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Politik

Blaulichtfamilie im Gespräch

POLITIK Webkonferenz mit Lewentz und Denninghoff findet große Resonanz

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Blaulichtfamilie im Gespräch: Webkonferenz mit Lewentz und Denninghoff findet große Resonanz

POLITIK Am vergangenen Donnerstag, den 11.02.2021, lud der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff zu einer weiteren digitalen Webkonferenz ein. Gesprächspartner war Roger Lewentz, der rheinland-pfälzische Innenminister, zentrales Thema war die rheinland-pfälzische Blaulichtfamilie: Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Der Zusammenhalt, die gute Zusammenarbeit von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen, sowie die hohe Zahl der im Ehrenamt tätigen Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, seien bemerkenswert und entscheidend dafür, dass Herausforderungen und Krisen bewältigt werden können, bedankte sich Lewentz, der auch im Namen der Landesregierung seine Wertschätzung aussprach. Auch Landrat Frank Puchtler und Denninghoff schlossen sich dem an und betonten den Stellenwert der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, die in jeglichen Situationen, ob bei dem Großbrand in Diez vergangenen Jahres, dem aktuellen Hochwasser oder der hartnäckigen Coronakrise stets im Einsatz seien.

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Wegen jener Wertschätzung waren sich die beteiligten Politiker einig, dass Angriffe oder jegliche Gewalt gegenüber den Einsatzkräften nicht geduldet werden dürfen. „Dagegen müssen wir uns als Gesellschaft stark machen, es darf keine Aggressionen gegen helfende Hände geben!“, betonte Lewentz.

Mit dem rheinland-pfälzisch initiierten Notfallsanitätergesetz ist dieses Jahr nicht nur eine Aufwertung des Berufsbildes „Rettungssanitäter“ in Kraft getreten, sondern vor allem eine rechtliche Absicherung der Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Sanitäter bis zum Eintreffen eines Mediziners geschaffen worden. Hier erzählte Denninghoff, dass er bei der Entstehung des Gesetzes durch einen heimischen Rettungssanitäter auf einen Fehler im Gesetzesentwurf hingewiesen wurde und er daraufhin aktiv wurde.

Anschließend wurde das korrigierte Notfallsanitätergesetz im Bundestag verabschiedet. „Auch bei Themen, bei denen ich nicht als Landespolitiker direkt in die Gesetzgebung eingebunden bin, nehme ich gerne die Anregungen von Ihnen entgegen und setze mich für die Umsetzung ein.“, so Denninghoff.

Durch die Corona-Pandemie und die Kontaktbeschränkungen ergeben sich auch bei den ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten neue Probleme. „Ehrenamtliche Kräfte leiden auch unter dem Entzug der Kameradschaft.“, so Harald Gemmer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich, der gleichzeitig auf ein Angebot seiner Verbandsgemeinde hinwies, dass auch Jugendpflege und Schulsozialarbeit gerne bei der Jugendarbeit der Feuerwehren unterstützen.

Aus dem Teilnehmerkreis wurden Themen wie die landesweite Beschaffung der Feuerwehrfahrzeuge sowie ein verbessertes E-Learning angestoßen. Die Ausschreibung eines neuen Fahrzeuges sei sehr zeitaufwendig für die Ehrenamtlichen. Hier signalisierte Lewentz direkt Gesprächsbereitschaft und kündigte eine Dialogsrunde mit dem Leiter der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (LFKA) im Kreishaus in Bad Ems an, bei der auch die Möglichkeiten der landesweiten Ausschreibung thematisiert werden sollen.

Denninghoff dankte allen TeilnehmerInnen für die rege Diskussion, gerne komme er dem Wunsch der Mitglieder der Blaulichtfamilie nach, in regelmäßigen Abständen diese digitale Webkonferenz anzubieten.

