Bad Emser Ärzte verweigern Gesundheitsminister Jens Spahn die Gefolgschaft (Symbolbild)

Bad Emser Ärzte verweigern Gesundheitsminister Jens Spahn die Gefolgschaft

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau

BAD EMS Soeben erreichte den BEN Kurier das Schreiben einer verzweifelten Bad Emser Arztpraxis. In unmissverständlichen Worten machte sie klar, dass sie keineswegs den Plänen vom Gesundheitsminister Jens Spahn folgen werden.

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Es ist unverantwortlich, allen unseren Patienten, die bereits eine Kreuzimpfung von AstraZeneca und BioNTec erhalten haben, jetzt auch noch Moderna anzubieten“ teilte die bekannte Gemeinschaftspraxis mit.  “Alleine aus dem Wissen heraus, dass international nur die zweimalige und gleiche RNA Impfung als Schutz anerkannt wird, müssten wir den Impfwilligen absagen und auf die Impfzentren verweisen welche wöchentlich über 1000 BioNTec Vakzine verfügen.“

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Anerkennung von Impfungen mit verschiedenen mRNA Impfstoffen im Ausland nicht sichergestellt

Noch am 18.11.2021 schrieb die Berliner Morgenpost, dass das Bundesgesundheitsministerium in seiner Empfehlung eindeutig ist. Menschen mit einer Kreuzimpfung aus dem Impfstoff AstraZeneca und einem mRNA Impfstoff von Biontech (oder Moderna) bekommen den gleichen mRNA-Impfstoff, der für ihre Zweitimpfung genutzt wurde. Davon ist jetzt keine Rede mehr. 

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Die ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den möglichst gleichen Impfstoff beim Boostern und impfen zu verwenden

Die Arztpraxis in Bad Ems teilte weiter mit, dass Studien zufolge der Moderna Impfstoff am besten gegen Impfdurchbrüche schützen soll aber keineswegs die Erhebungsfehler außer Acht lassen darf. Unklar wäre auch, welcher Schutz international überhaupt noch anerkannt werden wird, sofern es weiterhin Impfungen unter den unterschiedlichsten Kreuzimpfungen gibt.

Bad Emser Arztpraxis will 500 BioNTec Impfstoffe bestellen

Die ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den möglichst gleichen Impfstoff beim Boostern und impfen zu verwenden.

Dieses ist der Anlass für die Bad Emser Arztpraxis, am kommenden Dienstag, 500 Dosen BioNTec Impfstoffe zu bestellen. Da die Fragen der Anerkennung im Ausland ungeklärt sind und es eine eindeutige Stiko Empfehlung gibt, will und wird die Bad Emser Arztpraxis die Kontingentierung des Gesundheitsministers Jens Spahn nicht befolgen. Verweigern weitere Praxen die Gefolgschaft des umstrittenen Ministeriums, könnte es für Jens Spahn sehr eng werden.

Fazit: Nach der Maskenaffäre könnte die Moderna Kamapgne ein schweres Erbe für die wahrscheinlich zukünftige oppositionelle CDU werden.

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