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Gesundheit

First Responder Loreley unterzeichnen Vertrag mit ASB Westerwald

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Bilduntertitel: „v.l.n.r. Henry Traut (Vorsitzender des ASB-Kreisverbands Westerwald), Hubert Erdkamp (Ortsbürgermeister Weisel), Mike Weiland (Bürgermeister VG Loreley), Rüdiger Geisel (Ortsbürgermeister Reitzenhain), Karin Kristja (Ortsbürgermeisterin Bornich) bei der Vertragsunterschrift mit den Vertreterinnen der örtlichen First Responder Gruppen.“

LORELEY Ab dem neuen Jahr werden die First Responder Gruppen in der Verbandsgemeinde (VG) Loreley unter der Flagge des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an den Start gehen. Die Vertragsunterzeichnung aller Beteiligten in der Zusammenarbeit der Ersthelfersysteme, den sogenannten First Respondern, aus den Ortsgemeinden Bornich, Reitzenhain und Weisel, der VG Loreley, dem betreuenden Arzt Manuel Molitor sowie dem ASB war nun Anlass, gemeinsam mit den Aktivenvertretern nach vorne zu blicken. „Es ist uns gelungen, dem Willen der First Responder nachzukommen und deren Arbeit auf zukunftsfähige Beine zu stellen. Wir haben die Ortsgruppen in den vergangenen Monaten eng in die Gespräche einbezogen, damit der künftige Weg vor allem an den Bedürfnissen der Ersthelfer/innen ausgerichtet werden konnte“, so Bürgermeister Mike Weiland nach der Vertragsunterzeichnung.

Die Einrichtung der First Responder-Systeme erfolgt auf Grundlage des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes. Ziel dieser First Responder-Systeme ist dabei die Verkürzung der sogenannten therapiefreien Intervalle bis zum Eintreffen des hauptberuflich organisierten Rettungsdienstes. In der Zuständigkeit der VG Loreley und der drei Ortsgemeinden Bornich, Reitzenhain und Weisel waren die First Responder in den vergangenen Jahren zur Ergänzung und Unterstützung des organisierten Rettungsdienstes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz tätig.

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Auf Wunsch der First Responder wurde die bisherige Arbeit eruiert und Vor- bzw. Nachteile der in Frage kommenden Partnerorganisationen mit langfristigem Blick nach einigen Gesprächsrunden sorgfältig abgewogen, so dass die Entscheidung und Bitte der First Responder schlussendlich auf den ASB fiel.

Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem der vorgegebene Ausbildungsumfang, dem von den ehrenamtlich Tätigen bislang nur noch schwer nachzukommen war. „Der Ausbildungsaufwand hat dazu geführt, dass viele Ehrenamtliche ihr Engagement hinterfragen mussten“, so die Vertreter der First Responder. Da dies eine Existenzfrage ist, ob ausreichend Freiwillige gefunden werden können, wurde mit viel Aufwand an einer Lösung gearbeitet. „Weiterhin waren den First Respondern die ortsnahen Fortbildungsangebote sowie die persönliche Ausstattung der Ersthelfer wichtig“, erläutert der Vorsitzende des ASB-Kreisverbands Westerwald, Henry Traut, die künftige Zusammenarbeit.

Nachdem man in vielen Gesprächen auf eine bestmögliche Lösung hingearbeitet hatte, konnten in den jeweiligen Gemeinderäten und im VG-Rat Loreley die entsprechenden Beschlüsse herbeigeführt werden, so dass man hier eine gemeinschaftliche Lösung im Sinne der Ehrenamtler getroffen hat. „Das Engagement der First Responder, die als geschulte und regelmäßig eingesetzte Ersthelfer anstelle von Familienangehörigen, die vielleicht ungeübter und noch dazu in solchen Szenarien aufgeregt sind, vor Ort tätig werden, bis der Rettungsdienst eintrifft, leisten einen sehr wertvollen Dienst“, lobt Bürgermeister Mike Weiland die Aktiven.

Sollten andere Gemeinden hier aktiv werden wollen, wäre die Verwaltung für Gespräche mit den Ortsgemeinden oder Städten und den Aktiven offen. „Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, waren sich die unterzeichnenden Bürgermeister/innen und Henry Traut einig.

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Gesundheit

Jede Sekunde zählt: Wo finde ich einen Defibrillator? – Die bisher bekannten Standorte in Nassau!

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NASSAU Es kann überall passieren, zu jeder Zeit und in jedem Alter. Fast immer geht der plötzliche Herztod auf eine Herzrhythmusstörung zurück, das sogenannte Herzkammerflimmern. Dabei kommt das Herz aus dem Rhythmus und die Pumptätigkeit geht so weit zurück bis es stehenbleibt. Um betroffene Menschen die größtmögliche Überlebenschance zu bieten, zählt jede Sekunde und eine sofortige Aufnahme der Erste-Hilfe-Maßnahmen. Wenn möglich wird im Idealfall zuerst ein Notruf – 112 abgegeben und anschließend mit einer Herzdruckmassage und eventuell auch Mund-zu-Mund-Beatmung begonnen. Sofern vorhanden, sollte auch ein Defibrillator (AED) eingesetzt werden. Der „Automatisierte Externe Defibrillator (AED)“ – auch kurz Defi genannt ist ein kleines tragbares Gerät, das durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden kann.

