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Rhein-Lahn-Kreis

Bürgerinnen und Bürger für das Qualifizierungsangebot SeniorTRAINERin gesucht

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Bürgerinnen und Bürger für das Qualifizierungsangebot SeniorTRAINERin gesucht (Symbolbild)

RHEIN-LAHN Das Seniorenbüro „Die Brücke“ des Rhein-Lahn-Kreises, die Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises und das Orga-Team der seniorTrainerinnen Rheinland-Pfalz engagieren sich gemeinsam in der Weiterbildung für ältere Erwachsene. 530 Frauen und Männer wurden seit 2002 in Rheinland-Pfalz zu seniorTrainerinnen qualifiziert. Über 400 Menschen sind noch immer aktiv. Sie engagieren sich ehrenamtlich und bringen ihre Lebenserfahrungen und Kompetenzen unter dem Motto „Zukunft braucht Erfahrung“ in vielfacher Weise ein: als Pflegeclown, Unterstützer in der Flüchtlingsarbeit, Vernetzer in der Dorfgemeinschaft, mit Projektinitiativen in Schulen und Kindergärten, Justizvollzugsanstalten, Mehrgenerationenhäusern, Seniorenbüros oder Freiwilligenagenturen.

Sie entscheiden selbst, in welchem Bereich sie sich engagieren wollen. Sie werden dort aktiv, wo es Ihnen Freude bereitet. Sie unterstützen, begleiten, vernetzen, koordinieren, schieben neue Projekte an und geben wertvolle Impulse in bestehendes Engagement. Das Programm möchte erreichen, dass Ihr Erfahrungswissen stärker in die Gesellschaft eingebracht wird, die gesellschaftliche Position älterer Menschen gestärkt und die digitale Teilhabe gefördert wird.

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seniorTrainerinnen sind Frauen und Männer im Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand, nach der aktiven Familienphase oder nachberuflichen Phase.
Die Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz fördert diese Qualifizierungsmaßnahmen.

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An sechs Kurstagen und zwei Praxisphasen werden Menschen aus ganz Rheinland-Pfalz auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Sie erhalten das Handwerkszeug, um als seniorTrainerin oder seniorTrainer aktiv zu werden. Die Kurse bieten eine lebendige Mischung von Kurzreferaten, Gruppenarbeit, Präsentationen und Kreativmethoden. Die Seminare finden statt am: 8. und 9. Juni 2022, 12. und 13. Juli 2022 sowie 27. und 28. Juli 2022 im RESONANZKlosterRAUM Aloysia Löwenfels Haus in 56428 Dernbach bei Montabaur. Eine Teilnahme an allen Terminen ist erforderlich. Als Referentinnen für das Qualifizierungsprogramm sind Monika Meinhardt von der Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises und Uschi Rustler vom Seniorenbüro „Die Brücke“ verantwortlich. Ehrenamtliche des Orga-Teams der seniorTrainerinnen Rheinland-Pfalz bringen ihr Erfahrungswissen ein.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Sie zahlen nur Ihre Reisekosten und ggf. Kosten der Übernachtung und Frühstück (EUR 52,50 p.P. und Nacht). Wer offen ist, etwas Neues zu lernen, seine bisherigen Erfahrungen im Zusammenhang mit freiwilligem Engagement zu sehen, sich auf einen Prozess mit einer Gruppe einzulassen, neugierig ist auf andere Menschen und Freude daran hat, in der Region, vor Ort etwas in Gang zu bringen und zu bewegen, sich gemeinsam mit anderen seniorTrainerinnen und seniorTrainern auszutauschen, wird gebeten, sich bei einer der folgenden Adressen zu melden: Seniorenbüro „Die Brücke“, Uschi Rustler, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Email: uschi.rustler@rhein-lahn.rlp.de, Telefon 02603 972-336 oderSprecher des Orga-Teams der seniorTrainerinnen Rheinland-Pfalz, Harald Schütz, Heinrich-von-Kleist-Straße 8, 56567 Neuwied, E-Mail harald.schuetz@seniortrainer-rlp.de, Telefon 02631 9569421

Mehr zum Seminar und zu den seniorTrainerinnen finden Sie unter: www.seniortrainer-rlp.de oder www.seniortrainerinnen-rlp.de. Haben Sie keinen Zugang zum Internet, können Sie bei den zuvor genannten Adressen auch die Ausschreibungsunterlagen anfordern. Diese werden Ihnen dann in gedruckter Form per Post zugesandt. harald.schuetz@seniortrainer-rlp.de

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Schulen

Nassauer Leifheit-Gymnasium will BNE Schule werden: Doch was bedeutet eigentlich BNE?

