Tod

Überfall auf Koblenzer Ehepaar – Mann erlag den Verletzungen

in Koblenz
Überfall auf ein Ehepaar in Koblenz-Stolzenfels

KOBLENZ (ots) Am Donnerstag, 29.07.2021, wurde gegen 21.00 Uhr ein Ehepaar, 81 und 86 Jahre alt, in ihrer Wohnung in der Rhenser Straße von zwei bislang unbekannten Männern überfallen.

Die 81-jährige Frau wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Ihr Ehemann wurde schwer verletzt und anschließend in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert, wo er am 31.07.21 seinen Verletzungen erlag.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:

Person 1: männlich, Mitte 20, ca. 170 cm groß, schlank, schmales Gesicht, lockige dunkle Haare mit “Undercut”, er trug eine Herren-Umhängetasche mit sich. Zum zweiten Täter liegen keine genauen Hinweise vor. Einziger Hinweis ist, dass die Person größer als die zuvor beschriebene gewesen sei.

Trauer um verstorbenen Reinhard Kohlschütter

in VG Bad Ems-Nassau
Trauer um verstorbenen Reinhard Kohlschütter

HÖMBERG Am 11.07.21 ist der Hömberger Biogemüsebauer Reinhard Kohlschütter im Alter von 69 Jahren verstorben. Bürgermeister Dietmar Roßtäuscher spricht im Namen der Ortsgemeinde sein aufrichtiges Mitgefühl für alle Angehörigen aus.

Reinhard Kohlschütter ist 1978 als frisch studierter Diplom-Landwirt nach Hömberg gekommen. Von Beginn an trug ihn die Idee des biologisch-dynamischen Gemüseanbaus. Im Laufe der Jahre hat er einen zertifizierten Biolandbetrieb aufgebaut, in welchem jährlich auf ca. 1,5 ha Kartoffeln, 2 ha Feldgemüse und in einem 400 qm großen Folienhaus Feingemüse angebaut und vermarktet wurden. Weiterlesen

Tödlicher Unfall – Lahnsteiner stürzt vom Balkon

in Blaulicht/Lahnstein
Tödlicher Unfall - Lahnsteiner stürzt vom Balkon

LAHNSTEIN Eine schlimme Tragödie. Ein 41-jähriger Lahnsteiner stürzte am vergangenen Sonntag vom Balkon eines Hauses in der Wilhelmstraße. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen. Auch der schnelle Einsatz eines Rettungshubschraubers konnte das leben des Mannes nicht mehr retten. Im Bundeswehrlazarett in Koblenz erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.

Laut der Polizei kann sowohl Gewalt und Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden.  Somit bleibt es ein wahrhaft tragischer Unfall mit tödlichem Ausgang.

Rhein-Lahn-Kreis trauert um Peter Schmitz – Mit nur 63 Jahren verstarb der beliebte Sportfotograf

in Rhein-Lahn-Kreis/Sport
Rhein-Lahn-Kreis trauert um Peter Schmitz - Mit nur 63 Jahren verstarb der beliebte Sportfotograf

RHEIN-LAHN Große Trauer im Rhein-Lahn-Kreis. Sein Tod kam plötzlich und völlig unerwartet. Keine Zeit für einen Abschied. Peter Schmitz wurde nur 63 Jahre alt. Nicht nur für die Menschen die ihn kannten, hinterlässt der Filsener eine unerfüllbare Lücke. Peter Schmitz brauchte keine großen Worte zum Reden. Als leidenschaftlicher Fotograf ließ er seine Bilder für sich sprechen.

Nahezu jedes Wochenende besuchte er die Sportplätze der Region und dokumentierte die Spiele mit seinen Fotografien. Dabei stellte er die Hobbysportler in den Vordergrund. Und er selber? Leise. Ganz leise im Hintergrund.

Große Trauer um den beliebten Fotografen Peter Schmitz – Er fehlt den Menschen im Rhein-Lahn-Kreis

Fußball war seine große Leidenschaft. Einige Jahre spielte er aktiv für den VfL Osterspai. Später war er 4 – 5 Jahre als Vereinsfotograf aktiv. Und beim VfL Osterspai lernte er auch seine große Liebe Sabine kennen die er später heiratete. Der gelernte Elektriker erblickte am 25. Dezember 1957 in Stein-Neukirch (Westerwald) das Licht der Welt. Seine Kindheit verbrachte er in Filsen. Neben der Fotografie war das Lesen eines seiner liebsten Hobbys.

Doch das Besondere war seine Sicht auf die Welt. Wie kein anderer konnte er das augenblicklich Schöne und Einzigartige in einer Momentaufnahme festhalten. Auf seiner Facebook Seite „Peters Kreisklassen Fotografie“ finden sich zahlreiche lokale Landschaftsportraits und einzigartige Sportfotografien.

