in der Bad Emser Römerstraße zu tun? Eine ganze Menge. Politik war nicht die Botschaft sondern der Wunsch für ein frohes Osterfest. Lächeln verboten? Nein. Absolut nicht. Ein wohlwollende Geste ist ansteckend und transportiert mehr Menschlichkeit wie viele große Worte.

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Der Wunsch nach einem frohen Osterfest darf auch anders interpretiert werden. “Bleiben Sie gesund“, oder vielleicht, “schön, dass es sie gibt.” So standen am SPD-Stand nicht nur die parteiinternen Vertreter sondern auch der CDU Stadtbürgermeister Oliver Krügel schaute vorbei und feixte mit seinem Stellvertreter Frank Ackermann. Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, den Bürgern in den Gemeinden ein besinnliches Fest zu wünschen.

Solange der letzte Hahn kräht…… “, dürfen die Menschen hoffen und trotzen den Grausamkeiten und Allmachtsfantasien eines putinschen Diktators. Auch hier im Rhein-Lahn-Kreis.

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Politik

Roger Lewentz legt Parteivorsitz der rheinland-pfälzischen SPD nieder

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Foto: Olaf Kosinsky | Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany

MAINZ Roger Lewentz legt sein Amt als Parteivorsitzender der SPD nieder. Erst im November des vergangenen Jahres wurde der Landtagsabgeordnete mit rund 84 Prozent der Delegiertenstimmen erneut zum Parteivorsitzenden gewählt. Nachfolger von Roger Lewentz im Amt soll die Landtagsfraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler werden. Der Umbruch war absehbar. Bereits bei der letzten Wahl teilte Roger Lewentz mit, dass es keine weitere Kandidatur mehr geben würde. Noch einmal wollte er der SPD in den kommenden Jahren helfen, sich so auszurichten, dass die Partei im Land Rheinland-Pfalz auch im kommenden Jahrzehnt erfolgreich bestehen kann.

Nun haben gleich zwei große Politiker im Bundesland angekündigt, sich von Posten zu verabschieden. Mit Malu Dreyer verlässt die Grand Dame der rheinland-pfälzischen Politik die große Bühne und auch der Rückzug von Roger Lewentz vom Parteivorsitz ist der Beginn des Abschieds von einer prägenden Lichtgestalt. Sicherlich sind bereits jetzt gute und bekannte Nachfolger für die Positionen gefunden und dennoch ist dort eine Lücke zu füllen und große Fußstapfen, in die man hineinwachsen muss.

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Politik

RLP Ministerpräsidentin Malu Dreyer kündigt Rücktritt an: Schweitzer als Nachfolger vorgesehen

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Foto: Olaf Kosinsky | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

MAINZ Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Mitglied der SPD, hat ihren Rücktritt angekündigt. Ihr Nachfolger soll der derzeitige Sozial- und Transformationsminister Alexander Schweitzer werden, ebenfalls von der SPD. Der Amtswechsel soll noch vor Beginn der Sommerpause vollzogen werden.

Seit 2013 führt Dreyer die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, zunächst in einer rot-grünen Koalition und ab 2016 in einer Ampelkoalition. Sie trat die Nachfolge von Kurt Beck an. Zwischen 2017 und 2019 war Dreyer eine von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD. Sie ist seit 1995 Mitglied der Partei.

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Die letzte Landtagswahl in Rheinland-Pfalz fand im März 2021 statt. Die nächste Wahl wird voraussichtlich im Frühjahr 2026 stattfinden. Alexander Schweitzer könnte somit als amtierender Regierungschef in diese Wahl gehen. Er ist seit der Regierungsbildung nach der Landtagswahl 2021 wieder Teil des rheinland-pfälzischen Kabinetts. Schweitzer, 50 Jahre alt, war bereits 2013 und 2014 Minister und anschließend Fraktionschef der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz.

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Neben Schweitzer wurden auch der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling, und die derzeitige Fraktionsvorsitzende im Landtag, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, beide ebenfalls SPD, als mögliche Nachfolger für Dreyer gehandelt.

