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Lahnstein

Naturerlebniswochen der kommunalen Kita Rambazamba

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Drei ereignisreiche Wochen beim THW Lahnstein. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Auch in diesem Jahr durfte die kommunale Lahnsteiner Kindertagesstätte Rambazamba wieder die Unterkunft des Technischen Hilfswerks Lahnstein für ihre Naturerlebniswochen nutzen. Hier konnte auf dem Gelände und rundherum wieder eine ganze Menge erkundet, erforscht und entdeckt werden. Jede Ecke und jeder Winkel im THW wurden ausgekundschaftet. Die große Wiese lud zu Team- und Wettspielen ein und diente bei den heißen Tagen hervorragend zum Spielen mit Wasser. Das kleine Waldstück am Ahlerhof bot außerdem viele lose Äste und Stöcke zum Schnitzen und Bauen.

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Einige Ausflugstage führten wieder in das bekannte Waldstück am Süßgrund. Die Berge und Hänge wurden wieder als Kletter- und Rutschberge genutzt und Schaukeln aus Seilen und dicken Ästen gebaut. Einige Tiere landeten für kurze Zeit im Lupen-Glas, um diese ganz genau zu beobachten.  Auch dieses Jahr durften sich die Kinder über den Besuch des Natur-Erlebnispädagogen und Waldprofis Willi Bausch-Weis freuen. Gemeinsam sind sie auf eine große Wiese gewandert und haben Insekten gesucht. Heuschrecken wurden in Becherlupen gesammelt und ausgiebig beobachtet.

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Erkunden, erforschen, entdecken

In einem nahen Waldstück zeigte Willi Bausch-Weis eine Futterstelle, an der ein Jäger das Wild zählen kann. Die Kinder beeindruckten ihn unterdessen mit ihrem Wissen über die Nahrungskette. Der Hang im Wald wurde zum Klettern und ein hoher Baumstamm zum Balancieren genutzt. Der Waldpädagoge zeigte nicht nur die Eier einer Buchenblattgallmücke, sondern auch die Larve. Mit einem gemeinsamen Spiel klang dieser spannende Tag mit Willi Bausch-Weis aus.

Drei ereignisreiche Wochen beim THW Lahnstein. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

Einen Tag verbrachten die „Schlauen Eichhörnchen“ am Erzbach. Mit Gummistiefeln wurde der Bach genauer erkundet und gemeinsam ein Staudamm gebaut. Dazu wurden große Stöcke und Steine herangeschleppt, aufeinandergestapelt und abgedichtet. Im hohen Schilf fanden sich zudem Geheimwege. Die Wasserläufer und sogar eine Kröte wurden ausgiebig von Nahem gemustert. Das Mittagessen in freier Natur rundete den schönen Ausflug ab.

Drei ereignisreiche Wochen beim THW Lahnstein. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

Für die jüngsten Rambazamba-Kinder gab es ebenfalls eine besondere Aktion: Einen U3-Tag unter dem Motto „Sensorische Erfahrungen“. Auf dem Gelände des THW wurde mit Wasserperlen, Bechern, Löffeln sowie Erdbeeren, gefrorenen Himbeeren und Sieben der ganz Körper zum Matschen, Fühlen und Erleben eingesetzt.    Zum Abschluss der Natur- Erlebniswochen trafen sich alle Familien der Kindertagesstätte zum Sommerfest im Technischen Hilfswerk. Nach einer Begrüßung und einem kleinen Rückblick über drei spannende Wochen verweilten einige Familien auf ihren Picknickdecken und kamen ins Gespräch.

Drei ereignisreiche Wochen beim THW Lahnstein. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

Als Highlight war Rolf Friedrich mit seiner rollenden Waldschule vor Ort. Hier konnten Präparate von heimischen Säugetieren und Vögeln, Felle, Schwarten, Baumscheiben unterschiedlicher Hölzer, Schautafeln und Fühlkästen erkundet werden. Der stellvertretende Zugführer des THW, Georg Doerr, erläuterte die Aufgaben des Technischen Hilfswerks; die Kinder konnten zudem die Fahrzeuge ausgiebig erkunden.