“Er war so ein bescheidener und warmherziger Mensch. Das ist unfassbar. Uns fehlen die Worte.” – VfL Osterspai

Peter Schmitz wird den Menschen in der Region fehlen. Wehmütig wird so mancher Fußballer zum Spielfeldrand blicken und nach ihm suchen. Ein Platz den niemand füllen kann.

Der bescheidene Filsener hätte mit seinem Hobby durchaus Geld verdienen können doch darum ging es ihm nicht. Kostenlos stellte er der Presse seine Aufnahmen zur Verfügung. Und diese bediente sich gerne an seinen Fotografien.

Peter Schmitz hinterlässt dem Rhein-Lahn-Kreis ein großes Erbe. Mit seinen Fotografien hat er sich für immer in die Herzen der Region gebrannt. (Am 02.05.2021 verstarb Peter Schmitz nach einem plötzlichen Herzversagen.) Die Menschen im Rhein-Lahn-Kreis werden Dich vermissen….

Lahnsteiner trauern um verstorbene Ilse Gutjahr-Jung

in Lahnstein
Lahnsteiner trauern um verstorbene Ilse Gutjahr-Jung

LAHNSTEIN Wir müssen uns heute mit einer sehr traurigen und für die meisten von Ihnen sicherlich auch überraschenden Nachricht an Sie wenden. Am Samstag, den 24.04.2021, ist unsere langjährige Vorsitzende, die Seele und das Herz der Bruker-Stiftung, Ilse Gutjahr-Jung, mit stolzen 80 Jahren von uns gegangen. Durch einen schweren Sturz wenige Tage zuvor hatte sie eine Hirnblutung erlitten. Nach einer entsprechenden Diagnostik war schnell klar geworden, dass damit die Vorbereitungen auf ihre letzte große Reise unwiederbringlich getroffen waren. Trotz aller Pandemie-Maßnahmen haben wir es mit vereinten Kräften und der Hilfe lieber Freunde geschafft, sie in kürzester Zeit aus dem Krankenhaus in ihre Heimat, das Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus, zu holen. Weiterlesen

Schrecklicher Verkehrsunfall bei Heidenrod: 2 junge Frauen sterben

in Blaulicht/VG Nastätten
2 junge Frauen verloren bei dem schweren Verkehrsunfall in Heidenrod ihr Leben (Foto Coypright: Wiesbaden112)

HEIDENROD Gleich fünf junge Menschen sind bei einem Verkehrsunfall bei Heidenrod in der Nähe von Nastätten schwer verunglückt. Sowohl die 18-Jährige Fahrerin wie auch eine 17-Jährige auf dem Rücksitz starben bei dem Unglück. Wahrscheinlich war die junge Fahrzeugführerin zu schnell mit dem Auto unterwegs. Dabei verlor sie in einer abschüssigen Kurve die Kontrolle über den Wagen und kam von der Straße ab.

Die 18-Jährige Fahrerin wurde leicht eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit, verstarb jedoch noch an der Unfallstelle (Foto Copyright: Wiesbaden112.de)

Letztlich prallte das Fahrzeug seitlich gegen einen Baum. Zwei weitere 18 und 19-Jährige Insassen auf den Rücksitzen erlitten schwere Verletzungen. Der ebenfalls erst 18-Jährige Beifahrer war im Auto massiv eingeklemmt und konnte erst nach über einer Stunde mit Hilfe einer Seilwinde befreit werden.

Der Beifahrer wurde massiv in dem Fahrzeug, das sich teilwiese um den Baum gewickelt hat, eingeklemmt. Die eingedrückte Beifahrertür begrub ihn förmlich unter sich. Mit Hilfe einer Seilwinde des hinzualarmierten Fahrzeugs aus Bad Schwalbach konnte so viel Platz geschaffen werden, dass der junge Mann nach über einer Stunde befreit werden konnte. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen per Hubschrauber ins Krankenhaus. (Foto Copyright: Wiesbaden112.de)

Zur weiteren Behandlung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Ein Gutachter sicherte vor Ort die Spuren um das Unfallgeschehen zu rekonstruieren.

Auch für die erst 17-Jährige auf dem Rücksitz kam jede Hilfe zu spät. (Foto Copyright: Wiesbaden112.de)

Neben mehrere Feuerwehren waren sechs Rettungswagen, drei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber vor Ort.

Sachverständige und Notfallseelsorger waren vor Ort (Foto Copyright: Wiesbaden112.de)

Notfallseelsorger kümmern sich um die Einsatzkräfte und Angehörige der Opfer.

 

Neubau eines Hospizes in Scheuern

in Gesundheit/VG Bad Ems-Nassau
Neubau eines Hospizes in Scheuern geplant

NASSAU Die Hospizarbeit verfolgt das Ziel, sterbenden Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Der Hospizgedanke hat in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es gibt eine wachsende Anzahl ambulanter Hospizdienste und stationärer Hospize, die Sterbende in ihrer letzten Lebensphase begleiten (Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de).

