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VG Bad Ems-Nassau

Geschafft: Rossmann eröffnet in Nassau auf dem ALDI Gelände eine neue Filliale

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Stadtbürgermeister Manuel Liguori (rechts) und Projektentwickler Manuel Schlapp von Aldi-Süd (links) präsentierten das Konzept dem Bauausschuss.
Foto: Achim Steinhäuser

NASSAU In den vergangenen Jahren hat sich besonders die Welt des traditionellen Einzelhandels – nicht nur allein durch den digitalen Wandel, sondern auch durch die Folgen der Energiekrise oder Personalmangel – maßgeblich verändert, sodass einige Einzelhändler zu kämpfen haben. Nicht so die Drogeriemarktkette Rossmann, deren Umsatz – nicht nur wegen der hohen Inflation – wächst, sondern auch die Zahl ihrer Filialen steigt. Geplant ist, dass allein in Deutschland Dutzende neue hinzukommen sollen.

Eine der Filialen – welches vom Discounter Aldi-Süd errichtet und an die Drogeriemarktkette Rossmann vermietet wird – soll auf dem Nassauer Aldi-Gelände errichtet werden. Durch diese Ansiedlung geht wohl nicht nur ein lang gehegter Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in Erfüllung, sondern es wird sich wohl in absehbarer Zeit auch die Einkaufmöglichkeit in Nassau verbessern.

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Dem Nassauer Bauausschuss wurde nun bei seiner jüngsten Sitzung das Konzept und Änderung des Bebauungsplanes, durch den Projektentwickler Manuel Schlapp von Aldi-Süd Immobilienverwaltung vorgestellt, um somit die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben zu schaffen. Der Drogeriemarkt wird eine Größe von 690 Quadratmetern Verkaufsfläche aufweisen. Die Ein- und Ausfahrt zum Gelände soll sich um 30 Meter nach links verschieben, wie Schlapp von Aldi ausführte. Aus den Reihen der Ausschussmitglieder wurden die Pläne mit Wohlwollen quittiert. Nun ist der Stadtrat Nassau – der sich in einer seiner nächsten Sitzung mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan befassen wird – gefragt, die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben zu schaffen.

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Wie Stadtbürgermeister Manuel Liguori gegenüber der Redaktion sagte, habe das Konzept den Vorteil, dass die Märkte – Aldi-Süd und Rossmann – direkt beieinanderliegen und die Wege für die Kunden dadurch kurz blieben. Außerdem sei ein Drogeriemarkt ja auch ein echter Magnet. Ferner sagte das Stadtoberhaupt, dass durch Aldi und Rossmann, sowie die Bäckerei Schäfer im ehemaligen Bahnhof, ein toller Dreiklang an Einkaufsmöglichkeiten entstehe. Denn wer einmal in Nassau ist, der kaufe auch bei weiteren Händlern in der Stadt ein. Text: Achim Steinhäuser

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VG Bad Ems-Nassau

Gigantisches Traktor- und Oldtimertreffen in Schweighausen

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SCHWEIGHAUSEN Der Club historischer Landmaschinen und Geräte Rhein-Lahn hat zum 13. Oldtimertreffen nach Schweighausen eingeladen. Traditionell findet alle zwei Jahre zu Pfingsten die beliebte Veranstaltung im Herzen der Südwestgemeinde statt. Wer das Knattern der Landmaschinen liebt, wurde nicht enttäuscht. Auf der einen Seite gab es einen Leistungstest für die leistungsstarken Motoren und auf der anderen Seite, war es diesmal ein regelrechtes Familienfest, auch wenn man kein Enthusiast für Traktoren ist. Für die kleinsten Besucher gab es eine kindgerechte betreute Quadstrecke, Ponyreiten oder ein liebevoll gestaltetes Bastelzelt.

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Für die ganz Mutigen war die Rainer Meutsch Stiftung vor Ort und bot Hubschrauberrundflüge über den Rhein-Lahn-Kreis an. So durfte man gleichzeitig etwas Einmaliges erleben und etwas Gutes tun. Rund um den Veranstaltungsplatz durften natürlich auch keine Markthändler fehlen. Wem das alles noch nicht reichte, der war endlich auf der Ausstellungsfläche angekommen. Dazu gehört selbstverständlich der Geruch von Diesel für die schwer arbeitenden Landmaschinen. Herrlich.

