Die Partei

Michael Brüggemann zum LIVE Interview im BEN Radio – Freitag 20:00 Uhr

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Michael Brüggemann zum LIVE Interview im BEN Radio - Freitag 20:00 Uhr

Am Freitag (24.09) um 20:00 Uhr, begrüßen wir im RHEIN-LAHN-TALK zum LIVE Interview den Bundestagskandidaten Michael Brüggemann von Die PARTEI im BEN Radio. Zwei Stunden lang erfahren Sie Wissenswertes aus dem Leben des Bad Emser Stadtratsmitglied  und zu seinen politischen Vorstellungen für die Region.

Sie haben eine Frage an Michael Brüggemann? Diese können Sie Freitag LIVE über die Telefonhotline, per Chat oder WhatsApp ins Studio stellen. Los geht es um 20:00 Uhr auf ben-radio.de

Bad Emser Stadtratsmitglied unterliegt im Streit um Tagesordnung

in VG Bad Ems-Nassau
Bad Emser Stadtratsmitglied unterliegt im Streit um Tagesordnung (Foto: Envato)

BAD EMS Ein einzelnes Stadtratsmitglied hat keinen Anspruch darauf, dass von ihm gestellte Anträge auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung gesetzt werden. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden. Ein entsprechender, gegen die Stadt Bad Ems gerichteter Eilantrag blieb damit ohne Erfolg. Weiterlesen

Kein Antragsrecht für „Die PARTEI“ im Bad Emser Stadtrat?

in Politik/VG Bad Ems-Nassau
Kein Antragsrecht für „Die PARTEI“ im Bad Emser Stadtrat) (Foto: Steve Johnson, Pixabay)

BAD EMS Eine verzwickte Situation. Das Stadtratsmitglied Michael Brüggemann von Die PARTEI wurde von den Bürgern der Kurstadt in den Bad Emser Stadtrat gewählt doch Anträge darf er, laut dem Stadtbürgermeister Oliver Krügel, nicht stellen. Weiterlesen

Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem? – Wege aus der Krise

in VG Bad Ems-Nassau
Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem? - Wege aus der Krise (Dieser Briefkasten in der Römerstraße/Ecke Gartenstraße wurde am Wochenende so aufgefunden - Foto: Alla Malska)

BAD EMS “Hat die Stadt Bad Ems ein Sicherheitsproblem” oder “Kann überhaupt etwas getan werden”? Bisher wurde auf die niedrige Kriminalitätsstatistik und die geringen Vandalismusschäden hingewiesen.

Demgegenüber stehen verstörende Bilder und Videos von nächtlichen und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Römerstraße. Doch mittlerweile scheint sich die Haltung in der Stadt geändert zu haben. Anstatt die Problematik zu ignorieren, wurden erste erfolgversprechende Ansätze erarbeitet.

Dazu wird es am 25.08 (Mittwoch) um 19 Uhr, im Beatles Cafe in Bad Ems eine Live Radiosendung des BEN Radio geben, wo die besorgten Anwohner zu Wort kommen werden. Kann man am Wochenende abends gefahrlos durch die Römerstraße flanieren? Bleiben Feriengäste aus durch allabendliche Krawalle? Diese und ähnliche Befürchtungen werden in der LIVE Sendung besprochen. Doch schauen wir uns einmal die Problematik genauer an denn neu ist diese nicht.

In der Vergangenheit gab es bereits einige vielversprechende Ansätze. Dazu gehörte auch der sogenannte kriminalpräventive Rat. In dem wurden Kompetenzen gebündelt. Mitarbeiter des Jugendamtes, Vertrauenslehrer der hiesigen Schulen, Polizei, Ordnungsamt, Richter und Staatsanwaltschaften waren zu gemeinsamen Sitzungen eingeladen.

Die Initiative „Sicherheitsgefühl in Kommunen stärken“, kurz InSiKo, ist die engmaschige und persönliche Betreuung vor Ort durch die Kriminalprävention. Und genau diese InSiKo wird wird massiv durch das Land gefördert.

Dazu schreibt das Land RLP: „Die kommunale Kriminalprävention ist ein unverzichtbarer Baustein der rheinland-pfälzischen Sicherheitsarchitektur. Um die Ressourcen – sowohl personell als auch finanziell – in den rheinland-pfälzischen Städten und Gemeinden passgenau und damit schonend einzusetzen, will die Leitstelle Kommunen bei der Professionalisierung der kommunalen Projektarbeit im Bereich der Prävention unterstützen.

