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Gesundheit

Mit Filmhelden, Süßigkeiten und Medaillen: Kinderimpfungen im Koblenzer Impfzentrum gestartet

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Eine Tapferkeitsurkunde nach der Erstimpfung ist eine der Ideen, mit denen das Koblenzer Landesimpfzentrum den Kindern den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen möchte. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

KOBLENZ Während das Landesimpfzentrum in Koblenz seit seiner Eröffnung Ende November bis dato eher steril und nüchtern daherkam mit seinen weißen Stellwänden und Impfkabinen, hat sich das Bild unmittelbar vor Weihnachten gewandelt: Bunte Lichterketten baumeln an der Anmeldung, das Personal huscht mit Weihnachtsmützen durch die Einrichtung und von den Wänden grüßen die aktuellsten Kinderfilme im DIN-A1 Format von den Kinoplakaten. Der Grund dafür ist einfach: Unmittelbar vor Weihnachten sind in der Impfeinrichtung im Metternicher Feld die Impfungen für Kinder von 5 bis 11 Jahren gestartet.

Dass man hierfür das Innere des Landesimpfzentrums Koblenz umgestaltet, war für Olav Kullak selbstverständlich. „Wir wollen es den Kindern so angenehm wie nur möglich machen, um so auch mögliche Ängste und Sorgen der Kleinen abzubauen“, erklärt der Koblenzer Impfkoordinator die Intention hinter der Umgestaltung. Einfallen lassen hat sich das Team des Impfzentrums dafür eine Menge: So gibt es neben Süßigkeiten in den Impfkabinen nach der Erstimpfung eine Tapferkeitsurkunde. Nach der Zweitimpfung erhalten die Kinder dann sogar einen vom Impfzentrum selbst gestalteten Tapferkeitsorden. Im Wartebereich nach der Impfung warten Zeichentrickserien, um die Wartezeiten für die Kleinen zu verkürzen. Und das alles scheint zu wirken: „Sowohl von den Kindern als auch den Eltern waren nahezu ausnahmslos positive Stimmen über unsere Ausrichtung auf die Kinder zu hören“, sagt Olav Kullak nach den beiden ersten Kinderimpftagen.

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Mit bunten Filmplakaten, Zeichentrickserien und Co., wie hier im Wartebereich nach der Impfung, will das Team des Landesimpfzentrums Koblenz den Aufenthalt für die Kinder so angenehm wie möglich machen. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

Seit 1. Dezember konnten in Rheinland-Pfalz Eltern ihre Kinder für Impftermine in den Landesimpfzentren registrieren. In Koblenz wurden an den ersten beiden Impftagen am 22. und 23. Dezember bereits über 600 Erstimpfungen mit dem Comirnaty-Impfstoff von BionTech/Pfizer für 5- bis 11-jährige durchgeführt. Auch über 100 Eltern nutzen zum Start das Angebot des Landes, sich gleich mitanzumelden und ebenfalls ihre Impfung zu erhalten.

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Nach der Zweitimpfung gibt es für die Kinder eine Tapferkeitsmedaille vom Team des Koblenzer Impfzentrums. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

Im Januar geht es im Landesimpfzentrum im Metternicher Feld nunmehr weiter mit den Kinderimpfungen. In der erste Januarhälfte sind zunächst zwei Impftage pro Woche für Kinder unter zwölf Jahren und ihre Familien vorgesehen. Ab 20. Januar werden dann wöchentlich an drei Tagen Kinderimpfungen durchgeführt. Um das Angebot der Kinder- und Familienimpfungen im Koblenzer Impfzentrum in Anspruch zu nehmen, müssen die Kinder, Eltern, Geschwister etc. sich online auf dem Impfportal des Landes Rheinland-Pfalz unter www.impftermin.rlp.de registrieren. Wollen alle zusammen geimpft werden, ist eine Gruppenanmeldung über die Onlineplattform notwendig. Für Fragen und als zusätzliche Möglichkeit der Terminregistrierung steht außerdem die Impf-Hotline des Landes zur Verfügung. Sie ist unter der Rufnummer 0800 / 57 58 100 (Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr; Wochenende: 9 bis 16 Uhr).