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Heutzutage sind Traktoren High End Landmaschinen mit jedem erdenklichen Komfort. Dazu gehört eine Klimaanlage, Radio und was es sonst noch so alles gibt. Schauen wir auf die Arbeitsgeräte aus den 20er Jahren, war so ein Luxus unvorstellbar. Selbst ein schützendes Dach war keine Selbstverständlichkeit und genau das macht den besonderen Charme der knatternden Ursprungsmaschinen aus, die liebevoll von ihren Besitzern hergerichtet und gepflegt werden.

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Von weit her reisten viele der Aussteller an. In einem eigens zur Verfügung gestellten Fahrerlager, durften die Traktorenfreunde mit ihren Wohnanhängern ein wenig zur Ruhe kommen, bevor es wieder auf den Festplatz ging. Bei Krustenbraten, Steak und Kartoffelsalat durfte auch kein kühles Blondes fehlen und das floss reichlich bei Tiroler Volksmusik. Für die Besucher der Veranstaltung eine Riesengaudi, die am Pfingstmontagabend ihr Ende findet. Gelingen kann das nur, weil  es einen funktionierenden Verein mit vielen weiteren Helfern gibt. Für den 1. Vorsitzenden Sascha Werner und seinen Vertreter Norbert Heinz ist die Planung des beliebten Festes eine Mammutaufgabe und zu Recht, würdigten sie das große Engagement der Vereinsmitglieder und Unterstützer.

Am Ende bleibt ein kleiner Wermutstropfen, denn das 14. Oldtimertreffen wird es turnusgemäß erst 2026 wieder geben. Schön war es!

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Blaulicht

Kreisbereitschaft weiterhin im Landkreis Trier-Saarburg im Einsatz

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Foto: Kreisverwaltung | Guido Erler

RHEIN-LAHN/TRIER Den zweiten Tag in Folge unterstützt die Kreisbereitschaft des Leitstellenbereichs Montabaur im Rahmen der überörtlichen Hilfe die Blaulichtfamilie im Landkreis Trier-Saarburg. Das Personal wurde dazu komplett ausgetauscht, so dass sich weiterhin um die 150 Einsatzkräfte vor Ort befinden. Als Führungskraft des Rhein-Lahn-Kreises ist der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Marcus Grün im Einsatz.

Am heutigen Sonntag geht es schwerpunktmäßig um das Auspumpen von Gebäuden und um das Wiederherstellen der Infrastruktur. Landrat Jörg Denninghoff und die Erste Beigeordnete Gisela Bertram danken allen Helferinnen und Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement: „Wir sind stolz, dass wir uns im Rhein-Lahn-Kreis auf unsere Einsatzkräfte verlassen können, und das nicht nur zum Wohle unserer eigenen Bürger. Ein herzliches „Danke“ und kommt alle wieder gut zurück!“

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VG Bad Ems-Nassau

Oliver Steinhäuser aus Dienethal präsentiert seinen Debütroman “Ein Sommer & Ein Leben”

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DIENETHAL Peter Maffay sang einst, ich wollte nie erwachsen sein. Ein kleiner Wunschtraum von vielen Menschen. Möchten wir nicht alle ein wenig Kind in uns erhalten? Und dennoch kommt der Zeitpunkt, wo die Eltern loslassen müssen. Die Kleinen bekommen Flügel, aber wann ist der richtige Zeitpunkt?

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Mit dieser Frage beschäftigt sich Oliver Steinhäuser aus Dienethal in seinem Debütroman »Ein Sommer und Ein Leben«. Der Autor studierte an der Hochschule der Medien in Stuttgart und ist nebenher sogar noch Ortsbürgermeister in Dienethal. Es ist eine fesselnde Geschichte auf 152 Seiten, in der wir uns alle ein wenig wiederfinden dürfen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden stolpern wir und suchen unsere Wege. Es wird an der Zeit eigenständig aufzustehen und manchmal sind die Erfahrungen schmerzhaft.

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Das Buch ist lesenswert und wir werden an dieser Stelle nicht spoilern. Besonders für Leser in der Altersgruppe von 25 bis 40 Jahre dürfte der Kauf interessant sein. Und am Ende finden sich wahrscheinlich alle ein wenig in dem Buch wieder und könnten gleichermaßen der Protagonist im Roman »Ein Sommer & ein Leben« sein.

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