Polizei

Auf der A61 geriet ein LKW in Brand

in Blaulicht/Koblenz
Auf der A61 geriet ein LKW in Brand

KOBLENZ (ots) Auf der A61 geriet in der Nacht vom 18.06. auf 19.06. gegen 01:00 Uhr ein Sattelzug in Brand. Der Sattelzug, bestehend aus LKW und Kühlauflieger, befuhr die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Rheinböllen und Laudert in Fahrtrichtung Norden. Beladen war der Kühlauflieger mit Lebensmitteln.

LKW-Brand2

Durch die Feuerwehr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Wegen der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn nach Norden für 3 Stunden voll und im Anschluss für die Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten weitere 6 Stunden auf den beiden rechten Fahrstreifen teil gesperrt werden.

Um 10 Uhr waren alle Arbeiten beendigt und die Autobahn wieder komplett frei. Verletzt wurde niemand. Brandursächlich dürfte ein technischer Defekt gewesen sein. Nach ersten Erkenntnissen entstand bei dem Brand am LKW und Auflieger ein Totalschaden. Die Schadenshöhe dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Brand im Motorraum eines Personenschiffes in Kaub

in Blaulicht/VG Loreley
Brand im Motorraum eines Personenschiffes in Kaub

KAUB Im Motorraum eines großen Personenschiffes in Kaub ist ein Brand ausgebrochen. Vergeblich versuchten die Besatzungsmitglieder den kleinen Heckbrand selbständig zu löschen. Anhand der erheblichen Rauchentwicklung, musste die Feuerwehr zur Bekämpfung des Brandes hinzugezogen werden. Zum Einsatz kam unter anderem das Löschboot Loreley aus St. Goarshausen. Mit schweren Atemschutzgerät versehen, brachte die Feuerwehr den Brand zügig unter Kontrolle.

Unklar ist, wieweit das unter Schweizer Flagge stehende Urlaubschiff die Fahrt fortsetzen kann. Doch das Wichtigste kommt zum Schluss: “Keine Person kam zu Schaden.” Klasse.

 

Sicherheit in Bad Ems

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau

BAD EMS Wegen den Vorfällen am vergangenen Wochenende (Der BEN Kurier berichtete hier) fand auf Initiative des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau (Uwe Bruchhäuser) ein runder Tisch statt, an dem Vertreter der Polizei, des Ordnungsamtes, der Stadt Bad Ems und der Staatsbad GmbH teilgenommen haben.

Zunächst waren sich alle Beteiligten darüber einig, dass ein solches Verhalten, nicht akzeptabel sei.

Am Sonntag erscheint im BEN Kurier unter der Rubrik PANORAMA ein ausführlicher Artikel zu der Thematik.

Die Beteiligten des runden Tisch haben sodann die bisherigen Maßnahmen bewertet. Es wurde angemerkt, dass die jüngsten Fälle schwerpunktmäßig nicht im Kurpark, sondern im Randbereich der Römerstraße stattgefunden haben. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass sich in den jüngst zurückliegenden Tagen nicht nur Bad Ems mit der Problematik des Vandalismus, der nächtlichen Ruhestörung und des übermäßigen Alkoholkonsums konfrontiert sah. Es ist somit letztendlich nicht als ein „Bad Emser Problem“, sondern als gesamtgesellschaftliches Problem zu bewerten.

Als Ergebnis des runden Tischs wurde sich darauf verständigt, die bisher getroffenen Maßnahmen zu intensivieren. Dabei ist den Beteiligten bewusst, dass mit einer intensiveren Überwachung oder der Aussprache weiterer Verbote nicht vermieden werden kann, dass sich der Ort des Geschehens verlagert, weshalb gleichzeitig um Akzeptanz geworben werden soll.

Weiterhin werden die Beteiligten die Einführung eines Alkoholverbotes prüfen, wobei ein temporäres Verbot favorisiert wird. In diesem Zusammenhang besteht Einigkeit, dass ein auf den Kurpark isoliertes Verbot wenig zielführend ist. Geprüft wird, ob ein Verbot auf einem zwar der Öffentlichkeit gewidmeten, aber im privaten Eigentum stehenden Grundstück überhaupt ausgesprochen und wie und in welcher Form eine Überwachung des Verbotes sichergestellt werden kann.

Abschließend appellierten die Teilnehmer des runden Tischs nachdrücklich, dass sich Besucher und Einwohner der Stadt Bad Ems respektvoll verhalten und die Rechte insbesondere der Anwohner und Bürger gewahrt bleiben. 

