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Koblenz

Neues Konzept für die Grillwiese in Neuendorf

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Neues Konzept für die Grillwiese in Neuendorf

KOBLENZ Verbessertes Konzept für die Grillwiese am Neuendorfer Rheinufer: Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen will das Areal zwischen Fußball- und Campingplatz deutlich aufwerten – unter anderem durch Toiletten und zwei fest installierte Grilltische. Anlass sind zahlreiche Probleme und Beschwerden aus den vergangenen drei Jahren. „Eine deutlich verbesserte Infrastruktur und die Zusammenarbeit mit dem Quartiermanagement Stadtgrün Koblenz-Lützel wird hoffentlich zu einer Entspannung der Lage führen“, sagt Baudezernent Bert Flöck. Der Stadtvorstand hat dem Konzept bereits zugestimmt, die Umsetzung soll in den nächsten Wochen erfolgen.

Seit 2018 wird das saisonale Grillangebot auf der Rheinwiese stadtübergreifend gut angenommen. Vermüllung und das Fehlen öffentlicher Sanitäranlagen bereiteten jedoch immer wieder Probleme. Jetzt kann kurzfristig nachgebessert werden, denn die Wiese liegt im Fördergebiet „Zukunft Stadtgrün Koblenz-Lützel“.  Dadurch können zum Teil Fördergelder verwendet werden.

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Im Gespräch ist, die Toilettenanlage des Sportvereins in unmittelbarer Nähe von April bis Oktober für die Allgemeinheit zu öffnen. Eine Reinigungskraft soll regelmäßig in der Saison für Sauberkeit sorgen. Zusätzlich wird geprüft, ob direkt an der Grillwiese mobile Toiletten aufgestellt werden können.

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Um das Grillen komfortabler zu machen wird der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen zwei massive Tische mit jeweils vier darauf gemauerten Grillstellen fest verbauen, an denen mehrere Personen gleichzeitig grillen können. Ascheboxen kommen in direkte Nähe. Werden sie gut angenommen, ist der Bau Anschaffung weiterer Tische denkbar. Zudem werden die bestehenden Müllbehälter künftig während der Saison viermal wöchentlich geleert. Auch größere Restmüll-Container stehen künftig an der Grillwiese und werden zwei Mal wöchentlich geleert.

Ich bin froh über die Richtung, die die Stadtverwaltung einschlägt, denn in der Stadt wohnen viele Menschen ohne Balkon oder Garten. Daher ist es wichtig, öffentliche Flächen als Treffpunkte und auch zum Grillen zur Verfügung zu stellen“, betont Michaela Wolff, Quartiersmanagerin vom Projekt Stadtgrün-Lützel. Begleitend zur Neugestaltung plant sie gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Kampagne „Ich bin dabei – für eine saubere Grillwiese“, damit die neue Infrastruktur auch angenommen wird. Unterstützt wird diese Aktion auch vom Stadtteilmanagement des direkt angrenzenden Fördergebietes Soziale Stadt Koblenz-Neuendorf. „Wir freuen uns über weitere Mitstreiter, die mit uns für eine verträgliche Nutzung der Grillwiese und damit für deren Erhalt eintreten, melden Sie sich gerne bei mir im Quartiersbüro unter der Emailadresse Gruenes-luetzel@stadtberatung.info oder der Telefonnummer 0176-55001763“, lädt Wolff die Bürgerinnen und Bürger ein.

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Koblenz

2. Bauabschnitt am Moselring Fußgängerbrücke beginnt

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Foto: Stadt Koblenz | Thomas Knaak

KOBLENZ Nach Fertigstellung der Korrosionsschutz- und Geländerarbeiten im 1. Bauabschnitt am Überbau der Fußgängerbrücke Moselring, werden die Stand- und Hängegerüste ab Montag, 26. Februar, ab- und für den 2. Bauabschnitt aufgebaut.

Die Auf- und Abbauarbeiten der Gerüste können leider nur mit Eingriff in den Verkehr durchgeführt werden. Um den öffentlichen Verkehr tagsüber nicht einzuschränken werden diese Arbeiten daher in den verkehrsarmen Zeiten zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag ausgeführt.

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Für die Abbauarbeiten werden folgende Straßen gesperrt und entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert: Sperrung Cusanusstrasse vom 27. Februar auf 28. und 28. auf 29. Februar jeweils zwischen 21 und 6.00 am Folgetag.

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Sperrung der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke am Moselring, von Bonn kommend in Fahrtrichtung Fridrich-Ebert-Ring jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des rechten Fahrstreifens auf der B9 im Trog, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, von Boppard kommend in Fahrtrichtung Bonn jeweils in den Nächten vom 4. März bis 8. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Einzug des linken Fahrstreifens auf der B49, unterhalb der Fußgängerbrücke Moselring, vom Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich am 6. März auf 7. März zwischen 21 und 6 Uhr am Folgetag.

