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VG Nastätten

Barrierefreiheit in Nastätten verbessern

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Die Poststraße ist an der Amtsapotheke wegen der hohen Bordsteine nur schwer mit dem Kinderwagen oder Gehilfen überquerbar.

NASTÄTTEN Barrierefreiheit, Infrastruktur und die manchmal schwierige Verkehrssituation in der Innenstadt sind Anliegen, die von Nastätter Bürgern wiederholt an die CDU-Stadtratsfraktion herangetragen wurden. Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Gasteyer: „Oft sind es scheinbar kleine Hindernisse, die für die Betroffenen zum Problem werden können. Insbesondere im innerstädtischen Bereich. Der öffentliche Raum muss allen Menschen gleichermaßen zugänglich sein.“

Ganz oben auf der Hitliste der Bürgeranliegen steht eine Stelle, die bereits mehrfach von der CDU als problematisch erkannt wurde, jedoch leider bislang wegen der vermeintlich hohen Umbaukosten nicht direkt angegangen werden konnte: Die Poststraße ist aufgrund der hohen Bordsteine an der Kreuzung bei der Amtsapotheke nur schwer mit dem Kinderwagen oder Rollator überquerbar. „Hinzu kommt, dass die Stelle relativ unübersichtlich für Fahrzeuge im Abbiegevorgang ist. Es ist daher doppelt wichtig, dass Fußgänger schnell von der Fahrbahn kommen“, erklärt CDU-Ratsmitglied Horst Fäseke. Die CDU beantragt, dass das Problem erneut im Stadtrat erörtert wird, um endlich eine Lösung für die Problemstelle zu erarbeiten.

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CDU: Öffentlicher Raum muss allen gleichermaßen zugänglich sein

Die Poststraße ist an der Amtsapotheke wegen der hohen Bordsteine nur schwer mit dem Kinderwagen oder Gehilfen überquerbar.

Auch für Dr. Roland Romer, Erster Beigeordneter der Stadt Nastätten, steht fest, dass im öffentlichen Stadtgebiet viel für die Barrierefreiheit getan werden muss. Er sieht Entwicklungsmöglichkeiten für dort ansässige Ladengeschäfte und Gewerbe: „Um etwas verkaufen zu können, muss der Kunde zunächst in das Ladengeschäft reinkommen. Dies setzt für Gehbehinderte, ältere Menschen oder Mütter mit kleinen Kindern einen barrierefreien Zugang voraus.“ Notwendige Investitionen könnten beispielsweise im Rahmen des neuen Stadtumbau-Programms gefördert werden. Dazu stehen Ansprechpartner in der Verwaltung zur Verfügung, die Interessenten kompetent beraten können. Der verbesserte Zugang wirke sich in einer älter werdenden Gesellschaft unmittelbar auf die Attraktivität der Geschäfte aus. „Die CDU wird das Thema Barrierefreiheit nicht aus den Augen verlieren und gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Stadtrat nach Möglichkeiten suchen, wie unsere Blaufärberstadt für Ältere sowie auch Menschen mit sonstigen körperlichen Beeinträchtigungen noch attraktiver und sicherer werden kann“, so Martin Gasteyer.

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Vereine

Rhein-Lahn 09 e.V. goes zum Champions-League Finale nach Wembley

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Foto: Rhein-Lahn 09 e.V.

NASTÄTTEN/LONDON Am 01. Juni fand das UEFA Champions-League-Finale BVB gegen Real Madrid im Wembley Stadion in London statt. Unser Fanclub bekam 15 Tickets zugelost und somit machten sich 15 Glückspilze auf unterschiedlichste Art und Weise auf den Weg in die englische Hauptstadt: mit dem Zug durch den Eurotunnel, knapp 13 Stunden mit dem Pkw und per Flugzeug wurde angereist. Ein Portugal-Urlaub wurde kurzfristig unterbrochen, es gab eine Rückkehr aus dem Italien-Urlaub, lediglich zum Koffertausch und Weiterreise und der 15. Mann, der vormittags noch Betreuer in einem Zeltlager bei Hannover war, nahm exakt 20 Minuten vor Anpfiff auf der Tribüne Platz.

Den Samstagnachmittag verbrachten die Mitglieder mit ca. 15.000 BVB-Fans im Hyde Park, dem schwarz-gelben Treffpunkt für dieses Wochenende. Die ganze Stadt war gefühlt schwarz-gelb. Schade, dass es Ende nicht für den, eigentlich verdienten, Sieg gereicht hat und man sich den Königen der Königsklasse geschlagen geben musste. Doch dieses Wochenende, dieses einmalige Erlebnis wird allen für immer in allerbester Erinnerung bleiben.

