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Koblenz

Koblenz steht auf: Über 7000 Menschen protestieren gegen die AFD!

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Koblenz steht auf: Über 7000 Menschen protestieren gegen die AFD!

KOBLENZ Mehr als 7000 Menschen drängelten dich auf den Münzplatz in Koblenz, um bei der Kundgebung von den demokratischen Parteien Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, SPD, Die PARTEI, WGS und den Freien Wähler als gemeinsame Veranstalter gegen die AFD und Rechts zu protestieren. Bereits zu Beginn setzte der Fraktionsvorsitzende Torsten Schupp von der WGS mit einer flammenden und viel bejubelten Rede gegen die AFD Akzente.

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Genauso eindringlich mahnten der Linke Fraktionsvorsitzende Oliver Antpöhler-Zwiernik von der Partei Die Linke und die Fraktionsvorsitzende vom Bündnis 90/Die Grünen vor den faschistischen Gefahren durch die AFD. Auch die Rede wurden von brandendem Applaus begleitet. Etwas lustiger, aber keineswegs weniger ernst im Kontext und sehr entlarvend, zeigte Kevin Wilhelm von DIE PARTEI auf, dass die Alternative für Deutschland keine Alternative sein kann.

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CDU und FDP nahmen nicht an Demonstration gegen die AFD teil: Menge buht beide Parteien gnadenlos aus!

Dem standen die Vertreter der SPD , der Freien Wähler und des DGB in nichts nach. Zwei demokratische Parteien fehlten bei der Veranstaltung und wurden gnadenlos von den über 7000 Menschen auf dem Münzplatz ausgebuht. Der CDU Bundestagsabgeordnete Josef Oster und Sven Schillings wollten mit ihren Parteien nicht teilnehmen an der Veranstaltung. Begründet wurde das damit, dass die Linke extremistisch sei und Extremismus mit Extremismus nicht bekämpft werden könnte. Mit der Einstellung standen sie an diesem Tag alleine da, denn alle anderen Parteien solidarisierten sich bewusst mit der Partei Die Linken und folgten den Argumenten der CDU und FDP nicht.

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Einzig einmal erntete die CDU Applaus, als das Koblenzer CDU Mitglied Michael Berger als Redner auftrat und sein Unverständnis für das Fehlen seiner eigenen Partei bei der Veranstaltung zum Ausdruck brachte. Die Begründung des Bundestagsabgeordneten Oster könne er nicht verstehen. Dafür gab es von der Menge große Zustimmung.

Koblenz stand auf und zeigte, dass es keineswegs bereit ist, dem Faschismus die Tore zu öffnen. Dem AFD-Stadtratsmitglied Joachim Paul wurde von allen Parteien die Rote Karte gezeigt.

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Koblenz

Kinder-College präsentiert neuen Bildungsgang “Management” auf Wirtschaftsgipfel in Koblenz

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KOBLENZ Das renommierte Kinder-College e.V., Vorreiter in der Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher in Deutschland, lädt am 9. März 2024 zu einem bahnbrechenden Ereignis nach Koblenz ein. Unter dem Leitmotiv “Talente Ausbilden für die Verantwortung von morgen” wird vor Vertretern der Wirtschaft ein wegweisender Bildungsgang zum Thema Management vorgestellt. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit erstklassigen Partnern, hat das Kinder-College das Ziel, begabte junge Menschen in die Grundlagen eines erfolgreichen und ethisch verantwortungsbewussten unternehmerischen Handelns einzuführen. Die Initiative, die auf höchste Anerkennung von Unternehmen, Sozialverbänden und Universitäten gestoßen ist, stellt eine wegweisende Antwort auf den dringenden Bedarf der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Führungskräften dar.

Die Veranstaltung wird nicht nur den neuen Bildungsgang vorstellen, sondern auch die herausragende Eignung hochbegabter Jugendlicher für Führungspositionen in der Wirtschaft beleuchten sowie ihre potenzielle zukünftige Bedeutung für Wirtschaft, Gesellschaft und Sicherheit diskutieren.

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Seit über zwei Jahrzehnten engagiert sich das Kinder-College für die intellektuellen und emotionalen Bedürfnisse hochbegabter junger Menschen. Die Einrichtung hat international Anerkennung gefunden und betreut derzeit etwa 1000 begabte Schülerinnen und Schüler pro Semester in einer Vielzahl von Fachkursen, darunter auch den neuen Bildungsgang “Werteorientiertes Management – Zukunft verantwortungsvoll gestalten”.

