Explosion war kein Unfall -Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Hausexplosion in Arzbach war kein Unfall

in Recht/VG Bad Ems-Nassau

ARZBACH Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte heute mit, dass die verheerende Hausexplosion in der vergangenen Woche kein Unfall war sondern mutwillig herbeigeführt wurde. Wie sich herausstellte waren mindestens zwei Gasflaschen geöffnet worden. Zwei angezündete Kerzen ließen das entströmende Gas entzünden und führten somit zu der schrecklichen Explosion.

Der 54-jährige litauische Hausbewohner steht im dringenden Tatverdacht diese Detonation vorsätzlich herbeigeführt zu haben. Schon zum Zeitpunkt der Löscharbeiten kam es zu Ungereimtheiten und Zweifeln innerhalb der Einsatzkräfte. Zwar war der Hausbewohner schwer verletzt in ein Krankenhaus in Mainz geflogen worden doch dabei handelte es sich keineswegs um Brandwunden sondern ums selbst herbeigeführte Schnittverletzungen an den Armen die auf einen Suizidversuch hindeuten könnten.

Dem Litauer wurde noch im Krankenhaus der Haftbefehl eröffnet. Zu den Tatvorwürfen nahm er keine Stellung.

Zwischenzeitlich befindet er sich in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

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