Corona

Auto- und Gewerbeschau wurden abgesagt

in VG Nastätten
Auto - & Gewerbeschau in Nastätten wurden abgesagt (Foto: Autoschau 2018)

NASTÄTTEN Auch in diesem Jahr werden die beiden großen Ausstellungen in Nastätten Corona bedingt leider nicht stattfinden. Darauf haben sich die Veranstalter verständigt.

Zunächst war vorgesehen, die Messen statt wie üblich Ende März und Anfang April an einem Ausweichtermin im Sommer durchzuführen. Doch leider lässt die aktuelle Entwicklung keine verlässliche Planung zu, sodass die Absage einvernehmlich entschieden werden musste.

Die beliebten Veranstaltungen werden seit vielen Jahren an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden von der Interessensgemeinschaft Automobilschau, der Stadt Nastätten, dem Gewerbeverein und der Verbandsgemeinde Nastätten durchgeführt. (Mehr Informationen auf der Webseite automobilschau-nastaetten.de)

Wir schauen optimistisch nach vorne und planen schon bald für das Jahr 2022“, so die Veranstalter unisono.

Und trotzdem steht das Gewerbe in und um Nastätten im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Regelungen mit dem gesamten Leistungsangebot für die Kunden zur Verfügung. Gerade in diesen Zeiten besinnen sich viele Menschen wieder auf die Vorteile einer wohnortnahen und guten gewerblichen Infrastruktur.

Ein Einkauf vor Ort lohnt immer und das Blaue Ländchen bietet hervorragende Möglichkeiten, innovative Anbieter und eine Vielzahl an Dienstleistungsangeboten. Von A wie Auto bis Z wie Zahnpasta – für jeden Wunsch gibt es das passende Geschäft.

Mobiles Testteam kommt nach Bad Ems

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Mobiles Testteam kommt nach Bad Ems

BAD EMS Um eine weitere Anlaufstelle zu bieten hat das Deutsche Rote Kreuz im Rhein-Lahn-Kreis nun ein „Mobiles Testteam“ im Einsatz. Am kommenden Mittwoch und Donnerstag kommt dieses an die Sporthalle auf der Insel Silberau in Bad Ems.

Seit dem 8. März diesen Jahres hat jeder prinzipiell Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche. Alle sind aufgerufen von diesem Angebot Gebrauch zu machen und so die Pandemie durch das Coronavirus einzudämmen.

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SWR filmt im Limeskastell Pohl

in VG Bad Ems-Nassau
SWR filmt im Limeskastell Pohl

POHL Noch dürfen keine Besucher ins Limeskastell Pohl aber die Betreiber des Römer-Freilichtmuseums sind gerüstet.

Der neue digitale Gästeführer ist kontaktlos. Er informiert in Filmen und Animationen darüber, wie ein Soldat um 100 nach Christus hier bei uns am Limes lebte.

Das SWR Fernsehen besuchte kürzlich das rekonstruierte Kleinkastell. Thomas Steffen wurde zum neuen Digitalprojekt interviewt. Den Filmclip können Sie sich in der SWR-Mediathek ansehen, und zwar unter: //www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/roemerkastell-in-pohl-digital-erleben-100.html

Den Menschen Trost in schwerer Zeit schenken

in Lahnstein
„Was mich tröstet“ – unter diesem Motto gestalteten Dekanin Renate Weigel und Bezirksdekan Armin Sturm einen ökumenischen Gottesdienst, der von der katholischen Kirche St. Martin in Lahnstein aus auch ins Internet übertragen wurde.

LAHNSTEIN  Hände desinfizieren, Adressen registrieren, weit auseinander liegende Sitzplätze, auf denen im riesigen Gottesdienst noch keine 30 Personen mit Mund-Nasen-Schutz saßen – Corona war in dem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen St.-Martin-Kirche Lahnstein unübersehbar präsent.

„Was mich tröstet“ – unter diesem Motto gestalteten Dekanin Renate Weigel und Bezirksdekan Armin Sturm einen ökumenischen Gottesdienst, der von der katholischen Kirche St. Martin in Lahnstein aus auch ins Internet übertragen wurde.