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Foto: Leifheit-Campus Nassau

NASSAU Wir wollen BNE-Schule werden. Aber Was bedeutet eigentlich BNE?  Durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann jede und jeder erkennen: “Mein Handeln hat Konsequenzen – nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann dazu beitragen, die Welt ein Stück weit zu verbessern”. Dieses Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme anzugehen. Neben den ökologischen und ökonomischen Herausforderungen sind soziale Aspekte, wie Chancengerechtigkeit oder die Frage nach Lebensqualität, von entscheidender Bedeutung.“ Diese Informationen finden sich zum Thema BNE auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Der LC als Schule für Bildung für nachhaltige Entwicklung

Am Leifheit-Campus ist das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren immer präsenter und auch im Alltag spürbar geworden. So zum Beispiel durch unsere zertifizierte Mensa, den Schulgarten oder unsere vielen Nachhaltigkeits-AGs und Projekte sowohl im Fachunterricht als auch beim ökologischen Schwerpunkttag, der Projektwoche, Exkursionen zu außerschulischen Lernorten wie Wald, Lahn und zusätzlichen Aktionen, wie etwa „The Blue Mind“. Wir versuchen zudem durch unsere digital geprägte Infrastruktur auch Papier zu sparen und Prozesse zu vereinfachen.

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Auch arbeiten wir zukunftsorientiert und sind sehr daran interessiert, unsere Lernenden zu politisch mündigen und handelnden Menschen zu entwickeln. Dies zeigt sich beispielsweise in der Demokratie-AG und dem Demokratie-Tag oder auch bei der Teilnahme am Europatag und der Juniorwahl. Ebenso organisierten die Lernenden auch eine Spendenaktion für die Ukraine. An unserer Schule ist die Partizipation in verschiedenen Gremien wie dem Mensarat und die Verantwortungsübernahme bei Diensten wie dem Hofdienst besonders wichtig. Aus ökonomischer Sicht bietet der LC seinen Lernenden des Wirtschaftskurses der Klasse 9 die Möglichkeit, sich beim Bistro einzubringen.

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Im Bereich Soziales engagieren wir uns für unsere Partnerschule in Honduras und unterstützen diese z.B. mit Spenden durch das „Chispa Project“ sowie einer digitalen Brieffreundschaft.

Aufgrund all dieser Bemühungen und vieler bereits bestehenden Projekte kam der Entschluss, dass unsere Schule sich als BNE-Schule bewirbt. Deshalb kam am 7.2. nach intensiver Vorbereitung eine Kommission des Ministeriums, um zu prüfen, inwiefern wir als Leifheit-Campus uns als BNE-Schule qualifizieren.

An diesem Tag führten Theresa Flöthner und Kathrin Zei begleitet und unterstützt von vielen Akteuren aus der ganzen LC-Schulgemeinschaft die Kommission durch die Konzepte und Projekte, gaben Einblicke in die thematische sowie strukturelle Umsetzung von BNE in und um das Gebäude und im Unterricht. Daniel Kreußer, Marion Schnitzler und Bernd Hartmann unterstützen die beiden BNE-Koordinatorinnen tatkräftig als Beraterinnen und Berater Bildung für nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz.

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Lahnstein

Jahresdienstversammlung 2024 der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein: Einsatz und Anerkennung

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Foto: Mira Bind | Stadtverwaltung Lahnstein

LAHNSTEIN Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein versammelten sich zu ihrer Jahresdienstversammlung – einem bedeutenden Ereignis, das nicht nur Rückblicke auf vergangene Leistungen bietet, sondern auch Anerkennung für herausragende Verdienste ausspricht. Oberbürgermeister Lennart Siefert begrüßte zur Eröffnung der Veranstaltung zahlreiche Gäste, darunter die Jugendfeuerwehr, aktive Wehrmitglieder, Alterskameraden sowie Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrats.

Bei einigen Einsätzen habe ich die Einsatzbereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehr persönlich gesehen. So auch bei der Flutkatastrophe im Ahrtal. Ich kann einschätzen, was diese Leistung bedeutet, denn ich selbst war, damals mehrfach als Truppführer der Mobilen Eingreifgruppe, im Einsatz und auch in der Nacht nach der Flut mit Kameradinnen und Kameraden der dortigen Feuerwehr dabei“, berichtete Siefert. „Daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen, noch einmal aus tiefstem Herzen DANKE zu sagen!“

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Besondere Anerkennung erhielt auch Kevin Nenzel, der mit der Übernahme der Verantwortung als Wachleiter der Wache Nord betraut wurde. „Diese Ernennung würdigt seine Einsatzbereitschaft, die für eine effektive Feuerwehrarbeit unerlässlich ist. Er hat sich in einer schwierigen Situation zur Wahl gestellt und dafür möchte ich ihm persönlich danken“, so der Oberbürgermeister.