Minderjährige Täterinnen gestehen Sachbeschädigungen in Lahnstein

in Blaulicht/Lahnstein
Minderjährige Täterinnen gestehen Sachbeschädigungen in Lahnstein

LAHNSTEIN Umgestürzte Mülltonnen, eingeworfene Schaufensterscheiben, ausgehobene Gullydeckel und vieles mehr. Das war das Ergebnis von randalierenden Heranwachsenden im Lahnsteiner Stadtgebiet. Der Sachschaden beläuft sich auf über 10.000 EUR. Aufgrund von sehr guten Zeugenhinweisen und akribischer Polizeiarbeit, konnten zwei Täterinnen ausfindig gemacht werden.

Beide standen während der Tatausführung unter erheblichen Alkoholeinfluss. Zwischenzeitlich gestand das Duo bei einer Polizeivernehmung ihre Taten. Laut der Polizeiinspektion Lahnstein waren die beiden Jugendlichen alleine verantwortlich für die strafbaren Handlungen.

Verkehrsunfall – Kind schwer verletzt

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Verkehrsunfall Kind schwer verletzt

BAD EMS Ein 52 Jahre alter PKW Fahrer befuhr die Arenberger Straße (B261) in Bad Ems in Richtung Denzerheide. In Höhe der Hausnummer 23 rannte unvermittelt ein 5 Jahre altes Kind zwischen zwei Kleintransportern auf die Fahrbahn und wurde durch den PKW erfasst. Das Kind musste mit schweren Verletzungen durch den Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zeitweise kam es zu Straßensperrungen während der Unfallaufnahme sowie zur Landung des Hubschraubers.

Behördengebäude in Nastätten mit Farbe beschmiert – Zeugen gesucht!

in Blaulicht/VG Nastätten
Farbschmierereien am Behördengebäude

NASTÄTTEN (ots) In der Nacht von Mittwoch, 09.06.2021 auf Donnerstag, den 10.06.2021 wurde die Hauswand des Gebäudes der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten durch bislang unbekannte Täter beschmiert. Es handelte sich augenscheinlich um rot/orangene Sprühfarbe. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der vorgenannten Tat machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion St. Goarshausen unter der Rufnummer 06771-93270 in Verbindung zu setzen.

Wilde Verfolgungsjagd in Nastätten

in Blaulicht/VG Nastätten
Wilde Verfolgungsjagd in Nastätten

NASTÄTTEN (ots) Am 08.06.2021 kam es kurz nach 22 Uhr in der Innenstadt von Nastätten zu einer Verfolgungsfahrt. Ein schwarzer Peugeot 308 sollte einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, als der PKW sich dieser entziehen wollte.

Er versuchte den Streifenwagen im Wohngebiet von Nastätten abzuhängen und fuhr dabei Geschwindigkeiten von bis zu 100km/h. Es kam zu mindestens zwei Beinaheunfällen mit einer Person sowie einem anderen Fahrzeug. Der Fahrer des Peugeot verunfallte an einer Fußgängertreppe und floh mit seiner Beifahrerin fußläufig in die Oberstraße in Richtung Buch. Die Polizeiinspektion St. Goarshausen bittet Augenzeugen sachdienliche Hinweise unter der 06771/9327-0 zu melden.

Horden von pöbelnden Betrunkenen ziehen durch Bad Ems

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Die Betrunkenen trafen sich teilweise im aufgestellten Zelt vom Hottes Stadl. Teiweise fuhren sie mit Autos vor das Zelt. Der Alkohol wurde aus dem Kofferraum der Fahrzeuge an die Leute verteilt.

BAD EMS Die Stadt Bad Ems scheint das Problem von nächtlichen Ruhestörungen und Sachbeschädigungen nicht in den Griff zu bekommen. Während der vergangenen zwei Jahre gab es zahlreiche unerfreuliche Vorkommnisse mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen in der Kurstadt.

Gastwirte und Bürger fordern nächtliches Alkohol- und Verweilverbot im Kurpark

An diesem Wochenende war es dann wieder soweit, dass die Polizei gegen 3 Uhr nachts ausrücken musste. Und das zu Recht. Während der vergangenen zwei Tage eskalierte die Situation rund um die Römerstraße und dem anliegenden Kurpark. Horden von jungen Erwachsenen, im geschätzten Alter von 20 bis etwa 40 Jahren, feierten lauthals grölend in der Römerstraße und im Kurpark.

Zerbrochene Aschenbecher waren Teil der Zerstörungswut

Bewohner der Römerstraße berichteten, dass es zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen sei. Mehr als 30 Personen sollen lautstark und pöbelnd durch die Straßen gezogen sein. Gastwirte sprechen sogar von 40 bis 60 Leuten.

„Es kann doch nicht sein, dass wir uns als Gastwirte nachts auf die Lauer legen müssen, um unser Hab und Gut zu schützen“, beschwert sich das Hottes Stadl – Betreiber Ehepaar, Horst und Regina Leder.

