Manuel Liguori

Benefizspiel – TuS Nassau gegen VfB Nassau brachte 3700 EUR für die Flutopfer ein. Wahnsinn!

in Sport/VG Bad Ems-Nassau
Auf dem Foto: Blaues Team: TuS Nassau - Weißes Team VfB Nassau: in der Mitte v.l.: Schiedsrichter liver Krügel (Stadtbürgermeister Bad Ems), Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister), Frank Puchtler (Landrat), Frank Ackermann (Beigeordneter Stadt Bad Ems), Manuel Liguori (Stadtbürgermeister Nassau).

NASSAU Innerhalb eines Tages, organisierte der VfB Nassau ein Benefizspiel mit der TuS Nassau für die Opfer der Flutkatastrophe. Und die Solidarität für die Betroffenen war unglaublich. Zunächst einmal war es der REWE Pebler in Nassau, der sich spontan bereit erklärte, sämtliche Speisen und Getränke für diese kurzfristige Aktion zu sponsern. Unglaublich!

Auch der Baumarkt Nassauer Land wollte helfen und spendete die Füllungen für die gasbetriebenen Grill. Und der bekannte Veranstalter Bodo Events, ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und stellte kostenfrei die benötigten Kühlwagen zur Verfügung.

Eröffnungsansprache: Landrat Frank Puchtler – Auf dem Bild von links: TuS Nassau Vorsitzender Thomas Hofmann, Landrat Frank Puchtler, VfB Nassau Vorsitzender Artur Boss

Alles was in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Rang und Namen hatte, unterstützte die Aktion. Der Landrat Frank Puchtler, Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser, Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori und der Landtagsabgeordnete Josef Winkler sprachen die Eröffnungsworte für die kurzfristig einberufene Veranstaltung. Auch die Bundestagskandidaten Markus Bodo Wieseler (FDP) und Michael Brüggemann (Die PARTEI) konnte man während der Veranstaltung antreffen. Der Bad Emser Stadtrat war mit den Beigeordneten Frank Ackermann und Stadtratsmitglied Dagmar Fuchs vor Ort. Und Nassau Stadtrat war mit dem Gönner der Veranstaltung, Herrn Uli Pebler (Erster Beigeordneter), Holger Zorn, Axel Weber und Christian Danco vertreten.

Ein solches Benefizspiel musste natürlich durch einen erfahrenen Schiedsrichter geleitet werden.  Für diese ehrenvolle Aufgabe konnte der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel gefunden werden. Während er heute im Rathaus der Kurstadt anzutreffen ist, so war er früher ein ambitionierter Referee´ in den hohen Amateurklassen.

Landtagsabgeordneter Josef Winkler (Die Grünen), Oliver Krügel (Stadtbürgermeister Bad Ems), Uwe Bruchhäuser (Verbandsbürgermeister Bad Ems)

Und natürlich gab es auch ein spannendes Fußballspiel. Dieses endete 4:3 für die TuS Nassau. Doch der wahre Sieger am gestrigen Tage, war das was die Menschen aus macht. Menschlichkeit. Füreinander da sein und niemals gleichgültig werden.

Eröffnungsrede: Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser Foto v.l. Vorsitzender VfB Nassau Artur Boss, VG Bürgermeister Uwe Bruchhäuser, Vorsitzender TuS Nassau Thomas Hofmann

Große Spenden gab es vom Tennisverein Nassau e.V., dem Nassauer Kanu Club, der FDP Bad Ems-Nassau, den Drachenbootenthusiasten 21.pirat.es und vielen weiteren.  Zahlreiche Besucher, steckten still und heimlich, den einen oder anderen, großen Euroschein in die Spendendose. Jeder so wie er konnte. Das war überaus beeindruckend.

Die Zuschauer unterstützten Spiel und Aktion – Wahnsinn!

Und natürlich gab es eine festliche Bewirtung. Die TuS Nassau setzte zahlreiche Helfer ein um den Getränkestand zu betreiben und der VfB Nassau kümmerte sich um den Essensstand. Ein großer Dank an die zahlreichen Helfer, die teilweise bis aus Schweighausen anreisten um die Veranstaltung aktiv zu unterstützen.