Im Rahmen dieser Arbeiten wird auf der B49 zwischen der Bahnbrücke und Fußgängerbrücke Moselring von Fridrich-Ebert-Ring kommend in Fahrtrichtung B9 und B49 Dieblich eine Baustelleneinrichtung hergerichtet.

Das Tiefbauamt bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese nicht vermeidbaren Behinderungen und um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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Koblenz

Pferdeeinsatz im Koblenzer Stadtwald gestaltet nachhaltige Waldarbeit

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Foto: Stadt Koblenz | Andreas Egenolf

KOBLENZ Jüngst hatten Waldbesucher im Gülser und Rübenacher Wald die Gelegenheit, Pferderückerin Susanne Berling und Pferderücker Karsten Güttler bei ihrer Arbeit zu beobachten. Diese Erfahrung verdeutlicht die zunehmende Bedeutung bodenschonender Rücketechniken im Stadtwald Koblenz.

Die Bodengesundheit der Wälder kann nicht hoch genug geschätzt werden: So hängen Trinkwasserqualität und Hochwasserschutz maßgeblich von Waldböden ab. Waldböden fungieren als bedeutende CO₂-Senker, speichern fünf Mal mehr Kohlenstoff als die oberirdische Biomasse und beherbergen eine hohe Biodiversität. In einer Hand voll Waldboden leben mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Dieser Artenreichtum fördert maßgeblich die Stresstoleranz von Waldökosystemen, insbesondere in Zeiten des Klimawandels.

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In der naturnahen Waldbewirtschaftung wird bereits auf flächige Bodenbefahrung verzichtet – so auch im Stadtwald Koblenz. Ziel sind Befahrungslinien (auch Rückegassen genannt) von 40 Metern, sodass insgesamt nur zehn Prozent des Waldbodens verdichtet werden. „Ganz ohne Rückegassen geht es nicht, denn Holz ist schwer und muss an die Waldstraße befördert werden“, erklärt Försterin Miriam Nass. Hier kommt der Pferdeeinsatz ins Spiel.

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Beim Pferderücken wird das Holz an die Rückegassen vorgeliefert und dann von einem Tragschlepper an den Weg transportiert, der von Lkw befahren werden kann. Pferde arbeiten äußerst bodenpfleglich und Rückeschäden an den verbleibenden Bäumen treten aufgrund ihrer Wendigkeit kaum auf. Das Arbeitsverfahren mit Pferden ist immissionsarm, leise und fügt sich harmonisch in den Wald ein. 

Besonders bei anhaltender Nässe und ausbleibendem Frost im Winter, zu der Haupt-Holzerntesaison, ist der Einsatz von Pferden eine zusätzliche Hilfestellung Holz als verderblichen Rohstoff aus dem Wald heraus zu transportieren. Insbesondere für dünnes bis mittelstarkes Holz aus Waldpflegemaßnahmen, ist das sanfte Rücken mit Pferden ein gern gesehenes Arbeitsverfahren.

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Koblenz

Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel ist zurück!

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Foto: © GDKE | Ulrich Pfeuffer

KOBLENZ Abenteuer und Rätsel erwarten alle, die zum Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein kommen und sich auf die Suche nach der goldenen Kanonenkugel machen. Die spannende Geschichte der Festung, die sich über 5000 Jahre erstreckt, kann hier entdeckt werden. Auf der Schatzkarte werden knifflige Fragen gestellt, die zum Schatz führen. Geschütze, dunkle Gänge und ein geheimnisvoller Ort warten darauf erkundet zu werden. Und am Ende gibt es eine tolle Belohnung für alle, die den Schatz gefunden haben!

Für jede Altersgruppe gibt es eine passende Schatzkarte. Und wer Hunger hat, kann im Restaurant Casino leckere Kanonenkugeln probieren: süß oder herzhaft – und jede ein Schatz. Ein unvergessliches Abenteuer wartet im März auf der Festung Ehrenbreitstein, die am einfachsten mit der beliebten Seilbahn Koblenz zu erreichen ist.

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Termine: März 2024, jeden Sa + So, 10:00 – 16:00 Uhr (Das Versteck der goldenen Kanonenkugel ist von 11:00 bis 16:00 Uhr besetzt.) Kosten: im regulären Festungseintritt enthalten

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Es ist keine Anmeldung erforderlich! Fahrtzeiten der Seilbahn Koblenz ab 1. März 2024:  täglich 10:00 – 17:00 Uhr, ab 23. März 10:00 – 19:00 Uhr.

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