Connect with us

Allgemein

Drei Sterne für die Mensa an der Waldschule

Veröffentlicht

am

Drei Sterne für die Mensa an der Waldschule in Montabaur-Horressen. Darüber freuen sich (v.l.) Bärbel Euler vom DLR, Isbella Reichert von der Schulverwaltung der VG, der Erste Beigeordnete Andree Stein, Schulleiter Stefan Gleis sowie Inge Neurohr und Nina Gippert-Stein von Sander-Catering (Bild: VG Montabaur / Christina Weiß)

MONTABAUR Eine Mensa ist mehr als nur ein Ort zum Essen. “Unsere Mensa ist ein Wohlfühlort. Dafür steht der dritte Stern”, sagt Schulleiter Stefan Gleis von der Waldschule in Montabaur-Horressen. Mit dem dritten Stern hat die Mensa die höchste Stufe im Qualifizierungsprozess für Schulverpflegung in Rheinland-Pfalz erreicht. Dabei geht es nicht nur um die Qualität und Zusammenstellung der Mahlzeiten, sondern auch die Gestaltung des Essensraums, die Ernährungsbildung an der Schule und die Tischkultur spielen eine wichtige Rolle. Schulleitung, Lehrkräfte, Kinder und Eltern haben gemeinsam mit Essensanbieter Sander Catering und dem Schulträger Verbandsgemeinde Montabaur viele kleine Verbesserungen vorgenommen und sich so den dritten Stern erarbeitet. Begleitet wurden sie von Bärbel Euler vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR), die das “Sterne-Programm” zur Schulverpflegung koordiniert.

Die Mensa an der Waldschule wurde 2002 eingeweiht und wird seit 2018 von Sander-Catering betrieben. 220 Kinder besuchen die Grundschule, jedes zweite Kind ist für die Ganztagsschule angemeldet und bleibt zum Mittagessen in der Schule. Gegessen wird in zwei Schichten. “Beim Essen müssen wir immer einen Kompromiss finden: Zum einen soll das Essen in ruhiger Atmosphäre stattfinden, zum anderen haben die Kinder nach einem langen Vormittag im Klassenraum das Bedürfnis sich auszutauschen. Da wird viel geredet und gelacht”, berichtet Schulleiter Stefan Gleis. Es gibt feste Regeln, wie und wo man sich an der Essenausgabe oder an der Salatbar anstellt, Schilder erinnern die Kinder freundlich daran, “Bitte” und “Danke” zu sagen. Von der Tischkultur über den respektvollen und sparsamen Umgang mit Lebensmitteln, Grundwissen über die Herkunft und Verarbeitung der Lebensmittel bis hin zum Mit-Anpacken beim Aufräumen – das alles lernen die Kinder in der Mensa. “Das Ernährungsverhalten wird im Kindesalter geprägt. Deshalb legen wir großen Wert auf diese Dinge”, so Gleis weiter. Für den dritten Stern haben sich die Kinder bei der Gestaltung der Mensa ins Zeug gelegt und selbst Bilder mit Essensmotiven gemalt. Außerdem organisieren sie immer freitags, wenn es kein Mensa-Essen gibt, ein Schülercafé. Dafür stellen die Kinder in Gruppen selbst gesunde Snacks her und verkaufen sie an ihre Mitschüler. Auch das ist Teil des pädagogischen Konzeptes ebenso wie die gemeinsame Frühstückspause, das Schulobst, die Pflege des schuleigenen Gartens und der Bienenstöcke sowie Exkursionen zum Bäcker, auf den Bauernhof oder in die Gärtnerei.

Anzeige

Der Speiseplan in der Mensa richtet sich nach dem Verpflegungskonzept, dass die VG Montabaur zusammen mit dem DLR für alle ihre Schulmensen entwickelt hat. Das Essen soll täglich frisch gekocht, abwechslungsreich, ausgewogen, gesund und lecker sein und die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren oder Allergien haben. Die verwendeten Lebensmittel sollen einen möglichst hohen Anteil an Bioprodukten enthalten, es soll möglichst saisonal und regional eingekauft und das Budget eingehalten werden. Die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden eingehalten. All diese Anforderungen münden in den Speiseplan, den die Firma Sander-Catering erstellt. Es gibt einmal pro Woche Fleisch, einmal Fisch und ansonsten vegetarische Mahlzeiten, dazu ist täglich die Salatbar geöffnet.

