Lahnstein

Lahnstein hat Geschichte

in Lahnstein
Brand des ehemaligen Hotels 1981. (Fotos: Stadtarchiv Lahnstein)

LAHNSTEIN Alte Lithographien und Ansichtskarten belegen, dass der Martinsberg um 1900 noch kaum bebaut war. Außer der Heilig-Geist-Kapelle, die bereits 1332 urkundlich erwähnt wird, stand dort gegenüber am Bergweg, dem heutigen Rheinhöhenweg, seit 1897 eine Villa, in der Peter Heil die Gastwirtschaft „Zur Heilquelle“ betrieb. Benannt war sie nach der Süßwasserquelle neben der Kapelle, der schon im 14. Jahrhundert heilende Wirkung nachgesagt wurde.

Gastwirt Peter Heil starb im März 1901 mit 64 Jahren. Drei Jahre später starb auch sein Sohn und Nachfolger Ludwig Josef Heil, der 1899 Katharina Adler geehelicht hatte. Die Villa Heilquelle wurde an den aus Köln stammenden Jakob Michels versteigert. 1916 wurde mit Gottfried Landmann ein ehemaliger Bierbrauer aus Tsingtau Eigentümer und das Gebäude als „Villa Landmann“, später auch “Haus Rheineck“ bekannt. Weiterlesen

Vor 200 Jahren wurde Karl Achenbach geboren

in Lahnstein
Das Ölgemälde von Karl Achenbach zeigt den Innenhof des Martinsschlosses um 1870

LAHNSTEIN Nicht durch seinen Beruf, sondern durch sein Hobby, das Malen und Zeichnen, bleibt der Name von Revisionsrath Karl Achenbach der Nachwelt in Lahnstein erhalten. Im neuen Buch „Spuren des Mittelalters in Lahnstein“ von Michael Eisenbarth sind ein Ölgemälde und drei Bleistiftzeichnungen von Achenbach abgebildet: Der Nassau-Sporkenburger Hof, die alte Wenzelskapelle und das Martinsschloss.

Dieses Zollschloss hat er sogar in mehreren Ansichten gemalt, sowohl den Innenhof als auch Ansichten von verschiedenen Seiten. Es war zugleich Dienstsitz als auch Wohnsitz, worin er mit Frau und drei Kindern lebte. Weiterlesen

Zum 20. Todestag von Dr. Max Otto Bruker (1909–2001)

in Lahnstein
Dr. Max Otto Bruker (Stadtarchiv)

LAHNSTEIN Max Otto Bruker wurde am 16. November 1909 in Reutlingen geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin in Tübingen, München, Berlin und Wien. 1932 bestand er in Tübingen das medizinische Staatsexamen in allen 14 Fächern mit der Note „sehr gut“. Anschließend promovierte er an der Augenklinik Tübingen.

Einen Teil seiner Medizinalpraktikantenzeit war er am Pathologischen Institut der Universität tätig, anschließend auf der Inneren Abteilung des Städtischen Krankhauses Esslingen am Neckar.

Nach Erlangen der Approbation absolvierte Dr. Bruker die chirurgische Ausbildung im Krankenhaus in Schwerte. Zur Vervollständigung der fachinternistischen Ausbildung und mit der Absicht, auch die naturheilerische und homöopathische Richtung in gründlicher klinisch-wissenschaftlicher Unterbauung und Kritik kennenzulernen, ging er 1936 in die von Dr. Schlütz, Facharzt für Innere Krankheiten, geleitete homöopathisch-biologische Klinik der Krankenanstalten Bremen.

1937 hatte er die internistische Ausbildung beendet und erhielt die Anerkennung als Facharzt für Innere Krankheiten, blieb aber weiter an der Klinik. 1938 ließ er sich in Bremen in freier Praxis nieder. 1939 heiratete er die Krankenschwester Irmgard Engelage. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Weiterlesen

Corona-Schutzimpfungen im Kreis-Impfzentrum gestartet

in Gesundheit/Lahnstein/Rhein-Lahn-Kreis
Ein kleiner Picks - ein großer Moment im Kreis-Impfzentrum für Bernhard Löcher, der von der Medizinischen Fachangestellten Anette Hartlich geimpft wurde

LAHNSTEIN Als ersten Impfling hat Landrat Frank Puchtler den 84-jährigen Dr. phil. Bernhard Löcher aus Diez heute Morgen im Stationären Kreis-Impfzentrum in Lahnstein begrüßt.  Nachdem die mobilen Impfungen am Montag mit den Impfungen vor Ort in Seniorenzen-tren begannen, wurde im Stationären Kreis-Impfzentrum heute offiziell gestartet.

Kreis-Impfzentrum-Koordinator Guido Erler und sein Team hatten den Start gemeinsam mit den Ärzten, Apothekern und Medizinischen Fachkräften detailliert und sorgfältig vorbereitet.
Die Terminvergabe für das Stationäre Kreis-Impfzentrum erfolgt über die zentrale Terminvergabestelle des Landes.

Sie ist erreichbar über die Telefonnummer 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Entsorgung der Weihnachtsbäume in Lahnstein

in Lahnstein
Entsorgung der Weihnachtsbäume in Lahnstein

LAHNSTEIN Leider geht in diesem Jahr aus Gründen, die die Stadt Lahnstein nicht zu verantworten hat, die langjährige Tradition zu Ende, dass die freiwilligen Helfer*innen der Feuerwehr Lahnstein und des Technischen Hilfswerks Lahnstein zu Beginn des neuen Jahres die Weihnachtsbäume im Lahnsteiner Stadtgebiet einsammeln. Somit können die Bäume nicht mehr einfach vor der Haustür oder dem Grundstück abgestellt werden.

