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VG Nastätten

Gewerbeschau in Nastätten: Trotz Aprilwetter strömten zahlreiche Besucher auf die Geha!

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Gewerbeschau in Nastätten: Trotz Aprilwetter strömten zahlreiche Besucher auf die Geha!

NASTÄTTEN Der April macht bekanntlich, was er will und hat sich einfach einmal in den März geschlichen. Trotz des durchwachsenen Wetters strömten zahlreiche Besucher auf die große Gewerbeschau in Nastätten. Und wem es einmal doch für den Augenblick zu ungemütlich wurde, der konnte natürlich im großen Zelt verweilen. Rund 50 regionale Aussteller zeigten die vielfältigen gewerblichen Angebote im Rhein-Lahn-Kreis.

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Und da wurde einiges geboten: Vom Malerbetrieb über die verschiedenen Werbetechniken hin zum Dachdecker, dem Bettspezialisten und einiges mehr. Eine neue Terrasse gefällig? Auch dafür gab es Spezialisten auf dem Veranstaltungsgelände. Wie sieht es mit der neuesten Wärmetechnik fürs Haus aus? Auch das wurde durch lokale Unternehmen beantwortet. Genau dort werden Brücken zwischen Handel-, Gewerbe und Kunden errichtet. Kurze Wege, schnelle Antworten und fachkundige Beratung.

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Das macht den Unterschied. Der Handel leidet seit Jahren unter dem Druck der Internetanbieter. Alles muss immer günstiger und besser werden. Im Handwerk ist das eine andere Sache. Hier steht die fachkundige Beratung im Vordergrund. Und diese bekommt man nicht immer bei Dr. Google, sondern viel eher beim lokalen Anbieter. Dabei ergibt das durchaus Sinn. Lokal bedeutet auch kurze Wege. Somit gibt es nicht nur den kleinen ökologischen Fußabdruck, vielmehr sind die Preise bei regionalen Handwerksbetrieben absolut konkurrenzfähig.

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Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine ländliche Region, doch auf der Geha durfte man glauben, dass die Zukunft durchaus hier mitgestaltet wird. Innovative Ideen entspringen oft aus Firmen der lokalen Betriebe. Und manchmal dürfen die ruhig ein wenig kleiner sein, wenn sie dabei die großen Helfer sind. Wer sich zum Beispiel einen Thermomix leisten kann, dem fehlt oft der berühmte Halter für die Utensilien. Einen solchen hat ein findiger Tüftler aus Schweighausen ausgeklügelt. Wie wäre es mir 3D Werbetechnik fürs Auto? Gibt es nicht? Da irren sie sich. Fragen sie einmal bei der Firma Heymann in Nastätten nach. Diese arbeiten mit dieser zukunftsgerichteten Technik .

Und was noch auffiel: Holzpellets. Wir haben da gerade einmal einen Preisvergleich gemacht. Aktuell kosten Holzpellets in diversen Bauhäusern zwischen 8,50 EUR und 9,80 EUR. In Gemmerich erhält man diese für 7,25 EUR. Das zeigt einmal wieder, dass der Slogan »Kaufe Lokal« keineswegs nur etwas für Gutbetuchte sein muss. Und wer schon einmal den Stand besuchte, lernte noch etwas über Schafwolldünger. Was es so alles gibt. Schon spannend.

Wir sind schon jetzt gespannt auf die kommende Gewerbeschau 2024 in Nastätten und was diese an neuen Ideen mitbringen wird.

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VG Nastätten

Neues Denkmal für die Nassauische Kleinbahn schaffen

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Foto: CDU Nastätten

NASTÄTTEN Die CDU in Nastätten setzt sich für die baldige Errichtung eines Denkmals ein, das an die historische Bedeutung der ehemaligen Nassauischen Kleinbahn für die Region um das Blaue Ländchen erinnert. Bis zum Jahr 2017 gab es bereits ein dementsprechendes Denkmal. Doch die weitbekannte grüne Lokomotive wurde verkauft, um sie wieder in einen fahrtüchtigen Zustand zu versetzen und so, neben dem optischen Erinnerungswert, auch eine bleibende technische Erinnerung zu erhalten. Seitdem klafft an ihrem einstigen Standort an der Brückwiese eine traurige Lücke.

CDU-Stadtratsmitglied Horst Fäseke erklärt: „Die Entscheidung zum Verkauf der alten ortsbildprägenden Lokomotive hatte sich der Stadtrat nicht leicht gemacht. Es wurde jedoch damals vereinbart, dass wir den Bürgern eine attraktive neue Erinnerungsmöglichkeit an die Kleinbahn schaffen werden.“ Aufgrund vieler anderer prioritärer Projekte in der Blaufärberstadt geriet das Denkmal-Vorhaben ein wenig ins Hintertreffen. Das will die CDU nun ändern und fordert einen Ideenwettbewerb für ein Kleinbahndenkmal.