Eine Tapferkeitsurkunde nach der Erstimpfung ist eine der Ideen, mit denen das Koblenzer Landesimpfzentrum den Kindern den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen möchte. Foto: Stadt Koblenz/Egenolf

Bevor Eltern ihre Kinder für einen Termin im Landesimpfzentrum in Koblenz anmelden, sollten sie zunächst einmal Kontakt mit ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt aufnehmen, ob nicht auch dort Impfungen durchgeführt werden“, empfiehlt der Koblenzer Impfkoordinator Olav Kullak. Gleichzeitig weist er daraufhin, dass in den beiden offenen Impfstellen im Löhr Center und im Bürgerzentrum Lützel, die von Koblenzer Ärzten betrieben werden, nur Impfungen für Personen ab 12 Jahren durchgeführt werden.

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Gesundheit

Glückwunsch: Plastische Chirurgie in Bad Emser Paracelsus-Klinik eröffnet

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Foto: BEN Kurier

BAD EMS Für Dr. Donya Heinrich ein großer Schritt. Von der plastischen Chirurgie in Lahnstein wagte sie nun den Schritt in die Selbständigkeit und eröffnete ihre eigene Praxis im Gebäude der Paracelsus-Klinik in Bad Ems und das könnte ein erstes kleines Signal für die Wiederbelebung des Standortes in der Kurstadt sein. Neben dem Zahnarzt Dr. Blum und der Praxis für Gastroenterologie und Kardiologie füllen sich jetzt die Räumlichkeiten mit der ästhetischen Chirurgie.

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Wer an plastische Behandlungen denkt, vermutet dahinter zunächst Verschönerungen für Menschen mit großen Geldbeutel, doch das ist falsch. Auch Kassenpatienten sind häufige Patienten oder Gäste in den neu gestalten Räumen in der Paracelsus-Klinik. Mal geht es um die Behandlung eines Muttermals, abstehenden Ohren, Handschmerzen oder auch um die Entfernung von Hautkrebs. Alles Leistungen, die von Dr. Donya Heinrich erbracht werden. Dabei endet auch die plastische Chirurgie nicht beim Fettabsaugen oder der Brustvergrößerung.

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Dazu zählen auch chirurgische Behandlungen nach Unfällen vom Gesicht, über die Hände bis hin zu den Füßen. Und wer dann doch den Körper schönheitschirurgisch behandeln lassen möchte, der darf sich natürlich auch an die klassischen Falten heranwagen. Nicht immer muss es direkt ein Facelift sein. Hyaloron- oder Botoxspritzen gehören zum Alltag der klassischen ästhetischen Verfahren. Kleinere chirurgische Eingriffe werden ambulant in zwei modernen Operationssälen in den Räumlichkeiten der Praxis durchgeführt. Größere Operationen führt Dr. Donya Heinrich im Paulinenstift in Nastätten durch.

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Dabei wurde eines am Ende recht deutlich: Bad Ems ist nicht Düsseldorf und die Preise der Schönheitschirurgie sind durchaus preiswert und heute nicht mehr nur ein Luxusvergnügen. Ein reines Frauenvergnügen, mit dem sich die Männer dann schmücken dürfen? Schon lange nicht mehr. Auch die Herren der Schöpfung haben längst erkannt, dass sie ihren potenziellen Marktwert durch kleine Eingriffe steigern können und das Altern nicht nur die Damen betrifft.

Der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel gratulierte Dr. Donya Heinrich zur Eröffnung der plastischen Chirurgie

Und wenn es einmal soweit ist, sollte man sich in die Hände von erfahrenen Ärzten begeben. Dr. Donya Heinrich studierte von 2002 Medizin an der Universität in Heidelberg und erlangte dort ihren Doktorgrad. 2010 bildete sie sich weiter in der Allgemein- und Viszeralchirurgie bevor es zur Unfallchirurgie und Notfallmedizin ging. 2013 wechselte die Ärztin in die Koblenzer Klinik für Plastische- und Handchirurgie.  Dort erlangte sie auch den Facharzttitel der Platischen- und Handchirurgie bevor sie von 2017 an die Sektion Plastische- und Handchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Lahnstein leitete und Koblenz aesthetics gründete.

Nebenbei erhielt sie nach Prüfung in Brüssel die europäische Zusatzqualifikation zur europäischen Fachärztin für plastische Chirurgie. Nebenbei arbeitete sie bei Auslandseinsätzen in verschiedenen Kliniken und engagiert sich noch heute im humanitären Bereich bei Humanity First in Benin in Westafrika. Ein beeindruckender Lebenslauf der verheirateten Mutter von zwei Töchtern. Dank der Lahnsteinerin wird der Gesundheitsstandort Bad Ems wieder gestärkt. Termin kann man direkt über die Webseite https://www.plastische-aesthetische-chirurgie-bad-ems.de vereinbaren oder telefonisch unter 02603-9683900.