Vor jeder kriminalpräventiven Maßnahme sollte eine genaue Analyse der lokalen Gegebenheiten stehen. Dies beinhaltet nicht nur die objektive Sicherheitslage, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl sowie die bereits vorhandenen Präventionsstrukturen. Auf Grundlage der Analyse können dann im nächsten Schritt Empfehlungen ausgesprochen werden, die passgenau lokale Problemlagen und Herausforderungen bewältigen und beispielsweise durch das örtliche Präventionsgremium umgesetzt werden. So kann zielgerichtet und bedarfsorientiert Hilfe ermöglicht werden, die langfristig orientiert ist, kommunale Ressourcen schont und die Effizienz erhöht.“

Doch weshalb wurde diese Angebot in der Gegenwart nicht in Erwägung gezogen? War dieses in der Stadt Bad Ems nicht bekannt?

Schon zu Zeiten des ehemaligen Stadtbürgermeisters Berny Abt, war die allabendliche Unruhe in der Römerstraße und Kurpark ein zentrales Thema. Seinerzeit wurde umgehend reagiert. Durch Sponsoren konnte ein privater Sicherheitsdienst engagiert werden, der nächtlich im Kurpark und der angrenzenden Römerstraße patrouillierte.

Dazu gehörte 2015/16 auch eine SPD Stadtratsfraktion unter Ralf Reiländer, die das Problem erkannte und sämtliche verantwortlichen Entscheidungsträger an einen Tisch holte.

Und heute? Laut dem Stadtbürgermeister, fehlen die finanziellen Mittel für einen privaten Sicherheitsdienst. Dennoch kam einige Bewegung in die Sache. Das Bad Emser Stadtoberhaupt, setzte die richtigen Weichen bei den zuständigen Stellen in Bewegung. Erste mögliche Lösungen wurden erarbeiten. Eine davon ist der sogenannte „Runde Tisch.“ In regelmäßigen Abständen treffen sich die involvierten und zuständigen Institutionen und erarbeiten perspektivische Ansätze. Auch ein möglicher kriminalpräventiver Rat soll bei den entscheidenden Gremien vorgestellt werden.

Die Zuständigkeit für die Sicherheit der Stadt, sieht Oliver Krügel bei der Polizei. Allerdings ist er nicht bereit zu kapitulieren sondern geht die Problematik offensiv an. „Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität“, äußert sich der Bürgermeister. „Uns ist die Problematik ein Dorn im Auge und wir werden davor nicht kapitulieren.“

Dahingehend scheint mittlerweile parteiübergreifend Einigkeit im Stadtrat zu herrschen. Besonders die FDP und Die PARTEI sehen seit längerem die Schwierigkeiten in der Römerstraße und forderten Konsequenzen. Auch die SPD hat das Thema aufgegriffen und möchte es parteiintern besprechen. Einzig der Vorsitzende der FWG, Herr Birk Utermark, war nicht zu einer telefonischen Stellungnahme bereit.

Skandalöse Sachbeschädigung und Diebstahl – Bürger kämpfen für ihr Krankenhaus

in Koblenz/Rheinland-Pfalz
Skandalöse Sachbeschädigung und Diebstahl - Haarlos Armlos Handlos und Nackt - Die BI-MY (Bürger von Mayen) kämpfen weiter für den Erhalt unseres Krankenhauses in Mayen und sind entsetzt über die Schändung des Mahnmals.

MAYEN/KOBLENZ Zur Ergreifung der Täter wird eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. In der Nacht von Freitag, den 6.8.2021 auf Samstag, den 7.8.2021 zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens wurde die Ärztin des Mahnmals entblößt und ihr linker Arm herausgerissen. Tatort Polcher Straße Mayen, Viehmarktplatz.

Haarlos  – Armlos – Handlos und Nackt

Wer steckt hinter dieser Tat? Die Bürgerinitiative zum Erhalt und Ausbau der kommunal betriebenen Krankenhäuser insbesondere für den ländlichen Raum und gegen das Krankenhaussterben informiert: Die BI-MY macht sich große Sorgen um die Privatisierung und den Erhalt aller Standorte des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein und schlägt Alarm. Sie beklagt die fehlende Transparenz und fordert den Erhalt aller Standorte und Arbeitsplätze ein.

