Ehemaliger Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhein-Lahn aus der Untersuchungshaft entlassen

in Blaulicht/Koblenz/VG Nastätten

NASTÄTTEN/KOBLENZ Der ehemalige Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhein-Lahn wurde heute aus der Untersuchungshaft entlassen. Dieses teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz dem BEN Kurier auf schriftliche Nachfrage mit.

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Der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt, weil die Voraussetzungen des § 116 Strafprozessordnung vorlagen: Danach setzt die Ermittlungsrichterin den Vollzug eines Haftbefehls wegen Fluchtgefahr aus, wenn weniger einschneidende Maßnahmen die Erwartung rechtfertigen, dass der Zweck der Untersuchungshaft – also die Sicherung des Verfahrens – auch durch diese Maßnahmen erreicht werden.

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Weniger einschneidende Maßnahmen können die Anweisung, sich zu bestimmten Zeiten bei dem Richter, der Strafverfolgungsbehörde oder einer von ihnen bestimmten Dienststelle zu melden, die Anweisung, den Wohn- oder Aufenthaltsort oder einen bestimmten Bereich nicht ohne Erlaubnis des Richters oder der Strafverfolgungsbehörde zu verlassen, die Anweisung, die Wohnung nur unter Aufsicht einer bestimmten Person zu verlassen oder die Leistung einer angemessenen Sicherheit durch den Beschuldigten oder einen anderen. Welche einzelne Maßnahme in dem Fall zutreffend war, wurde durch die Staatsanwaltschaft nicht genannt. Sicher ist jedoch, dass mindestens eine davon erlassen wurde.

Ferner teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz mit, dass aktuell auch noch gegen einen Beschäftigten der Lebenshilfe Rhein-Lahn ermittelt wird. Wann es zu einer Anklageerhebung kommen wird, ist noch immer unklar. Die Ermittlungen dauern an.

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