In der Stadt Nassau sind bereits einige Firmen, öffentliche Plätze und Gebäude mit automatisierten externen Defibrillatoren zur Ersten Hilfe installiert. Geräte sind so gestaltet, dass Laien damit problemlos umgehen können. Wo sich ein Defibrillator befindet, ist durch die Abkürzung „AED“ und / oder ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol erkennbar. Defibrillatoren können Leben retten. Aber nur, wenn man weiß, wo man sie finden kann.

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Wo sich ein Defibrillator (Foto rechts) befindet, ist durch die Abkürzung „AED“ und / oder ein grünes Hinweisschild (Foto links) mit Herz-Symbol erkennbar (Foto. Achim Steinhäuser)

In Nassau sind AEDs (Automatisierter Externer Defibrillator) an den folgenden Standorten vorhanden. Der Zugang zu den Geräten ist teilweise abhängig von den Öffnungszeiten.

1. Nassauische Sparkasse (24 Stunden).

2. Kinderarztpraxis in der Feldstraße (je nach Öffnungszeiten).

3. Gemeinschaftspraxis Dr. Jäger, Dr. Klimaschka, Neuzebachweg (je nach Öffnungszeiten).

4. Firma CHG Gross (je nach Öffnungszeiten).

5. Firma Leifheit AG Kundenzentrum (je nach Öffnungszeiten).

6. Firma Leifheit AG Produktion (je nach Öffnungszeiten).

7. Corona-Sportgruppe des TV Nassau – Sporthalle am Leifheit Campus.

8. Sporthalle am Leifheit Campus.

9. Bürgerbüro, wenn das Freibad geschlossen ist, zugänglich während den Öffnungszeiten. Im Sommer, wenn das Freibad geöffnet hat befindet sich der AED vom Bürgerbüro im Freibad Nassau, zugänglich während den Öffnungszeiten.

10. Sporthalle Grundschule – Herzsportgruppe TV 1860 Nassau (nur während der Übungsstunden, Montag von 17 bis 21 Uhr).

11. ImPuls – Reha & Gesundheit GmbH, zugänglich während der Öffnungszeiten.

Im Notfall darf grundsätzlich jede / jeder einen „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED) benutzen, denn nach einem Herz-Kreislaufstillstand zählt jede Sekunde. Generell sind AEDs auch für Laien geeignet und führen Ersthelfer durch die gesamte Reanimation. Dabei werden mit dem AED verbundene Elektroden auf dem Oberkörper des Patienten platziert, wobei man nichts falsch machen kann, denn das Gerät stellt selbsttätig den Bedarf fest. Bei aller Panik und Verunsicherung in einer solchen Extremsituation kann man sich auf die AEDs verlassen und wirklich effektiv helfen. Bitte machen Sie im Notfall Gebrauch davon, den jede Sekunde zählt und kann über Leben und Tod entscheiden. Text und Fotos: Achim Steinhäuser

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Gesundheit

Mutter entsetzt über Bad Emser Paracelsus Klinik: Arzt schlug vor, den behinderten Sohn “zu erlösen”

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BAD EMS Schock für eine Mutter aus Frankfurt. Ihr mehrfach behinderter Sohn Paul lebt in einer Pflegeeinrichtung in Nassau. Wegen einer Lungenentzündung wurde der 21-Jährige in der Bad Emser Paracelsus-Klinik behandelt. Laut der Zeitung Merkur, soll sich der behandelnde Arzt bei der Mutter mit der Frage gemeldet haben, ob der Sohn nicht erlöst werden sollte.

Er soll mitgeteilt haben, dass der junge Mann eine Lungenentzündung habe und bei einer Verschlechterung des Zustandes könnte er intubiert oder direkt palliativ behandelt werden.  Für die Mutter war diese Nachricht ein Schock. Der Zeitung Merkur gegenüber teilte sie mit, dass eine Intubation und anschließende Entwöhnung schwierig ist.  Sie ist sich aber sicher, dass bei einem nicht beeinträchtigten 21-Jährigen mit Lungenentzündung, die Frage nach der Möglichkeit der Erlösung nicht gestellt worden wäre.

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Klinik räumt “Kommunikationsfehler” ein

Eine Palliativbehandlung lehnte die Mutter entschieden ab. Aufgrund einer Beschwerde beim Osnabrücker Paracelsus Mutterkonzern, räumte die Pressesprecherin Dirten von Schmeling Kommunikationsfehler im Umgang mit dem Patienten ein. Die Klinik soll sich unmittelbar bei der Mutter Ellen H. entschuldigt haben.

Glücklicherweise erholte sich der Sohn von der Lungenentzündung. Nach etwa drei Wochen soll die Mutter die Verlegung in ein anderes Krankenhaus gefordert haben, da sie dem Bad Emser Krankenhaus nicht mehr vertraute. Die Klinik soll abgelehnt haben, da er angeblich nicht transportfähig war. Zu dem Zeitpunkt soll Paul bereits wieder in einem Pflegestuhl gesessen haben. Intubiert wurde er nicht mehr und konnte eigenständig atmen.