Die BI-MY (Bürger von Mayen) kämpfen weiter für den Erhalt unseres Krankenhauses in Mayen und sind entsetzt über die Schändung des Mahnmals.

Ziel muss die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung aller Bürger in der Region sein, unabhängig von der Art der Krankenversicherung.  Wie wichtig diese Zielsetzung ist, zeigen die aktuellen Herausforderungen bzgl. der Pandemie und der tragischen Hochwasser-Ereignisse.  Folgende Situation. Sie stehen am Empfang eines Krankenhauses. Welche Frage möchten Sie gestellt bekommen: Wie können wir Ihnen am besten helfen? oder Was können wir bei Ihnen abrechnen?

Erfreulich zeigt sich die BI Mayen über die jüngsten Entwicklungen. Der Stadtrat von Mayen hat in einer Resolution beschlossen, sich klar für den kommunalen Betrieb des Mayener St.-Elisabeth-Krankenhauses stark zu machen. Unter Federführung des Oberbürgermeisters Dirk Meid in Schulterschluss mit den Fraktionen wurde die Resolution auf den Weg gebracht. Nicht nachvollziehbar ist das Abstimmungsverhalten der FDP und der Grünen. Wie man sich da enthalten kann, ist für die aktiven Streiter unerklärlich und beschämend.

Jüngst hat sich die Kreis SPD der Allianz der verantwortungsbewussten Kommunalpolitker angeschlossen. Namentlich Herr Achim Hütten, Oberbürgermeister von Andernach, sowie Herr Herbert Kaifenheim, Herr Rolf Schäfer, Dr. Helmut Sondermann, Frau Doris Laux, Frau Martina Luig Kaspari, Herr Maximilian Mumm, Frau Karin Küsel.

Seitens der CDU Fraktion Mayen haben sich für den Erhalt des Mayener Standortes Frau Hannelore Knabe, Herr Martin Reis und Herr Christoph Rosenbaum ausgesprochen. Die gesamte Fraktion der Freien Wähler im Stadtrat und im Kreistag sind ebenfalls mit von der Partie. Ein Befürworter der ersten Stunde der kommunalen Trägerschaft ist der parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler im Landtag zu Rheinland-Pfalz Stephan Wefelscheid.

Die BI-MY misst alle Politiker nicht nur an ihren Worten, sondern auch an ihren Taten. Des Weiteren bedankt sich die BI-MY für das offene Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Detlef Pilger SPD und sein klares Bekenntnis zum GKM in gemeinnütziger kommunaler Trägerschaft. Zudem haben sich die LINKE und der Vertreter von Die PARTEI Hr. Michael Brüggemann klar zur kommunalen Verantwortung bekannt. Weiterlesen

Pflegekräfte des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein demonstrieren gegen Sana Übernahme

in Gesundheit/Koblenz/Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Pflegekräfte des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein demonstrieren gegen Sana Übernahme

RHEIN-LAHN/KOBLENZ Bereits am 06. Juni teilte der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner (SPD) mit, dass er sich eine Teilprivatisierung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein gut vorstellen kann wenn bestimmte Bedingen erfüllt werden. Welche das sein sollen, ließ er im Gespräch offen.

Neben der Gewerkschaft ver.di, kündigte nun auch die Komba massiven Protest gegen das Vorhaben an. Sie forderte, dass die Kommune dauerhaft 53% der Gesellschafteranteile behält. Und dieses ist ein großes Dilemma. Zu gerne möchte die Stadt Koblenz das defizitäre GKM loswerden. Doch auf welche Kosten?

Die Linke und DIE PARTEI im Schulterschluss für die GKM Mitarbeiter

Am heutigen Tage starteten am Kemperhof und dem evangelischen Stift die ersten organisierten Demos. Doch vor Ort durfte man sich verwundert die Augen reiben. Unterstützung durch die etablierten Parteien wie SPD, CDU, Grüne oder FDP? Fehlanzeige. Lediglich die Linke und Die PARTEI solidarisierten sich für die Mitarbeiter des GKM.