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Zeitgleich fand für die Daheimgebliebenen ein Public Viewing in unserem Stammlokal „Am Hauserbach“ in Miehlen statt. Auch dort war die Stimmung unter den knapp 40 Fans super, es gab Stadionessen in Form von Currywurst mit Pommes und frisch Gezapftem (das hatte man den London-Fahrern ganz eindeutig voraus) und man verbrachte ein paar schöne gemeinsame, schwarz-gelbe Stunden.

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Nach all den Erlebnissen verabschiedet sich nun auch der Fanclub in eine wohlverdiente Sommerpause, um in ein paar Wochen, in der neuen Saison wieder voll angreifen zu können.

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VG Loreley

Löschwasserversorgung ausbauen: Hochbehälter Kaub bleibt erhalten und wird Forstamt Nastätten übergeben

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Foto: Michael Fischbach

LORELEY/NASTÄTTEN  Der ehemalige Trinkwasserhochbehälter Kaub erhält eine neue Funktion: Anstelle der Versorgung der Bevölkerung wird er künftig als Löschwasserreservoir bei der Waldbrandbekämpfung genutzt und zu diesem Zweck in die Obhut des Forstamtes Nastätten übergeben. „In Zeiten des Klimawandels und vermehrt auftretender Vegetationsbrände ist das eine nachhaltige Lösung, die die Verbandsgemeindewerke mit dem Forstamt Nastätten gefunden haben und von unserer Wehrleitung der Feuerwehr um Jörg Preißmann positiv mitgetragen wurde“, unterstrich Werkleiter Michael Krämer bei der offiziellen Übergabe an Forstamtsleiterin Susanne Gühne.

Hiermit kann das Bauwerk erneut einem wichtigen Zweck zugeführt werden und weiterhin einen besonderen Beitrag für Natur und Gesellschaft leisten“, zeigte sich Susanne Gühne erfreut. Der Hochbehälter Kaub diente seit Mitte der 1960er Jahre der Wasserversorgung der Stadt Kaub. Mit dem Bau der Verbundleitungen Weisel-Dörscheid-Kaub-Sauerthal wird der Hochbehälter für die Wasserversorgung nicht mehr benötigt und hätte folglich zurückgebaut werden müssen.

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Doch stattdessen erhält er nun die neue Bestimmung. Mit seinem Nutzvolumen von rund 180 m³ Löschwasser kann der Behälter im Brandfall einen entscheidenden Beitrag leisten. Ein weiterer positiver Aspekt der Eigentumsübertragung sind für die Verbandsgemeindewerke die vermiedenen Rückbaukosten, die ansonsten fällig geworden wären. Der Hochbehälter wurde vor Übergabe von den Verbandsgemeindewerken noch einmal befüllt und ist damit für die Feuerwehr direkt einsatzbereit. Die offizielle Schlüsselübergabe durch Werkleiter Michael Krämer an Forstamtsleiterin Susanne Gühne erfolgte daher im Beisein von Wehrleiter Jörg Preißmann, dem stellvertretenden Wehrleiter Andre Dillenberger, dem Wehrführer von Kaub, Sebastian Gros, sowie Wassermeister Michael Fischbach.

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VG Nastätten

Gesellin auf Wanderschaft: Staudengärtnerin Laura zu Besuch in Nastätten

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Foto: Verbandsgemeinde Nastätten

NASTÄTTEN Besucher sind in der Nastätter Verbandsgemeindeverwaltung nichts Außergewöhnliches. Eine Besonderheit ist jedoch der Besuch von Freireisenden Handwerksleuten – also Gesellen auf Wanderschaft.

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So konnte Bürgermeister Jens Güllering kürzlich die fremde, freireisende Laura begrüßen. Laura ist gelernte Staudengärtnerin und seit bereits dreieinhalb Jahren unterwegs. Ihre Heimat hat sie im Main-Tauber-Kreis. Nach den Regeln der Wanderleute dürfen die Reisenden für einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren und einen Tag ihrer Heimat im Umkreis von 50 km nicht näherkommen.

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Doch war Laura nicht einfach nur auf der Durchreise im Blauen Ländchen. Vielmehr nutzte sie die Zeit hier, um ein achtwöchiges Praktikum im Forstrevier Oberwallmenach zu absolvieren, weil sie nach Beendigung ihrer Wanderschaft ein Studium der Forstwissenschaft beginnen möchte. Revierleiter Martin Janner hat die junge Dame in dieser Zeit betreut und konnte ihr einige wichtige Grundlagen für das folgende Studium vermitteln.

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Der Begriff der Wanderschaft bezeichnet die Zeit der Wanderschaft von Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung). Sie war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen sowie Lebenserfahrung sammeln.

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