Sicherheit

Blaulichtfamilie im Gespräch

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Blaulichtfamilie im Gespräch: Webkonferenz mit Lewentz und Denninghoff findet große Resonanz

POLITIK Am vergangenen Donnerstag, den 11.02.2021, lud der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff zu einer weiteren digitalen Webkonferenz ein. Gesprächspartner war Roger Lewentz, der rheinland-pfälzische Innenminister, zentrales Thema war die rheinland-pfälzische Blaulichtfamilie: Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Der Zusammenhalt, die gute Zusammenarbeit von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen, sowie die hohe Zahl der im Ehrenamt tätigen Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz, seien bemerkenswert und entscheidend dafür, dass Herausforderungen und Krisen bewältigt werden können, bedankte sich Lewentz, der auch im Namen der Landesregierung seine Wertschätzung aussprach. Auch Landrat Frank Puchtler und Denninghoff schlossen sich dem an und betonten den Stellenwert der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, die in jeglichen Situationen, ob bei dem Großbrand in Diez vergangenen Jahres, dem aktuellen Hochwasser oder der hartnäckigen Coronakrise stets im Einsatz seien.

Wegen jener Wertschätzung waren sich die beteiligten Politiker einig, dass Angriffe oder jegliche Gewalt gegenüber den Einsatzkräften nicht geduldet werden dürfen. „Dagegen müssen wir uns als Gesellschaft stark machen, es darf keine Aggressionen gegen helfende Hände geben!“, betonte Lewentz. Weiterlesen

Sicherheitsgefühl in Lahnstein stärken

in Lahnstein/Politik
Lahnstein macht offiziell mit bei der InSiKo: Innenminister Roger Lewentz überreicht Lahnsteins OB Peter Labonte den Bescheid. (Foto: Stefanie Witte / Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Mit der „Initiative: Sicherheitsgefühl in den Kommunen stärken“ (InSiKo) hat die Leitstelle Kriminalprävention, die im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport angesiedelt ist, ein ganzes Maßnahmenbündel zur Stärkung und Unterstützung der kommunalen Kriminalprävention konzipiert. So sollen die Sicherheit und das Sicherheitsempfinden in den Kommunen gestärkt werden, Basis ist dabei die Betreuung vor Ort durch die Leitstelle Kriminalprävention.

Für Lahnsteines Oberbürgermeister Peter Labonte war sofort klar, dass die Stadt Lahnstein von diesem Angebot Gebrauch macht, denn schon seit dem Jahr 1999 gibt es eine gute Zusammenarbeit bei der kriminalpräventiven Arbeit. Zahlreiche Aktionen wurden gemeinsam mit der Polizeiinspektion initiiert.

Dazu zählen gemeinsame Kontrollgänge von Ordnungsamt und Polizeiinspektion Lahnstein oder die Erarbeitung einer Gefahrenabwehrverordnung. Die Nutzung von Synergien der Behörden und Entscheidungsträger in Stadtverwaltung und Polizei hat auch die Öffentlichkeit für das Thema Sicherheit im Sinne nachhaltiger Prävention sensibilisiert. Weiterlesen

Sicherheit im Coronawinter

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/VG Aar-Einrich
Jörg Denninghoff begrüßte Polizeipräsident Maron als Experten in der Diskussionsrunde „Sicherheit im Coronawinter“

KATZENELNBOGEN Sicherheit hat in unserer Gesellschaft und für jeden einzelnen einen hohen Stellenwert. Wie wird unsere Sicherheit in Zeiten von Corona und besonders in der nun fortschreitenden dunklen Jahreszeit beeinflusst? Für diese Fragestellung hatte Jörg Denninghoff, der heimische SPD-Landtagsabgeordnete, den Präsidenten des Polizeipräsidiums Koblenz, Karlheinz Maron für eine Webkonferenz gewinnen können. Weiterlesen

Kurze Beine brauchen sichere Wege

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/Schulen
MdL Matthias Lammert: Kurze Beine brauchen sichere Wege – Sicherheit von Schulwegen zentral evaluieren

RHEIN-LAHN Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert setzt sich für eine von der Landesregierung zentral gesteuerte Evaluation von neuralgischen Punkten auf Schulwegen ein. „Kurze Beine brauchen auch im Rhein-Lahn-Kreis sichere Wege“, so Lammert. Deshalb müsse die Landesregierung hier aktiv werden und dann mit einem entsprechenden Sonderprogramm die finanziellen Voraussetzungen zur Verbesserung der Sicherheit von Schulwegen schaffen:

MdL Matthias Lammert: Kurze Beine brauchen sichere Wege – Sicherheit von Schulwegen zentral evaluieren

Zunächst brauchen wir auch hier im Rhein-Lahn-Kreis eine Reduzierung der Stehplätze bei der Schülerbeförderung in Bussen als echten Sicherheitsgewinn. An einer deutlichen Absenkung der Stehplatzquote in der Schülerbeförderung geht aber für mich kein Weg vorbei. Längerfristig muss das Ziel sein, allen Schülerinnen und Schülern einen Sitzplatz anzubieten.

Die ersten Schritte dazu sind getan. Die Verstärkerbusse im Rhein-Lahn-Kreis haben die drängendsten Probleme etwas entschärft.“

Das sei aber nur eine Facette in der Diskussion darüber, wie der Schulweg sicherer gestaltet werden kann, so Matthias Lammert:

Deshalb müssen wir viel weiter denken. Viele Kinder kommen zur Fuß zur Schule, nutzen das Fahrrad oder auch den Roller. Wie ist es um die Gehwege zur Schule bestellt? Ist die Querung von Straßen sicher möglich? Brauchen wir mehr Fußgängerüberwege, mehr Halteverbotszonen oder auch Geschwindigkeitsbeschränkungen im Umfeld von Schulen?

Wo kann durch Radwege Entlastung geschaffen werden? Das sind beispielhaft einige von vielen Fragen, die sich in diesem Bereich stellen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert plädiert dafür, den Weg zur und von der Schule für die Kinder sicherer zu machen: „Das muss mit einem Sofortprogramm „Sichere Schulwege“ angegangen werden. Die Landesregierung muss das zentral steuern und sie muss die notwendigen Mittel bereitstellen.“ Das lehnt die Landesregierung bislang leider ab.

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