Anzeige

“Wir haben einen runden Tisch “Mensa” eingerichtet. Kinder, Eltern, Lehrkräfte, wir als Schulträger und Sander Catering treffen uns regelmäßig, um alle Themen rund um die Mensa zu besprechen. Das führt zu einer hohen Zufriedenheit bei allen Beteiligten”, erklärt Isabella Reichert, Sachgebietsleiterin für Schulen und Kitas in der VG-Verwaltung. Ihr Dank richtet sich besonders an die Firma Sander-Catering, die alle Schulmensen in der Trägerschaft der VG betreibt und sich dabei individuell auf jede Schule einstellt. Es sei das Zusammenspiel der vielen Aspekte, die eine gute Mensa ausmachten, stellte Bärbel Euler vom DLR fest, die den dritten Stern schließlich an Schulleiter Stefan Gleis und das Mensa-Team überreichte, zu dem Nina Gippert-Stein und Inge Neurohr von Sander Catering gehören. “Dieser Stern verpflichtet uns, immer weiter am Thema Schulverpflegung dranzubleiben und uns ständig zu verbessern. Als Schulträger legen wir großen Wert auf gute Mensen. Da sind wir auch ein bisschen stolz”, sagte der Erste Beigeordnete Andree Stein, der ebenfalls bei der Übergabe des dritten Sterns dabei war.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Allgemein

Sportfest in Nastätten mit überraschendem Flashmob

Veröffentlicht

am

von

NASTÄTTEN Offiziell wurde die neue zentrale Sportanlage in Nastätten bereits im vergangenen Jahr eingeweiht, doch bisher fehlte das große sportliche Event, um es noch einmal feierlich eröffnen zu dürfen. Dafür war jetzt die passende Gelegenheit. Wochenlang übten Athleten aller Altersklassen für das Sportabzeichen. Am vergangenen Samstag durfte es in der neuen zentralen Sportanlage abgelegt werden und dazu musste man die Sportler nicht lange bitten.

video
play-sharp-fill

Zahlreiche Teilnehmer versuchten sich an der begehrten Auszeichnung und das war gar nicht so einfach. So mussten einige, je nach Altersklasse, 30 Mal Seilspringen. Hört sich gar nicht so schlimm an? Wir reden von rückwärts Seilspringen.  Dazu durften einige bei der Kraftdisziplin einen Medizinball werfen oder sich am Schleuderball versuchen.

Anzeige

Dazu noch der obligatorische 100-Meter-Lauf. Am Ende gab es nur Gewinner beim Event. Bei bestem Spätsommerwetter und unter dem Jubel der vielen Zuschauer wurden einige Höchstleistungen erreicht. Natürlich kamen auch der Verbandsbürgermeister Jens Güllering und der Stadtbürgermeister Marco Ludwig. Beide hatten sich schon Wochen vorher akribisch auf das sportliche Event vorbereitet und beide ereignete ein ähnliches Schicksal. Während sich der Verbandsbürgermeister Güllering wegen muskulärer Probleme abmelden musste, erlag der Stadtbürgermeister Ludwig einer Leistungszerrung am Vortag.

Anzeige

Am Ende war aber alles wieder gut. Während eines überraschend vorgetragenen Flashmobs hielt es niemanden mehr an den Außenrängen. Die Zuschauer mussten einfach mittanzen. Eine tolle Vorstellung. Und nach dem Sport ging es natürlich hinüber zum Förderverein, wo sich um das leibliche Wohl der großartigen Athleten gekümmert wurde. Am Ende waren sich alle einig: Das muss eine Fortsetzung geben!

 

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

Singhöfer lassen es krachen: 3 Tage Ausnahmezustand beim Heimatfest

Veröffentlicht

am

von

SINGHOFEN Jedes zweite Wochenende startet das Singhöfer Heimatfest traditionell mit dem Ballonumzug und dem anschließenden Fassbieranstich. An diesem Wochenende ist fast die ganze Gemeinde auf den Beinen und es geht in das großer Festzelt mitten im Ort. Echt stark war nicht nur die Freitag abendliche Stimmungsband, sondern auch ein Lebensgefühl mitten in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Nach dem sonntäglichen Frühschoppen ging es bei Kaiserwetter unter dem Motto, Serien für Jung und Alt, zum Festumzug. Bei rund 20 Zugnummer gab es alles, was das normalerweise frühjährliche Karnevalsherz begehrte und natürlich am Zuganfang der sichtlich begeisterte Bürgermeister Detlef Paul.

video
play-sharp-fill

Neben den beliebten Spielmannszügen durften natürlich auch nicht die durchaus verrückten Wagen fehlen. Stimmung garantiert. Und die Singhöfer trotzten den zwischenzeitlich schwierigen, auferlegten Bedingungen für Wagenbetreiber. Schön war es und natürlich nicht pünktlich. Das gehört zum Umzug in Singhofen einfach ein Stück weit hinzu. Für die Zuschauer und Zugmitlaufenden eine Riesengaudi. Nach dem Zug ist vor der After-Zug Party. Mit den Mühlbachtalern war bereits im Vorfeld eine Megastimmung garantiert.