Eröffnungsrede: Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori Foto v.l.: Artur Boss (VfB Nasssau Vorsitzender), Manuel Liguori (Stadtbürgermeister Nassau), Thomas Hofmann (TuS Nassau Vorsitzender)

Dieses war eine Aktion, die binnen weniger Stunden in den sozialen Medien publiziert wurde. Laut den Eintritteinnahmen dürften bis zu 300 Besucher das Benefizspiel gesehen haben. Die Gelder werden in der kommenden Woche dem Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser bzw. dem Landrat Frank Puchtler übergeben.

Eröffnungsrede: Landtagsabgeordneter Josef Winkler (Die Grünen) Foto v.l.: Artur Boss (VfB Nasssau Vorsitzender), Josef Winkler (Landtagsabgeordneter), Thomas Hofmann (TuS Nassau Vorsitzender)

Diese teilten bereits mit, dass sie die finanzielle Spende zielgerichtet an Opfer bzw. Projekte in den betroffenen Regionen einbringen wird. Und der Landrat Frank Puchtler deutete bereits an, dass er die gespendeter Summe noch ein wenig nach oben aufrunden möchte.

Nach der Veranstaltung blieben die Helfer der Vereine und feierten noch ein wenig untereinander weiter

Diese Aktion war vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein doch aktuell finden viele solcher Benefizveranstaltungen im Rhein-Lahn-Kreis statt. Und viele dieser Tropfen ergeben ein Fass der Solidarität und können großes Bewirken. Wir sind stolz auf die Menschen in der Region. DANKE!

Ein Gotteshaus und seine Geschichte(n)

in VG Bad Ems-Nassau
Foto: Autor Peter Jung (links) stellte sein Werk dem Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori (Mitte) und Pfarrerin Mariesophie Magnusson (rechts), in der evangelischen Johanniskirche vor.

NASSAU Die evangelische Johanniskirche in Nassau – Ein Gotteshaus und seine Geschichte(n) – Die elf Grabmale – Familiengeschichte Busch / 11 Generationen sind in einem Buch nachzulesen, dass der in Bad Ems lebende Autor Peter Jung (links), im Beisein von Stadtbürgermeister Manuel Liguori (Mitte) und Pfarrerin Mariesophie Magnusson (rechts) – in der evangelischen Johanniskirche in Nassau – vorstellte.

Autor Jung hat darin – im Rahmen seiner Familien- und ortsgeschichtlichen Forschungen – eine Abhandlung über die evangelische Johanniskirche in Nassau erstellt. In hervorragender Weise ist es Peter Jung gelungen, auf rund 50 Seiten bisher unbekannte Aspekte sowie insbesondere die elf in und vor der Kirche erhalten gebliebenen Grabmonumente ausführlich zu dokumentieren und analysieren.

Wie Jung gegenüber der Redaktion sagte, ging es ihm eigentlich nur darum, die Identität der namentlich nicht benannten Kinder zu ermitteln. Dies erforderte – wie er weiter sagte – umfangreiche Recherchen und erweiterte die Fragestellung, wie etwa die nach der Identität der anderen Verstorbenen, deren Grabmale in der Kirche erhalten geblieben sind. Da in bereits vorhandenen Literatur hierüber nur wenig zu finden war, gelang es Jung – auf der Grundlage seiner umfangreichen Archivkenntnisse – letztendlich diese Lücke zu schließen. Dabei ergaben sich weitere Aspekte, welche die eigentliche Kirchengeschichte in den Focus einer näheren Betrachtung rückte.

Jungs Recherchen über die Vorfahren seiner Familie – hier insbesondere die Herkunft der mütterlichen Ahnen ihrer Kinder – führte Jung in einem Ast auf weit verzweigten Wegen in die Stadt Nassau des frühen 17. Jahrhunderts. Dabei wollte es der Zufall, dass die alt ehrwürdige evangelische Johanniskirche in den Focus einer näheren Betrachtung, welche erstaunliche Erkenntnisse, nicht nur bei der eigenen Familienforschung, sondern auch ortsgeschichtliche und zeitgenössische Aspekte betreffend, rückte.

