Rotary Club St. Goarshausen unterstützt Aufforstung des Oelsberger Waldes! (Foto: Heinz Hollweg)

Rotary-Projekt „Wald für unsere Zukunft“ legt weitere Grundlagen!

in VG Loreley/VG Nastätten

OELSBERG „Kein Erfolg ohne gewissenhafte Vorarbeit“. Dass diese These besonders für die Forstwirtschaft gilt haben die Rotarier des Clubs St.Goarshausen-Loreley jetzt mit einem weiteren Meilenstein beim strategisch entwickelten Aufforstungsprojekt im Oelsberger Wald festgestellt. Ausgangspunkt ist die Trockenheit als Folgekette des Klimawandels die auch unseren heimischen Wäldern großen Schaden zufügt.

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Die Maßnahmen des Rotary Projektes beinhalten verschiedene Bausteine und umfassen eine Kahlfläche von ca. 1,5 ha. Die Fläche wurde mit einem Wildgatter durch Eigenarbeit der Rotarier unter Anleitung des Revierförsters Martin Janner und seiner Mitarbeiter umzäunt. Innerhalb dieser Umzäunung wurden danach verschiedene ca. 5 qm große Abteilungen separiert um den Bestand des natürlichen Wideraufwuchses exemplarisch für die Gesamtfläche zu dokumentieren. Ziel der Bestandsaufnahme und deren Dokumentation ist es, festzustellen welche Pflanzen und Bäume sich durch natürliche Sukzession (schrittweiser Wiederaufbau der Lebewesen eines geschädigten Ökosystems) hier eigenständig durchgesetzt haben.

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Rotary-Projekt „Wald für unsere Zukunft“ legt weitere Grundlagen!

Dadurch sollen Erkenntnisse gewonnen werden welche Bäume und Pflanzen in Zukunft unter veränderten Klimabedingungen in unseren Breiten eine Chance zum Überleben haben. Für die Dokumentation hat der Rotaryclub St. Goarshausen- Loreley eine Bachelorstudentin der forstwirtschaftlichen Hochschule in Rottenburg gewinnen können, die im Rahmen ihrer Bachelorarbeit die gesamten Bestandsaufnahmen durchführt. Dabei wird in den Referenzflächen akribisch jedes noch so kleines Pflänzchen nach ihrer Art bestimmt und gezählt.

Bemerkenswert war dabei für die Studentin Julia Winterhalter assistiert von der forstwirtschaftlichen Praktikantin Kathie Neubauer, dass in der untersuchten Fläche bisher annähernd 70 verschiedene Arten entdeckt wurden. In diesem Bereich sah es im letzten Jahr noch aus wie in einer Mondlandschaft. Durch die gewonnen Erkenntnisse, erhofft man sich eine Grundlage für die Entscheidungen zu erhalten auf welche Flächen, welche klimaresistente Bäume ergänzend dazu gepflanzt werden sollten. Die Bachlorstudentin Julia Winterhalter wird die Ergebnisse Ihrer Bestandsaufnahmen demnächst in einem Vortrag vorstellen. (Foto: Heinz Hollweg)

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