Anzeige

Und jetzt? Nun freuen wir uns natürlich schon auf das Singhöfer Heimatfest 2024.

Anzeige
Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

Das JUKZ Lahnstein bleibt bestehen: Stadtverwaltung reagiert auf versendete Briefe des Fördervereins für das Jugend- und Kulturzentrum

Veröffentlicht

am

von

LAHNSTEIN In den letzten Tagen wurde den Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürgern ein Schreiben zugestellt, in dem der „Förderverein für das Jugend- und Kulturzentrum Lahnstein e.V.“ zu Spenden aufruft.

In diesem Brief wird fälschlicherweise behauptet, dass das Jugendkulturzentrum ohne Spenden nicht erhalten bleiben kann. Auch das städtische Logo des Jugendkulturzentrums (JUKZ) wurde ohne Genehmigung der Stadt verwendet.

Anzeige

Die Stadtverwaltung Lahnstein distanziert sich ausdrücklich von diesem Schreiben, über das sie vorab keine Kenntnis hatte. Die Behauptung, dass eine Schließung der Institution Jugendkulturzentrum droht, ist schlicht falsch.

Anzeige

Am 14. Oktober 2022 erfolgte eine ausführliche Brandschutzbegehung im Gebäude Wilhelmstraße 59 durch die Brandschutzdienststelle der Kreisverwaltung Bad Ems und Mitarbeiter des städtischen Bauamts Lahnstein. Ergebnis dieser Begehung war, dass das Gebäude nicht mehr den aktuellen brandschutzrechtlichen Vorgaben entspricht, weil notwendige Sanierungen in den vergangenen Jahrzehnten nicht gemacht wurden und sich im Laufe der Jahre die Brandschutzbestimmungen verändert haben.

Zunächst wurde auf Antrag der städtischen Gremien ein Weiterbetrieb im Erdgeschoss bis zum 30. Juni 2023 durch die Brandschutzdienststelle genehmigt. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 13. April 2023 beschlossen die Ausschussmitglieder, bei der Kreisverwaltung in Bad Ems eine Fristverlängerung für die Umsetzung der Brandschutzmaßnahme bis zum 31. ezember 2023 zu erwirken, damit der Betrieb bis Jahresende im Gebäude in der Wilhelmstraße 59 verbleiben kann. Die nötigen Brandschutzmaßnahmen im Erdgeschoss sollten bei Fristverlängerung aus Mitteln, die nicht aus dem städtischen Haushalt kommen, durchgeführt werden.

Seitens des „Fördervereins des Jugend- und Kulturzentrums Lahnstein“ bestand dankenswerterweise das Angebot, diese Mittel zur Verfügung zu stellen. Hierfür startete der Förderverein eine Crowdfunding-Kampagne, die die notwendigen Mittel von maximal 18.500,00 Euro für den Einbau der Brandschutztüren bereits eingenommen hat. Die Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Weitere Maßnahmen sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Zudem muss die Annahme von Spendengeldern generell im Ausschuss genehmigt werden. In den kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Stadtrats wird über den Standort des Jugendkulturzentrums beraten.

Ich möchte eines nochmal ganz deutlich klarstellen: Die Institution des Jugendkulturzentrums stand und steht nicht zur Debatte. Die Institution mit ihrer wichtigen Arbeit in Sachen Integrations-, Frauen-, Jugend- und Kulturarbeit bleibt erhalten“, betont Oberbürgermeister Lennart Siefert.