Die in dem Zusammenhang gestellte Abfolge einer nassau-oranischen Beamtenfamilie bietet dem interessierten Leser Hinweise und Anknüpfungspunkte für eine Beschäftigung mit der eigenen Abstammung und Herkunft seiner Vorfahren. Die von Jung vorliegende erstellte Ausarbeitung beschränkt sich aber nicht nur damit, sondern weitgehend bezieht sie sich auf bisher unbekannte Aspekte und Ergänzungen zur Kirchengeschichte. Das Buch ist nach Vorbestellung bei Buchhandlung Jörg oder unter peupi@aol.com für 15 Euro erhältlich (Text und Foto: Achim Steinhäuser).

Stadt Nassau legt großen Wert auf Blumen und Blühflächen

in VG Bad Ems-Nassau
Stadt Nassau legt großen Wert auf Blumen und Blühflächen

NASSAU Die Stadt Nassau legt großen Wert auf Blumen und Blühflächen. So schmücken seit mehreren Jahren prächtige Schmuckbeete, Blumenampeln und Blumenkübel das Stadtzentrum. Auch in den Ortsteilen Bergnassau und Scheuern grünt und blüht es eifrig.

Aktion „Nassau blüht auf“ und „(D)ein Vormittag für Nassau“ war ein Erfolg

Wie Stadtbürgermeister Manuel Liguori gegenüber der Redaktion sagte, sei die Blütenpracht in der Nassauer Innenstadt ein Aushängeschild. Straßenbäume und Blumenbeete sehen nicht nur schön aus, sie steigern auch unsere Luftqualität und damit die Lebensqualität.

Nassaus Stadtbürgermeister Manuel Liguori war mit Feuereifer an der Aktion beteiligt

Weiter sagte das Stadtoberhaupt: Städte seien nicht nur Lebensraum für Menschen, sondern auch für viele Pflanzen- und Tierarten. Mit der Aktion „Nassau blüht auf“ und „(D)ein Vormittag für Nassau“ würde die Stadt Nassau gemeinsam mit dem „Werbering im Nassauer Land“, städtischen Bauhof, Paten und einigen freiwilligen Mitbürgerinnen und Mitbürger, einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der biologischen Artenvielfalt leisten. Pflanzen und Blumen erfreuten nicht nur das Auge, sondern wirken sich auch positiv auf das Stadtklima aus. Eine Stadt, die viel Grün und Blühendes hat, sei einfach lebenswerter. Das würde nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Besucher freuen, die gerne durch Nassau flanieren und sich dort wohlfühlen.

Bürger für die Stadt Nassau – Freiwilliges großes Engagement der Nassauer Bürger

Die diesjährige Frühjahrsaktion „Nassau blüht auf“ und „(D)ein Vormittag für Nassau“ fiel den Corona-Einschränkungen zum Opfer. Doch nun starteten die Initiatoren, Stadt Nassau und „Werbering im Nassauer Land“, – nach der Pandemie-Pause – wieder durch und haben gemeinsam mit dem Bauhof, Paten und einigen freiwilligen Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Stadtbild auf Vordermann gebracht und verschönert. Auf dem Programm standen unter fachmännischer Anleitung der beiden Werbering-Vorstands-Mitglieder, Floristinnen Maike Proff und Sabine Merz, Aktivitäten wie Pflanzen und Pflegen der Beete im Stadtzentrum, Müllsammeln, Unkrautjäten und Rückschneiden durch. Auch Baumscheiben und Beete wurden von Wildwuchs und Unkraut befreit, sodass die ersten Ergebnisse der Verjüngung bereits im kommenden Frühling wieder sichtbar sein werden. Aufmerksamkeit schenkte man auch der Lahnanlage, hier zum Beispiel den Rosenbeeten und nicht zuletzt den beiden „Bahamas-Wellen“.