Paracelsus Klinik entschuldigt sich für Versäumnisse bei der Behandlung

Die Mutter sah darin finanzielle Interessen der Klinik, da das Krankenhaus mit wenig Aufwand ein sehr hohes Entgelt für die Behandlung ihres Sohnes in Rechnung stellen konnte. Dem widersprach die Pressesprecherin der Paracelsus Klinik. Auch wenn Paul in einem Pflegestuhl saß, wäre das keine Bestätigung der Transportfähigkeit gewesen, sondern soll lediglich der Schutzlagerung gedient haben, um ein Verschlucken auszuschließen. Nach der eben erst erfolgten Entwöhnung vom Beatmungsgerät, hätte er für den Transport erneut ruhiggestellt werden müssen. Dieses wäre mit Risiken behaftet gewesen. Außerdem wäre die Entwöhnung vom Beatmungsgerät bei einem Schwerstbehinderten eine große Herausforderung.

Zwei Tage später soll der Sohn von Ellen H. dennoch entlassen worden sein. Dabei wurde von der Mutter eine große offene Stelle am Rücken von Paul festgestellt. Diese soll durch zu langes Liegen auf der gleichen Stelle verursacht worden sein.

Die Pressestelle der Paracelsus Klinik räumte in dem Fall Versäumnisse bei der Behandlung des Patienten ein und entschuldigte sich dafür. Zufrieden war die Mutter keineswegs mit der Behandlung in Bad Ems. Sie soll mit Fotos versucht haben, vermeintlich defekte Geräte zu dokumentieren. Mit Verweis auf die Hausordnung wurde ihr das verwehrt. Trotz Aufforderung, soll ihr diese nicht ausgehändigt worden sein. Ebenfalls soll ihr die Einsicht in die Krankenakte verweigert worden sein. Dazu soll die Mutter mehrfach E-Mails an die Pflegedienstleitung und den Oberarzt geschrieben haben. Auf diese weiteren Vorwürfe soll es seitens der Bad Emser Klinik keine Reaktion gegeben haben.

Aktuell steht es um den Standort der Bad Emser Paracelsus-Klinik schlecht. Zum 31. März soll das Krankenhaus schließen. Die Belegschaft und die Stadt Bad Ems kämpfen weiter für den Erhalt des Hospitals in der Kurstadt.

Artikel bezieht sich auf den Beitrag der Zeitung Merkur – hier lesen.

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Gesundheit

Nachhaltige Ernährung und Mobilität sind Themen in Lahnstein

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LAHNSTEIN Zwei Abende zum Thema Nachhaltigkeit mit den Schwerpunkten Ernährung und Mobilität bietet die evangelische Kirchengemeinde Niederlahnstein am Mittwoch, 8. Februar und Mittwoch, 8. März an. „Wie können wir leben, um die Erde zu schonen?“, Wie können wir es tun, ohne auf billige Werbetricks hereinzufallen oder uns selbst in die Tasche zu lügen?“. Das sind zwei von vielen Fragen, die an den Abenden, auch ganz praktisch, im Fokus stehen.

Bewusst und achtsam leben empfinden wir als Gottesdienst im Alltag, denn Gott hat uns als Menschen beauftragt, die Schöpfung zu bewahren“, erklärt Gemeindepfarrerin Yvonne Fischer zum Hintergrund der beiden Veranstaltungen, mit denen sich darin eingeübt werden soll und die im Rahmen des Projekts Energiemission angeboten werden.

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Evangelische Kirchengemeinde bietet in Lahnstein zwei Abende zum Nachdenken über Ernährung und Mobilität

Schonend essen“ ist der erste Abend am Mittwoch, 8. Februar ab 17.30 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche Niederlahnstein (Allerheiligenberg) überschrieben. Dort wird ein veganes Menü gekocht und sich ausgetauscht. Um 19.30 Uhr wird das Mahl im Rahmen einer „Dinnerchurch“ genossen. Dabei geht es um gute Lebens-Mittel und die Frage, wie ein Leben schmeckt, das weniger auf Kosten anderen Lebens geht.

Schonend unterwegs sein“ ist ein Vortrag mit anschließendem Gespräch am Mittwoch, 8. März, um 20 Uhr am gleichen Veranstaltungsort überschrieben. Zum Thema Mobilität referiert André  Bruns, Professor für Mobilitätsmanagement und Verkehrsplanung. Es geht um Denkgewohnheiten in Sachen Mobilität, ob E-Autos wirklich eine Lösung darstellen und welche Ansätze es gibt, die Klimabelastung durch den Verkehr zu reduzieren. Außerdem soll darüber informiert und gesprochen werden, wie jeder Einzelne und auch die Kirchengemeinde neu und anders in Bewegung kommen kann.

Für das Abendessen am 8. Februar ist eine Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich, unter Telefon 02621-7402.

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