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Politik

Das Zwischenmenschliche blieb auf der Strecke: Eschenauer entschuldigt sich bei den Arzbachern

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Foto: Claus Eschenauer

ARZBACH Ein Fazit des Arzbacher Bürgermeisters Claus Eschenauer. Er wurde bei der Kommunalwahl als einziger Bewerber nicht mehr im Amt des Bürgermeisters bestätigt. Ob er bei der erneuten Wahl im September wieder antreten wird, ließ er offen.  “Liebe Arzbacher, ich bedanke mich bei allen Wählern für den Gang zur Urne und die allgemein hohe Wahlbeteiligung in Arzbach. Wie Sie vielleicht wissen, haben mir am vergangenen Wochenende 36 Stimmen zur Wiederwahl gefehlt. Da ich der einzige Kandidat war, hat sich bisher kein Nachfolger gefunden. Daher fragen sich nun einige von Ihnen sicherlich, wie es weitergeht. Ich möchte Ihnen deshalb auf diesem Wege die wichtigsten Informationen erläutern. Zunächst sind Sie als Wählerinnen und Wähler erneut gefragt.

Die Kommunalaufsicht hat den Termin für die Urwahl des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters bzw. der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin in der Ortsgemeinde Arzbach auf Sonntag, den 15. September 2024, festgesetzt. Ein eventuell notwendiger Stichwahltermin ist für Sonntag, den 29. September 2024 vorgesehen. Bis ein Nachfolger gefunden ist, bleibt der ehrenamtliche Bürgermeister im Amt. Die Amtszeit des Gemeinderates endet jedoch am 30. Juni. Ab dem 1. Juli werden die beiden Beigeordneten und ich weiterhin geschäftsführend tätig sein. Gemeinderatssitzungen werden bis zur konstituierenden Sitzung nicht einberufen. Da derzeit unklar ist, ob und wer zur Wiederholungswahl antritt und auch ich persönlich noch keine abschließende Entscheidung zu einer eventuell erneuten Kandidatur getroffen habe, müssen wir zunächst abwarten, was in den nächsten Wochen und Monaten passiert. Die Kirmes wird jedoch garantiert durchgeführt, darauf können Sie sich verlassen. Hier arbeiten die Vereine im Ortsring auf Hochtouren. Die danach in so manchen Belangen eintretende Ungewissheit tut mir für Arzbach sehr leid. In den letzten fünf Jahren habe ich mich mit Herzblut als ehrenamtlicher Bürgermeister in meiner Heimatgemeinde engagiert und dabei mit hohem persönlichen Einsatz Arzbach durch Krisen von mitunter erheblicher Tragweite und ungekanntem Ausmaß geführt.

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Die Corona-Pandemie, der Glasfaserausbau, der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen, die Kita, die Sanierung der Limeshalle sowie diverse Altlasten vergangener Jahre und Jahrzehnte sowie vormals verantwortlichen Entscheidungsträgern haben so viel Zeit in Anspruch genommen, dass ich bei diesen großen Projekten manchmal den Blick für das Wesentliche verloren habe – nämlich den Blick auf die alltäglichen Dinge wie den Friedhof, für Dinge die vielen Arzbacherinnen und Arzbachern besonders wichtig sind und vor allem die regelmäßige Kommunikation mit allen, die sich in unsere Gemeinschaft einbringen. Am Ende des Tages konnte ich vielleicht bei den schwierigen Themen inhaltlich überzeugen und Lösungen finden, doch das Zwischenmenschliche blieb dabei oftmals auf der Strecke. Hierfür möchte ich mich herzlich entschuldigen. Ich danke in allererster Linie meiner Familie, meinem Arbeitgeber und meinen Beigeordneten für die bedingungslose Unterstützung sowie den Bediensteten der Orts- und Verbandsgemeinde und dem Gemeinderat für die in großen Teilen konstruktive Zusammenarbeit. „Alle Macht geht vom Volke aus“. In der in unserer Heimatgemeinde lebendigen Repräsentativen Demokratie haben Sie, liebe Arzbacherinnen und Arzbacher, als Souverän entschieden – und Sie tun es auch weiterhin (Pressemitteilung: Claus Eschenauer, Ortsbürgermeister in Arzbach).”

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