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VG Nastätten

Deutschlandpremiere: Mitregisseur Mark Thompson aus Buch präsentiert Independent-Film “The Fence” in Nastätten

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Deutschlandpremiere: Mitregisseur Mark Thompson aus Buch präsentiert Independance Film "The Fence" in Nastätten

NASTÄTTEN Der gebürtige Engländer Mark Thompson ist seit 2001 auch im Rhein-Lahn-Kreis in Buch in der Verbandsgemeinde Nastätten beheimatet. Furore machte er als Mitregisseur beim Independent-Film The Fence. Bevor es damit richtig losgehen durfte, musste über ein Crowdfunding Projekt erst einmal Geld eingesammelt werden. Rund 291.000 EUR waren nötig, um den knapp 94-minütigen Film einspielen zu können. Keine leichte Aufgabe. Am Ende feierte der Film 2022 in England seine Premiere und das sehr erfolgreich. Weit über 5 Millionen Zuschauer sahen den ursprünglich 2017 gedrehten Kurzfilm, auf den der jetzige Spielfilm basiert.

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Der mit Spannung erwartete Film des Regisseurs Will Stone und des Kameramanns Adam Pickford ist der erste seit 1962 in Bristol produzierte Film. The Fence handelt von einem 18-jährigen Arbeiterjungen aus Hartcliffe in den 80er Jahren, dem am Tag des Kaufs sein Motorrad gestohlen wird. Er bittet seine schurkischen Freunde und seinen berüchtigten älteren Bruder um Hilfe bei der Suche nach dem Gefährt. Das alles unter dem moralischen Gesichtspunkt des Gruppenzwangs und die begrenzte Möglichkeit darin individuelle Entscheidungen treffen zu können. Das alles präsentiert mit einem mahnenden Zeigefinger und einem parallelen lachend ironischen Auge.

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Karten gibt es hier https://kino-center-nastaetten.de/event/?eventID=327385

Ob es einen Nachfolger für den preisgekrönten Kurzfilm geben wird, ist unklar. Und jetzt darf sich der Rhein-Lahn-Kreis freuen, denn es ist eine Uraufführung des Films in Originalsprache mit deutschen Untertiteln in Deutschland und das im Kino-Center Nastätten. Da soll noch einer sagen, dass es ganz großes Kino mit Premieren nur in Großstädten geben darf. Am Freitag und Samstag läuft The Fence jeweils um 19 Uhr 30 im hochmodernen Kinosaal in Nastätten.

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Übrigens: Einer der Hauptdarsteller ist Eugene Simon. Bekannt wurde er in der Serie Game of Thrones. Sein Pendant Habriel Howel spielt heute in der Netflix Serie Bodies mit. Und wer am Ende möchte, kann mit dem Mitregisseur Mark Thomson aus Buch noch ein wenig fachsimpeln. So geht großes Kino!

 

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VG Bad Ems-Nassau

Sommerferien Segelfreizeit: Evangelische Jugend bietet sportliche Aktivität und Gemeinschaft in Friesland

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Foto: Dekanat/David Metzmacher 

RHEIN-LAHN Eine Segelfreizeit nach Holland für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren bietet das evangelische Dekanat Nassauer Land in Kooperation mit der Kirchengemeinde Nassau in den Sommerferien von Samstag, 3. bis Samstag, 10. August an. In Nähe des IJsselmeers im niederländischen Friesland, sind die Teilnehmenden im Örtchen Uitwellingerga in einem Selbstversorgerhaus direkt am Hafen untergebracht. Dort stehen Segelboote zur Verfügung, um in den sieben Tagen das Segeln mit den Valkjollen zu erlernen. Interessenten sollten sich rechtzeitig anmelden, um noch einen Platz zu ergattern.

Im Programm bleibt zudem Zeit zum Schwimmen, andere sportliche Aktivitäten wie Volleyball oder Wikingerschach, die gleichaltrigen Mitreisenden kennen zu lernen und für geistliche Impulse. Auch eine Schwarzlichtshow ist geplant, und es wird gemeinsam gekocht. Ein Ausflug führt in die nahe gelegene Stadt Sneek.

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Die Teilnahme-Kosten belaufen sich auf insgesamt 380 Euro. Mehr Informationen und Anmeldung bei Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann unter Telefon 06772- 8389, E-Mail andreaskleemann@aol.com sowie bei Pfarrerin Mariesophie Magnusson unter Telefon 02604/3880083 oder im Veranstaltungskalender der Website des Dekanats unter evangelisch-nassauer-land.de.

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Politik

Produktionsstätte von Nahrungsmitteln in Spitzenqualität: CDU besucht das Raiffeisen-Zentrum in Miehlen

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Foto: Cedric Crecielus

MIEHLEN »Die Raiffeisen-Waren-Zentrale, bekannt als RWZ, ist eines der wichtigsten Agrarhandelshäuser im Rhein-Lahn-Kreis und Anlaufpunkt für Landwirte, um deren geerntete Feldfrüchte zu vermarkten«, bringt es der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Cedric Crecelius beim Besuch der Christdemokraten auf den modernen RWZ-Betriebshof in Miehlen auf den Punkt. Zurzeit steht ein weiterer Ausbau des Lagers und der Getreideannahme auf dem Plan. Während die alte Anlage pro Stunde ‚nur‘ bis zu 80 Tonnen schaffte, werde man im geplanten neuen Prozess gewaltige 150 bis 200 Tonnen in einer Stunde annehmen können und so die Wartezeiten der anliefernden Landwirte mit ihren Traktoren und Anhängern erheblich verringern.