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Das Kinder-College lädt Unternehmer und Führungskräfte herzlich ein, sich dem innovativen Projekt anzuschließen und am 9. März 2024 um 16 Uhr im Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1 in 56077 Koblenz an der Veranstaltung teilzunehmen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Helga Thieroff M.A. Auf dem Hähnchen 18 53578 Windhagen Tel. 0 26 45 / 97 02 61 info@kinder-college.de

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Koblenz

2. Bauabschnitt am Moselring Fußgängerbrücke beginnt

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Foto: Stadt Koblenz | Thomas Knaak

KOBLENZ Nach Fertigstellung der Korrosionsschutz- und Geländerarbeiten im 1. Bauabschnitt am Überbau der Fußgängerbrücke Moselring, werden die Stand- und Hängegerüste ab Montag, 26. Februar, ab- und für den 2. Bauabschnitt aufgebaut.

Die Auf- und Abbauarbeiten der Gerüste können leider nur mit Eingriff in den Verkehr durchgeführt werden. Um den öffentlichen Verkehr tagsüber nicht einzuschränken werden diese Arbeiten daher in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag ausgeführt.

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Für die Abbauarbeiten werden folgende Straßen gesperrt und entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert: Sperrung Cusanusstrasse vom 27. Februar auf 28. und 28. auf 29. Februar jeweils zwischen 21 und 6.00 am Folgetag.

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Sperrung der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke am Moselring, von Bonn kommend in Fahrtrichtung Fridrich-Ebert-Ring jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des rechten Fahrstreifens auf der B9 im Trog, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, von Boppard kommend in Fahrtrichtung Bonn jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des linken Fahrstreifens auf der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, vom Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich am 6. März auf 7. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Im Rahmen dieser Arbeiten wird auf der B49 zwischen der Bahnbrücke und Fußgängerbrücke Moselring von Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich eine Baustelleneinrichtung hergerichtet.

Das Tiefbauamt bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese nicht vermeidbaren Behinderungen und um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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Koblenz

Pferdeeinsatz im Koblenzer Stadtwald gestaltet nachhaltige Waldarbeit

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Foto: Stadt Koblenz | Andreas Egenolf

KOBLENZ Jüngst hatten Waldbesucher im Gülser und Rübenacher Wald die Gelegenheit, Pferderückerin Susanne Berling und Pferderücker Karsten Güttler bei ihrer Arbeit zu beobachten. Diese Erfahrung verdeutlicht die zunehmende Bedeutung bodenschonender Rücketechniken im Stadtwald Koblenz.

Die Bodengesundheit der Wälder kann nicht hoch genug geschätzt werden: So hängen Trinkwasserqualität und Hochwasserschutz maßgeblich von Waldböden ab. Waldböden fungieren als bedeutende CO₂-Senker, speichern fünf Mal mehr Kohlenstoff als die oberirdische Biomasse und beherbergen eine hohe Biodiversität. In einer Hand voll Waldboden leben mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Dieser Artenreichtum fördert maßgeblich die Stresstoleranz von Waldökosystemen, insbesondere in Zeiten des Klimawandels.

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In der naturnahen Waldbewirtschaftung wird bereits auf flächige Bodenbefahrung verzichtet – so auch im Stadtwald Koblenz. Ziel sind Befahrungslinien (auch Rückegassen genannt) von 40 Metern, sodass insgesamt nur zehn Prozent des Waldbodens verdichtet werden. „Ganz ohne Rückegassen geht es nicht, denn Holz ist schwer und muss an die Waldstraße befördert werden“, erklärt Försterin Miriam Nass. Hier kommt der Pferdeeinsatz ins Spiel.

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Beim Pferderücken wird das Holz an die Rückegassen vorgeliefert und dann von einem Tragschlepper an den Weg transportiert, der von Lkw befahren werden kann. Pferde arbeiten äußerst bodenpfleglich und Rückeschäden an den verbleibenden Bäumen treten aufgrund ihrer Wendigkeit kaum auf. Das Arbeitsverfahren mit Pferden ist immissionsarm, leise und fügt sich harmonisch in den Wald ein. 

Besonders bei anhaltender Nässe und ausbleibendem Frost im Winter, zu der Haupt-Holzerntesaison, ist der Einsatz von Pferden eine zusätzliche Hilfestellung Holz als verderblichen Rohstoff aus dem Wald heraus zu transportieren. Insbesondere für dünnes bis mittelstarkes Holz aus Waldpflegemaßnahmen, ist das sanfte Rücken mit Pferden ein gern gesehenes Arbeitsverfahren.

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