Römerstraße

Osterwünsche aus der Stadt Bad Ems – Video im Beitrag

in Politik/VG Bad Ems-Nassau
Politik spielte beim SPD Stand nicht die Rolle - Es ging um die Wertschätzung und eine frohe Botschaft. (Foto von links: 1. Beigeordneter Frank Ackermann und Stadtbürgermeister Oliver Krügel)

BAD EMS Traditionell baut die Bad Emser SPD am Ostersamstag einen Stadt in der Römerstraße auf und manchmal kann Politik so einfach sein und rückt ein Stück weit in den Hintergrund. Während die Waffen in der Ukraine auch zu Ostern nicht schweigen und längst aufgehört wurde zu reden, rücken die Menschen ein wenig mehr zusammen. So auch in der Kurstadt Bad Ems. Reden und zuhören. Dazu die kleine Geste, dass jeder Mensch das Recht auf eine Wertschätzung hat.

Dafür reicht manchmal die Symbolik eines kleinen Ostereies welches ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zaubern lässt. “Frohe Ostern...” Mehr wir nur einfache Worte. Für die evangelischen Christen ist Karfreitag der höchste Feiertag. Jesus starb für seine Überzeugung und friedensbringende Botschaft am Kreuz.  Schrecklich und schön zu gleich denn es gibt Hoffnung auf Gerechtigkeit für die Menschen die zur Zeit leiden müssen. Weiterlesen

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Zu Weihnachten half der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel im Testzentrum aus

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Der Stadtbürgermeiste Oliver Krügel half zu Weihnachten im Testzentrum aus

BAD EMS Was macht ein Stadtbürgermeister zu Weihnachten? Gemütlich vor dem Fernseher sitzen und den einen oder anderen rührseligen Klassiker schauen? Oder mit den Liebsten die Festlichkeiten vorbereiten? Mitnichten. Das Bad Emser Stadtoberhaupt half am heutigen morgen im Testzentrum am alten Rathaus in der Römerstraße mit.

Dabei wollte der Bürgermeister noch nicht einmal ein Statement oder Zeichen setzen. Zu Weihnachten schauen wir alle in Demut und großen Respekt auf die helfenden Menschen in den sozialen oder auch öffentliche Einrichtungen wie den Testzentren, Polizei, Krankenhäuser und so weiter….. Oliver Krügel wollte unbemerkt zu Weihnachten etwas zurückgeben an die Gesellschaft. So war es der glückliche Zufall, dass der BEN Kurier etwas von dieser Aktion erfuhr.

Der Stadtbürgermeister legte heute höchstpersönlich Hand an beim Testen

Darum ging es dem Stadtbürgermeister nicht. Die Testzentren sind wichtig für all die Menschen in der Region. Für die oftmals freiwilligen Mitarbeiter gibt es keine Feiertage. Dabei sorgen genau diese Mitarbeiter für die Sicherheit der Bürger. Sicherheit…. Sicher sein, das man sich ohne Angst vor gesundheitlichen Folgen das Weihnachtsfest mit den Liebsten verbringen kann. Zu diesen engagierten Firmen gehören auch die Sanitätshäuser ConMed Reha in Nassau und Bad Ems, die das Testzentrum im alten Rathaus in Bad Ems betreiben.

Finanzielle Aspekte spielen für die Helfer eine untergeordnete Rolle. Für den Job in einem Testzentrum gehört  großer Idealismus und Einsatzbereitschaft hinzu. Ohne dem würde es nicht funktionieren. Der Stadtbürgermeister Oliver Krügel war keineswegs nur zu administrativen Tätigkeiten im Testzentrum degradiert worden auch wenn er diese sicherlich übernommen hätte. Er selber war befähigt die Testungen an den Bürgern durchzuführen. So konnte es am heiligen Abend dazu kommen, dass das Stadtoberhaupt höchstpersönlich ein Wattestäbchen in die Nase eines Testwilligen einschob.

Ob administrativ im Empfang oder beim Testen: Stadtbürgermeister Oliver Krügel half wo er gebraucht wurde

So manches Wintermärchen wird zu Weihnachten geschrieben. Dazu gehört auch ein Bürgermeister der wie selbstverständlich in seiner Freizeit helfen möchte ohne das die große Öffentlichkeitsglocke geläutet wird. Doch genau diese kleinen Geschichten machen die heilige Nacht aus…..