Die Linke organisierte die Demo gegen die Sana Übernahme. Auch die PARTEI unterstützt die GKM Mitarbeiter (Bild von links: Oli Antpöhler-Zwiernick | Fraktion die Linke Koblenz, Michael Brüggemann | Die PARTEI Bundestagskandidat)

Doch wer genau ist diese Sana AG? Zunächst einmal ist die Sana der drittgrößte Klinikbetreiber in Deutschland. Hinter der Sana stecken als Eigentümer die DKV AG (22,4%), die Signal Iduna, die Allianz, die Debeka und die Continentale. Allesamt private Krankenversicherer. Der Aufsichtratsvorsitzende der Sana Kliniken AG (Ulrich Leitermann) ist gleichzeitig CEO von der Signal Iduna Versicherung.

Der Protest der Demonstranten richtete sich gegen die Sana und die mögliche Übernahme

Und genau dieser Konzern scheint wenig Interesse an den einzelnen Beschäftigten zu haben. Erst kürzlich teilte das Unternehmen mit, dass ihr hundertprozentiges Tochterunternehmen, die DGS pro Service GmbH, 1000 Stellen abbauen möchte. Die Gründe sind so fadenscheinig wie sie nur sein können. Angeblich wäre die Tochtergesellschaft nicht zukunftsfähig aufgestellt. Dieses betrifft den Bereich der Hol- & Bringdienste, Pforte sowie Sicherheit und die Stationsassistenten. Laut der Muttergesellschaft SANA, wären in diesem Bereich die Anforderungen gestiegen. Dabei wirbt das Unternehmen explizit mit der hervorragenden Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Ein verlogener Widerspruch?

GKM Übernahme könnte Stolperstein für rheinland-pfälzische Bundestagskandidaten werden

Nicht nur die Gewerkschaft ver.di wirft der Sana Profitgier vor. Laut den Geschäftsberichten der Jahre 2015 bis 2019 habe der Konzern alleine in diesem Zeitraum einen Reingewinn von ca. 423 Millionen EUR nach Steuern erwirtschaftet. Der Sana AG Unternehmenssprecher Pascal Nebling gab gegenüber dem BEN Kurier bekannt, dass es im Jahre 2019 einen Gewinn von 65 Millionen EUR gab. Für 2020 werden ähnliche Zahlen erwartet.

Dabei ist im Land Rheinland-Pfalz kaum Protest gegen die Übernahme der Sana zu hören. Im Bundestag sieht das ganz anders aus. In einer parteiübergreifend vielbeachteten Rede, kritisierte der CDU Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer das Vorgehen der Sana und der Tochterfirma DGS pro Service GmbH scharf.

Die Firma Sana begründet ihre Kündigungen mit – ich zitiere – „neuen Anforderungen, die eine deutlich höhere fachliche Führung, Prozessbegleitung und Prozessüberwachung“ erfordern. Das ist in Ordnung; das habe ich erst mal so zur Kenntnis genommen.

Dann habe ich wie andere auch hier im Plenum die Geschäftsberichte der Sana durchgeschaut, und da bin ich über eine Formulierung gestolpert, die mich hat hellhörig werden lassen. Da steht nämlich drin, die „Sana legt Wert auf eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung“ ihrer Mitarbeiter.

Hohe Fluktuation unter den Mitarbeitern des GKM

Da stehen jetzt auf der einen Seite die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, auf der anderen Seite die neuen Anforderungen, die dazu geführt haben, dass die Kündigungen ausgesprochen werden. Da frage ich mich: Ja, warum hat dann die Sana nicht die Möglichkeiten genutzt, die wir beispielsweise mit dem Qualifizierungschancengesetz geboten haben, um Mitarbeiter weiterzuqualifizieren und in den Jobs zu halten?“

Unverzichtbarkeitserklärung für das Nastättener Paulinenstift doch zu welchen Arbeitsbedingungen?