Im Rahmen einer Führung durch das Betriebsgelände erläutert Axel Heymann die beeindruckenden Ausmaße des Werkes, welches durch die hohen Silotürme im Industriegebiet hervorsticht: „Jährlich werden bei uns rund 21.000 Tonnen Getreide umgeschlagen. Allein während der Haupterntezeit im Sommer werden bei uns zwischen 16.000 und 18.000 Tonnen Getreide angenommen. Zur Lagerung stehen am Standort mehrere Silos zur Verfügung, drei mit einem Volumen von jeweils 3.000 Kubikmetern, acht mit 1.000 Kubikmetern sowie sechs Getreidehallen und ein Lagerplatz. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Gasteyer stellt fest: „Hier wird jedem der hohe Stellenwert der heimischen Landwirtschaft bewusst. Es geht um nichts anders als um die Produktion von Rohstoffen für Lebensmittel, mit denen die Bevölkerung ernährt wird. Davon profitieren wir alle und wir alle müssen uns folglich auch dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmer und Landwirte unserer Region gut sind.“

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Die CDU informiert sich über die Erweiterung des RWZ Miehlen | Foto: Cedric Crecelius
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Gesundheit

Nach vorläufigem Sana Rückzug: Wie geht es weiter mit dem Paulinenstift in Nastätten?

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Foto: BEN Kurier

NASTÄTTEN Nachdem die Sana Gruppe am 07. Februar die Übernahme-Verhandlungen mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein als gescheitert betrachtet hatte, ist auch das Paulinenstift in Nastätten als letztes verbliebenes Krankenhaus mit nahezu Grundversorgung von den weiteren Entscheidungen in Koblenz betroffen.

Immerhin gehören sie dem Verbund mit den Standorten in Koblenz, Mayen und Boppard an. Seit Jahren wird nach einer Lösung gesucht. Für die Sana ist das Kostenrisiko der betrieblichen Altersvorsorge der Belegschaft nicht kalkulierbar. Dabei soll es um etwa 300 Millionen Euro gehen. Bisher wurde das GKM (Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein) vom Kreis Mayen-Koblenz, der Stadt Koblenz und drei Stiftungen getragen. Eine davon ist die Nassauische Diakonissen-Mutterhaus Paulinenstiftung, die für das Hospital in Nastätten zuständig ist. Den Standort im Blauen Ländchen gibt es bereits seit der Grundsteinlegung im Jahre 1904. Seit 1921 wird es durch die Stiftung geführt. Rund 150 Mitarbeiter versorgen jährlich 2700 stationäre oder teilstationäre Patienten. Einzigartig im Rhein-Lahn-Kreis ist die Palliativstation.

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Neben der Inneren und Palliativmedizin, wird in der Klinik auch die Akutgeriatrie, Chirurgie, Intensiv und Notfallmedizin, Schmerztherapie, HNO und Frauenheilkunde angeboten. Rund 9100 ambulante Patienten, inklusive ambulante Operationen, werden jährlich dargestellt.

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In Schieflage ist das Krankenhaus nicht. Im Gegenteil. Das Paulinenstift ist zu einem hochmodernen Krankenhaus mit Perspektive im Rhein-Lahn-Kreis ausgebaut worden. Dennoch herrscht Verunsicherung, die wahrscheinlich unnötig ist. Bisher galt ein Bestandschutz für das Krankenhaus und das aus gutem Grund: Nach dem Wegfall der Hospitäler in Katzenelnbogen, Diez, Nassau und zuletzt Bad Ems, sowie der Insolvenz in Eigenverwaltung beim Elisabeth Krankenhaus in Lahnstein, mit der Neuausrichtung zum großen psychiatrischen Gesundheitsstandort mit dem Wegfall der Chirurgie, verbleibt einzig das Nastätter Paulinenstift im Kreis als stationärer Grundversorger.

»Das Land hat den Standort Nastätten als bedarfsnotwendig erklärt. Somit unverzichtbar, um die Fläche zu versorgen. Da hat meines Wissens nach der Minister Hoch auch noch einmal bekräftigt!«, teilt der Nastätter Bürgermeister Marco Ludwig mit. »Die Paulinenstiftung steht ganz klar zum Standort und ist in den Gesprächen zu vielen bereit, soweit der Standort sichergestellt bleibt.«

»Die Frage, wie es hier weitergeht, beschäftigt nicht nur mich, sondern die ganze kommunale Politik seit Wochen.« für Nastättens Verbandsbürgermeister Jens Güllering aus. »Ich bin zunächst erleichtert, dass es durch Entscheidungen der kommunalen Gesellschafter gelungen ist, den Fortbestand des Gemeinschaftsklinikums insgesamt zu gewährleisten. Für die Klinik in Nastätten sehe ich die bestehenden Gesellschafter in der Verantwortung und Verpflichtung, ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten.«

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