Seit einigen Jahren ist der Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück / einer Immobilie für den Betrieb eines Hospizes mit 8 Betten, um die bestehende Versorgungslücke in unserem Kreis für die stationäre Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zu schließen. Weiterlesen

Trauer um Paul Badura

in VG Bad Ems-Nassau
Paul Padura (rechts) im Kreise einiger Mitglieder „seines Clubs der letzten Löffel“

NIEVERN Auch in Nievern trauert man um den Bad Emser Gastronomen und Koch Paul Badura, der vergangene Woche plötzlich und völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren verstorben ist. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bernd Rixen führte er einige Jahre das Nieverner Bürgerhaus, das dank ihrer bereits in Lahnstein umgesetzten Geschäftsidee einer „Toasteria“ von zahlreichen Gästen auch außerhalb unserer Gemeinde immer wieder gern besucht wurde.

Auch die Jugendband der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen erhielt einen Zuschuss aus dem Erlös des Hoffestes 2006

Später übernahmen sie die Gaststätte „Zum Alten Brauhaus Diefenbach“ in der Schulstraße, die Paul Badura mit seiner Kochkunst und dem gestalterischen Talent seiner Frau Silvia zu einer ungeahnten Blüte führte. Viele Festlichkeiten und private Feiern fanden statt, neue Kochideen wurden von ihm umgesetzt und seinen zum Teil von weither anreisenden Gästen kredenzt. Auch unsere Gemeinde erreichte dadurch einen noch größeren Bekanntheitsgrad.

Schon im Bürgerhaus gründete Paul einen Männerkochclub, dessen Mitglieder er behutsam an seine Kochideen heranführte und manchen, der vorher „noch nie einen Kochlöffel in der Hand hatte“, bildete er zu einem hilfreichen „Beikoch“ aus. Der „Club der letzten Löffel“ unterstützte ihn auch mit großer Begeisterung bei den unvergesslichen Hoffesten im und vor dem „Alten Brauhaus Diefenbach“, aus deren Erlösen immer wieder Einrichtungen und Organisationen unserer Ortsgemeinde unterstützt wurden.

Auch wenn einige den späteren Wechsel nach Bad Ems bedauert haben, blieben viele Nieverner der Kochkunst von Paul Badura und seiner Familie durch einen Besuch im „Badhaus im Kurpark“ verbunden.

So sind wir es auch jetzt unter dem Eindruck seines viel zu frühen Todes. (Lutz Zaun, Ortsbürgermeister)

21-jähriger Motorradfahrer verstirbt an der Unfallstelle

in Blaulicht/VG Aar-Einrich
21-jaehriger Motorradfahrer verstirbt an Unfallstelle (Beispielbild)

KATZENELNBOGEN Am Mittwoch, den 24.03.2021, gegen 17:28 Uhr ereignete sich auf der B274 von Hahnstätten kommend in Fahrtrichtung Katzenelnbogen ein Verkehrsunfall mit zwei Motorradfahrern.

Nach ersten Ermittlungen zufolge kam ein 21-jähriger Fahrzeugführer im Verlauf einer Linkskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern. In Folge dessen stürzte er und kollidierte mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer, der ebenfalls stürzte.

Dessen Motorrad wurde über die Schutzplanke geschleudert. Der 21-jährige Fahrzeugführer rutschte gegen die Schutzplanke und kam dort zum Liegen. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb der 21-jährige Fahrzeugführer aufgrund seiner schweren Verletzungen an der Unfallstelle.

Der entgegenkommende Motorradführer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert.

Hans Hamm und sein Beitrag zur Stadtgeschichte

in Lahnstein
Hans Hamm (rechts) bei der Ausstellungsvorbereitung im Stadtarchiv mit Bernd Geil (links) und Willi Eisenbarth (Foto: Stadtarchiv Lahnstein)

LAHNSTEIN Am 02. November 2020 verstarb Heimatforscher Hans Hamm im Alter von 94 Jahren. Seit Jahrzehnten war er leidenschaftlicher Sammler von Postkarten aus Lahnstein und Umgebung. An diesem Hobby ließ er die Lahnsteiner teilhaben, stellte er diese doch dem Stadtarchiv für Ausstellungen, Bildbände, Kalender und Presseberichte zur Verfügung.

Geboren wurde Hamm in Oberlahnstein als Sohn des städtischen Friedhofswärters Lorenz Hamm. Seine Kindheit verbrachte er daher beim Friedhof an der Sebastianusstraße, wo im ehemaligen Friedhofswärterhaus heute seine Verwandten leben.

Nach der Volksschule machte er von 1941 bis 1943 eine Ausbildung zum Eisenschiffbauer bei der Nassauischen Eisenschmiede der Geschwister Helbach. Diese betrieben die Helling Niederlahnstein.

Im September 1943 musste Hans Hamm zum Reichsarbeitsdienst, wo er bis Dezember 1943 eingesetzt wurde. Im Mai 1944 wurde er zur Marine eingezogen. Weiterlesen

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