Die Stadtverwaltung stellt nochmal klar: Es handelt sich nicht um eine offizielle Mitteilung der Stadt Lahnstein. Der vermittelte Eindruck, dass das JUKZ ohne weitere Spenden geschlossen wird, entspricht nicht der Realität.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending

Allgemein

Drei Sterne für die Mensa an der Waldschule

Veröffentlicht

am

Drei Sterne für die Mensa an der Waldschule in Montabaur-Horressen. Darüber freuen sich (v.l.) Bärbel Euler vom DLR, Isbella Reichert von der Schulverwaltung der VG, der Erste Beigeordnete Andree Stein, Schulleiter Stefan Gleis sowie Inge Neurohr und Nina Gippert-Stein von Sander-Catering (Bild: VG Montabaur / Christina Weiß)

MONTABAUR Eine Mensa ist mehr als nur ein Ort zum Essen. “Unsere Mensa ist ein Wohlfühlort. Dafür steht der dritte Stern”, sagt Schulleiter Stefan Gleis von der Waldschule in Montabaur-Horressen. Mit dem dritten Stern hat die Mensa die höchste Stufe im Qualifizierungsprozess für Schulverpflegung in Rheinland-Pfalz erreicht. Dabei geht es nicht nur um die Qualität und Zusammenstellung der Mahlzeiten, sondern auch die Gestaltung des Essensraums, die Ernährungsbildung an der Schule und die Tischkultur spielen eine wichtige Rolle. Schulleitung, Lehrkräfte, Kinder und Eltern haben gemeinsam mit Essensanbieter Sander Catering und dem Schulträger Verbandsgemeinde Montabaur viele kleine Verbesserungen vorgenommen und sich so den dritten Stern erarbeitet. Begleitet wurden sie von Bärbel Euler vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR), die das “Sterne-Programm” zur Schulverpflegung koordiniert.

Die Mensa an der Waldschule wurde 2002 eingeweiht und wird seit 2018 von Sander-Catering betrieben. 220 Kinder besuchen die Grundschule, jedes zweite Kind ist für die Ganztagsschule angemeldet und bleibt zum Mittagessen in der Schule. Gegessen wird in zwei Schichten. “Beim Essen müssen wir immer einen Kompromiss finden: Zum einen soll das Essen in ruhiger Atmosphäre stattfinden, zum anderen haben die Kinder nach einem langen Vormittag im Klassenraum das Bedürfnis sich auszutauschen. Da wird viel geredet und gelacht”, berichtet Schulleiter Stefan Gleis. Es gibt feste Regeln, wie und wo man sich an der Essenausgabe oder an der Salatbar anstellt, Schilder erinnern die Kinder freundlich daran, “Bitte” und “Danke” zu sagen. Von der Tischkultur über den respektvollen und sparsamen Umgang mit Lebensmitteln, Grundwissen über die Herkunft und Verarbeitung der Lebensmittel bis hin zum Mit-Anpacken beim Aufräumen – das alles lernen die Kinder in der Mensa. “Das Ernährungsverhalten wird im Kindesalter geprägt. Deshalb legen wir großen Wert auf diese Dinge”, so Gleis weiter. Für den dritten Stern haben sich die Kinder bei der Gestaltung der Mensa ins Zeug gelegt und selbst Bilder mit Essensmotiven gemalt. Außerdem organisieren sie immer freitags, wenn es kein Mensa-Essen gibt, ein Schülercafé. Dafür stellen die Kinder in Gruppen selbst gesunde Snacks her und verkaufen sie an ihre Mitschüler. Auch das ist Teil des pädagogischen Konzeptes ebenso wie die gemeinsame Frühstückspause, das Schulobst, die Pflege des schuleigenen Gartens und der Bienenstöcke sowie Exkursionen zum Bäcker, auf den Bauernhof oder in die Gärtnerei.

Anzeige

Der Speiseplan in der Mensa richtet sich nach dem Verpflegungskonzept, dass die VG Montabaur zusammen mit dem DLR für alle ihre Schulmensen entwickelt hat. Das Essen soll täglich frisch gekocht, abwechslungsreich, ausgewogen, gesund und lecker sein und die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren oder Allergien haben. Die verwendeten Lebensmittel sollen einen möglichst hohen Anteil an Bioprodukten enthalten, es soll möglichst saisonal und regional eingekauft und das Budget eingehalten werden. Die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden eingehalten. All diese Anforderungen münden in den Speiseplan, den die Firma Sander-Catering erstellt. Es gibt einmal pro Woche Fleisch, einmal Fisch und ansonsten vegetarische Mahlzeiten, dazu ist täglich die Salatbar geöffnet.