Zu den übrigen Mitarbeitern, welche nicht zur DGS pro Service GmbH gehören, wie zum Beispiel die Kräfte im GKM, äußerte sich Prof. Dr. Matthias Zimmer wie folgt: „….aber dann frage ich mich angesichts eines solchen Verhaltens: Müssen dann die Ärzte, die Krankenschwestern, die Pfleger nicht glauben, dass sie jetzt die nächsten sind? Müssen sie jetzt nicht in der Angst leben, dass gegebenenfalls sie die nächsten sind, die daran glauben müssen, wenn Profitinteressen wieder über das Gemeinwohl und über die langfristige Bindung der Mitarbeiter gestellt werden? Ich glaube, da sind wir in einem äußerst schwierigen Bereich. „

Die Linke startete den Demonstrationszug gleichzeitig vom Kemperhof und Stift. Gemeinsam zogen sie vor das Koblenzer Rathaus

Zum Aufsichtsratvorsitzenden der Sana und Signal Iduna, Ulirch Leitermann, führte er aus: „Diesen Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Leitermann würde ich hier an dieser Stelle gerne fragen: Ist es Ihre Auffassung von gesellschaftlicher Verantwortung, Schmiere zu stehen, wenn 1 000 Menschen entlassen werden? (Beifall bei der SPD, der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ).

SPD, CDU, Grüne und FDP erschienen nicht zur Demo

Und diese Sorge ist bei einer möglicher bzw. immer wahrscheinlicher werdenden Übernahme des GKM durch die Sana berechtigt. Und dabei darf nicht vergessen werden, wer hinter der Sana als Eigentümer steckt. Die Privatversicherer.

Auch wenn das Plakat Humor versprach. Die PARTEI nahm das Thema der Sana Übernahme sehr ernst und setzt sich wie die Linke vehement für die GKM Mitarbeiter ein.

Auch dazu äußerte sich der CDU Politiker: „Ist diese Maßnahme geeignet, Vertrauen in private Strukturen im Gesundheitswesen zu stärken? Müssen Patienten jetzt Angst haben, dass sie nicht mehr angemessen versorgt werden? Ich glaube, es liegt auch nicht im Interesse dieser Krankenversicherer, dass diese Fragen gestellt werden.“

Die Gewerkschaften Ver.di und KUMA kündigen massiven Widerstand gegen Sana Übernahme an

Doch wie steht es um die Unterstützung zu den Betriebsräten? Auch dazu gab es Antworten von Prof. Dr. Matthias Zimmer: „Und dann ein zweiter Gedanke, zum Vertrauen in die Betriebsräte. Also, die Betriebsräte zu erwähnen, ist ja völlig in Ordnung, aber die werden natürlich erst dann tätig, wenn die Birne bereits gegessen ist. Ich habe da sehr viel mehr Vertrauen in die Kraft der Gewerkschaften…..“

Immer mehr Demonstranten fanden sich am Koblenzer Rathaus ein

Und genau dieses erleben viele Mitarbeiter des GKM in der aktuellen Situation. Sie beklagen die mangelnde Transparenz und fehlende Unterstützung durch die Betriebsräte.  Dabei kann sich die CDU nicht von der Problematik freisprechen denn diese zeichnet sich im erheblichen Maße für die Einsparungen im Gesundheitssektor der Vergangenheit verantwortlich.

Massenentlassungen bei Sana AG Tochter – 1000 Beschäftigte betroffen

Auch die SPD Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder lässt kaum ein gutes Haar an der Sana AG im Bezug auf die Massenentlassungen. „Ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen, sie ist unverfroren, unsozial und unglaublich!“, so Schieder. „Der Grund für die nun angekündigten sogenannten „Restrukturierungsmaßnahmen“ liegt allein im Profitstreben, um nicht zu sagen in der Profitgier dieses Konzerns!“ Es sei aber auch ein Schlag ins Gesicht des Steuerzahlers: In der Pandemie habe der Staat die Krankenhäuser mit erheblichen Steuergeldern unterstützt.

Dass Sana aber jetzt jegliches Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Belegschaft vermissen lasse, sei schlicht „schäbig“. Doch wieso bewertet der Bundestag die Sana AG völlig anders wie das Land Rheinland-Pfalz bzw. die Stadt Koblenz? Ist die Sana vielleicht gar nicht der Hai im Golffischbecken?