Kurgäste wollen die Stadt nicht mehr betreten

Gegenüber des beliebten Bad Emser Lokals ist ein großes Zelt für die täglichen Gäste aufgebaut. Und genau dieses wurde bei der nächtlichen Zechtour des an – oder betrunkenen Mobs zum Verweilen benutzt. Das Ergebnis waren zerstörte Aschenbecher, angehäufte Müllreste und Flaschen auf den Tischen und Boden.

Am schlimmsten jedoch ist der verbliebene Eindruck für die wenigen Feriengäste in der Kurstadt. „Wir hatten endlich wieder einmal Gäste in unserer Ferienwohnung. Die waren zwar von unserer schönen Stadt angetan, wollen diese aber nie mehr betreten. Kein Auge haben sie die Nacht zugemacht. So was hätten sie noch nie erlebt. Sie wollen sich jetzt auch beschweren. Mit diesem Erlebnis werden sie Bad Ems verlassen…..,“ ergänzt der verzweifelte Gastronom.

Zurückgelassener Müll

Dabei hat die Polizeiinspektion in Bad Ems die bekannten Hotspots rund um das Kurviertel sehr wohl im Blick. Auch die Römerstraße wird nächtlich bewusst angefahren und kontrolliert.

Die Polizei in Bad Ems bestätigte dem BEN Kurier, dass sie gestern zu einem nächtlichen Einsatz wegen Ruhestörung gerufen wurde. Vor Ort trafen sie mehrere Jugendliche und Erwachsene an. Die Menschenansammlung konnte durch die hiesigen Polizeibeamten zügig aufgelöst werden.

“Das Problem ist seit Jahren bekannt und wir Gastwirte und die Anwohner müssen es ausbaden….”

War es nur die übermütige Freunde zu den wiedererlangten Freiheiten nach den einschneidenden Corona – Beschränkungen?

„Es muss endlich ein Alkoholverbot von 0:00 Uhr an im Kurpark ausgesprochen werden“, regt der Kaiserhofgastwirt Ingo Damke an. „So kann es doch nicht weiter gehen. Das Problem ist seit Jahren bekannt und wir Gastwirte und die Anwohner müssen es ausbaden. Da muss die Stadt endlich reagieren.“

Und damit hat er nicht unrecht. Nur ungern erinnern wir uns an zerstörte Lampen und nächtliche Alkoholexzesse unter Jugendlichen im Kurpark sowie Einbruchsversuche in der Sporthalle und der Wiesbach usw.

Eine Kurstadt muss für die Bürger und die Gäste sicher und attraktiv sein. Doch wie sollen die Stadt und die Sicherheitsbehörden verfahren? Ein Appell an den gesunden Menschenverstand scheint längst nicht mehr ausreichend zu sein. Die Polizei kann und darf nur im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten handeln. Doch wenn all diese ausgeschöpft und nicht ausreichend sind, was dann?

“Man kennt die Gesichter von den Personen. Das ist ein Bad Emser Problem. Das sind keine Auswärtigen….”

Die Stadt Bad Ems hat ein Problem mit einem bestimmten Klientel. Wer sich dem verschließt, sieht den Tatsachen nicht entgegen oder leugnet diese. Und einen Masterplan scheint es offenbar nicht zu geben.

Die Forderung nach einem Verweil- bzw. zeitlich begrenzten Alkoholverbot könnte ein möglicher Ansatz sein. Auch wenn die Gefahr besteht, dass die Problematik nur auf ausweichende Örtlichkeiten verlagert wird, so wäre mindestens eine durchgreifende Handhabe für die Polizei geschaffen.

Unfallflucht in der Arzbacher Straße

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Verkehrsunfallflucht in der Arzbacher Straße

BAD EMS (ots) Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befährt am 04.06.2021 gegen 02:45 Uhr die Arzbacher Straße, aus Richtung Innenstadt kommend, in Fahrtrichtung Arzbach. In Höhe Hausnummer 18 kommt er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab; es kommt zum Unfall. Der unbekannte Fahrzeugführer verlässt im Anschluss fußläufig die Unfallörtlichkeit. Es entsteht erheblicher Sachschaden am PKW, Gebäude, Pflanzkübel, sowie den angrenzenden Garagentoren.

Unfallzeugen, welche Angaben zum Fahrzeugführer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Ems zu melden.

Fachbach – Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ***Zeugen gesucht***

in VG Bad Ems-Nassau
Fachbach - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ***Zeugen gesucht***

FACHBACH (ots) Am 29.05.2021, ca. 20:20 Uhr, erhielt die Polizeiinspektion Bad Ems den Hinweis über eine Verkehrsunfallflucht in der Sommerstraße in Fachbach. Ein royal-blauer Transporter, ähnlich eines VW Caddys, mit mehreren Personen besetzt, habe in der Sommerstraße gewendet und sodann mit dem rechten Frontbereich des Fahrzeuges einen Betonpfosten umgefahren.

Der Unfallverursacher verließ ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen die Unfallstelle in Richtung Koblenzer Straße in Fahrtrichtung Bad Ems.

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