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60 Jahre verheiratet: Eheleute Handschuh aus Lahnstein feierten Diamantene Hochzeit

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Beigeordneter Jochen Sachsenhauser gratulierte zu 60 gemeinsamen Ehejahren. (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Auf 60 gemeinsame Ehejahre konnten Renate und Bruno Handschuh am 25. Mai 2023 zurückblicken. Standesamtlich wurden sie damals in Niederlahnstein, kirchlich in Oberlahnstein getraut.

Anschließend ging es für das Paar für rund zwei Jahrzehnte nach Italien, wo Bruno Handschuh beruflich tätig war. Die drei Kinder Robert, Daniela und Christina wurden dort geboren. 1990 ging es wieder zurück in die Heimat nach Lahnstein.

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Das Paar engagiert sich in der Hochwassernotgemeinschaft und ist auch sportlich aktiv: im Tennisclub Rhein Lahn und als passionierte Radfahrer.

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Der Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Jochen Sachsenhauser, überbrachte dem Jubiläumshochzeitspaar die Glück- und Segenswünsche des Oberbürgermeisters Lennart Siefert, des Landrats Jörg Denninghoff und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Für die Stadt Lahnstein überreichte er einen liebevoll mit fair gehandelten Produkten zusammengestellten Präsentkorb aus dem Weltladen sowie ein Geldpräsent des Rhein-Lahn-Kreises.

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Sportfest in Nastätten mit überraschendem Flashmob

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NASTÄTTEN Offiziell wurde die neue zentrale Sportanlage in Nastätten bereits im vergangenen Jahr eingeweiht, doch bisher fehlte das große sportliche Event, um es noch einmal feierlich eröffnen zu dürfen. Dafür war jetzt die passende Gelegenheit. Wochenlang übten Athleten aller Altersklassen für das Sportabzeichen. Am vergangenen Samstag durfte es in der neuen zentralen Sportanlage abgelegt werden und dazu musste man die Sportler nicht lange bitten.

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Zahlreiche Teilnehmer versuchten sich an der begehrten Auszeichnung und das war gar nicht so einfach. So mussten einige, je nach Altersklasse, 30 Mal Seilspringen. Hört sich gar nicht so schlimm an? Wir reden von rückwärts Seilspringen.  Dazu durften einige bei der Kraftdisziplin einen Medizinball werfen oder sich am Schleuderball versuchen.

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Dazu noch der obligatorische 100-Meter-Lauf. Am Ende gab es nur Gewinner beim Event. Bei bestem Spätsommerwetter und unter dem Jubel der vielen Zuschauer wurden einige Höchstleistungen erreicht. Natürlich kamen auch der Verbandsbürgermeister Jens Güllering und der Stadtbürgermeister Marco Ludwig. Beide hatten sich schon Wochen vorher akribisch auf das sportliche Event vorbereitet und beide ereignete ein ähnliches Schicksal. Während sich der Verbandsbürgermeister Güllering wegen muskulärer Probleme abmelden musste, erlag der Stadtbürgermeister Ludwig einer Leistungszerrung am Vortag.

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Am Ende war aber alles wieder gut. Während eines überraschend vorgetragenen Flashmobs hielt es niemanden mehr an den Außenrängen. Die Zuschauer mussten einfach mittanzen. Eine tolle Vorstellung. Und nach dem Sport ging es natürlich hinüber zum Förderverein, wo sich um das leibliche Wohl der großartigen Athleten gekümmert wurde. Am Ende waren sich alle einig: Das muss eine Fortsetzung geben!

 

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Singhöfer lassen es krachen: 3 Tage Ausnahmezustand beim Heimatfest

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SINGHOFEN Jedes zweite Wochenende startet das Singhöfer Heimatfest traditionell mit dem Ballonumzug und dem anschließenden Fassbieranstich. An diesem Wochenende ist fast die ganze Gemeinde auf den Beinen und es geht in das großer Festzelt mitten im Ort. Echt stark war nicht nur die Freitag abendliche Stimmungsband, sondern auch ein Lebensgefühl mitten in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Nach dem sonntäglichen Frühschoppen ging es bei Kaiserwetter unter dem Motto, Serien für Jung und Alt, zum Festumzug. Bei rund 20 Zugnummer gab es alles, was das normalerweise frühjährliche Karnevalsherz begehrte und natürlich am Zuganfang der sichtlich begeisterte Bürgermeister Detlef Paul.

