Das Luftbild von 1964 zeigt, dass man auf den Bahnübergang an der „Von-der-Eyß Straße“ (oben links im Bild) angewiesen war, um über die Bahn zu gelangen.

So war es vor 40 Jahren in Lahnstein

in Lahnstein

LAHNSTEIN Am 05. November 1980 durchschnitt Rhein-Lahn-Nixe Marion I. gemeinsam mit den Oberbürgermeistern Willi Hörter, Koblenz, und Karl-Heinz Groß, Lahnstein, das rote-weiße Band und übergab damit die neue Brücke zwischen dem Industriegebiet Niederlahnstein und Koblenz-Horchheim dem Verkehr.

Brücken sollen verbinden, Straßen zueinander führen.“ Zu diesem Zweck wurde seit dem Frühjahr 1978 an einem Brückenbauwerk zwischen dem Industriegebiet Niederlahnstein und der Von-Eyß-Straße in Horchheim gebaut.

Vor 40 Jahren: Verkehrsfreigabe der Straßenüberführung an der Horchheimer Grenze

Durch die neue Brücke kann man nun von der Emser Straße (Horchheim) und Koblenzer  Straße (Lahnstein) direkt in die Didierstraße fahren. Somit entfiel der schienengleiche Bahnübergang „Von-Eyß-Straße“, über den man bis dato in die Didierstraße gelangte.

Im Beisein zahlreicher Anwohner, Mitarbeiter der Bundesbahn, des Straßenbauamtes, der Bezirksregierung und der Polizei wurde das Werk feierlich eingeweiht. Turmgarde und die Musikkapelle des Johannes-Gymnasiums sorgten für den festlichen Rahmen.

In seiner Ansprache blickte Oberbürgermeister Groß auf die Entwicklung und Planung des Brückenbauwerks zurück und betonte, dass es den Verantwortlichen besonders um die Wohnsituation in Horchheim und Niederlahnstein  gehe.

Er dankte denen, die ihr Grundstücke für den Schienenübergang abgetreten hatten und betonte, sich für die notwendigen baulichen Maßnahmen zum unmittelbaren Anschluss an die B 42 in den kommenden Jahren einzusetzen. Dies geschah dann auch Anfang der 1990er Jahre durch den Bau der Industriestraße.

Das Foto von 2018 zeigt das gesamte 1980 errichtete Brückenbauwerk.

Die Gesamtaufwendungen für die Baumaßnahme „Brückenschlag“ betrugen damals 7.869.000 Deutsche Mark. Die Kosten von knapp 8 Millionen DM teilten sich zu einem Drittel der Bund, die Bahn und die beiden Städte. Lahnstein erhielt aus Landes- und Bundesmitteln einen 85% Zuschuss, um die neue Brücke finanzieren zu können.

Pfarrer Heribert Blumenröther von St. Barbara spendete dem Bauwerk Gottes Segen, bevor die Ehrengäste unter den Klängen der Musiker die neue Brücke überschritten.

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