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VG Bad Ems-Nassau

Seniorencrew Becheln: Ein arbeitsreiches Jahr für die Dorfgemeinschaft

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Die Bechelner Seniorencrew vor dem letzten Arbeitseinsatz in 2023
Foto: Seniorencrew in Becheln

BECHELN Im vergangenen Jahr wurden durch die Seniorencrew viele ehrenamtliche Arbeitseinsätze für die Dorfgemeinschaft durchgeführt und dabei auch private Arbeitsgeräte und Maschinen eingesetzt.  An verschiedenen Wirtschaftswegen sowie am Ortsrundwanderweg wurde der Bewuchs zurückgeschnitten und entfernt. Einige Feld- und Fußwege wurden gemäht und gereinigt.

Auf der jährlichen Agenda stand wieder das Schneiden von Bäumen und Hecken, wie auch das Freischneiden und Instandhalten der vielen Ruhebänke rund um das Dorf. Zum Standardprogramm gehört auch das zweimalige Entleeren der Sinkkästen in den Straßenabläufen. Im Bereich des Naturschutzes stand die Pflege der zahlreichen Nistkästen und das Einsammeln von Müll im Wald. Die Seniorencrew kümmerte sich auch um den Zulauf des romantischen Oberborns. Er ist ein gefasster Brunnen, der von einer Waldquelle gespeist wird. Die Ehrenamtlichen halfen beim Auf- und Abbau der Kirmes und haben rund um das Dorfgemeinschaftshaus wurden viele Arbeitsstunden geleistet. Auch die zeitaufwändige Instandhaltung des gemeindeeigenen Traktors muss erwähnt werden.

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Ein Schwerpunkt der Arbeit, die vor allem von den Frauen durchgeführt wurde, war die Pflege der vielen Pflanzbeete am Dorfplatz und an den Straßen. Hierfür sind allein über 70 Arbeitsstunden angefallen. Es wurden Unkraut gejätet, neue Pflanzen gesetzt und die Beete mit Hackschnitzel bestückt.

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Insgesamt wurden im Jahr 2023 von der Seniorencrew, die zur Zeit aus sieben Frauen und acht Männern besteht, 522 ehrenamtliche Arbeitsstunden für die Dorfgemeinschaft geleistet. Dabei wurden private Traktoren insgesamt 65 Stunden eingesetzt.

Bei allen Arbeiten ist auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen. Nach den Einsätzen hat man sich gerne noch einmal in heiterer Runde zusammengesetzt. Viel Spaß hatten die Crewmitglieder bei einem Ausflug mit einem Planwagen durch die Weinberge bei Nochern und einem Abschluss auf einer Straußenfarm. Hierbei waren auch die Partner-/innen eingeladen.

Für das neue Jahr, in das die Seniorencrew mit Verstärkung starten wird, ist schon ein abwechslungsreiches Programm geplant, das Crewchef Hans Kimmel bei einer geselligen Veranstaltung vorstellen wird.

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Politik

AFD tagt am 23. März in Nassauer Stadthalle: Parallel zur Veranstaltung soll es eine Kundgebung gegen Extremismus geben

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Foto: BEN Kurier

NASSAU Die AFD hat für den 23. März die Stadthalle in Nassau angemietet. Dagegen regt sich Widerstand bei einigen Bürgern in Nassau. In einer Anfrage an den Stadtrat will ein Bewohner die Einwohnerfragestunde am kommenden Montag nutzen, um gegen die Vermietung zu protestieren. Mit einem Aufruf wollen sie zahlreiche Nassauer dazu bewegen, der Fragestunde beizuwohnen, doch dabei scheinen sie die Rechtslage verkannt zu haben. Am 02. Februar fand in Simmern eine Großdemo gegen Rechtsextremismus statt. Die AFD hatte dort mit ihrer Vorsitzenden Weidel die Hunsrückhalle angemietet. Verhindern konnte das die Stadt nicht, denn der Gleichstellungsgrundsatz verpflichtet eine Stadt, nicht verbotene Parteien gleichzubehandeln.