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Neben den beliebten Spielmannszügen durften natürlich auch nicht die durchaus verrückten Wagen fehlen. Stimmung garantiert. Und die Singhöfer trotzten den zwischenzeitlich schwierigen, auferlegten Bedingungen für Wagenbetreiber. Schön war es und natürlich nicht pünktlich. Das gehört zum Umzug in Singhofen einfach ein Stück weit hinzu. Für die Zuschauer und Zugmitlaufenden eine Riesengaudi. Nach dem Zug ist vor der After-Zug Party. Mit den Mühlbachtalern war bereits im Vorfeld eine Megastimmung garantiert.

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Und jetzt? Nun freuen wir uns natürlich schon auf das Singhöfer Heimatfest 2024.

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Das JUKZ Lahnstein bleibt bestehen: Stadtverwaltung reagiert auf versendete Briefe des Fördervereins für das Jugend- und Kulturzentrum

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LAHNSTEIN In den letzten Tagen wurde den Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürgern ein Schreiben zugestellt, in dem der „Förderverein für das Jugend- und Kulturzentrum Lahnstein e.V.“ zu Spenden aufruft.

In diesem Brief wird fälschlicherweise behauptet, dass das Jugendkulturzentrum ohne Spenden nicht erhalten bleiben kann. Auch das städtische Logo des Jugendkulturzentrums (JUKZ) wurde ohne Genehmigung der Stadt verwendet.

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Die Stadtverwaltung Lahnstein distanziert sich ausdrücklich von diesem Schreiben, über das sie vorab keine Kenntnis hatte. Die Behauptung, dass eine Schließung der Institution Jugendkulturzentrum droht, ist schlicht falsch.

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Am 14. Oktober 2022 erfolgte eine ausführliche Brandschutzbegehung im Gebäude Wilhelmstraße 59 durch die Brandschutzdienststelle der Kreisverwaltung Bad Ems und Mitarbeiter des städtischen Bauamts Lahnstein. Ergebnis dieser Begehung war, dass das Gebäude nicht mehr den aktuellen brandschutzrechtlichen Vorgaben entspricht, weil notwendige Sanierungen in den vergangenen Jahrzehnten nicht gemacht wurden und sich im Laufe der Jahre die Brandschutzbestimmungen verändert haben.

Zunächst wurde auf Antrag der städtischen Gremien ein Weiterbetrieb im Erdgeschoss bis zum 30. Juni 2023 durch die Brandschutzdienststelle genehmigt. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 13. April 2023 beschlossen die Ausschussmitglieder, bei der Kreisverwaltung in Bad Ems eine Fristverlängerung für die Umsetzung der Brandschutzmaßnahme bis zum 31. ezember 2023 zu erwirken, damit der Betrieb bis Jahresende im Gebäude in der Wilhelmstraße 59 verbleiben kann. Die nötigen Brandschutzmaßnahmen im Erdgeschoss sollten bei Fristverlängerung aus Mitteln, die nicht aus dem städtischen Haushalt kommen, durchgeführt werden.

Seitens des „Fördervereins des Jugend- und Kulturzentrums Lahnstein“ bestand dankenswerterweise das Angebot, diese Mittel zur Verfügung zu stellen. Hierfür startete der Förderverein eine Crowdfunding-Kampagne, die die notwendigen Mittel von maximal 18.500,00 Euro für den Einbau der Brandschutztüren bereits eingenommen hat. Die Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Weitere Maßnahmen sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Zudem muss die Annahme von Spendengeldern generell im Ausschuss genehmigt werden. In den kommenden Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Stadtrats wird über den Standort des Jugendkulturzentrums beraten.

Ich möchte eines nochmal ganz deutlich klarstellen: Die Institution des Jugendkulturzentrums stand und steht nicht zur Debatte. Die Institution mit ihrer wichtigen Arbeit in Sachen Integrations-, Frauen-, Jugend- und Kulturarbeit bleibt erhalten“, betont Oberbürgermeister Lennart Siefert.

Die Stadtverwaltung stellt nochmal klar: Es handelt sich nicht um eine offizielle Mitteilung der Stadt Lahnstein. Der vermittelte Eindruck, dass das JUKZ ohne weitere Spenden geschlossen wird, entspricht nicht der Realität.

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