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Politik

Listenaufstellung der CDU Niederneisen für die Kommunalwahl im Juni

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Listenaufstellung der CDU Niederneisen für die Kommunalwahl im Juni
Foto: Susanne Schmitt

NIEDERNEISEN Die CDU Niederneisen hat bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung eine Liste von 16 Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl aufgestellt. Mit einem einstimmigen Votum unterstützt die Versammlung alle Personen, die sich für die Belange ihrer Heimatgemeinde im Gemeinderat einsetzen möchten.

Ortsbürgermeister Armin Bendel, Listenplatz 1, und der 1. Beigeordnete Alfred Rauner, Listenplatz 3, haben in der laufenden Legislaturperiode bereits Verantwortung übernommen und zahlreiche Projekte angestoßen. Beide betonen die erfolgreiche Zusammenarbeit im Gemeinderat und das Bestreben, diesen Kurs auch nach der Kommunalwahl fortzuführen. “Unser Anspruch an unsere Arbeit als Mitglieder des Gemeinderates: Agieren – nicht reagieren, deshalb schreiten wir motiviert mit viel Erfahrung und Kreativität voran, um den notwendigen Wandel in unserer Gemeinde voranzutreiben”, so die beiden Christdemokraten.

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Die Versammlung wurde vom CDU Gemeindeverbandsvorsitzenden Karl Werner Jüngst geleitet, der selbst 30 Jahre lang als Ortsbürgermeister in Niederneisen tätig war. Jüngst hebt hervor, dass die CDU-Verantwortlichen in Niederneisen sowohl in Vereinen engagiert als auch erfolgreiche Unternehmen im Ort führen, was zu einer starken Kandidatenliste geführt hat. “Nur wenn man nah an den Menschen dran ist und mit ihnen spricht, kann man sie für Projekte begeistern. Hier geht die CDU mit Marcel Willig an der Spitze als Vorbild vorneweg. So gelingt es auch ohne Mehrfachbenennungen zu arbeiten.”

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Der gute Mix aus Erfahrung und neuen Personen mit innovativen Ideen freut auch Alfred Rauner. “Wir setzen uns für eine gute regionale Daseinsvorsorge ein, um unser Dorf als Lebensort attraktiv zu machen und die Lebensqualität für alle Generationen zu heben.”

Marcel Willig, CDU-Ortsvorsitzender, kandidiert auf eigenen Wunsch auf Platz 16. Er erklärt: “Mit Platz 7 auf der Kreistagsliste und Platz 1 auf der Liste für den VG-Rat habe ich Listenplätze, von denen ich von den Parteistimmen profitiere. Dies möchte ich auch den vielen Nachwuchstalenten auf unserer Liste ermöglichen.”

Zu den vielversprechenden Nachwuchstalenten gehören neben Natascha Habke und Desiree Lieber, die bereits im Gemeinderat aktiv sind, auch Leif Weisenfeld, ein junger Familienvater und Landwirt. “Man darf nicht nur meckern, sondern man muss auch anpacken, und das mache ich mit großer Freude in Niederneisen”, so Weisenfeld.

Gesamtliste:

1. Armin Bendel, 2. Martina Welter, 3. Alfred Rauner, 4. Desiree Lieber, 5. Leif Weisenfeld, 6. Natascha Habke, 7. Jürgen Lieber, 8. Frank Biebricher, 9. Michael Heidrich, 10. Jennifer Schmidt, 11. Christoph Michel, 12. Jordan Querling, 13. Klaus Schneider, 14. Michael Grund, 15. Ina Hansmann, 16. Marcel Willig

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Lahnstein

SPD Lahnstein hofft auf schnelle Umsetzung des Windkraftprojekts

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Foto: SPD Lahnstein - Colourbox

LAHNSTEIN Die SPD begrüßt die Unterzeichnung der Gestattungsverträge für das Gemeinschaftsprojekt Windpark Lahnhöhe zwischen der Stadt Lahnstein, den Gemeinden Becheln, Frücht und Schweighausen der VG Bad Ems-Nassau und der Energieversorgung Mittelrhein. “Wir hoffen, dass das Ziel, bereits 2028 die insgesamt 16 Windkraftanlagen ans Netz zu bringen, auch wirklich erreicht wird”, wünschen sich die SPD OV-Vorsitzende, Judith Ulrich und Jochen Sachsenhauser. Die Windräder sollen eine Nabenhöhe von rund 180 Meter haben und insgesamt ca. 270 Meter hoch sein. “Um den ambitionierten Zeitplan des Projekts so schnell wie möglich umzusetzen, müssen alle Akteure konstruktiv an der Umsetzung mitarbeiten”, betont SPD Umweltexperte Matthias Boller. Wichtig ist der SPD Lahnstein die Möglichkeit einer direkten Bürgerbeteiligung, damit neben der Stadt Lahnstein, die bis zu 2 Millionen Euro Pacht pro Jahr erhält, alle von dem Projekt profitieren. Um einen guten Klima- und Naturschutzeffekt zu erreichen, muss das Projekt schnellstmöglich umgesetzt werden können, weil dann auch durch die klimaschonende Stromerzeugung für umgerechnet ca. 200.000 Menschen ein wirklicher Beitrag zur Reduktion der Klimaerwärmung geleistet werden kann.

