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Koblenz

Neu in Koblenz: Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

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Der Koblenzer Baudezernent Bert Flöck (links) und Hakan Aksu (rechts, Projektleiter Handyparken bei der Stadt Koblenz), brachten gemeinsam mit Guido Breitenbach von smartparking den ersten Aufkleber für das ab 1. Januar 2024 eingeführte Handyparken in Koblenz an. Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf

KOBLENZ Ab dem 1. Januar 2024 wird das Parken in Koblenz noch einfacher: Autofahrerinnen und -fahrer können dann ihre Parkgebühren auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Handyparken-Anbieter stehen „EasyPark“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“ und „PARCO“ zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. Dort finden sich in den kommenden Tagen Informationen mit den neuen Dienstleistern und ihren Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken.

Den Parkvorgang startet man per App. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

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Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Beschäftigten des Ordnungsamts am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen. Auch in vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Bonn, Kaiserslautern, Mainz, Speyer oder auch in Berlin, Köln und Hamburg. Die über 300 smartparking-Städte gibt es hier im Überblick: https://smartparking.de/fuer-verbraucher.

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Ole von Beust, Vorstand von smartparking: „Unsere Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt. Damit lässt sie Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt. Und die Städte können Handyparken sehr schnell einführen – ohne aufwendige Ausschreibung.“

Bert Flöck, Baudezernent der Stadt Koblenz: „Mit dem Handyparken bieten wir einen zusätzlichen Komfort hinsichtlich der Nutzung unserer kostenpflichtigen Parkflächen. Mittels Handyparken kann beispielsweise ressourcenschonend auf den Ausdruck eines Parkscheins verzichtet werden. Letztlich haben die Autofahrenden die Wahl, denn auch die klassische Nutzung der Parkscheinautomaten wird weiter möglich sein.“

Hakan Aksu, Projektleiter der Stadt Koblenz für das Handyparken: „Nachdem wir mit smartparking einen Partner mit einer für verschiedene Anbieter freien Plattform gefunden hatten, konnte die Umsetzung zügig erfolgen. Jetzt freuen wir uns, Koblenz zum neuen Jahr wieder ein bisschen smarter gemacht zu haben.“ 

Mehr Informationen zum Handyparken gibt es bei www.smartparking.de und bei den Anbietern: www.easypark.de, www.mobilet.de, www.yellowbrick.de, www.paybyphone-parken.de, www.parkster.com, www.parco-app.de

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Koblenz

2. Bauabschnitt am Moselring Fußgängerbrücke beginnt

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Foto: Stadt Koblenz | Thomas Knaak

KOBLENZ Nach Fertigstellung der Korrosionsschutz- und Geländerarbeiten im 1. Bauabschnitt am Überbau der Fußgängerbrücke Moselring, werden die Stand- und Hängegerüste ab Montag, 26. Februar, ab- und für den 2. Bauabschnitt aufgebaut.

Die Auf- und Abbauarbeiten der Gerüste können leider nur mit Eingriff in den Verkehr durchgeführt werden. Um den öffentlichen Verkehr tagsüber nicht einzuschränken werden diese Arbeiten daher in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag ausgeführt.

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Für die Abbauarbeiten werden folgende Straßen gesperrt und entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert: Sperrung Cusanusstrasse vom 27. Februar auf 28. und 28. auf 29. Februar jeweils zwischen 21 und 6.00 am Folgetag.

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Sperrung der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke am Moselring, von Bonn kommend in Fahrtrichtung Fridrich-Ebert-Ring jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des rechten Fahrstreifens auf der B9 im Trog, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, von Boppard kommend in Fahrtrichtung Bonn jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des linken Fahrstreifens auf der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, vom Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich am 6. März auf 7. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Im Rahmen dieser Arbeiten wird auf der B49 zwischen der Bahnbrücke und Fußgängerbrücke Moselring von Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich eine Baustelleneinrichtung hergerichtet.