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Koblenz

Sammeltour mit der Koblenzer Tafel

MdB Rudolph macht sich Eindruck von der Arbeit der Helfer

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KOBLENZ Auch in Koblenz und den angrenzenden Städten und Verbandsgemeinden haben viele Menschen Probleme, die Kosten für Lebensmittel aufzubringen und sind auf die Hilfe der Tafel angewiesen. Die Tafel Koblenz versorgt aktuell rund 5000 Menschen in der Region mit Lebensmitteln, die ansonsten vernichtet werden würden. Um sich einen Eindruck von der Arbeit der 230 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu machen, begleitete der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph den Vorsitzenden der Tafel, Peter Bäsch, bei einer Sammeltour.

Sammeltour mit der Tafel Koblenz: MdB Rudolph macht sich Eindruck von der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Es ist unglaublich, welche Mengen an Lebensmitteln bei einer solchen Tour zusammenkommen. Und es ist gut, dass diese nicht in der Mülltonne landen, sondern dass Menschen damit konkret geholfen werden kann. Die Helferinnen und Helfer leisten hier einen enorm wichtigen gesellschaftlichen Beitrag“, so Rudolph.

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Im Rahmen der Sammeltour steuerten Bäsch und Rudolph diverse Supermärkte an, mit denen die Tafel Vereinbarungen getroffen hat, dass sie nicht benötigte Lebensmittel spenden. Insgesamt sind sechs Kühlfahrzeuge der Tafel unterwegs, die täglich circa 5 Tonnen Lebensmittel einsammeln. „Auf diese Weise werden jährlich 1200 Tonnen an Lebensmitteln vor der Vernichtung gerettet und unser Klima nachhaltig geschützt“, sagt Bäsch. Er schätzt, dass der Wert der ausgegebenen Lebensmittel rund 4 Millionen Euro beträgt. (mehr …)

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Lahnstein

Grüne wollen Kommunalen Klimapakt beitreten

Klimaschutzoffensive des Landes birgt große Chancen für Lahnstein

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LAHNSTEIN Die Lahnsteiner Grünen begrüßen die Kommunale Klima-Offensive der Landesregierung mit dem Finanzierungsprogramm Kommunales Investitionspaket für Klimaschutz und Innovation, kurz “KIPKI” und dem Beratungsprogramm Kommunaler Klimapakt (KKP) sehr. Die Grüne Fraktion reichte bereits einen Antrag dazu ein, um von den Programmen für ein grüneres Lahnstein zu profitieren. Grünen-Fraktionsvorsitzende Jutta Niel sagt: “Die beiden Programme KIPKI und KKP bringen die Kommunen in Sachen Klimaschutz immens voran. Gerade, weil für die Kommune keine Zusatzkosten entstehen, ist das wirklich ein Doppelwumms. Deshalb ist es ein absolutes MUSS, dass Lahnstein dem Kommunalen Klimapakt beitritt. So wird die Stadt dauerhaft von Expertinnen und Experten in Sachen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung unterstützt und bei der Umsetzung entsprechender Strategien begleitet.” (mehr …)

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Politik

SPD Kreistagsfraktion tauscht sich zur Zukunft der Kreis-Abfallwirtschaft aus

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SINGHOFEN  In den nächsten Wochen stehen wegweisende Entscheidungen zur Abfallwirtschaft im Rhein-Lahn-Kreis in den Kreisgremien an. Insbesondere wird zu entscheiden sein, ob und wie weit die Gebühren erhöht werden müssen. Um diese Thematik näher in der Fraktion erörtern zu können und sich für die Beratungen Hintergrundinformationen zu beschaffen, hat die SPD-Kreistagsfraktion um Carsten Göller das Abfallwirtschaftszentrum in Singhofen besucht. Mit dabei waren auch Landrat Jörg Denninghoff, die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram sowie die Kreistagsmitglieder Annette Wick und Peter Schleenbecker. Von der Werkleitung haben Thomas Fischbach und Andreas Warnstedt der SPD-Fraktion die aktuellen Zahlen sowie einige Themen für die Zukunft der Abfallwirtschaft erläutert. (mehr …)

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