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Koblenz

Lewentz: 917.000 Euro für Modellvorhaben „Stadtdörfer“ in Koblenz

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Foto: Innenminister Lewentz bei der Bescheidübergabe an Oberbürgermeister David Langner Quelle: Stadt Koblenz/Egenolf

KOBLENZ Innenminister Roger Lewentz hat dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner Förderbescheide über insgesamt 917.000 Euro für die drei Stadtdörfer Arzheim, Güls und Arenberg-Immendorf überreicht. Gut zwei Jahre nach der Aufnahme in das landesweite Modellvorhaben „Stadtdörfer“ kann die Umsetzung der von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadtteile entwickelten Projekte starten.

Es sind wichtige und sinnvolle Projekte, die die Attraktivität der Stadtdörfer langfristig erhöhen werden. Mit dem Modellvorhaben werden Wege erarbeitet, um auch räumlich von der Kernstadt getrennten und sozial eigenständigen Ortsteilen von kreisfreien Städten und großen kreisangehörigen Städten eine Fördermöglichkeit zu eröffnen“, sagte Innenminister Lewentz. Die klassischen Förderprogramme der Dorferneuerung und der Städtebauförderung passen für diese Ortsteile häufig nicht.

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Der Ortsteil Arzheim erhält eine Förderung in Höhe von 170.000 Euro für die Umgestaltung des Bolzplatzes an der Grundschule. „Die anliegenden Bereiche an der Grundschule Arzheim sollen zudem zu einer öffentlichen Fläche umgestaltet werden, die mit einem breiteren Sportangebot für alle Generationen attraktiv sein soll“, so Lewentz.

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Im Ortsteil Arenberg-Immendorf sollen die 468.000 Euro dafür eingesetzt werden, den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses voranzutreiben. „Damit soll ein zentrales Raumangebot für die vielfältigen Bedarfe der örtlichen Vereine geschaffen werden“, sagte der Minister.

Der Ortsteil Güls möchte die geförderten Mittel in Höhe von 280.000 Euro dafür nutzen, das Bühnenhaus im Erdgeschoss zum Dorfgemeinschaftshaus auszubauen und Lagerräume zu schaffen“, erklärte Lewentz. Zudem möchte der Ortsteil den Marktplatz am Bühnenhaus neu gestalten.

Ich bin sehr froh, dass die für die Stadtdörfer zur Verfügung stehenden Mittel im Landeshaushalt dieses Jahr von bisher 750.000 Euro auf 4 Millionen Euro erhöht wurden. Mit der von uns angestrebten Verstetigung in den kommenden Jahren schaffen wir eine gute Grundlage zur Entwicklung der Stadtdörfer“, betonte der Innenminister.

Insgesamt kann in Rheinland-Pfalz von rund 135 Stadtdörfern mit etwa 450.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ausgegangen werden, was etwa einem Drittel der Gesamtbevölkerung der kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte entspricht.

Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen in den Stadtdörfern weiter zu erhöhen und gleichzeitig stadtnah neuen Wohnraum zu schaffen. Ich danke Oberbürgermeister David Langner sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Teilnahme an dem Modellvorhaben. Ihr Engagement wird landesweit Früchte tragen und Vorbild für andere Stadtdörfer sein“, sagte Innenminister Lewentz.

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Koblenz

Ein Provisorium wird zur Erfolgsgeschichte für die Demokratie: Die Koblenzer Rittersturzkonferenz 1948

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Foto: Stadtarchiv Koblenz, FA1, 1930.07

KOBLENZ In diesem Jahr jährt sich die Rittersturzkonferenz zum 76. Mal. Bei diesem Ereignis wurden zwischen dem 8. und 10. Juli 1948 die verfassungsrechtlichen Grundlagen für die Struktur der Bundesrepublik Deutschland gelegt.

Als “Ort der Demokratiegeschichte” erinnert die Gedenkstätte Rittersturz am ehemaligen Standort des Hotels Rittersturz an die Konferenz vom 08. bis 10.07.1948, in der die Ministerpräsidenten der westdeutschen Länder über die Ausarbeitung einer demokratischen Verfassung berieten. Die daraus hervorgegangenen Koblenzer Beschlüsse sahen die Gründung eines parlamentarischen Rates vor, der sich mit der Ausarbeitung des neuen Grundgesetzes befassen solle. Somit wurde in Koblenz zu dieser Stunde der Grundstein für die weitere Entwicklung unserer demokratischen Grundordnung gelegt.

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Unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ wurde in den diesjährigen Koblenzer Wochen der Demokratie, die vom 13.05. bis 21.06. stattfanden, das Grundgesetz als Folge der Rittersturzkonferenz gefeiert und gewürdigt.

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Weitere Infos zu dieser für die Bundesrepublik Deutschland so wichtigen Konferenz sind unter folgendem Link zu finden: https://rittersturzkonferenz.de/

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Koblenz

Fête de la Musique: Weltgrößtes Musikfestival am Freitag in Koblenz

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Foto: Fête de la Musique 2023 (Isa Hoffmann/belleisart)

KOBLENZ Die „Fête de la Musique“, das weltgrößte Musikfestival, wird am 21. Juni 2024 nun zum zweiten Mal in der Stadt Koblenz stattfinden. Von 16:00 bis 21:00 Uhr verwandeln sich beliebte Plätze der Innenstadt zu einer Bühne mit Live-Musik verschiedenster Genres. Insgesamt 32 regionale Acts nehmen an diesem Event teil und präsentieren dem Koblenzer Publikum ein kostenfreies Musikprogramm.

Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und großem musikalischen Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen Ereignis entwickeln können. Mit mehr als 120 Teilnehmerländern und weltweit über 1000 Städten ist die Fête de la Musique bereits eines der größten, öffentlich zugänglichen Outdoor Musikevents. Die Fête zeichnet sich dadurch aus, dass alle Musiker:innen ohne Gage auftreten.

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Das Kultur- und Schulverwaltungsamt lädt alle Musikfreunde ein, in der Innenstadt zu verweilen und die musikalischen Darbietungen zu genießen.

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Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: www.koblenzkultur.de/musik/fete-de-la-musique/

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Blaulicht

Der Koblenzer Zoll stellt mehr als drei Kilogramm Kokain sicher: Albaner in Untersuchungshaft

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Foto: Hauptzollamt Koblenz

KOBLENZ Am frühen Abend des 30.05.2024 stellten Beamte des Hauptzollamts Koblenz bei einer Kontrolle an der belgischen Grenze mehr als drei Kilogramm Kokain sicher. Die Zöllner überprüften ein Fahrzeug, dass in Richtung Belgien unterwegs war. Der Fahrzeugführer, ein 23-jähriger Albaner, gab an auf dem Weg von Albanien über Italien und Deutschland nach Belgien zu sein.

Bei der Befragung sagte er, keinerlei Betäubungsmittel mitzuführen. Da ein Drogenwischtest allerdings positiv auf Kokain reagierte, schauten sich die Beamten das Fahrzeug dann etwas genauer an. Im Innenraum des Fahrzeugs wurden sie dann auch fündig, etwas mehr als drei Kilogramm Kokain.

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“Das gefundene Kokain hat einen Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 Euro!”, so Thomas Molitor, Pressesprecher beim Hauptzollamt Koblenz. Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer noch kürzlich Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde gegen ihn zusätzlich ein Verfahren wegen des Verdachtes des Fahrens unter Drogeneinfluss durch die Polizeiinspektion Prüm eingeleitet.

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Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Frankfurt am Main geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier wurde vom zuständigen Ermittlungsrichter Untersuchungshaft gegen den Albaner angeordnet.

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