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VG Nastätten

Nastättener Gewerbe- und Handwerksausstellung und Automobilschau finden in 2022 nicht statt!

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Auto und Gewerbeschau wurde abgesagt (Archivbild 2018)

NASTÄTTEN Auch in diesem Jahr werden die beiden großen Ausstellungen in Nastätten leider nicht stattfinden. Darauf haben sich die Veranstalter verständigt. Bis zuletzt wurde daran gearbeitet, die für Ende März und Anfang April geplanten Messen durchzuführen. Doch leider lässt die aktuelle Entwicklung keine verlässliche Planung zu, sodass die Absage einvernehmlich entschieden werden musste. Die beliebten Veranstaltungen werden seit vielen Jahren an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden von der Interessensgemeinschaft Automobilschau, der Stadt Nastätten, dem Gewerbeverein und der Verbandsgemeinde Nastätten durchgeführt.

Da in jeder Krise auch eine Chance zu sehen ist, haben sich die verantwortlichen Vertreter darauf verständigt, die Zeit zu nutzen, um im nächsten Jahr ein besonderes Event auf die Beine zu stellen. Hier wird dann u.a. die 40. Automobilschau durchgeführt. „Wir wollen den Kunden weiterhin Lust auf unseren attraktiven Standort machen und blicken optimistisch in die Zukunft“, so die Veranstalter. Weitere Details werden in den nächsten Wochen mit allen Beteiligten besprochen und abgestimmt.

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Selbstverständlich stehen die Geschäfte und Betriebe in und um Nastätten mit dem gesamten Leistungsangebot für die Kunden zur Verfügung. Gerade in diesen Zeiten besinnen sich viele Menschen wieder auf die Vorteile einer wohnortnahen und guten gewerblichen Infrastruktur. Ein Einkauf vor Ort lohnt immer und das Blaue Ländchen bietet hervorragende Möglichkeiten, innovative Anbieter und eine Vielzahl an Dienstleistungsangeboten. Nutzen Sie weiterhin das umfangreiche Angebot im Blauen Ländchen. Ein Besuch lohnt sich!

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Vereine

Rhein-Lahn 09 e.V. goes zum Champions-League Finale nach Wembley

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Foto: Rhein-Lahn 09 e.V.

NASTÄTTEN/LONDON Am 01. Juni fand das UEFA Champions-League-Finale BVB gegen Real Madrid im Wembley Stadion in London statt. Unser Fanclub bekam 15 Tickets zugelost und somit machten sich 15 Glückspilze auf unterschiedlichste Art und Weise auf den Weg in die englische Hauptstadt: mit dem Zug durch den Eurotunnel, knapp 13 Stunden mit dem Pkw und per Flugzeug wurde angereist. Ein Portugal-Urlaub wurde kurzfristig unterbrochen, es gab eine Rückkehr aus dem Italien-Urlaub, lediglich zum Koffertausch und Weiterreise und der 15. Mann, der vormittags noch Betreuer in einem Zeltlager bei Hannover war, nahm exakt 20 Minuten vor Anpfiff auf der Tribüne Platz.

Den Samstagnachmittag verbrachten die Mitglieder mit ca. 15.000 BVB-Fans im Hyde Park, dem schwarz-gelben Treffpunkt für dieses Wochenende. Die ganze Stadt war gefühlt schwarz-gelb. Schade, dass es Ende nicht für den, eigentlich verdienten, Sieg gereicht hat und man sich den Königen der Königsklasse geschlagen geben musste. Doch dieses Wochenende, dieses einmalige Erlebnis wird allen für immer in allerbester Erinnerung bleiben.

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Zeitgleich fand für die Daheimgebliebenen ein Public Viewing in unserem Stammlokal „Am Hauserbach“ in Miehlen statt. Auch dort war die Stimmung unter den knapp 40 Fans super, es gab Stadionessen in Form von Currywurst mit Pommes und frisch Gezapftem (das hatte man den London-Fahrern ganz eindeutig voraus) und man verbrachte ein paar schöne gemeinsame, schwarz-gelbe Stunden.

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Nach all den Erlebnissen verabschiedet sich nun auch der Fanclub in eine wohlverdiente Sommerpause, um in ein paar Wochen, in der neuen Saison wieder voll angreifen zu können.

