Einstimmiger Grundsatzbeschluss zum weiteren Vorgehen Neubau Feuerwehrgerätehaus St. Goarshausen

St. Goarshausen bekommt neues Feuerwehrhaus

in Blaulicht/VG Loreley

LORELEY  Einstimmig hat der Verbandsgemeinderat auch die weitere Vorgehensweise für einen Neubau des Feuerwehrhauses St. Goarshausen verabschiedet, die von der Verwaltung um Bürgermeister Mike Weiland vorgeschlagen worden und als Beschlussvorlage gereicht wurde. Auch dieses Thema war Gegenstand aller vorbereitenden Gespräche und Sitzungen seit 1. Oktober unter der Leitung des Bürgermeisters gewesen und somit umfassend vorberaten.

„Die Projekte sind aufgrund der infrage kommenden Grundstücke immer ein Stück weit zusammen zu betrachten und dennoch darf man nicht Fehler der Vergangenheit wiederholen und beide Projekte gegeneinander ausspielen“, so Weiland. Unterschiedliche Förderwege, die Dauer der Planungen und die Zeit bis Zuwendungsbescheide vorliegen, würden schon von alleine unterschiedliche Zeitschienen ergeben, so der Bürgermeister weiter. Wichtig sei es, beide Projekte auf den Weg zu bringen, weil es die Feuerwehr und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung längst verdient hätten, neue Unterkünfte zu beziehen.

Der Verbandsgemeinderat beschloss schließlich einstimmig, das Büro Koch Architekten, Rengsdorf, zu einem Preis von 8.500 € netto mit der Erstellung einer wirtschaftlichen Untersuchung für zwei mögliche Grundstücke für den Neubau eines Feuergerätehauses St. Goarshausen zu beauftragen.

Es handelt sich um die jeweils im privaten Eigentum befindlichen Grundstücke in der Nastätter Straße (ehemalige Gärtnerei) und in der Wellmicher Straße (neben Autohaus). Der Bürgermeister wird gebeten, weiterhin hinsichtlich eines möglichen Grundstückskaufs mit beiden privaten Eigentümern in Kontakt zu bleiben. Vor der Beschlussfassung betonte Mike Weiland, dass auch der Vorschlag der grundlegenden Vergleichsuntersuchung beider Standorte die Zustimmung des Rechnungshofes sowie der ADD und SGD findet. Ein Ergebnis soll hierzu bereits bis Mitte/Ende Januar 2021 vorliegen.

Dann will Bürgermeister Mike Weiland mit der Feuerwehr und den Ratsgremien sämtliche Ergebnisse besprechen und ebenfalls wieder für zügige weitere Entscheidungen sorgen. „Ich bin sehr froh, all diese Entscheidungen in so kurzer Zeit und im konstruktiven Miteinander mit allen Betroffenen, dem Personalrat der Verwaltung, der Feuerwehr und den politischen Fraktionen auf den Weg gebracht zu haben“, betonte Mike Weiland nach der Ratssitzung. Dies sei ein schönes Signal für alle zum Jahresschluss und jeder wisse, wie es nächstes Jahr weitergehe.

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