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Wehrleiter Marcus Schneider präsentierte in seinem Bericht eine umfassende Analyse der Einsatzstatistik der vergangenen Jahre anschaulich mit Fotos. Das Spektrum der Einsätze im Jahr 2023 war vielfältig und anspruchsvoll, darunter Gebäudebrände, Verkehrsunfälle sowie Rettungseinsätze bei Unwettern und in Gewässern.

Im Anschluss wurden Jörg Kolle (Oberlöschmeister), Marco Ruster (Brandmeister) und Wojciech Dziambor (Feuerwehrmann) in den aktiven Dienst der Feuerwehr Lahnstein übernommen. Befördert wurden Marius Paus (Feuerwehrmann), Victoria Geisel (Oberfeuerwehrfrau), Leon Gürster (Oberfeuerwehrmann), Peter Mawick (Oberfeuerwehrmann), Max Weinem (Oberfeuerwehrmann) und Christian Lauer (Löschmeister). Jörg Radermacher wurde zum Oberlöschmeister, Kai-Uwe Dannenberg, Patrick Linder und Andreas Seil zum Brandmeister sowie Alexander Groß, Kevin Nenzel und Michael Schwan zum Oberbrandmeister befördert.

Außerdem gab Oberbürgermeister Lennart Siefert die Bestellungen im Bereich Tauchwesen und Wasserrettung sowie im Technischen Dienst offiziell bekannt. So wurden Kai-Uwe Dannenberg und Benjamin Kadenbach zu Feuerwehr-Lehrtauchern, Daniel Bersch, Kai-Uwe Dannenberg, Karsten Kadenbach, Patrick Linder und Marc Rojan zu Taucheinsatzführern, Daniel Bersch, Oliver Eiden, Thomas Korn, Patrick Linder und Marc Rojan zu Feuerwehr-Gerätewarten und Patrick Linder und Marco Schwan zu Atemschutzgerätewarten bestellt.

Eine besondere Ehrung wurde den langjährigen Mitgliedern zuteil, die ihr Engagement und ihre Expertise seit vielen Jahren in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein gestellt haben. Mit dem bronzenen und goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen wurden sie für ihre langjährige Treue und ihren unermüdlichen Einsatz gewürdigt. Jonas Frohs, Julia Haase, Joshua Ketis, Andreas Seil, Marco Schwan, Yannik Specht, Marc Zimmer, Lisa Samfass, Kevin Nenzel und Maximilian Halbig erhielten von OB Siefert in Vertretung für das Land Rheinland-Pfalz das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 15 Jahre im Dienst. Das goldene Ehrenzeichen erhielten Dierk Schield, Guido Dupont und Jörg Radermacher für 35 Jahre, Thomas Sturmes für 40 Jahre und Hans-Günther Berger sowie Dirk Hering für 45 Jahre.

Ein bewegender Moment folgte, als die Fluthilfemedaille an Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr verliehen wurden. Diese Auszeichnung würdigt den unermüdlichen Einsatz der Helfer und Helferinnen während und nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021, die das Ahrtal und weitere Kreise im Norden von Rheinland-Pfalz schwer getroffen hatte. Tausende von Feuerwehrkräften hatten sich damals an den Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten beteiligt und damit eine unvergleichliche Solidarität und Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt. Die Verleihung der Fluthilfemedaille war nicht nur eine Geste der Dankbarkeit seitens der Landesregierung, sondern auch ein Ausdruck der tiefen Wertschätzung für die selbstlose Bereitschaft der Feuerwehrleute, in schwierigen Zeiten bedingungslos Hilfe zu leisten und Leben zu retten. „Die Helfer und Helferinnen unsere Freiwilligen Feuerwehr haben diese Medaille mehr als verdient, aber vor allem verdienen sie großen Dank und Respekt“, betonte Wehrleiter Marcus Schneider.

Die Fluthilfemedaille erhielten Daniel Bersch, Guido Dupont, Oliver Eiden, Dirk Ely, Sascha Esser, Victoria Geisel, Karsten Grochowiak, Jessica Groß, Alexander Groß, Michael Güls, Julia Haase, Maximilian Halbig, Timo Jünger, Benjamin Kadenbach, Thorsten Kämpf, Thomas Keuper, Martin Kring, Sascha Lauer, Jonas Lauer, Christian Lauer, Patrick Linder, Raphael Lorenz, Daniel Marx, Peter Mawick, Thomas Mawick, Matteo Müller, Jörg Radermacher, Marc Rojan, Anne Rücker, Lisa Samfaß, Holger Scheeben, Dierk Schild, Sebastian Schmitt, Björn Schmitz, Björn Schrewe- Mangold, Marco Schwan,  Daniel Seil, Sebastian Sixter, Yannick Specht, Philip Thome, Marc Zimmer und Jörg Zimmerschied.

