Explosion eines Wohnhauses

Explosion eines Wohnhauses

in Recht/VG Bad Ems-Nassau

ARZBACH Vergangene Woche wurden viele Orzbächerinnen und Orzbächer Zeuge einer nicht alltäglichen Situation. Vormittags wurden die Feuerwehren Bad Ems und Arzbach alarmiert, aufgrund der Meldung Gebäudebrand eines Wohnhauses. Kurz nach der Erstalarmierung erfolgte die Information über eine Explosion vor Ort. Nachalarmiert wurden anschließend die Wehren Fachbach, Kemmenau, Dausenau, die Führungsgruppe der VG Bad Ems-Nassau, Weinähr, Isselbach, Cramberg, die Technische Einsatzleitung des Rhein-Lahn-Kreises, der Bundesverband Rettungshunde, das THW Lahnstein samt Fachberater, der DRK-Rettungsdienst und die Abschnittsleitung Gesundheit mit Organisatorischem Leiter und Leitendem Notarzt, die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes sowie Kräfte der Polizei.

Claus Eschenauer bedankt sich bei den Einsatzkräften

Vor Ort waren rund 180 Einsatzkräfte eingesetzt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Dachgeschoss des Hauses im Vollbrand. Das Haus war in Gänze zerstört und auch angrenzende Wohn- und Gartenhäuser, sowie Garagen wurden beschädigt. Die umliegenden Gebäude wurden sofort evakuiert.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich ein Bewohner im Haus. Dieser wurde unmittelbar gerettet und mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Mainz verbracht. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Die Nachlöscharbeiten waren bis spät nachmittags im Gange.

Das THW und die Feuerwehr Arzbach waren damit beschäftigt, die Unglücksstelle abzusichern und den Schutt zu räumen. Die Aufräumarbeiten gingen noch bis in die frühen Abendstunden. Solange blieb die Ortsdurchfahrt Arzbach gesperrt. Das Gebäude ist unbewohnbar.

Mögliche Ursache für die Explosion könnte ein Gasaustritt aus einer im Keller des Hauses befindlichen Propangasflasche sein. Die Kriminalpolizei Montabaur ermittelt und hatte nach Rücksprache (vor Redaktionsschluss) keine neuen Erkenntnisse. Die Ermittlungen werden demnach fortgesetzt.

Ich konnte mir mit meinen Beigeordneten Christian Christ und Christ Faß, sowie Bürgermeister Uwe Bruchhäuser kurz nach der Explosion ein Bild vor Ort machen.

Ich danke allen im Einsatz befindlichen Kräfte: FF Arzbach, FEZ Ems, FF Bad Ems, FF Kemmenau ,FF Fachbachm, FF Dausenau, FF Nassau, FF Weinähr, FF Isselbach, FF Cramberg, FF Lahnstein, Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Lahn-Kreises, Technische Einsatzleitung des Rhein-Lahn-Kreises, Führungseinheit der VG Bad Ems – Nassau, BRH Rhein-Lahn mit der Fachgruppe Drohne, BRH Westerwald mit der Fachgruppe Drohne, THW Lahnstein, DRK SEG Rhein-Lahn mit der Betreuung, Verpflegung und dem Sanitätsdienst, PI Bad Ems, PI Montabaur, VG Bad Ems-Nassau, OG Arzbach, sowie allen helfenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Danke für Ihren / Euren unermüdlichen Einsatz, ohne den die Situation nicht so schnell hätte unter Kontrolle gebracht werden können.

Claus Eschenauer, Ortsbürgermeister

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