Und doch kam das Wort selbst in der Feier mit dem katholischen Bezirksdekan Armin Sturm und der evangelischen Dekanin Renate Weigel kaum vor. Stattdessen standen auf den Stufen zum Altarraum 100 brennende Kerzen zur Erinnerung an die Verstorbenen des vergangenen Jahres und deren Angehörige. Worte und Sologesang waren auf Trost und Hoffnung ausgerichtet. Weiterlesen

BeachClub öffnet eigenes Gastro-Testzentrum

in Rhein-Lahn-Kreis/VG Bad Ems-Nassau
Beachclub Fachbach öffnet Donnerstag seine Pforten - mit eigenen TESTzentrum

FACHBACHWenn wir uns auf Antworten und Hilfen seitens der Behörden verlassen würden, von der Regierung ganz zu schweigen, dann wären wir verlassen!“, spricht der Betreiber  des Fachbacher Camping & Beachclub vielen Gastronomen aus der Seele. Am Donnerstag, den 25. März um 16 Uhr möchten Oliver und Jessica Schupp den überregional beliebten Treff eröffnen.

Doch ganz so einfach ist das nicht denn von den Gästen wird ein maximal 24 Stunden alter negativer Corona-Test verlangt. Und genau dieses schreckt so manchen Gast ab. Zwar werden kommunale Schnelltestzentren ausgebaut doch diese reichen bei weitem nicht aus. Zumal…. Was bedeutet Schnelltest? Ohne vorherige Terminvereinbarung geht in den meisten Zentren nichts. Da bekommt das Wort Schnelltest eine völlig neue Bedeutung.

Und wieder geht er voran – Der Beachclub in Fachbach zeigt Alternativen für die Branche auf

Wir sind Unternehmer, und als solche verlassen wir uns eben jetzt nicht mehr auf die Politik und Verwaltung, sondern nehmen das Zepter selbst in die Hand“, führt Oliver Schupp aus. Und das junge Paar hat sich was einfallen lassen. Der Beachclub eröffnet sein eigenes Testzentrum direkt auf dem betriebseigenen Gelände. Dazu wurde einer der vorhandenen Tiny-Häuser zum GastroTESTzentrum umgestaltet. 

Solange die Politik nicht in der Lage ist, ihre eigenen Forderungen mit durchdachten Konzepten umzusetzen, müssen wir Unternehmer eben selbst etwas tun, wenn wir überleben wollen

Und wie man bereits am einmaligen Fachbacher Autoweihnachtsmarkt feststellen durfte, mangelt es den Betreibern nicht an engagierten Freunden, die das Projekt unterstützen. Befreundete Arzthelferinnen und weitergehend geschulte Kräfte werden die Tests durchführen. Den Gästen wird im Anschluss das Ergebnis des Tests in einem Bescheid ausgestellt. Und was das alles wieder kostet? Nichts. Rein gar nichts.

Mit diesen kostenfreien Überprüfungen dürfen die Gäste am reservierten Tisch Platz nehmen und schöne Stunden genießen. “

Solange die Politik nicht in der Lage ist, ihre eigenen Forderungen mit durchdachten Konzepten umzusetzen, müssen wir Unternehmer eben selbst etwas tun, wenn wir überleben wollen. Traurig, aber wahr! Wie im letzten Sommer werden wir auch dieses Mal beweisen, dass die Gastronomie sicher und kein Pandemietreiber ist. Nach den bekannten Maßnahmen „Kontakterfassung“, „Hygiene“ und „Abstand“ kommt nun also auch noch der Test dazu. Die Politik muss endlich begreifen, dass wir Gastronomen nicht das Problem sind, sondern Teil der Lösung sein könnten. Man muss uns dafür aber auch lassen – und unterstützen.” 

Und mit dieser Ansicht steht der Gastronom nicht alleine da. So einige Restaurantbetreiber und Hoteliers warten noch auf zugesagte Zahlungen oder erhielten nur Teilabschläge. Gerade diese Branche fühlt sich vom Staat alleine gelassen.