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Leserbrief: Schwierige Parksituation für Rentner und Gehbehinderte in Bad Ems

in Leserbriefe/VG Bad Ems-Nassau
Leserbrief: Schwierige Parksituation für Rentner und Gehbehinderte in Bad Ems

LESERBRIEF/BAD EMS In Ihrem Artikel*, wo Sie auf vermehrte Kontrollen der dreistündigen Parkzeit am Bad Emser Friedhof hinwiesen und das positiv darstellten weil dort nun eine erhöhte Fluktuation herrscht, ist der grundsätzliche Gedanke natürlich nachvollziehbar. Alte Menschen sollen somit in Friedhofsnähe parken um nicht weit laufen zu müssen. (*Anm. der BEN Kurier Redaktion: Der Leserbrief bezieht sich auf diesen Artikel hier.)

Das Problem ist jedoch, dass viele der Menschen in der längsten Bad Emser Straße wohnen. Der Römerstrasse.

Wenn der Mensch also beim Friedhof war und nach Hause möchte muss er um einen kostenfreien Parkplatz zu bekommen entweder auf der anderen Lahnseite parken oder aber sehr weit weg Richtung Alte Kemmenauer Straße. Die drei immer vollen Parkplätze gegenüber der Rewe Tiefgarage mal außen vor gelassen. Ich sehe die Bürger dort arg im Stich gelassen. Am Parkscheinautomat lassen sich auch keine Tagestickets ziehen sondern maximal drei Stunden für 1,50 Euro.

Das heißt ein Rentner mit schlechtem Gangbild soll alle drei Stunden zu seinem Auto laufen und Geld einwerfen. Von 8-11, 11-14, 14-17 und 17-18 Uhr. Das sind vier Wege am Tag und 5 Euro kosten. Beziehungsweise 100€ für Wochentage plus 12€ für die Samstage bis 14 Uhr. 112 Euro im Monat.

Mietplätze sind absolute Mangelware und kaum zu bekommen. Oft haben unsere Politiker bereits über Anwohner Parkausweise diskutiert. Abgelehnt wurde mit der Argumentation, die Römerstraße wäre dann ständig vollgeparkt. Die Corona Zeiten und Home Office haben das Gegenteil bewiesen. Es wird Zeit zu handeln und den schwarzen Peter nicht mehr den Anwohnern zuzuschieben (Leserbrief: Richard Leukel).

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Müssen die Anwohner der Bad Emser Römerstraße auslöffeln was die Politik vermasselte?

in VG Bad Ems-Nassau
Parkplatzlösung in der Römerstraße wurde zugestimmt

BAD EMS Aber der Reihe nach. Nach den uns vorliegenden Unterlagen war es der planerische Wille der Stadt Bad Ems, aus der oberen Römerstraße eine Flanierzone, mit der rechtlichen Anordnung eines verkehrsberuhigten Bereichs, zu gestalten. Auch bekannt als Spielstraße (Tempo 7 = Schrittgeschwindigkeit). Doch daraus wurde nichts. Aufgrund der letztlich umgesetzten Gestaltung, war dies rechtlich nicht statthaft und musste in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich (Tempo 20) umgewandelt werden. Die Straße ist „kerzengerade“ und die Gehwege sind deutlich vom der Straße abgegrenzt, sodass von einer Flanierzone keine Rede mehr sein kann. Genau diese „kerzengerade“ Straße verleitet halbstarke Raser die Römerstraße als Rennstrecke zu missbrauchen. Diese Lärmemissionen sind heute ein Ärgernis und Belastung für die Anwohner und Gäste, die in der Römerstraße verweilen.
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Sicherheit in Bad Ems? HEUTE reden die Bürger! BEN Radio LIVE 19:00 Uhr im Yellow Submarine Cafe

in VG Bad Ems-Nassau
Sicherheit in Bad Ems? HEUTE sprechen die Bürger LIVE im BEN Radio (ben-radio.de) - Direkt aus dem Yellow Submarine Cafe in Bad Ems

BAD EMS Heute um 19:00 Uhr sendet das BEN Radio LIVE aus dem Yellow Submarine in Bad Ems. Thema ist: “Sicherheit in Bad Ems.” Zu Wort kommen Bürger aus der Kurstadt. In erster Linie geht es um die Römerstraße. Hat sich die Lage gebessert? Was wünschen sich die Anwohner?