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CDU schlägt Ideenwettbewerb vor

Wir wollen die Erinnerung an die Nassauische Kleinbahn lebendig halten. Es gibt irgendwann immer weniger Zeitzeugen, die selbst damit gefahren sind oder davon berichten können. In einem Ideenwettbewerb zur Gestaltung könnten Künstler oder

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Bürger gleichermaßen kreative Vorschläge für das Denkmal einreichen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Erinnerung an die Nassauische Kleinbahn für zukünftige Generationen zu bewahren und die Geschichte unserer Region lebendig zu halten“, sagt das CDU-Stadtratsmitglied Andreas Müller.

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Koblenz

Ehemaliger Geschäftsführer der Lebenshilfe muss sich am 13. Mai vor dem Koblenzer Landgericht verantworten!

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Foto: BEN Kurier

KOBLENZ/NASTÄTTEN Fünf Verhandlungstage hat das Koblenzer Landgericht gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Lebenshilfe Rhein-Lahn angesetzt. Eröffnet wird diese am 13. Mai um 9 Uhr. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Geschäftsführer der insolventen Lebenshilfe Rhein-Lahn Untreue in 251 Fällen in einem besonders schweren Fall begangen zu haben, indem er sich, unberechtigt auf Kosten der gemeinnützigen Einrichtung, insbesondere privat E-Bikes gekauft und sich hohe Geldbeträge der Lebenshilfe Rhein-Lahn verschafft haben soll.

62 Taten sollen möglicherweise sogar nach bereits erfolgter Zahlungsunfähigkeit der Einrichtung geschehen sein. In dem Fall wird dem Angeklagten tateinheitlich ein Bankrott durch Beiseiteschaffen von Vermögen zur Last gelegt. Durch die 251 angeklagten Taten soll der ehemalige Geschäftsführer unrechtmäßig in den privaten Besitz von rund 598.000 Euro gekommen sein.

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In 25 Fällen wird dem Angeklagten vorgeworfen, dass er die Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von rund 29.000 Euro nicht an die gesetzlichen Krankenkassen entrichtet hatte. Auch den Insolvenzantrag hätte er nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit nicht gestellt und dadurch den Tatbestand der Insolvenzverschleppung erfüllt.

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Blaulicht

Wehrleiter der VG Nastätten legt Amt nieder: Schwere Vorwürfe gegen mehrere Wehrführer!

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Foto: BEN Kurier

NASTÄTTEN Der Nastätter Wehrleiter Stephan Allmeroth hat seinen Abschied zum 30. Juni 2024 bekannt gegeben. Gerne hätte er seine volle Amtszeit beendet, doch die Ereignisse der vergangenen Monate ließen ihn umdenken Aus einem uns vorliegenden Schreiben des Wehrleiters Allmeroth an die Verbandsgemeinde Nastätten geht hervor, dass an einem Konzept für den Fahrzeugbedarfsplan gearbeitet wurde, der in der letzten Sitzung des Arbeitskreises im erarbeiteten Planstand den politischen Vertretern vorgestellt wurde.

Laut Stephan Allmeroth soll es im Anschluss eine Entwicklung gegeben haben, die er als Wehrleiter nicht vertreten kann. Er schreibt an die Verbandsgemeinde: »Hinter meinem Rücken fanden Gespräche von zwei bis drei Wehrführern aus dem Arbeitskreis mit politischen Vertretern statt, mit dem Ziel die im Arbeitskreis demokratisch und mehrheitlich beschlossene Empfehlung in eine andere Richtung zu lenken. Eine solche intrigante Vorgehensweise ärgert mich maßlos und ist ebenso keine gute Entwicklung, wie die nicht vorhandene Gesprächsbereitschaft dieser Kameraden.«

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Weiter teilt er mit: »Diese Entwicklung, mit einem fehlenden Rückhalt für die Wehrleitung und der immer persönlicher werdende Verlauf, haben in mir diesen Entschluss reifen lassen, dass solch ein arbeitsintensives Ehrenamt wie das des Wehrleiters, ohne die Basis einer vertrauensvollen, wertschätzenden Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist. Dies ist daher mit meiner persönlichen Lebenseinstellung nicht mehr vereinbar! Gerne hätte ich mich persönlich von Euch verabschiedet, jedoch wurde meiner Forderung nach einer Wehrführerdienstversammlung zur Aussprache in diesem Thema, nicht stattgegeben.

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Für die Zukunft würde ich mir für das doch so wichtige Ehrenamt Feuerwehr wieder mehr Zusammenhalt und Kameradschaft wünschen. Die heutige Ellenbogenmentalität und das egoistische Verhalten (Kirchturmdenken) dürfen hier keinen Platz finden, der Blick muss auf die gesamte Feuerwehr der Verbandsgemeinde gerichtet werden, um alle gleichermaßen nach vorne zu entwickeln. Denn nur gemeinsam bekommen wir die in der Zukunft folgenden Herausforderungen, als eine Feuerwehr gemeistert. Ihr werdet mich auch künftig in der Feuerwehr der VG Nastätten antreffen, jedoch wieder in der Mannschaft! Denn diese Leidenschaft Feuerwehr ist und bleibt die richtige Entscheidung, seine Freizeit sinnvoll für seine Mitmenschen einzusetzen.«

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