Klagen von Städten, die nicht an die AFD vermieten wollten, wurden allesamt von den Verwaltungsgerichten abgeschmettert. So haben die Parteien in der Stadt Simmern reagiert und mit einem großen Bündnis vor der Hunsrückhalle mit mehreren Tausend Menschen demonstriert.

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Mittlerweile mietet sich die AFD häufiger in städtische Veranstaltungsräume ein, wohl wissend, dass einer Vermietung nicht widersprochen werden kann, während private Anbieter vielfach die Vermietung ihrer Tagungsräume an die AFD scheuen. Im Rhein-Hunsrück-Kreis war den Menschen bekannt, dass die Stadt Simmern keine Chance hatte, die Vermietung zu verhindern und sie unterstützten lieber zu Tausenden den Bürgermeister und das große Bündnis gegen Rechtsextremismus mit einem lautstarken Zeichen.

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Zwischenzeitlich soll eine Privatinitiative eine Kundgebung gegen Extremismus parallel zur Veranstaltung der AFD angemeldet haben.

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Politik

Wenig Platz in in der Oranienschule in Singhofen: Kreis-Grüne setzen sich für bessere Ausstattung ein

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Foto: Carsten Jansing

SINGHOFEN Im Rahmen ihrer Schulbesuchsreihe im Kreis besuchte die Fraktion die Oranienschule in Singhofen. „Sprache [ist]der Schlüssel zur Welt. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache ist seit vielen Jahren der Förderort für Kinder mit sprachlichen Beeinträchtigungen.“  Die Oranienschule ist eine Ganztagsschule. Bis zum Ende der 2. Klasse kommen Schülerinnen und Schüler aus den Verbandsgemeinden Montabaur und Rhein-Lahn nach Singhofen. Neben den Themen des normalen Lehrplans werden die Kinder in kleinen Klassen von jeweils 12 Kindern besonders und umfassend in ihrer individuellen

Sprachentwicklung gefördert. Die rheinland-pfälzer Förderschulkonzeption „Sprache“ legt großen Wert auf eine ganzheitliche Förderung. Dies bedeutet konkret, dass für die gelingende Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten auch die Schulung sozialer Kompetenz, von Wahrnehmung und körperlicher Bewegung wichtig sind. Frau Zenker, seit vielen Jahren Schulleitung an der Oranienschule betonte, dass das Ziel der pädagogischen Arbeit ihres Teams stets sei, den Schülerinnen und Schülern ihre zukünftige Teilhabe am schulischen und gesellschaftlichen Leben bestens zu unterstützen. Dies erfolge in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrkräften und weiteren Fachkräften.

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Der Schule ist es ein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern nicht nur eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu bieten, sondern auch eine nachhaltige und umweltbewusste Bildung zu vermitteln. Frau Zenker stellte die Bemühungen der Oranienschule im Bereich der Bildung für Klimaschutz vor. Im Sachunterricht der Grundschule werde etwa das Thema “Wie schützen wir unsere Umwelt” behandelt. Zusätzlich gibt es eine Waldklasse, in der die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektunterrichtes in den Wald gehen, um die Natur und ihre Bedeutung für den Klimaschutz zu erkunden.

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Des Weiteren wird an der Schule auf Mülltrennung und Stromsparen geachtet. Ein Schüler ist dafür verantwortlich, dass alle Lichter ausgeschaltet werden, wenn ein Raum verlassen wird. Neben den Informationen zum gemeinsam praktizierten Klimaschutz interessierte sich die Kreistagsfraktion auch für den Schulstandort und die Raumsituation. Frau Zenker berichtete, dass es im Moment an ausreichenden Klassenräumen mangele und die energetische Sanierung der Schule noch verbesserungswürdig sei. Sowohl das Lehrerzimmer als auch ein Klassenraum befinden sich in Containern. Besonders im Winter stellt dies eine Herausforderung dar: Die Schülerinnen und Schüler müssen von den Containern über den Hof zur Toilette. Der Rhythmikunterricht, der für die sprachliche Ausdrucksfähigkeit enorm wichtig ist, kann derzeit nur im Foyer des nahegelegenen Dorfgemeinschaftshauses stattfinden, weil die Schule keinen geeigneten Raum dafür hat.