Anzeige

“Wir haben einen runden Tisch “Mensa” eingerichtet. Kinder, Eltern, Lehrkräfte, wir als Schulträger und Sander Catering treffen uns regelmäßig, um alle Themen rund um die Mensa zu besprechen. Das führt zu einer hohen Zufriedenheit bei allen Beteiligten”, erklärt Isabella Reichert, Sachgebietsleiterin für Schulen und Kitas in der VG-Verwaltung. Ihr Dank richtet sich besonders an die Firma Sander-Catering, die alle Schulmensen in der Trägerschaft der VG betreibt und sich dabei individuell auf jede Schule einstellt. Es sei das Zusammenspiel der vielen Aspekte, die eine gute Mensa ausmachten, stellte Bärbel Euler vom DLR fest, die den dritten Stern schließlich an Schulleiter Stefan Gleis und das Mensa-Team überreichte, zu dem Nina Gippert-Stein und Inge Neurohr von Sander Catering gehören. “Dieser Stern verpflichtet uns, immer weiter am Thema Schulverpflegung dranzubleiben und uns ständig zu verbessern. Als Schulträger legen wir großen Wert auf gute Mensen. Da sind wir auch ein bisschen stolz”, sagte der Erste Beigeordnete Andree Stein, der ebenfalls bei der Übergabe des dritten Sterns dabei war.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Allgemein

Sportfest in Nastätten mit überraschendem Flashmob

Veröffentlicht

am

von

NASTÄTTEN Offiziell wurde die neue zentrale Sportanlage in Nastätten bereits im vergangenen Jahr eingeweiht, doch bisher fehlte das große sportliche Event, um es noch einmal feierlich eröffnen zu dürfen. Dafür war jetzt die passende Gelegenheit. Wochenlang übten Athleten aller Altersklassen für das Sportabzeichen. Am vergangenen Samstag durfte es in der neuen zentralen Sportanlage abgelegt werden und dazu musste man die Sportler nicht lange bitten.

video
play-sharp-fill

Zahlreiche Teilnehmer versuchten sich an der begehrten Auszeichnung und das war gar nicht so einfach. So mussten einige, je nach Altersklasse, 30 Mal Seilspringen. Hört sich gar nicht so schlimm an? Wir reden von rückwärts Seilspringen.  Dazu durften einige bei der Kraftdisziplin einen Medizinball werfen oder sich am Schleuderball versuchen.

Anzeige

Dazu noch der obligatorische 100-Meter-Lauf. Am Ende gab es nur Gewinner beim Event. Bei bestem Spätsommerwetter und unter dem Jubel der vielen Zuschauer wurden einige Höchstleistungen erreicht. Natürlich kamen auch der Verbandsbürgermeister Jens Güllering und der Stadtbürgermeister Marco Ludwig. Beide hatten sich schon Wochen vorher akribisch auf das sportliche Event vorbereitet und beide ereignete ein ähnliches Schicksal. Während sich der Verbandsbürgermeister Güllering wegen muskulärer Probleme abmelden musste, erlag der Stadtbürgermeister Ludwig einer Leistungszerrung am Vortag.

Anzeige

Am Ende war aber alles wieder gut. Während eines überraschend vorgetragenen Flashmobs hielt es niemanden mehr an den Außenrängen. Die Zuschauer mussten einfach mittanzen. Eine tolle Vorstellung. Und nach dem Sport ging es natürlich hinüber zum Förderverein, wo sich um das leibliche Wohl der großartigen Athleten gekümmert wurde. Am Ende waren sich alle einig: Das muss eine Fortsetzung geben!

 

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

Singhöfer lassen es krachen: 3 Tage Ausnahmezustand beim Heimatfest

Veröffentlicht

am

von

SINGHOFEN Jedes zweite Wochenende startet das Singhöfer Heimatfest traditionell mit dem Ballonumzug und dem anschließenden Fassbieranstich. An diesem Wochenende ist fast die ganze Gemeinde auf den Beinen und es geht in das großer Festzelt mitten im Ort. Echt stark war nicht nur die Freitag abendliche Stimmungsband, sondern auch ein Lebensgefühl mitten in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Nach dem sonntäglichen Frühschoppen ging es bei Kaiserwetter unter dem Motto, Serien für Jung und Alt, zum Festumzug. Bei rund 20 Zugnummer gab es alles, was das normalerweise frühjährliche Karnevalsherz begehrte und natürlich am Zuganfang der sichtlich begeisterte Bürgermeister Detlef Paul.

video
play-sharp-fill

Neben den beliebten Spielmannszügen durften natürlich auch nicht die durchaus verrückten Wagen fehlen. Stimmung garantiert. Und die Singhöfer trotzten den zwischenzeitlich schwierigen, auferlegten Bedingungen für Wagenbetreiber. Schön war es und natürlich nicht pünktlich. Das gehört zum Umzug in Singhofen einfach ein Stück weit hinzu. Für die Zuschauer und Zugmitlaufenden eine Riesengaudi. Nach dem Zug ist vor der After-Zug Party. Mit den Mühlbachtalern war bereits im Vorfeld eine Megastimmung garantiert.