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Gesundheit

Hallo Henry: Neuer Krankentransportwagen für das DRK Diez

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DIEZ Der Rhein-Lahn-Kreis sowie der DRK Ortsverein Diez haben gemeinsam einen Krankentransportwagen beschafft. Am Sonntag wurde dieser gemeinsam vom Rhein-Lahn-Kreis sowie dem DRK Ortsverein Diez beschaffte Krankentransportwagen (KTW) offiziell in Dienst gestellt. Eingeladen waren zu dieser Veranstaltung u. a. Vertreter aus dem Land- und Kreistag, sowie kommunale politische Vertreter (Bürgermeisterin der VG Diez und Bürgermeisterin der Stadt Diez). Anwesend waren auch zahlreiche Mitglieder des DRK Ortsvereins Diez und Katzenelnbogen, Leitende Notärzte, Organisatorische Leiter und SEG Zugführer sowie viele Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Diez-Freiendiez und auch Vertreter von Katastrophenschutzeinheiten des Kreises.

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Die Einsegnung beider Fahrzeuge erfolgte durch Karin Stump (Kath. Pfarrei St. Christopherus) und Kerstin Lüderitz (Ev. Jakobusgemeinde), die sich dankenswerterweise bereit erklärten, dies zu übernehmen. Das Fahrzeug wird dem DRK Ortsverein für Einsätze und Übungen der Schnelleinsatzgruppe des Rhein-Lahn-Kreises, sowie auch dem Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.

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Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit 40 % und der Rhein-Lahn-Kreis als kommunaler Aufgabenträger mit 25 % der förderungsfähigen Kosten. Der DRK Ortsverein übernimmt die restlichen Kosten.

Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens erhielt die Fa. Elbe den Zuschlag. Auch hier war ein Vertreter vor Ort. Landrat Jörg Denninghoff bedankte sich bei dem DRK Ortsverein Diez, insbesondere bei dem Zweiten Vorsitzenden Frank Fachinger sowie bei dem Stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Marcus Grün für die äußerst konstruktive und zeitintensive Zusammenarbeit bei der Beschaffung dieses Fahrzeugs. Auch sei dem DRK Ortsverein Diez für die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung gedankt.

Auch der 1. Vorsitzende des DRK OV Diez, Michael Schnatz, begrüßte die Umsetzung der Beschaffung dieses neuen Einsatzfahrzeuges (Text: Rhein-Lahn-Kreis).

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Gesundheit

Unklare Lage am Paulinenstift: Viele offene Fragen und noch mehr Gerüchte

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Foto: Marco Ludwig

NASTÄTTEN Immer wieder wird derzeit über den Fortbestand des Krankenhauses Paulinenstift in Nastätten gesprochen. Dabei sind viele Fragen offen und leider auch noch mehr Gerüchte im Umlauf. Fakt ist: Die gGmbH Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM), zu dem das Krankenhaus in Nastätten gehört, hat den Versorgungsauftrag vom Land und steht damit in der Verantwortung. Dazu gehören alle 5 Standorte (Mayen, Koblenz Kemperhof, Koblenz Ev. Stift, Boppard und Nastätten). Die Positionierung des Gesundheitsministers ist eindeutig: Nastätten ist bedarfsnotwendig und kann nicht separat rausgelöst werden.

Diskussion um das Paulinenstift in Nastätten: SPD fordert Klarheit in der weiteren Debatte

Mit Aufkommen der Diskussion hat Landrat Jörg Denninghoff gemeinsam mit seinem Kollegen Volker Boch (Landrat Rhein-Hunsrück-Kreis) schriftlich um Informationen bei den aktuellen Trägern des GKM gebeten. Wie Denninghoff auf Nachfrage der SPD-Kreistagsfraktion dieser mitteilte, gibt es bislang noch keine Reaktion auf die Anfrage. Bemerkenswert ist, dass es bisweilen auch trotz Nachfrage immer noch keine Reaktion gegenüber den beiden Kreisen gab.

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Wir bedauern das sehr. Gerne würden wir in den Kreisgremien über das weitere Vorgehen auf der Grundlage von Daten und Fakten beraten“, so Kreistagsmitglied und Stadtbürgermeister Marco Ludwig. „Wir wollen einen offenen und konstruktiven Dialog und stehen klar zum Erhalt des Standorts in Nastätten. Das ist für uns erklärtes Ziel“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Carsten Göller.

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