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Rhein-Lahn-Kreis

MdB Rudolph informiert sich über aktuelle Projekt an der Lahn

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MdB Rudolph: „Living Lahn“ Projekt

Die Lahn ist eine Bundeswasserstraße, die heute fast ausschließlich touristisch genutzt wird – sei es mit Kanus, privaten Motorboote oder kleinen Ausflugsschiffen. Über aktuelle Projekte an der Lahn informierte sich vor kurzem der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph: Gemeinsam mit dem Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Mosel-Saar-Lahn, Albert Schöpflin, dem Fachbereichsleiter Wasserstraßen, Diplom-Ingenieur Mathias Münch, sowie der Diplom-Geografin Michaela Teusch besuchte er das Hochwasserschutztor auf der Insel Oberau sowie die Schleuse Nievern.  An der ersten Station erläuterte Mathias Münch die Schwierigkeiten bei der Instandsetzung von Bauten wie der alten Schleuse Nievern, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde und heute als Hochwasserschutztor dient. So werden beispielsweise für turnusmäßige Sichtprüfungen des Bauwerks Taucher des WSA eingesetzt, um Mängel unter der Wasserlinie feststellen zu können. Zudem sei auch der Denkmalschutz zu beachten.

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Aufgrund des Alters muss das Hochwasserschutztor auf der Insel Oberau dringend saniert werden. „Da in den Sommermonaten aufgrund des großen Freizeitschiffsverkehrs keine Streckenabschnitte auf der Lahn geschlossen werden können, wird die Instandsetzung in den Wintermonaten durchgeführt“, erklärt Schöpflin. An der Schleuse Nievern informierte Michaela Teusch den Abgeordneten über ein durch das EU-Umweltförderprogramm LIFE gefördertes Projekt mit dem Titel „Living Lahn“ (LiLa). LiLa verfolgt zwei Hauptziele: Erstens werden durch die verschiedenen Projektpartner bis Projektende zahlreiche Maßnahmen an der Lahn umgesetzt, die vorrangig der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie dienen und die Lahn ökologisch aufwerten. Hierzu gehören unter anderem Strukturverbesserungen am Lahnufer durch den Rückbau von Uferbefestigungen durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Ein anderes Beispiel ist das Fischschleusungsmanagement an der Staustufe in Lahnsteindurch das WSA.

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MdB Rudolph: „Living Lahn“ ist ein touristisch und infrastrukturell wichtiges Projekt

Zweites Hauptziel ist die Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für die Lahn – das Lahnkonzept. „Durch die Diskussion mit Vereinen, Verbänden, Landesbehörden, Kommunen und Gewerbetreibenden an der Lahn soll so eine gesamtgesellschaftlich getragene Zukunftsperspektive für die Lahn entstehen“, so Teusch. Das Gesamtprojekt läuft noch bis 2025. Danach erfolgt die Umsetzung der sich aus dem Lahnkonzept ergebenden Maßnahmen. „Die Lahn ist ein touristischer Magnet in unserer Region. Das Projekt LiLa ist daher wichtig, um die Attraktivität zu steigern, gleichzeitig ökologische Aspekte in den Fokus zu rücken und entsprechende Maßnahmen gezielt umzusetzen. Ich bin sehr froh, dass dieses touristisch und infrastrukturell wichtige Projekt mithilfe europäischer Fördergelder umgesetzt werden kann“, so Rudolph.

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Rhein-Lahn-Kreis

Dienstjubiläum und Beamtin auf Lebenszeit

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BAD EMS Landrat Jörg Denninghoff konnte sich gestern mit zwei Damen gemeinsam freuen. Instrumentallehrerin der Kreismusikschule Barbara Mehl (Klavier, Querflöte und Saxophon) beging heute ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Kreissekretärin Samira Meiers (Gesundheitsamt) wurde mit Wirkung zum 1. Dezember die Eigenschaft einer Beamtin auf Lebenszeit verliehen.