So fleißig sind die Nassauer. Wahnsinn

Mit einem gemeinsamen, kleinen „coronakonformen“ Imbiss vor dem Rathaus bedankte sich Nassaus Stadtoberhaupt Liguori, bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für den geleisteten Einsatz und die Mithilfe.

Hand in Hand für Nassau – Tolle Aktion

Wie Stadtbürgermeister Liguori gegenüber der Redaktion sagte, möchte er im Namen der Stadt die Bevölkerung ermutigen, die Bemühungen der Aktion „Nassau blüht auf“ zu unterstützen: Dadurch wird nicht nur das Stadtbild verschönert, sondern es schafft auch neuen Lebensraum für Flora und Fauna im Garten, auf dem Balkon, vorm Fenster oder auf der Terrasse. Jede einzelne Blüte ist nicht nur eine wichtige Nektar-Tankstelle und für Bienen und andere Insekten wertvoll, sondern Familie, Nachbarn und Passanten können sich an den bunten Farbklecksen erfreuen (Text und Fotos: Achim Steinhäuser).

Gedenkfeier und Ausstellung würdigt und erinnert an Ehrenbürger Günter Leifheit

in VG Bad Ems-Nassau
Ausstellungseröffnung durch Stadtbürgermeister Liguori im „Günter Leifheit Kulturhaus“

NASSAU Der in Wetter an der Ruhr geborene Günter Leifheit wäre am 13. Dezember vergangenen Jahres 100 Jahre alt geworden. Im Jahr 1991 ernannte der Nassauer Stadtrat den ehemaligen Nassauer Unternehmer wegen seines sehr breiten Engagements für die Allgemeinheit zum Ehrenbürger.

Günter Leifheit hat Nassau als Unternehmer, Ehrenbürger und als Mensch. maßgeblich mitgeprägt.

Anlässlich dieses 100. Geburtstages war eine Ausstellung über den Ehrenbürger Günter Leifheit – unter dem Titel: „Unternehmer – Ehrenbürger – Mensch“ – im Dezember vergangenen Jahres geplant, welche leider wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Nun war es soweit und diese Ausstellung wurde am Freitag 2. Juli im „Günter Leifheit Kulturhaus“ nachgeholt und im Beisein der Ehefrau des Ehrenbürgers, Ilse Leifheit (zweite von links), und rund zwei Dutzend geladene Gäste – durch Stadtbürgermeister Manuel Liguori (rechts) eröffnet.

Das Stadtoberhaupt sagte gegenüber der Redaktion: „Unsere wunderschöne Stadt gäbe es in der heutigen Form nicht, wenn Nassaus Ehrenbürger Günter Leifheit – durch sein herausragendes Engagement – nicht erheblich dazu beigetragen hätte. Heute – am Sterbetag unseres Ehrenbürgers Leifheit – gedenken wir in großer Dankbarkeit an seinem Grab auf dem Nassauer Friedhof und in der Ausstellung im Kulturhaus an all dessen, was Leifheit als Bürger und als charakterstarke Unternehmerpersönlichkeit mit hohem sozialen Verantwortungsbewusstsein, für die Stadt und seinen Bürgern getan hat und durch die G. und I. Leifheit Stiftung noch weiterhin tut. Weiterlesen

Wiedereröffnung des Netto Marktes in Nassau

in VG Bad Ems-Nassau
Wiedereröffnung des Netto Marktes in Nassau

NASSAU Am 22. Juni konnte nach kurzer Umbauphase der Netto Markt in Nassau seine Pforten wieder öffnen.  Die Kunden werden von einem sehr schönen, hellen und freundlichen Ambiente empfangen.

Der Markt trägt schon seit vielen Jahren zur Stärkung der Innenstadt bei. Er wird von vielen  Bürgerinnen und Bürger im Herzen von Nassau geschätzt. Stadtbürgermeister Manuel Liguori gratulierte dem motivierten Team zur gelungen  Umgestaltung des Marktes.