So kann es funktionieren – Die engagierten Betreiber des Beachclub in Fach machen es vor

Auch die Luca App wäre sicherlich ein gutes ergänzendes Mittel für die Sicherheit in der Gastronomie gewesen. Laut unseren Informationen gab es beim Kreis eine Anfrage doch diese wurde abgelehnt mit dem Hinweis, dass man genügend Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern hätte um eine Kontaktverfolgung durchzuführen (Der Ben-Kurier berichtete: //ben-kurier.de/2021/03/23/harter-lockdown-zu-ostern). Das war ein Trugschluss. Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer führt die App in Kürze ein. Gut so!

Wir brauchen einen Weg, der unsere Branche nicht immer weiter an die Grenze des Ruins treibt!

Der Fachbacher Beachclub startet zunächst bis zum Wochenende denn bereits in der kommenden Woche gibt es den erneuten Zwangsurlaub durch den verschriebenen Oster-Lockdown.

Das Fachbacher Betreiberpaar möchte mit dieser guten Aktion einen gangbaren Ausweg für die gebeutelte Tourismus-, Gastronomie- und Beherbergungsbranche aufzeigen. Oliver Schupp beschreibt es mit seinen eindringlichen Worten sehr deutlich: ” Wir brauchen einen Weg, der unsere Branche nicht immer weiter an die Grenze des Ruins treibt!!! Denn wenn die Politik diese Tests von uns fordert, dann muss sie auch dafür Sorge tragen, dass wir diese Tests kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen! Was sollen wir denn noch alles auf unsere Kosten übernehmen? Wir sind Gastronomen und nicht die Erfüllungsgehilfen einer scheinbar planlosen Regierung!

Zu glauben, dass es ohne solcher mutiger Gastronomen zu Veränderungen kommen würde, ist illusorisch.  Die Lage der Branche ist verheerend. Die Planungen des Beachclubs sind bis ins letzte Detail durchdacht.

Unter der Rufnummer 02603-9369390 können interessierte Gäste einen Tisch für maximal fünf Personen aus zwei Haushalten reservieren (Do-So). Sollten die Gäste keinen aktuellen negativen Coronatest vorweisen können, sollten diese 15 Minuten vor der Reservierung vor Ort sein um sich kostenlos testen zu lassen. Bei einem negativen Testergebnis erhalten die Gäste eine sechs Stunden lang gültige Bescheinigung, mit der sie das Restaurant betreten dürfen. Einmal wöchentlich ist die kostenlose Überprüfung eines Gastes möglich (Testzeiten: Do. & Fr. 15:45 – 18 Uhr, Sa. 11:45 – 17 Uhr).

Im Beachclub gelten selbstverständlich die aktuellen AHA Regeln. Das Engagement des Berteieberpaares wird die ganze Branche begrüßen. Es setzt ein sehr wichtiges Zeichen für alle betroffenen Branchen. Nicht den Mut verlieren und etwas riskieren. Der BEN-Kurier wünscht dem Beachclub viel Erfolg!

Wanderwege im Lahnsteiner Stadtwald

in Lahnstein
Beim Besuch des Lahnsteiner Stadtwald sollte man auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Die Corona-Pandemie bringt viele Einschränkungen mit sich. Dinge, die noch vor einem Jahr selbstverständlich waren, sind aktuell nicht möglich. Glücklicherweise bietet der Lahnsteiner Stadtwald eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich im Freien zu bewegen und wenigstens ein bisschen Abstand vom Corona-Alltag zu bekommen. Nicht umsonst besuchen in „normalen“ Zeiten viele Gäste Lahnstein und Umgebung als Urlaubsdomizil.

Der Wald bietet eine Vielzahl von ausgebauten und ausgeschilderten Wegen, die spannende und abwechslungsreiche Stunden in der Natur ermöglichen.

Leider halten sich Besucher*innen immer wieder auch außerhalb der ausgeschilderten Wege auf. Zudem werden scheinbar ungenutzte Wiesen oder abgemähte Felder überquert oder zum Spielen oder Picknicken genutzt. Die Wiesen werden jedoch mehrmals im Jahr als Tierfutter abgemäht und auf den Feldern ist bereits Wintergetreide gepflanzt. Weiterlesen

Sechs Corona-Fälle im Schlachthof Bayer

in Gesundheit/VG Nastätten
6 positive Corona-Fälle beim Schlachthof Bayer in Niederwallmenach

NIEDERWALLMENACH Wie der Landrat Frank Puchtler informierte, wurden die Mitarbeiter/innen des Schlachthofes Bayer in Niederwallmenach bereits zum zweiten Mal vom Kreisgesundheitsamt auf Corona getestet.