In den Sommermonaten fehlt es an beschatteten Plätzen auf dem Schulhof. Hier bedarf es einer Ausstattung mit einem Sonnensegel. In diesem Zusammenhang wurde auch eine räumliche Zukunft möglicherweise in den Räumen des ehemaligen Lebenshilfekindergartens angesprochen, die zurzeit noch für eine Kita der VG Bad Ems/Nassau benötigt werden.

Die Kreistagsfraktionssprecher Carsten Jansing und Frau Niel möchten sich für eine bessere Ausstattung der Schule einsetzen. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bedankte sich herzlich bei Frau Zenker und der Oranienschule für den informativen Besuch. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die politische Arbeit der Fraktion einfließen.

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VG Bad Ems-Nassau

60 Jahre verheiratet: Annelie und Jürgen Görlinger feiern Diamanthochzeit in Dornholzhausen – Glückwunsch!

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Foto: BEN Kurier

DORNHOLZHAUSEN Annelie Görlinger war damals 17 Jahre alt, als sie ihren Mann Jürgen lieben lernte. Seit 60 Jahren sind sie miteinander verheiratet und sie bereuen nichts: »Ich würde alles genauso wieder machen«, erzählt Annelie Görlinger. In der heutigen Zeit ist so etwas nicht mehr selbstverständlich. Die Scheidungsrate in Deutschland steht bei nahezu 40 Prozent. Im Schnitt halten die Ehen 14,5 Jahre. Nicht so bei den Görlingers doch was ist das Geheimrezept für eine gute Ehe? »Man muss auch verzeihen können und dem Partner zuhören. Das ist ganz wichtig. Ohne gegenseitiges Verständnis kann eine Ehe dauerhaft nicht funktionieren und wir hören uns gerne zu und haben aufeinander geachtet. Dazu gehörte auch das Verzeihen, wenn man sich einmal uneins war«, führt Jürgen Görlinger aus.

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Wohl wahr. Heute feierten die beiden ihr Jubiläum mit der Dorfgemeinschaft in Dornholzhausen in der Mühlbachhalle. Dazu ein wenig Akkordeonmusik und viele Gratulanten, die schunkelnd mit Gesang den feierlichen Anlass umrahmten. Mittendrin die 1. Kreisbeigeordnete Gisela Bertram, die in Vertretung des Landrats  die Glückwünsche des Kreises mit einem Geschenk vorbeibrachte. Anstandsbesuch? Wohl kaum, sondern eine echte Herzensangelegenheit. Textsicher stimmte Gisela Bertram beim Gassenhauer »So ein Tag, so wunderschön wie heute…« mit ein.

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Dornholzhausen ist die Heimat der Familie Görlinger und so war es für die Ortsbürgermeisterin Ilona Köhler-Heymann mehr als eine große Freude, die Jubilare mit einem schönen Präsent im Namen de rGemeinde zu erfreuen.

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Nun könnte man glauben, dass man sich nach 60 Jahren Ehe nichts mehr zu sagen und schon alles erlebt hätte, doch so ist es bei den Görlingers nicht. Sie haben noch Wünsche und Träume und das ist gut. »Wir werden gemeinsam mit dem Bus in den Urlaub fahren. Darauf freuen wir uns«, führt Annelie Görlinger aus. Dann herrscht einen Moment Stille. »Das Wichtigste ist unsere gemeinsame Zeit. Ich hoffe, dass wir davon noch ganz viel haben werden«, ergänzt Jürgen Görlinger und seine Frau nickt freudestrahlend.

Sie haben alles richtig gemacht und können in der schnelllebigen Zeit durchaus ein Vorbild für die junge Generation sein. Eine wunderschöne Geschichte.

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