Kipploren - Zum Verschrotten viel zu schade

Zum Verschrotten viel zu schade

in VG Bad Ems-Nassau

NASSAU  Die Grafenstadt Nassau ist seit einiger Zeit an zwei Standorten innerhalb der Stadt um Attraktionen reicher. Am neu gestalteten Blumenbeet im Kreuzungsbereich „Emser Straße“ / „Am Eimelsturm“, sowie am „Amtsplatz“, wurden aufgearbeitete Kipploren – die auf einem kurzen Gleisstück montiert sind – platziert. Möglich gemacht hat dies Jochen Born (Foto rechts) aus Nassau, der diese drei Kipploren der Stadt stiftete. Dafür dankte ihm Stadtbürgermeister Manuel Liguori (Foto links) und überreichte ihm ein Präsent.

Kipploren erinnern an die Bombenschäden des Zweiten Weltkrieges, an die Trümmerräumung und an den Wiederaufbau

Die Kipploren – die zur Verschönerung ´des Stadtbildes mit beitragen – sind aus mehreren Einzelsegmenten: Rahmengestell mit zwei Achsen, Kupplungen und kippbarer Mulde zusammengesetzt und wurden mit den Schienenstücken verschweißt. Das erfolgte aus Sicherheitsgründen, damit diese nunmehr unverrückbar sind und nicht umkippen können.

Jene stählernen Konstruktionen sollen künftig an frühere Zeiten erinnern. So zum Beispiel wurden die Kipploren auch nach dem letzten schweren Bombenangriff am 19. März 1945 auf Nassau – nach verlegen von Gleisen – zum Abraum der Trümmerfelder im Stadtgebiet eingesetzt. (Text und Foto: Achim Steinhäuser)

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