Auch Sie möchten zu Wort kommen? Das ist möglich. Schauen Sie einfach heute Abend im Yellow Submarine herein und reden sie mit. Oder hören Sie LIVE über das BEN Radio ben-radio.de

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Bad Ems ist sicher? Es gibt kein Problem mit Randalierern? Videos im Artikel

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Bad Ems ist sicher? Es gibt kein Problem mit Randalierern? Videos im Artikel

BAD EMS Am 06.06 berichtete der BEN Kurier über nächtliche Randale im Kurpark (Artikel hier). Die Polizei und die Stadt waren alarmiert. Ein neues Sicherheitskonzept sollte alles besser machen. Angedacht waren u.a. nächtliche Alkoholverbote in Teilbereichen der Stadt.

Und es schien sich etwas zu tun. Patrouillierende Sicherheitskräfte liefen nächtliche Streifen durch den Kurpark. Einige Tage kehrte trügerische Ruhe ein, denn schnell war klar, dass sich nichts geändert hatte.

Aufnahmen vom 25.07.2021 – Schlägerei gegen 2:00 Uhr morgens in der Römerstraße

 

Das Dilemma ist das Gleiche. Noch immer ziehen zu später Stunde, Gruppen von jungen Erwachsenen durch die Römerstraße und Teile des Kurparks. Nur 12 Tage nach den Vorfällen war alles beim Alten.

Die Polizei überprüft präventiv in unregelmäßigen Abständen die bekannten Hotspots in Bad Ems. Dabei ist es wie ein Katz und Maus Spiel. Sobald aus der Ferne ein Streifenwagen erkennbar ist, verschwinden die Heranwachsenden. Dabei versucht die Polizei der Lage her zu werden. Ist sie über Vorfälle informiert, trifft sie binnen kurzer Zeit vor Ort ein.

Doch wie sollen die Ordnungshüter reagieren? Ein Platzverweis? Eine vorübergehende Festnahme bei renitenten Ruhestörern? Nur wenige Tage später, wird sie die gleichen, unbelehrbaren Personen erneut vor Ort antreffen. Eine frustrierende Situation.

Vorfall in der Nacht vom 05.06 auf den 06.06 – Römerstraße

 

Auch dem Stadtbürgermeister Oliver Krügel ist die bekannte Problematik ein Dorn im Auge. Dabei warnt er eindringlich vor einer pauschalisierten Bewertung aller Jugendlichen oder Heranwachsenden in Bad Ems. Der überwiegende Teil der jungen Mitbürger, ist nicht für die Vorfälle in der Stadt verantwortlich. Im Gegenteil. Diese nutzen lieber die zahlreichen angebotenen Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Kurstadt.

Der Vorsitzende des Fußballvereins der Sportfreunde Bad Bad Ems, Achim Wunsch, sprach in der Live Online-Sitzung des Stadtbürgermeisters an, dass der Kurpark und die Römerstraße immer unsicherer werden würden und wollte wissen, was die Stadt dagegen unternimmt.

Am 03.07 in der Römerstraße – Erste Vorfälle gegen 23:00 Uhr – Letzte um 2:54 Uhr

Dem gegenüber antwortete Oliver Krügel, dass dort öfters nichts dran sein würde. Er bat die Bürger darum, dass die Informationen kritisch hinterfragt werden. „Man kann nicht behaupten, dass wir in diesem Jahr (glücklicherweise), ein Vandalismus- oder ein Gewaltproblem haben was über ein Maß einer Stadt hinaus geht in dieser Größenordnung“, führte der Stadtbürgermeister aus.

Die hauptsächliche Verantwortung, für die Ordnung in der Stadt, sieht das Stadtoberhaupt bei der Polizei. Für eigene Sicherheitskräfte wäre kein finanzieller Spielraum da. Oliver Krügel weist auf  ein weiteres Dilemma hin. Laut ihm, wäre die Personaldecke der Polizei sehr dünn. Um die erschwerten Aufgaben in der Stadt bewältigen zu können, bedarf es weiterer Einsatzkräfte. Und diese fordert er von der Landesregierung.

Bad Ems ist Weltkulturerbe. Einerseits möchte das Stadtoberhaupt keine negativen Nachrichten zu nächtlichen Auseinandersetzungen in der Römerstraße lesen. Verständlich. Denn dieses verschreckt mögliche Gäste in der Kurstadt. Andererseits scheint eine Lösung in weite Ferne gerückt zu sein. Somit kommt die aktuelle Situation einer Kapitulation vor den Gegebenheiten gleich. Alles bleibt so wie gehabt.