Bei sechs Mitarbeitern wurde eine Corona Infektion festgestellt. Erforderliche Maßnahmen wurden veranlasst. Auch die Kontaktermittlungen wurden eingeleitet. Die weiteren nötigen Maßnahmen stimmt der Betrieb eng mit dem Kreisgesundheitsamt ab.

Der Betriebsablauf des Schlachthofes Bayer wird laut der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises nicht beeinträchtigt.

ADD erlaubt Schnelltests an Realschule plus

in Schulen/VG Aar-Einrich
ADD erlaubt Schnelltests an der Realschule plus in Katzenelnbogen

KATZENELNBOGEN Wir spielen mit dem Leben und der Zukunft unserer Kinder russisches Roulette? Zu drastisch? Keineswegs. Denn die Stimmen in der Gesellschaft werden immer lauter, dass die Öffnung der Schulen ohne Schnelltests an den Lernenden niemals hätte stattfinden dürfen.

Und genau dieses wollte die engagierte Realschule plus & Fachoberschule Einrich in Katzenelnbogen ändern. „Die Sicherheit sowie Gesundheit der Lehrer und Schüler sowie deren Familien muss oberste Priorität haben“, monierte der Schulleiter Rüdiger Klotz.

Und damit hat er nicht unrecht. Seine Rechnung ist plausibel. „Ein Lehrer, der sechs Stunden in vielen Lerngruppen unterrichtet, kommt auf etwa 100 Kontakte am Tag“, führte der Schulleiter aus. Vermutlich haben selbst Altenpfleger oder Polizeibeamte weniger persönliche Berührungspunkte im täglichen Arbeitsgeschehen. Dennoch standen Lehrkräfte bis Anfang März überhaupt nicht auf der Prioritätenliste der bundesdeutschen Impfstrategie. Welche Ignoranz!

Die Realschule im Einrich erarbeitet Konzept mit hiesigen Apotheker

Die Realschule im Einrich ergriff Eigeninitiative. Mit einem hiesigen Apotheker wurden wöchentliche Schnelltests an den Lehrkräften vereinbart und in der Lehranstalt durchgeführt. Aber dieses konnte nur ein Anfang sein, denn die Schüler wurden noch immer nicht überprüft.

Unsere Schüler sind sehr diszipliniert und halten sich vorbildlich an die Corona-Schutzmaßnahmen bzw. Verordnungen. Trotzdem dürfen wir eines nicht vergessen: Es sind Kinder. Garantieren, dass der Abstand immer eingehalten wird, kann keiner“, stellt Rüdiger Klotz fest.

Und dieses ist nicht von der Hand zu weisen. Bereits der Schulweg im ÖPNV birgt Risiken. Nicht immer können Sicherheitsabstände gewährleistet werden.

Ich habe daraufhin reagiert und fragte beim örtlichen Apotheker an, ob dieser auch bei den Schülern Schnelltests wöchentlich durchführen kann. Das wurde bestätigt.“ Eine spontane Umfrage der Eltern ergab, dass mehr als die Hälfte das Projekt Schnelltestung unterstützen. Im Laufe der Zeit wären es vermutlich deutlich mehr geworden.

Doch es sollte anders kommen. Aus einem Zeitungsbericht der Rhein-Zeitung ging hervor, dass eine Landrätin im Kreis Bad Kreuznach, Schnelltests an Schulen durchführen lassen wollte. Dieses wurde ihr von der Landesregierung untersagt.

Wenn schon einer Landrätin die eigenverantwortliche Corona – Schnelltestung an den Schulen verboten wird, wer wird dann unserer kleinen Schule bzw. Gemeinde dieses erlauben wollen?“, stellte der Schulleiter verständnislos fest.

Landtagsabgeordneter Denninghoff versucht zu helfen

Der BEN Kurier fragte beim SPD Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff an, wie er diese Situation einschätzt. „Leider fragte keiner bei mir an. Ich musste aus der Zeitung von den Vorgängen erfahren. Das ist sehr bedauerlich. Meines Wissens nach, ist seitens der Realschule plus kein Konzept für die Schnelltestung bei der zuständigen ADD (Aufsichts- & Dienstleistungsdirektion) eingereicht worden. Ich werde trotzdem einmal schauen, was ich tun kann“, teilte der Landtagsabgeordnete mit.