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In einer kleinen Feierstunde bedankte sich Jörg Denninghoff bei den Damen und überreichte Blumen und Urkunden. Zu den Gratulanten gehörten auch die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Hildegard Hamm, die Leiterin der Kreismusikschule, Jutta Findeklee, Personalleiter Jürgen Elbert und Markus Lewentz vom Personalrat.

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Blaulicht

Erneuter Vandalismus in Nassau – 1 000 Euro Belohnung!

Toilettenanlage am Schwimmbad-Parkplatz schwer beschädigt

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NASSAU Eine Belohnung von 1 000 Euro setzt die Stadt Nassau aus für Hinweise, die zur Aufklärung einer Straftat führen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, beschädigten (Tatzeitpunkt Montag 21. November) bislang Unbekannte die öffentliche Herrentoilette am Schwimmbad-Parkplatz. Ein Türschloss wurde zerstört und aus der Verankerung herausgerissen. Ferner wurden unter anderem Kloschüsseln beschädigt, WC-Deckel entfernt und die Toilettenverkleidung bemalt.

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Nicht nur beschädigt wurde die Toilettenanlage. Auch mit Graffitis wurde sie verunstaltet. Foto: Achim Steinhäuser

Bis zur Wiederherstellung der erheblichen Sachbeschädigungen, bleibt die Herrentoilette vorerst gesperrt. Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori hat von Seiten der Stadt inzwischen Anzeige gegen Unbekannt gestellt und bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Ermittlung des oder der Täter führen. Hinsichtlich der aufgeführten Vorfälle wurden auch durch die Polizei Bad Ems ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603/970-0 in Verbindung zu setzen. Text und Fotos: Achim Steinhäuser

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VG Bad Ems-Nassau

Beatles Weltrekordversuch in Bad Ems – Das Video!

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BAD EMS Was war das nur am Samstag gewesen? Na klar. Ein gelungener Weltrekordversuch, doch die Arbeit dahinter war gigantisch. Zahlreiche Vorbereitungen von Dagmar und Axel Ketterer waren nötig, damit es eine neue Guinness – Bestmarke geben konnte. 10.002 Beatles Exponate zählte der Wirt unter den strengen Augen der Zeugen Frank Ackermann (1. Stadtbeigeordneter) und dem Bad Emser Sven Scharf.

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Um 10 Uhr morgens ging es los. Zählen alleine reichte nicht aus. Fotografisch dokumentiert wurden die Stücke von Thomas Heuchemer. Eine Mammutaufgabe. Der Fotograf rückte die Exponate sprichwörtlich ins rechte Licht. Am Ende hat sich die Arbeit gelohnt. Vorher stad nicht fest, ob es tatsächlich reichen würde. Axel Ketterer ahnte es, doch Gewissheit hat er erst jetzt. Die alte Bestmarke in Buenos Aires in Argentinien lag bei 8600 Stück. Im Beatles Museum im Yellow Submarine in Bad Ems stehen 10.000 Exponate. Wahnsinn!

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Nun  muss der Rekord von dem englischen Verlag Guinness noch anerkannt werden. Dazu werden die Bilder, die beiden schriftlichen Zeugenaussagen und die Zähldokumente versendet. Dann heißt es bis zu drei Monate warten, bevor die begehrte Urkunde im Bad Emser Museum einen Ehrenplatz finden wird. Für die Region ein weiteres Highlight. Nicht nur der Schirmherr, Stadtbürgermeister Oliver Krügel, war hocherfreut über den gelungenen Weltrekordversuch. Auch der Landrat Jörg Denninghoff und der Landtagsabgeordnete Manuel Liguori war vor Ort und ließen es sich nehmen, sich von Axel Ketterer durch das weitläufige Museum führen. Fazit: Pure Begeisterung! So sah es auch Christoph Keul von der Touristik Rhein-Lahn. Für ihn ist das Beatles Museum ein weiteres attraktives Highlight für die Touristen in der Region.  Eine schöne Geschichte…..

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