30.07 – Polizeieinsatz in der Römerstraße

Doch wie passt das alles zusammen? Natürlich spiegeln die nächtlichen Auseinandersetzungen und exzessiven Saufgelagen auf den Straßen nicht den Querschnitt der Jugend wieder. Und natürlich können diese nicht in einen Topf geworfen werden. Doch ohne ein Sicherheitskonzept wird eine ganze Generation durch die Gesellschaft immer mehr in Kollektivhaftung genommen.

Zwischenzeitlich haben Bürger in der Römerstraße kapituliert und haben der Stadt dauerhaft den Rücken gekehrt. Andere teilten dem BEN Kurier telefonisch mit, dass sie nachts nicht mehr gefahrlos auf die Straße gehen können.

Einige Bürger haben schlichtweg Angst und fühlen sich im Stich gelassen. Zu Unrecht? Die Verantwortlichen sprechen davon, dass es keinen nennenswerte Kriminalität in Bad Ems geben würde. Ähnliches verlautete auch der Stadtbürgermeister. Gleichwohl sprechen die bewegten Bilder und das gefühlte Sicherheitsempfinden der Anwohner andere Worte.

18.07 Polizeieinsatz in der Römerstraße

Natürlich sollten strafrechtlich relevante Vorfälle angezeigt werden um eine Handhabe für die Ordnungshüter zu schaffen. Allerdings trauen sich viele Betroffene nicht. Die Angst vor Repressalien ist groß wobei sich die Anwohner durchaus eine konsequente Beendigung der nächtlichen Eskalationen wünschen. Ein Bad Emser schrieb dem BEN Kurier: „…Wut, Angst und Machtlosigkeit….. Das unbändige Gefühl nicht ernst genommen zu werden….“

Bestenfalls nur ein Betrunkener nach Mitternacht – Schlafen können die Anwohner nicht

In den sozialen Medien tauchen immer wieder die gleichen Namen auf. Genannt werden ein Victor oder auch ein Dennis (Anm. Beide sind der Redaktion namentlich bekannt). Gerade Letzterer soll laut mehreren Augenzeugen zur Folge, einen Kleindealer mit körperlichen Konsequenzen gedroht haben, wenn dieser in Zukunft erneut Drogen in seiner Stadt verkaufen würde. Nur er alleine hätte das Recht dazu.

Tilidin, Amphetamine oder lieber Marihuana? Offenbar alles leicht zu erwerben in der Kurstadt. Bestimmt ist dieses in anderen Städten nicht anders. Die Römerstraße ist auch nicht vergleichbar mit der Kaiserstraße in Frankfurt. Aber hier geht es einzig und alleine um die Stadt Bad Ems. Und in dieser gab es einmal in früheren Zeiten eine wunderschöne Flaniermeile in der Römerstraße, die auch in den Abendstunden sicher besucht werden konnte. Das ist nun Vergangenheit. Willkommen im Weltkulturerbe Bad Ems.

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Gratulation zur Eröffnung des Atelier Kunstglück

in VG Bad Ems-Nassau
Stadtbürgermeister Oliver Krügel gratulierte Elisa Di Canio zur Eröffnung des Ateliers Kunstglück

BAD EMS In der vergangenen Woche hat Frau Elisa Di Canio ihr Atelier Kunstglück in der Römerstraße 54 geöffnet. Sie bietet dort Kindern und Erwachsenen vielerlei Workshops zur künstlerischen Gestaltung, zum Malen und zum Basteln an.

Eine tolle Idee und eine Bereicherung für unser Angebot hier in der Stadt Bad Ems. Informationen auch auf ihrer Homepage unter www.atelierkunstglück.de.

Das offene Atelier:

Erwachsene: Mo. 18 bis 20 Uhr / Do. 9 bis 11 Uhr

Kinder: Di. und Do. 15 bis 17 Uhr

Senioren: Immer montags von 9:30 bis 11:30 Uhr

Telefon: 0171/4085788

Stadtbürgermeister Oliver Krügel war vor Ort und wünscht viel Glück und Erfolg, auch im Namen unserer Bürgerschaft.

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Zwanzig ist nicht fünfzig

in Allgemein
Überhöhtes Tempo in der Römerstraße. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das oberste Gebot!

BAD EMS Unsere Stadt ist verschlafen und altbacken? Sicherlich trifft diese Aussage nicht zu. Aber insbesondere ist dies unzutreffend in einem Punkte, im negativen Sinne, wenn auch manchmal subjektiver Art: Es wird zu flott gefahren!  Und selbst alteingesessene Emser kennen die festgelegten Tempolimits nicht. Weiterlesen

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