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VG Loreley

Löschwasserversorgung ausbauen: Hochbehälter Kaub bleibt erhalten und wird Forstamt Nastätten übergeben

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Foto: Michael Fischbach

LORELEY/NASTÄTTEN  Der ehemalige Trinkwasserhochbehälter Kaub erhält eine neue Funktion: Anstelle der Versorgung der Bevölkerung wird er künftig als Löschwasserreservoir bei der Waldbrandbekämpfung genutzt und zu diesem Zweck in die Obhut des Forstamtes Nastätten übergeben. „In Zeiten des Klimawandels und vermehrt auftretender Vegetationsbrände ist das eine nachhaltige Lösung, die die Verbandsgemeindewerke mit dem Forstamt Nastätten gefunden haben und von unserer Wehrleitung der Feuerwehr um Jörg Preißmann positiv mitgetragen wurde“, unterstrich Werkleiter Michael Krämer bei der offiziellen Übergabe an Forstamtsleiterin Susanne Gühne.

Hiermit kann das Bauwerk erneut einem wichtigen Zweck zugeführt werden und weiterhin einen besonderen Beitrag für Natur und Gesellschaft leisten“, zeigte sich Susanne Gühne erfreut. Der Hochbehälter Kaub diente seit Mitte der 1960er Jahre der Wasserversorgung der Stadt Kaub. Mit dem Bau der Verbundleitungen Weisel-Dörscheid-Kaub-Sauerthal wird der Hochbehälter für die Wasserversorgung nicht mehr benötigt und hätte folglich zurückgebaut werden müssen.

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Doch stattdessen erhält er nun die neue Bestimmung. Mit seinem Nutzvolumen von rund 180 m³ Löschwasser kann der Behälter im Brandfall einen entscheidenden Beitrag leisten. Ein weiterer positiver Aspekt der Eigentumsübertragung sind für die Verbandsgemeindewerke die vermiedenen Rückbaukosten, die ansonsten fällig geworden wären. Der Hochbehälter wurde vor Übergabe von den Verbandsgemeindewerken noch einmal befüllt und ist damit für die Feuerwehr direkt einsatzbereit. Die offizielle Schlüsselübergabe durch Werkleiter Michael Krämer an Forstamtsleiterin Susanne Gühne erfolgte daher im Beisein von Wehrleiter Jörg Preißmann, dem stellvertretenden Wehrleiter Andre Dillenberger, dem Wehrführer von Kaub, Sebastian Gros, sowie Wassermeister Michael Fischbach.

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VG Nastätten

Gesellin auf Wanderschaft: Staudengärtnerin Laura zu Besuch in Nastätten

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Foto: Verbandsgemeinde Nastätten

NASTÄTTEN Besucher sind in der Nastätter Verbandsgemeindeverwaltung nichts Außergewöhnliches. Eine Besonderheit ist jedoch der Besuch von Freireisenden Handwerksleuten – also Gesellen auf Wanderschaft.

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So konnte Bürgermeister Jens Güllering kürzlich die fremde, freireisende Laura begrüßen. Laura ist gelernte Staudengärtnerin und seit bereits dreieinhalb Jahren unterwegs. Ihre Heimat hat sie im Main-Tauber-Kreis. Nach den Regeln der Wanderleute dürfen die Reisenden für einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren und einen Tag ihrer Heimat im Umkreis von 50 km nicht näherkommen.

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Doch war Laura nicht einfach nur auf der Durchreise im Blauen Ländchen. Vielmehr nutzte sie die Zeit hier, um ein achtwöchiges Praktikum im Forstrevier Oberwallmenach zu absolvieren, weil sie nach Beendigung ihrer Wanderschaft ein Studium der Forstwissenschaft beginnen möchte. Revierleiter Martin Janner hat die junge Dame in dieser Zeit betreut und konnte ihr einige wichtige Grundlagen für das folgende Studium vermitteln.

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Der Begriff der Wanderschaft bezeichnet die Zeit der Wanderschaft von Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit (Freisprechung). Sie war seit dem Spätmittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung. Die Gesellen sollten vor allem neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen sowie Lebenserfahrung sammeln.

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