Die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein endete somit nicht nur mit einem Rückblick auf vergangene Leistungen, sondern auch mit einem starken Signal der Anerkennung und Solidarität, das die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft deutlich unterstreicht.

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VG Aar-Einrich

Rettung vor dem sicheren Tod: Rehkitzretter Aar-Einrich helfen Tieren in Not

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Foto: Rehkitzretter Aar-Einrich

BURGSCHWALBACH In diesem Jahr wird die neu angeschaffte Drohne mit modernster Technik erstmalig zur Kitzrettung eingesetzt. Der Verein kann nun neben 7 Piloten/innen und 3 Drohnen in die diesjährige Saison starten. Gerne können noch erfahrene Drohnenpiloten/innen, oder solche die es werden möchten, unsere Arbeit unterstützen. Diese beginnt meist Ende April bis in den Juli hinein.

Unsere Aufgabe besteht in erster Linie darin, mit dem Einsatz von Drohnen ausgerüstet mit Wärmebildkamera, Jungtiere vor grausamen Verletzungen oder Tod zu bewahren. Schon vor dem ersten Grasschnitt (Silage) werden die ersten Jungtiere gesetzt. Im hohen Gras und Klee sind die Kitze in den ersten 2-3 Wochen an immer neuen Liegeplätzen aufzufinden und da sie keinen Eigengeruch haben, werden sie von Fressfeinden nicht so schnell aufgespürt.

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Für den Landwirt ist es kaum möglich, die Tiere auszumachen, denn sie ducken sich bei Gefahr flach auf den Boden und laufen in den ersten Wochen nicht weg. Die Verletzungen durch die Maschinen sind meist tödlich. Schlimmstenfalls überlebt das Kitz mit abgetrennten Gliedmaßen. Bis ein Jäger vor Ort ist, um das Tier zu erlösen, kann eine quälende Zeit vergehen. Für den Landwirt sind solche Vorfälle nicht gewollt, aber es passiert trotzdem, wenn die Wiesen vorher nicht abgesucht wurden.

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Wir erledigen diese Arbeit ehrenamtlich und kostenfrei für die Landwirte und Jagdpächter. Natürlich freuen wir uns über Spenden um die erforderlichen Hilfsmittel, sowie technisches Equipment anzuschaffen.

Der Ablauf eines Drohneneinsatzes ist wie folgt:

Der Landwirt/Jagdpächter (Jagdpächter muss immer vom Landwirt informiert werden) setzt sich tel. mit uns in Verbindung. Wir vereinbaren einen Termin mit dem Landwirt idealerweise direkt vor dem Mäheinsatz. Ist die Zeit zwischen Drohnenflug und Mahd zu lang, könnten die Jungtiere wieder ihren alten Liegeplatz aufsuchen. Wir fliegen die Wiesen in den frühen Morgenstunden mit der Drohne mit Wärmebildkamera ab. Können wir ein Jungtier orten, wird es in der Nähe der Wiese an einem schattigen Ort im Karton gesichert. Nach den Mäharbeiten sollten sie ihre Bleibe nach 2-3 Stunden wieder verlassen können. Die Ricke beobachtet meist das Geschehen und sobald sich die Situation beruhigt hat, ruft sie ihre Kinder und führt sie weg. Eine Ricke hat oft zwei Babys, selten nur eines und noch seltener drei.

Manchmal werden die Kitze auch am Straßenrand abgelegt. Die Tiere sollten auf keinen Fall angefasst werden. Verständigen Sie den Jagdpächter oder im Notfall uns oder die Polizei, der Fund wird dann entsprechend weitergeleitet.  In der Brutzeit passiert es nicht selten, dass ein Reh angefahren und getötet wird. Ein Jäger sieht sofort, ob es sich um eine säugende Ricke handelt. In diesem Fall können wir mit der Drohne auf die Suche nach den Kitzen gehen. Eine Kollision mit einem Rehwild kann jedem passieren und in dem Fall ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Autofahrer/in, Polizei und Jagdpächter-Jäger zeitnah sehr wichtig und effektiv. In der Saison 2023 haben wir 60 Kitze gesichert und 79 vor dem Mähen aus den Wiesen vertrieben.

Die in unserer Region tätigen Rehkitzretter sind miteinander vernetzt und helfen sich erfolgreich gegenseitig. Das Miteinander ist hier in allen Belangen unumgänglich zum Wohle der Wildtiere.

Kontakte:

Kitzretter Aar-Einrich e.V.,Burgschwalbach, Ute Lang Tel. 0175 2046269 oder Carina Schnee Tel. 0151 7729336 | Kitzrettung Lahn-Aar e.V., Birlenbach Marcus Federowitz Tel. 0176 62630898

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