Nassau erhält 2,6 Millionen Euro für Modellprojekt

Nassau erhält 2,6 Millionen Euro für Modellprojekt

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NASSAU Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Nick teilte über seine Facebook-Seite mit, dass die Stadt Nassau sich erfolgreich für ein Modellprojekt zur Klimaanpassung in urbanen Räumen beworben hat und in kürze einen Förderbescheid von 2,6 Millionen Euro erhalten wird. Der Titel des Projekts lautet „Der Freiherr vom Stein und die Natur – Die Kultur- und Denkmallandschaft von Nassau an der Lahn“.

Im Sommer dieses Jahres hatte Dr. Andreas Nick (MdB) im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour sich ein Bild von dem Nassauer Umweltprojekt gemacht und sich im Anschluss in Berlin für eine Förderung des Vorhabens eingesetzt.

Die finanzielle Hilfe soll dazu beitragen dieses ins Leben gerufene Projekt – da es in Nassau und Umgebung mehrere unter Denkmalschutz stehende Orte gibt, welche mit dem Reichsfreiherrn vom und zum Stein (1757-1831) – der heute noch als einer der bedeutendsten Staatsreformer in der deutschen Geschichte gilt – zu unterstützen.

Das Ziel welches man vor Augen hat ist, nicht nur das kulturelle Erbe der Bau- und Gartendenkmale in Nassau als Einheit zu sehen, sondern diese zu erforschen, gemeinsam neu zu entwickeln, sowie diese Orte mit ihren architektonischen und gartenhistorischen Denkmalen zu restaurieren und wiederherzustellen. Der Naturschutz, die Biodiversität und die Ziele des Energie- und Klimafonds, sollen dabei besonders berücksichtigt werden.

Wie der Redaktion mitgeteilt wurde, hatte die Stadt Nassau am 15. Juni dieses Jahres eine Projektskizze im Rahmen des vom Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages beschlossenen Förderprogramms „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen – Konzeption zur Förderung von Parks und Grünanlagen“ über das Initiativbündnis „Historische Gärten im Klimawandel“ eingereicht.

Kooperationspartner und Konzeptentwickler dieses Antrages sind neben der Stadt Nassau (vertreten durch Stadtbürgermeister Liguori), Sebastian Graf von Kanitz (Nachfahre Steins und Eigentümer des Steinschen Schlosses und der Burgruine Stein), sowie Prof. Dr. Kilian Heck und Manfred Braun.

Wie der Redaktion weiter mitgeteilt wurde, wurde dieses Förderprogramm im Rahmen des Energie- und Klimafonds (EKF) vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), initiiert. Zur Erreichung der Klimaziele und Anpassung von Park- und Grünanlagen in Deutschland, hat der Haushaltsausschuss Gelder für Projekte bereitgestellt, dessen maximale Fördersumme für jedes Projekt bei drei Millionen Euro liegen soll und sich in die Ziele des EKF einordnen.

Vom Antragsteller werden zehn Prozent Eigenleistung und die Übernahme der Planungskosten vorausgesetzt. Text: Achim Steinhäuser

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