SPD Oberbürgermeister Langner kann sich Teilprivatisierung vorstellen

Wir schauen einmal in die Vergangenheit der Sana AG. 2019 gingen die Beschäftigten der Sana Kliniken in Berlin und Sommerfeld auf die Straße. Grund: „Schlechte Arbeitsbedingungen und Unterbezahlung.“

2013 kündigte die Sana AG in Offenbach 350 Beschäftigten. (//www.op-online.de/offenbach/reaktionen-massenentlassungen-sana-klinikum-offenbach-3194665.html)

Ein anderes Mal werden Mitarbeiter ausgegliedert in Tochterunternehmen wie der DGS pro.Service GmbH (2016 //www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/cham/neue-ausgliederungen-bei-sana-kliniken-22798-art1366166.html)

Wie wäre es mit Einschüchterungsversuchen oder 7 Tage Arbeit) (//www.dewezet.de/region/hameln_artikel,-sanaklinik-droht-hamelner-streikenden-_arid,2445783.html und //www.dewezet.de/region/hameln_artikel,-putzstreik-im-sana-_arid,2574293.html)

Und von solchen Vorfällen findet man so einiges mehr im unvergesslichen google Gedächtnis.  Und genau mit dieser Sana AG verhandelt nunmehr die Stadt Koblenz. Die Ängste der Mitarbeiter sind nicht unberechtigt. Sie verlangen Transparenz in den Verhandlungen und keine mutmaßliche konspirative Geheimtreffen. Sie möchten nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden und sie erwarten faire Arbeitsbedingungen.

Sana – Gewinnmaximierung um jeden Preis?

Mit der Gesundheit der Menschen in der Region darf nicht gespielt werden. Gerade die geschulten und motivierten Pflegekräfte sind das Kapital eines Krankenhauses und wenn diese sich abwenden wird es schwierig.

Dabei gibt es Hoffnung. Die großen Gewerkschaften wie ver.di und Kuma sowie die Parteien Die Linke und Die PARTEI schauen nicht weg. Im Gegenteil. Da scheint ein Sturm aufzuziehen. Und dieses könnte auch ein Stolperstein für die rheinland-pfälzischen Bundestagskandidaten der etablierten Parteien werden, wenn diese sich nicht klar für die Gesundheit der Bürger und die Beschäftigten des GKM positionieren.

Am Ende muss die Sana in Vorleistung gehen um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Und auch der Koblenzer SPD Oberbürgermeister David Langner muss einiges dafür tun um die Betroffenen zu überzeugen. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass es einen großen Gewinner gibt zu Lasten der Patienten und Mitarbeiter des GKM.

Die PARTEI wählt Michael Brüggemann zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Die PARTEI wählt Michael Brüggemann zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl

BAD EMS Am 01.06.2021 fand in Koblenz unter Beachtung der aktuellen Hygieneverordnung eine Versammlung der Partei Die PARTEI statt.  Die sämtlich negativ getesteten Mitglieder wählten den Direktkandidaten des Wahlkreis 199/Koblenz für die Bundestagswahl am 26.09.2021.

Mit 2/3 Mehrheit wurde dem Bad Emser Stadtrat Michael Brüggemann das Vertrauen ausgesprochen in diesem Wahlzirkus… pardon… Wahlkreis gegen die Direktkandidaten anderer Parteien antreten zu können.

Man wolle „Feuer mit Feuer bekämpfen“ und wählte daher einen alten weißen Mann um gegen den noch amtierenden Wahlkreisgewinner Josef Oster (€dU) anzutreten. Aufgrund des politischen Niedergangs der sogenannten „Volksparteien“ und der immer wiederkehrenden Lobby- und Schmiergeldaffairen der €dU, rechne man sich gute Chancen auf einen Erdrutschsieg aus. 100%+X sei das Ziel! Weiterlesen

Michael Brüggemann im BEN Radio Sonntag 18 Uhr

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis
Wählt die Partei -sie ist sehr gut. Unter diesem Slogan tritt Michael Brüggemann als Landtagskandidat an

Das dürfte verdammt lustig werden. Wir erwarten am Sonntag um 18 Uhr den Politiker Michael Brüggemann von Die Partei. “Wählt die Partei – sie ist sehr gut,” ist der Wahlkampfslogan der Satiriker. Doch hinter dem ganzen Humor stehen auch erste Themen.

Wir freuen uns auf ein außergewöhnliches Interview mit dem Landtagskandidaten  Michael Brüggemann. Wie immer ab 18 Uhr. Telefonschaltungen ins Studio sind möglich. Zusätzlich können Sie Ihre Fragen auch per WhatsApp oder  Live Chat stellen.

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