Foto: Michael Baumann, Gisela Bertram, Horst Friedrich, Rainer Ansel, Magdalene Die- fenbach, Kreisentwickler Benjamin Braun (hintere Reihe) und Martin Gürth mit seinen Schülerinnen und Schülern (vordere Reihe) freuten sich gemeinsam über die tollen Ideen.

Gewinner des Wettbewerbs „Ideen für die Heimat“ ausgezeichnet

in Lahnstein/Rhein-Lahn-Kreis/Schulen/VG Bad Ems-Nassau

RHEIN-LAHN Die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram zeichnete am Donnerstag gemeinsam mit Michael Baumann, Mitglied des Vorstandes der Naspa, die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Ideen für die Heimat“ aus. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs werden Projekte von Bürgern, Unternehmen, Kommunen, Vereinen, Kirchen, Verbänden und Vereinigungen aus dem Rhein-Lahn-Kreis ausgezeichnet, welche zur Weiterentwicklung der Region beitragen.

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Die Nassauische Sparkasse als Sparkasse des Rhein-Lahn-Kreises stellt ein Preisgeld zur Verfügung. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Gewinner ihre Urkunden und stellten ihre Projekte vor. Der erste Platz mit einem Preisgeld von 1250 Euro ging an die Schülerinnen und Schüler des Sophie-Hedwig-Gymnasiums in Diez. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Martin Gürth, dessen Frau Sarah Gürth und der Kräuterexpertin Monika Schneider betreiben sie einen
Schulgarten. Zum einen werden hier insekten- und bienenfreundliche Wildstauden gepflanzt, aber auch Gemüse und Blumen haben hier ihren festen Platz. Nistkästen für Vögel dürfen ebenfalls nicht fehlen. Das Besondere am Schulgarten ist, dass alle Altersstufen geeignete Möglichkeiten zum Anpacken finden.

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Über den zweiten Platz und 750 Euro Preisgeld konnte sich Magdalene Diefenbach aus Lahnstein freuen. Über die Jahre hat sie eine beachtliche Fotosammlung zusammengetragen und möchte diese in einer großen Ausstellung „Meine Heimat in Bildern“ für den guten Zweck präsentieren. Horst Friedrich aus Singhofen gehört zu den beiden Drittplatzierten und erhält 500 Euro Preisgeld. Mit seiner Idee möchte er die Vergangenheit unserer Heimat sichtbar machen. Dabei soll eine keltische Pfostenschlitzmauer auf der Alteburg im Gemeindewald Singhofen rekonstruiert werden. Diese Wallbefestigung stammt ca. aus dem Jahre 500 v. Chr.

Der zweite dritte Platz ging an Rainer Ansel aus Becheln. Seit Jahren beschäftigt er sich mit den alten Bechelnern Familien, in seinem neusten Buch mit den alten Häusern, die er beeindruckend „Alt und Neu im Vergleich“ in mühevoller Kleinstarbeit zusammen gestellt hat. Allen Gewinnern gratulierten Gisela Bertram und Michael Baumann herzlich und dankten für ihren Einsatz für die Heimat. Anschließend gab es bei einem kleinen Imbiss noch Gelegenheit, die einzelnen Projekte noch einmal zu besprechen.

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