Abitur

Goethe Abiturienten feiern im Autokino

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau/VG Nastätten
Goethe Abiturienten feiern im Autokino

BAD EMS / NASTÄTTEN 79 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur am Goethe-Gymnasium bestanden und dies mit Abstand und alternativ im Auto-Kino in Nastätten gefeiert.  Die Feierlichkeiten anlässlich des bestandenen Abiturs, die corona-bedingt in der gewöhnlichen Form nicht stattfinden konnten, waren erfreulicherweise alternativ möglich.

Abiturfeier am Goethe-Gymnasium im Autokino in Nastätten

Im Auto-Kino in Nassau konnten die Goethe-Abiturientinnen und Abiturienten am Samstagabend, dem 20. März 2021, ihren Abschluss gemeinsam feiern, Abstand einhalten und ihrer Freude über das Erreichen der Hochschulreife zur gleichen Zeit am gleichen Ort Ausdruck geben.

Liebevoll vorbereitete Grußworte der Lehrer, unterschiedlicher Vertreter der Schulgemeinschaft, live-Ansprachen des MSS-Leiters Klaus Kreutz sowie der Schulleiterin Christa Habscheid sowie musikalische Beiträge sorgten für ganz großes Kino der ungewöhnlichen Form im Autokino. Weiterlesen

Schüler: “Wir werden um unser Abitur betrogen!”

in Rhein-Lahn-Kreis/Schulen
Wir werden um unser Abitur betrogen

RHEIN-LAHN “Es wird kein Abitur light geben”, war der Tenor zahlreicher Schulminister. Und dennoch gab es in einigen Bundesländern Erleichterungen für Abiturienten. Was nun mit dem Wechselunterricht folgte ist eine unglaubliche Politikposse. Einerseits könnte man glauben, dass mit dem Präsenzunterricht das Lernen wieder zum Erfolgsmodell wird. Sicherlich erfreuten sich die Mehrzahl der Schüler über die wiedererlangten Freiheiten.

Das Wiedersehen mit den Kommilitonen wurde auf den Schulhöfen unter Einhaltung der geltenden AHA-Regeln pandemiekonform gefeiert. Alles ist besser wie Homeschooling oder? Weit gefehlt. Besonders den Oberstufenjahrgängen droht durch den Wechselunterricht der Verlust des Rechts auf Bildung. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, konnten die Schüler im Heimunterricht regelmäßigen Unterricht erhalten. Das sieht jetzt anders aus.

Viele Schulen handhaben es im Oberstufenbereich so, dass im Wechsel jeweils ein Teil der Lernenden den Präsenzunterricht wahrnehmen muss. Und der Andere? Bekommt dieser ausreichend Übungsbögen oder Aufgaben gestellt die selbständig erarbeitet werden können? Weit gefehlt. Die Praxis an einigen Gymnasien zeigt, dass Schüler nahezu jeden zweiten Tag mehr oder minder frei haben.

Die Verfahrensweisen sind nicht an sämtlichen Schulen gleich. Die Ausarbeitung der Präsenzunterrichte liegt im Ermessen der Schulleiter. Und es gibt durchaus an vielen Oberstufenschulen vernünftige Lösungen welche das umfängliche Recht auf Bildung für alle Schüler garantiert. Aber nicht an sämtlichen Gymnasien wird das gewährleistet. Und dieses ist eine unglaubliche Benachteiligung der zukünftigen Abiturienten.

Wer nunmehr glaubt, dass sich die betroffenen Schüler über die zusätzliche Freizeit freuen würden, der irrt sich denn die Lernenden sich des fehlenden Unterrichtsstoffs sehr wohl bewusst. An dieser Stelle ist die Landesregierung und die Aufsichts- & Dienstleistungsbehörde (ADD) in der Pflicht nachzubessern um einheitliche Standards sicherzustellen. Einerseits kann kein Zentralabitur gefordert werden wenn nicht die Chancengleichheit und das Recht auf Bildung gewährleistet wird.

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