Anzeige

Und jetzt? Nun freuen wir uns natürlich schon auf das Singhöfer Heimatfest 2024.

Anzeige
Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

Das JUKZ Lahnstein bleibt bestehen: Stadtverwaltung reagiert auf versendete Briefe des Fördervereins für das Jugend- und Kulturzentrum

Veröffentlicht

am

von

LAHNSTEIN In den letzten Tagen wurde den Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürgern ein Schreiben zugestellt, in dem der „Förderverein für das Jugend- und Kulturzentrum Lahnstein e.V.“ zu Spenden aufruft.

In diesem Brief wird fälschlicherweise behauptet, dass das Jugendkulturzentrum ohne Spenden nicht erhalten bleiben kann. Auch das städtische Logo des Jugendkulturzentrums (JUKZ) wurde ohne Genehmigung der Stadt verwendet.

Anzeige

Die Stadtverwaltung Lahnstein distanziert sich ausdrücklich von diesem Schreiben, über das sie vorab keine Kenntnis hatte. Die Behauptung, dass eine Schließung der Institution Jugendkulturzentrum droht, ist schlicht falsch.

Anzeige

Am 14. Oktober 2022 erfolgte eine ausführliche Brandschutzbegehung im Gebäude Wilhelmstraße 59 durch die Brandschutzdienststelle der Kreisverwaltung Bad Ems und Mitarbeiter des städtischen Bauamts Lahnstein. Ergebnis dieser Begehung war, dass das Gebäude nicht mehr den aktuellen brandschutzrechtlichen Vorgaben entspricht, weil notwendige Sanierungen in den vergangenen Jahrzehnten nicht gemacht wurden und sich im Laufe der Jahre die Brandschutzbestimmungen verändert haben.

Zunächst wurde auf Antrag der städtischen Gremien ein Weiterbetrieb im Erdgeschoss bis zum 30. Juni 2023 durch die Brandschutzdienststelle genehmigt. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 13. April 2023 beschlossen die Ausschussmitglieder, bei der Kreisverwaltung in Bad Ems eine Fristverlängerung für die Umsetzung der Brandschutzmaßnahme bis zum 31. ezember 2023 zu erwirken, damit der Betrieb bis Jahresende im Gebäude in der Wilhelmstraße 59 verbleiben kann. Die nötigen Brandschutzmaßnahmen im Erdgeschoss sollten bei Fristverlängerung aus Mitteln, die nicht aus dem städtischen Haushalt kommen, durchgeführt werden.

Seitens des „Fördervereins des Jugend- und Kulturzentrums Lahnstein“ bestand dankenswerterweise das Angebot, diese Mittel zur Verfügung zu stellen. Hierfür startete der Förderverein eine Crowdfunding-Kampagne, die die notwendigen Mittel von maximal 18.500,00 Euro für den Einbau der Brandschutztüren bereits eingenommen hat. Die Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Weitere Maßnahmen sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Zudem muss die Annahme von Spendengeldern generell im Ausschuss genehmigt werden. In den kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Stadtrats wird über den Standort des Jugendkulturzentrums beraten.

Ich möchte eines nochmal ganz deutlich klarstellen: Die Institution des Jugendkulturzentrums stand und steht nicht zur Debatte. Die Institution mit ihrer wichtigen Arbeit in Sachen Integrations-, Frauen-, Jugend- und Kulturarbeit bleibt erhalten“, betont Oberbürgermeister Lennart Siefert.

Die Stadtverwaltung stellt nochmal klar: Es handelt sich nicht um eine offizielle Mitteilung der Stadt Lahnstein. Der vermittelte Eindruck, dass das JUKZ ohne weitere Spenden geschlossen wird, entspricht nicht der Realität.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending

×

Hallo.

Klicke auf den Button um uns eine WhatsApp Nachricht zu senden oder sende uns eine Mail an redaktion@ben-kurier.de

× Whats App zum BEN Kurier