Das Tiefbauamt bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese nicht vermeidbaren Behinderungen und um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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Koblenz

Pferdeeinsatz im Koblenzer Stadtwald gestaltet nachhaltige Waldarbeit

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Foto: Stadt Koblenz | Andreas Egenolf

KOBLENZ Jüngst hatten Waldbesucher im Gülser und Rübenacher Wald die Gelegenheit, Pferderückerin Susanne Berling und Pferderücker Karsten Güttler bei ihrer Arbeit zu beobachten. Diese Erfahrung verdeutlicht die zunehmende Bedeutung bodenschonender Rücketechniken im Stadtwald Koblenz.

Die Bodengesundheit der Wälder kann nicht hoch genug geschätzt werden: So hängen Trinkwasserqualität und Hochwasserschutz maßgeblich von Waldböden ab. Waldböden fungieren als bedeutende CO₂-Senker, speichern fünf Mal mehr Kohlenstoff als die oberirdische Biomasse und beherbergen eine hohe Biodiversität. In einer Hand voll Waldboden leben mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Dieser Artenreichtum fördert maßgeblich die Stresstoleranz von Waldökosystemen, insbesondere in Zeiten des Klimawandels.

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In der naturnahen Waldbewirtschaftung wird bereits auf flächige Bodenbefahrung verzichtet – so auch im Stadtwald Koblenz. Ziel sind Befahrungslinien (auch Rückegassen genannt) von 40 Metern, sodass insgesamt nur zehn Prozent des Waldbodens verdichtet werden. „Ganz ohne Rückegassen geht es nicht, denn Holz ist schwer und muss an die Waldstraße befördert werden“, erklärt Försterin Miriam Nass. Hier kommt der Pferdeeinsatz ins Spiel.

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Beim Pferderücken wird das Holz an die Rückegassen vorgeliefert und dann von einem Tragschlepper an den Weg transportiert, der von Lkw befahren werden kann. Pferde arbeiten äußerst bodenpfleglich und Rückeschäden an den verbleibenden Bäumen treten aufgrund ihrer Wendigkeit kaum auf. Das Arbeitsverfahren mit Pferden ist immissionsarm, leise und fügt sich harmonisch in den Wald ein. 

Besonders bei anhaltender Nässe und ausbleibendem Frost im Winter, zu der Haupt-Holzerntesaison, ist der Einsatz von Pferden eine zusätzliche Hilfestellung Holz als verderblichen Rohstoff aus dem Wald heraus zu transportieren. Insbesondere für dünnes bis mittelstarkes Holz aus Waldpflegemaßnahmen, ist das sanfte Rücken mit Pferden ein gern gesehenes Arbeitsverfahren.

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Koblenz

Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel ist zurück!

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Foto: © GDKE | Ulrich Pfeuffer

KOBLENZ Abenteuer und Rätsel erwarten alle, die zum Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein kommen und sich auf die Suche nach der goldenen Kanonenkugel machen. Die spannende Geschichte der Festung, die sich über 5000 Jahre erstreckt, kann hier entdeckt werden. Auf der Schatzkarte werden knifflige Fragen gestellt, die zum Schatz führen. Geschütze, dunkle Gänge und ein geheimnisvoller Ort warten darauf erkundet zu werden. Und am Ende gibt es eine tolle Belohnung für alle, die den Schatz gefunden haben!

Für jede Altersgruppe gibt es eine passende Schatzkarte. Und wer Hunger hat, kann im Restaurant Casino leckere Kanonenkugeln probieren: süß oder herzhaft – und jede ein Schatz. Ein unvergessliches Abenteuer wartet im März auf der Festung Ehrenbreitstein, die am einfachsten mit der beliebten Seilbahn Koblenz zu erreichen ist.

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Termine: März 2024, jeden Sa + So, 10:00 – 16:00 Uhr (Das Versteck der goldenen Kanonenkugel ist von 11:00 bis 16:00 Uhr besetzt.) Kosten: im regulären Festungseintritt enthalten

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Es ist keine Anmeldung erforderlich! Fahrtzeiten der Seilbahn Koblenz ab 1. März 2024:  täglich 10:00 – 17:00 Uhr, ab 23. März 10:00 – 19:00 Uhr.

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