46 Jahre lebendige Städtepartnerschaft zwischen Nassau und Pont-Château

in VG Bad Ems-Nassau
46 Jahre lebendige Städtepartnerschaft zwischen Nassau und Pont-Château

NASSAU Die Corona-Pandemie hat in den zurückliegenden Monaten vieles auf den Kopf gestellt. So auch das jährlich stattfindende Treffen der Partnerstädte Nassau / Pont-Château an Pfingsten, welches nicht nur im vergangenen Jahr, sondern auch in diesem Jahr abgesagt werden musste.

Als Zeichen ihrer Verbundenheit gestaltete Stadtbürgermeister Manuel Liguori (Foto zweiter von links) mit den Mitgliedern vom „Partnerschaftskreis Nassau“, die vor dem Nassauer Rathaus aufgestellte Hütte ganz im Zeichen der deutsch französischen städtepartnerschaftlichen Verbundenheit. Genannt haben sie diese Hütte als „Kleines Haus der Partnerschaft“. Weiterlesen

Nassau erneuert Grabstätte des Ehrenbürgers Bernhard Hasenclever

in VG Bad Ems-Nassau
Bürgermeister Manuel Liguori und Ralf Becker vom Bauhof präsentieren die neugestaltete Grabstätte

NASSAU Vor rund 60 Jahren wurde der beliebte Ehrenbürger Bernhard Hasenclever (1878-1964) zu Grabe getragen. Zweimal war er Bürgermeister, insgesamt gut 15 Jahre lang. Hasenclever hat sich sowohl in kommunalpolitischer Hinsicht als auch für das Vereinsleben außerordentlich eingesetzt. Darüber hinaus war er an den Menschen interessiert, war Ansprechpartner in Problemen, hat Bedürftige gefördert und geholfen.

Im Laufe der Jahrzehnte nagte der Zahn der Zeit am Doppelgrab des Ehepaars Hasenclever. Die kleine Gedenkstätte war verwittert und schäbig geworden. „Sie war einem Ehrenbürger nicht mehr würdig“, sagt Bürgermeister Liguori. Im Zug der Friedhofserneuerung beschloss die Stadt Nassau die Neugestaltung der Hasenclever Grabstätte. Der Bauhof bekam freie Hand in der Gestaltung. Die Bauhofmitarbeiter unter der Führung von Ralf Becker hatten den Boden ausgeschachtet und neue Platten verlegt, sowie die kleine Treppe entfernt und den Zugang zur Grabstätte aufgefüllt. Außerdem wurden die Steine der gesamten Ummauerung gereinigt. Die Arbeiten am Grab erfolgten von April – Mai neben den sonst anfallenden Aufgaben des Bauhofes. Auf eine offizielle Einweihung wird aufgrund der Coronabestimmungen verzichtet.

Zahlreiche Dokumente im Stadtarchiv belegen Hasenclevers Beliebtheit und Aktivitäten. Im Folgenden wird ein Blick auf Leben und Lebenswerk des Ehrenbürgers geworden. (Eine Veröffentlichung des Stadtarchivs Nassau. Text und Foto: Evelyn Hemmerich)

Geschwister Ellermeyer stifteten der Stadt Nassau zwei Bäume

in VG Bad Ems-Nassau
Geschwister Ellermeyer stifteten der Stadt Nassau zwei Bäume

NASSAU Ein grünes Zeichen für die Zukunft. Bäume sind nicht nur Sauerstoffproduzenten, Schattenspender und bringen im Sommer Kühlung, sondern Bäume sind auch für das Stadtklima und nicht zuletzt für das Stadtbild wichtig. Um als Bürger Nassaus einen Beitrag zum Stadtbild beizutragen, nahmen die Geschwister Ellermeyer Geld in die Hand und spendeten ihrer Grafenstadt zwei Bäume, welche der städtische Bauhof auf dem „Pontchâteau-Platz“ pflanzten.