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Lahnstein

Nachhaltig shoppen: „2te Chance“ eröffnet in der Lahnsteiner Burgstraße

Bürgermeister Dornbusch bringt Brot und Salz zum Einzug

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LAHNSTEIN Ob Hosen, Mützen, Schals oder Kinderkleidung, das Angebot im Laden von Gülcan und Aniel Yilmaz ist bunt und vielfältig. Das Ehepaar verkauft in der „2ten Chance“, die sie gerade neu in der Burgstraße 6 in Oberlahnstein eröffneten, Kleidung aus zweiter Hand – und das viel günstiger als in anderen Modegeschäften. „Viele Menschen schnüren aktuell den Gürtel enger und auch bei der Mode wird gespart. Wir möchten Schönes bieten, das sich jeder leisten kann“, so die Inhaberin. Gebrauchte Ware heißt aber nicht automatisch minderwertige Qualität: „Wir verkaufen nur gewaschene Kleindung, die gut erhalten ist“, erklärt Yilmaz. Die Inhaber, die die Klamotten von Privatleuten bekommen, unterziehen diese einer genauen Kontrolle und reinigen sie. So wandern nur Waren in einwandfreiem Zustand in den Verkauf.

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Bürgermeister Dornbusch bringt Brot und Salz zum Einzug

Gülcan Yilmaz sieht die „2te Chance“ nicht nur als Geschäft, sondern auch als Begegnungsstätte. Der Austausch mit den Besuchern ist ihr sehr wichtig. „Das geht über die reine Modeberatung weit hinaus“, sagt Yilmaz. Häufig wird zwischen Pullovern, Handschuhen und Schmuck Zwischenmenschliches zum Thema.

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Für die Kinder hat sie sich eine ganz besonders weihnachtliche Aktion überlegt: Am 6. Dezember besucht der Nikolaus in ihren Laden. „Alle Kinder sind herzlich eingeladen.“

Der Tradition entsprechend brachte Bürgermeister Adalbert Dornbusch zur Eröffnung Brot und Salz mit als Symbol für Sesshaftigkeit, Gemeinschaft und Wohlstand und wünschte dem Ehepaar, auch im Namen der Stadt Lahnstein, viel Erfolg für ihren Start. „Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger, darum freue ich mich besonders über das Angebot von Familie Yilmaz“, so Bürgermeister Dornbusch.

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Lahnstein

Weihnachtskrippen in der Hospitalkapelle in Lahnstein

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LAHNSTEIN Bereits seit Anfang der 1990-er Jahre führt der Arbeitskreis Lahnsteiner Krippenfreunde mit dem Förderkreis der Hospitalkapelle Lahnstein die „Weihnachtskrippenausstellung“ durch.

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Eveline Steinhauer hat es im Bild festgehalten: Die Idee zu einer der ersten Weihnachtskrippe hatte der Heilige Franz von Assisi. Er hielt bereits im Jahre 1223 in Greccio in Italien am 25. Dezember eine Krippenfeier mit lebenden Tieren ab. In eine echte Futterkrippe ließ Franz von Assisi ein aus Wachs geformtes Jesuskind legen.

Rhein-Lahn-Nixe Adriana I. und KVL-Vorsitzender Günter Groß waren bei der Eröffnung am vergangenen Samstag dabei. Doris und Willi Eisenbarth sowie Eveline Steinhauer wussten interessantes über die Entstehung der Krippen im Allgemeinen und der einzelnen Exponate im Besonderen zu berichten.

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Lahnstein

Kinoeinladung für Flüchtlingshelfer

LAHNSTEIN Caritas will sich bei engagierten Menschen in der Flüchtlingsarbeit bedanken

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LAHNSTEIN Mit einer ganz besonderen Aktion möchte sich der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn bei allen Menschen bedanken, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagiert haben. Am Freitag, 9. Dezember, lädt die Migrations- und Flüchtlingsberatung/Ehrenamtskoordination der Caritas zu einem Kinonachmittag nach Lahnstein ein. Angesprochen sind alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit, aber auch Vermieterinnen und Vermieter, die Menschen Wohnraum zur Verfügung gestellt haben, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine flüchten mussten.

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Gezeigt wird der Film „300 Worte Deutsch“. Dabei handelt es sich um eine Integrationskomödie, die mit Humor versucht, die gängige Vorurteile auszuräumen. In den Hauptrollen spielen unter anderem Pegah Ferydoni und Christoph Maria Herbst. Die Filmvorführung ist kostenlos und beginnt um 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Weitere Infos bei Amanda Kras von der Migrations- und Flüchtlingsberatung/Ehrenamtskoordination beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, Telefon 02621/9208-52, E-Mail: amanda.kras@cv-ww-rl.de.

Foto: Lizensiert Envato für den BEN Kurier

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