Und er scheint in kürzester Zeit einiges bewirkt zu haben. Denn nur wenige Stunden nach dem Gespräch, meldete sich die ADD telefonisch beim Schulleiter der Realschule im Einrich mit einer positiven Nachricht. Testungen an der Realschule plus in Katzenelnbogen sind ab sofort möglich: Ein Erfolg für das große Engagement des Schulleiters zugunsten der Sicherheit sowie Gesundheit der Schulgemeinschaft und deren Familien.

Unklar ist jedoch noch, wie sich das im Einzelnen gestalten soll. Der Schulleiter arbeitet mit der hiesigen Apotheke zurzeit an einem Konzept. Wir hoffen, dass im Sinne aller Beteiligten schnellstens und unbürokratisch eine Lösung gefunden wird. Der BEN Kurier bleibt an der Sache dran.

Koblenz macht dicht

in Gesundheit/Koblenz
So leer wird es ab morgen wieder in der Löhrstraße aussehen - Ab morgen schließt auch Koblenz die Pforten wieder. Der Inzidenzwert lässt keine andere Entscheidung zu.

KOBLENZ Im Rahmen der Anfang März zwischen Bund und Ländern vereinbarten Öffnungsperspektiven, wurden auch Regeln festgelegt, wie mit steigenden Inzidenzzahlen umzugehen ist. Kommunen, deren Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 50 liegt, bei einer gleichzeitigen Landesinzidenz von über 50, müssen dann zusätzliche Schutzmechanismen in Kraft setzen, so zum Beispiel die Einschränkung auf ein Terminshopping in den meisten Geschäften.

Das Land Rheinland-Pfalz hatte hierzu mit Kammern, Einzelhandel und Kommunen bereits vor Beginn der zuletzt erfolgten Öffnungsschritte entsprechende Absprachen getroffen. Weiterlesen

Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

in Politik/Schulen/VG Aar-Einrich
Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

KATZENELNBOGEN “Die Schulen sind wieder geöffnet, zigfache Kontakte zwischen den SchülerInnen und sogar hundertfache Kontakte durch den Unterricht in verschiedenen Klassen sind für LehrerInnen damit unumgänglich. Testen, testen, testen ist offiziell das Gebot der Stunde – doch in der Realität wird den LehrerInnen und SchülerInnen genau dieses so wichtige Instrument im Kampf gegen das Virus aktiv verweigert:

Die Rhein-Zeitung berichtete am Freitag, 12.März 2021, auf ihrer Landes-Seite über genau so einen Fall aus Bad Kreuznach (siehe Anhang): Die Landesregierung hatte ein Testprojekt für SchülerInnen in einem ganzen Landkreis gestoppt.

Testung an Schule bislang von der Landesregierung nicht gewünscht

Und auch eine Initiative der Schulleitung der RS plus/FOS im Einrich in Katzenelnbogen, Rhein-Lahn-Kreis wurde abgesagt:

Hier hatte der Schulleiter in Kooperation mit einer regionalen Apotheke ein Konzept für regelmäßige Testungen der LehrerInnen schon organisiert und durchgeführt, was er auf SchülerInnen, die daran Interesse hatten – natürlich nach Rücksprache mit den Eltern – ausweiten wollte. Tests, Kostenübernahme und Personal waren organisiert – doch dann las der Schulleiter, dass diese Eigeninitiative seitens der Landesregierung nicht gewünscht sei und diese die Testungen selbst in die Hand nehmen wolle.

Seit Montag sind nun auch die Kinder aller Klassen wieder im Wechselunterricht in der Schule präsent – Testungen gibt es keine Einzige.

Auch Impfungen der Lehrer finden bislang nicht statt. Schule wird nach wie vor nicht als HotSpot erkannt.

Eine Situation, die für alle Beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – gerade auch vor den neuen Erkenntnissen zu explodierenden Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen eine unerträgliche/überaus riskante/nicht nachvollziehbare, unverantwortliche Situation darstellt.

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