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Die SPD möchte einen nachhaltigen Beitrag zu geschlossenen Stoffströmen leisten, damit wir eine ökologisch stabile Basis und den sozialen Frieden erhalten”, betonen die stellvertretenden SPD OV-Vorsitzenden Perry Golly und Markus Graf. Aufgrund der zunehmend instabilen weltpolitischen Lage wird es immer wichtiger, autarke regionale, nachhaltige und stabile Energie-, Rohstoff- und Wirtschaftskreisläufe zu schaffen, um globale Abhängigkeiten zu reduzieren. Dadurch werden auch sichere Arbeitsplätze geschaffen und die Klimaerwärmung verlangsamt.

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Politik

Aufruf zur Nutzung von Flusswärme in Rheinland-Pfalz: Bad Ems als Vorreiterstadt?

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Foto: Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage) | Foto Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

BAD EMS Im Zuge der aktuellen Diskussion um nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz hat  die Unabhängige Liste Bad Ems-Nassau einen Appell in einem offenen Brief an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gerichtet . Basierend auf vielversprechenden Ergebnissen der Studie “Wärmepumpen an Fließgewässern” aus Bayern (https://www.vbew.de/presse/presseinformationen/detailansicht/default-08b856020a), sieht der Verein ein großes Potenzial zur Nutzung von Flusswärme auch in Rheinland-Pfalz.

Die Unabhängige Liste Bad Ems-Nassau schlägt in dem offenen Brief vor, dass die Studienergebnisse aus Bayern evaluiert und eigene Studien in Auftrag gegeben werden, um das Potenzial der Flusswärme in Rheinland-Pfalz zu untersuchen. Insbesondere möchte die UL BEN Bad Ems als Pilotstadt vorschlagen, um die Ressourcen des Flusses “Lahn” zu nutzen und daraus Energie zu gewinnen.

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Laut dem Schreiben verfügt Bad Ems bereits über ein bestehendes Wasserkraftwerk, das sich optimal dazu eignen soll, den benötigten Strom für den Wärmetauscher bereitzustellen. »Als Vorreiterstadt für innovative Energiekonzepte (das Rathaus nutzt die Wärme aus den ehemaligen Bergwerkstollen) könnte Bad Ems eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Lösungen für die Wärmeversorgung spielen«, teilen die Initiatoren mit.

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»Wir sind überzeugt, dass die Nutzung von Flusswärme nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch wirtschaftliche und soziale Vorteile für unsere Gemeinden mit sich bringt. Daher möchten wir Sie ermutigen, sich aktiv für die Evaluierung und Umsetzung dieses vielversprechenden Konzepts einzusetzen.«

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Gesundheit

Unklare Lage am Paulinenstift: Viele offene Fragen und noch mehr Gerüchte

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Foto: Marco Ludwig

NASTÄTTEN Immer wieder wird derzeit über den Fortbestand des Krankenhauses Paulinenstift in Nastätten gesprochen. Dabei sind viele Fragen offen und leider auch noch mehr Gerüchte im Umlauf. Fakt ist: Die gGmbH Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM), zu dem das Krankenhaus in Nastätten gehört, hat den Versorgungsauftrag vom Land und steht damit in der Verantwortung. Dazu gehören alle 5 Standorte (Mayen, Koblenz Kemperhof, Koblenz Ev. Stift, Boppard und Nastätten). Die Positionierung des Gesundheitsministers ist eindeutig: Nastätten ist bedarfsnotwendig und kann nicht separat rausgelöst werden.

Diskussion um das Paulinenstift in Nastätten: SPD fordert Klarheit in der weiteren Debatte

Mit Aufkommen der Diskussion hat Landrat Jörg Denninghoff gemeinsam mit seinem Kollegen Volker Boch (Landrat Rhein-Hunsrück-Kreis) schriftlich um Informationen bei den aktuellen Trägern des GKM gebeten. Wie Denninghoff auf Nachfrage der SPD-Kreistagsfraktion dieser mitteilte, gibt es bislang noch keine Reaktion auf die Anfrage. Bemerkenswert ist, dass es bisweilen auch trotz Nachfrage immer noch keine Reaktion gegenüber den beiden Kreisen gab.

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Wir bedauern das sehr. Gerne würden wir in den Kreisgremien über das weitere Vorgehen auf der Grundlage von Daten und Fakten beraten“, so Kreistagsmitglied und Stadtbürgermeister Marco Ludwig. „Wir wollen einen offenen und konstruktiven Dialog und stehen klar zum Erhalt des Standorts in Nastätten. Das ist für uns erklärtes Ziel“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Carsten Göller.

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