Besten Dank für die Baumspende

Bei den Bäumen handelt es sich zum einen um eine „Kugelkirsche” (Prunus „fruticosa“), welche die Geschwister Ellermeyer zu Ehren ihrer verstorbenen Eltern, Irma und Karl Ellermeyer spendeten. Der zweite Baum ist eine „Frühe Zierkirsche“ (Prunus „accolade“), welche die Bürger an den ehemaligen Standort der früheren „Molkerei Nassau“ erinnern soll. Mit der Spende der beiden Bäume, möchten die Geschwister Ellermeyer etwas geben, was weiterlebt. Stadtbürgermeister Manuel Liguori (links) freute sich bei der offiziellen Übergabe sehr über diese Spende und bedankte sich im Beisein von Naturexperte Manfred Braun (zweiter von links) und Ralf Becker (Mitte) – stellvertretender städtischer Bauhofleiter – bei den Geschwistern Wolfgang (zweiter von rechts) und Walter Ellermeyer (rechts).
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Hunde an die Leine

in VG Bad Ems-Nassau
Hunde an die Leine

NASSAU Hunde müssen raus! Sie wollen laufen, rennen, spielen, ihr Geschäft machen und das Herrchen oder Frauchen erfreuen. Es haben sich daher im Bereich von Nassau Plätze etabliert, die wegen der Erreichbarkeit und der Geländestrukturen für solche Unternehmungen sehr gut geeignet sind.

Doch gerade in der Vegetationsperiode und der Brut- und Setzzeit ist das nicht immer ohne Probleme: Vögel haben Junge, Wildkaninchen und Rehe auch. Hunde reagieren zumeist instinktiv, rennen Rehen nach, versuchen junge Amseln zu fangen, die zumeist noch nicht flügge das Nest verlassen haben. Dies gilt auch für jungen Enten, junge Höckerschwäne und ggf. auch für junge Gänse. Daher sollten Hunde in dieser Zeit angeleint die Natur erleben, wenn sie mit Frauchen oder Herrchen unterwegs sind. Ob dies auf dem Heidchen ist, dem Ehrlich, den Wiesen bei der Grillhütte oder der Scheuerner Talaue.

Es soll auch an dieser Stelle mal wieder darauf hingewiesen werden, dass die Stadt Nassau an zahlreichen Orten Behälter mit Tüten zum Einsammeln von Hundekot aufgestellt hat. Die zugehörigen Abfalleimer werden regelmäßig geleert. Die Nutzung ist bei vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern selbstverständlich, manche ignorieren das aber auch noch immer. Zudem ist vielfach belegt, dass auch ein noch so kleiner Hundehaufen das Gras nicht verbessert und der Wert als Silage oder Heu gemindert wird. Hinweise, etwa des Friedrich-Löffler-Institutes, sollten Beachtung erhalten. Zudem sind Wiesen eigentlich Privateigentum.

Also: Anleinen und Kot beseitigen. Das nützt uns allen: dem Reh, dem Herrchen, der Amsel, dem Frauchen, der Stockente und dem Landwirt. (Text: Manfred Braun)

 

Claudia Wirsch eröffnet Designwerkstatt in Nassau

in VG Bad Ems-Nassau
Claudia Wirsch eröffnet Designwerkstatt in Nassau

NASSAU Im Juni 2017 hat die Diplom-Designerin Claudia Wirsch den Schritt in die Selbständigkeit getan und gründete ihre eigene „designwerkstatt“. Während und nach ihrem Studium „Visuelle Kommunikation“ an der FH Düsseldorf war sie sechs Jahre als „Grafik-Designerin“ und weitere sieben Jahre als „Art-Direktorin“ bei einer großen Essener Werbeagentur für Konzeption und Design verantwortlich.

Stadtbürgermeister Manuel Liguori konnte in diesen Tagen zur Eröffnung gratulieren

Danach zog es die gebürtige Monheimerin in die Grafenstadt Nassau, wo sie – bevor sie sich selbstständig machte – 16 Jahre als „Art-Direktorin“ bei der Nassauer Werbeagentur KOHN GmbH arbeitete. Während dieser Zeit war sie – um nur einige zu nennen – für Kunden wie zum Beispiel Leifheit AG mit den Marken Soehnle und Dr. Oetker Backgeräte, die Curtis AG, Stadt Nassau oder „Touristik im Nassauer Land“ tätig.
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