Verschiedene Möglichkeiten: Sammelplätze, Biotonne oder Grünschnitt

Stattdessen werden die Bäume künftig über die Abfallwirtschaft des Rhein-Lahn-Kreises entsorgt. Hierfür gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: Weiterlesen

Probelauf im Impfzentrum Lahnstein

in Gesundheit/Lahnstein
Vorstellung Impfzentrum

LAHNSTEIN Vom Probelauf im Impfzentrum in Lahnstein machten sich Landrat Frank Puchtler gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Labonte ein Bild über die Abläufe. Nicht mal eine Woche hatte es gedauert, um aus dem ehemaligen Markt ein komplett eingerichtetes Impfzentrum zu errichten.

Kreis- Impfzentrum-Koordinator Guido Erler und sein Vertreter Marcus Grün führten durch die neuen Räumlichkeiten und erklärten den Ablauf der Impfungen. 60 freiwillige Probanden aus der Blaulichtfamilie hatten sich gemeldet, um bei einem Testdurchlauf für die spätere Impfung dabei zu sein. Weiterlesen

Johannes-Gymnasium öffnet digital die Türen

in Lahnstein

LAHNSTEIN Das private Johannes-Gymnasium in Lahnstein lädt Viertklässler und ihre Eltern für Samstag, 09.01.2021, zum digitalen Tag der offenen Tür von 10:00 – 15:00 Uhr ein.

Neben digitalen Führungen und Vorstellungen der verschiedenen Profile der Schule (Sportprofil, musikalischer Schwerpunkt, Ganztagsschule in Angebotsform, MINT-EC-Schule, …) und dem neuen Imagefilm bietet die Schule digitale Gesprächsangebote über eine Videoplattform an und halbstündige Einzelführungen über das Schulgelände. Weiterlesen

Lahnstein hat Geschichte

in Lahnstein
Ansicht des Unternehmens in Lahnstein in den 1940er Jahren.

LAHNSTEIN Am 04. Juni 1866 wurde der Oberlahnsteiner Ehrenbürger und Firmengründer der Zschimmer & Schwarz GmbH & Co KG Chemische Fabriken, Ernst Max Schwarz, in Elbing / Westpreußen geboren.

Aufgewachsen in Königsberg / Ostpreußen, absolvierte er eine Lehre als Drogist. Anschließend war er für einige Jahre als Reisender für bedeutende Drogen-, Chemikalien-, Farben- und Gerbstoffhandelshäuser in Dresden und Chemnitz tätig.

1894 gründete er mit Otto Zschimmer (1863-1933) in Chemnitz die offene Handelsgesellschaft Zschimmer & Schwarz für den Verkauf von Drogen, Farben und Chemikalien. 1909 begann die erste eigene Produktion auf einem Fabrikgelände im thüringischen Greiz-Dölau. Durch die Ergänzung chemischer Fabriken wuchs die Beschäftigtenzahl bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auf zirka 1.200 Personen. Max Schwarz war nicht nur Fabrikant, sondern auch Kirchenpatronatsherr in Drebach im Erzgebirge und bis 1933 Handelsgerichtsrat in Chemnitz. Weiterlesen

Theater Lahnstein sagt alle Veranstaltungen im Dezember ab

in Lahnstein
Die Pforten des Lahnsteiner Theaters bleiben vorerst geschlossen. (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Das Team des Lahnsteiner Theaters hat lange gehofft, gebangt, trotz allem weiter geprobt und zuletzt leider schon damit gerechnet: Aufgrund der Verlängerung des Veranstaltungsverbots werden alle Aufführungen im Dezember abgesagt.

Die beiden Stücke „Mit siebzehn hat man noch Träume“ und „Alice im Wunderland“ werden in dieser Spielzeit nicht mehr nachgeholt, sondern im nächsten Winter gezeigt. Auch das Gastspiel „Do you contemporary dance?“ und das Stück „Die Taube“ sind abgesagt.  Weiterlesen

Neuer Anhänger Notstromaggregat für Katastrophenschutz

in Lahnstein/Rhein-Lahn-Kreis
Neuer Anhänger Notstromaggregat für Katastrophenschutz

LAHNSTEIN Die Landkreise sind zuständig für den überörtlichen Brandschutz, die überörtliche allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz. Für die Aufgaben ist auch ein Anhänger Notstromaggregat erforderlich.

Der vorhandene Anhänger Notstromaggregat (400 KVA) ist 35 Jahre alt (Foto). Aufgrund eines irreparablen Defekts ist er nicht mehr einsatzbereit. Die notwendige Neubeschaffung erfolgt als  L-Pritsche mit einem Aggregat mit einer Leistung von 250 KVA, die für den Einsatz im Katastrophenschutz und einer Einspeisung in das Kreishaus ausreichend ist.

Das Aggregat wird wie bisher beim THW in Lahnstein stationiert und durch ein Wechselladerfahrzeug des THW in den Einsatz gebracht. Das Fachpersonal zur Bedienung des Aggregats wird ebenfalls vom THW bereitgestellt. Landrat Frank Puchtler hat nun den Auftrag für die Beschaffung des neuen Anhängers Notstromaggregat unterzeichnet. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund. 98.000 Euro.

1 2 3 10
Gehe zu Start