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Flutkatastrophe an der Ahr: Keine Entscheidung vor Weihnachten

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Foto: Im April 2022, acht Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal (August 2020), ist der Wiederaufbau voll im Gang. Es wird noch Jahre dauern, bis alle Schäden behoben sind. Hier in Altenahr am Fuße der Burg Are. Foto: Optimi4 Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en Link: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ahrtal_-_Altenahr_2022.jpg - unverändertes Bild

KOBLENZ Aufgrund vermehrter Medienanfragen, wann mit einer Bekanntgabe einer abschließenden Entscheidung im Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe an der Ahr 2021 zu rechnen ist, teile ich mit, dass eine Abschlussentscheidung frühestens im Januar 2024 wird erfolgen können.

Einer der Nebenklagevertreter hat nach Bekanntgabe des Sachverständigengutachtens von Prof. Dr. Gißler eine Stellungnahme angekündigt und hierfür eine Frist bis zum 15.12.2023 erbeten. Die Staatsanwaltschaft wird selbstverständlich diese Stellungnahme abwarten und in ihre Bewertung mit einbeziehen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich hieraus die Notwendigkeit ergeben wird, den Sachverständigen um ergänzende Ausführungen zu bitten.

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Hinzu kommt, dass der Sachverständige am 27.11.2023 im Untersuchungsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags angehört worden ist. Die Staatsanwaltschaft wird den Untersuchungsausschuss zeitnah um Überlassung des entsprechenden Protokolls bitten, um die Aussage des Sachverständigen in die Gesamtbewertung einfließen lassen zu können.

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Aus den genannten Gründen ist mit einer Bekanntgabe einer Entscheidung frühestens im Januar zu rechnen (Pressemitteilung: Mannweiler, Leitender Oberstaatsanwalt Koblenz).

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Blaulicht

Dirtbike in Winden gestohlen: Hausbesitzer hält einen Täter aus Weinähr fest, der andere flieht mit entwendeten Fahrrad!

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WINDEN Gestern Abend gegen 22 Uhr soll es zu einem versuchten und einem vollendeten Fahrraddiebstahl in der Mittelstraße in Winden gekommen sein. Zunächst soll ein Täter das auf dem Bild dargestellte Bike entwendet haben. Ein weiterer Mann soll im Anschluss versucht haben, ein weiteres Fahrrad zu entwenden. Dabei wurde er auf frischer Tat vom Hausbewohner gestellt. Es soll zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein.

Der mutmaßliche Täter konnte bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Der andere Täter war nicht auffindbar. Wer das gewesen ist, soll der gefasste mutmaßliche Fahrraddieb nicht genannt haben. Im Gegenteil: Auch der Polizei gegenüber soll der wahrscheinlich stark alkoholisierte Mann sich aggressiv verhalten haben. Einen hinzugerufenen Sanitäter soll der Mann verbal und körperlich angegangen sein.

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Die Fahrradspuren des entwendeten Dirtbikes sollen bis in die Richtung Weinähr gereicht haben. Möglicherweise kam der festgehaltene mutmaßliche Täter von einer Karnevalsveranstaltung. Das soll er mehrfach geäußert haben. Dabei getragen haben soll er ein sogenanntes Elsa Kostüm.

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Wenn Sie an dem Abend etwas gesehen haben und sachdienliche Hinweise geben können oder wissen, wo das entwendete Dirtbike sein könnte, wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems unter der Telefonnummer 02603-9700.

Ein solches Kostüm soll der gefasste mutmaßliche Täter bei sich gehabt haben
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Blaulicht

Unfall mit Karnevalswagen in St. Goarshausen: Fußgänger tödlich verletzt

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Foto: Nico Busch

ST. GOARSHAUSEN (ots) Zu einem tragischen Unfall kam es am Samstag gegen 17 Uhr, nachdem der Karnevalsumzug in St. Goarshausen bereits beendet war.

Ein Fußgänger geriet aus bisher ungeklärter Ursache unter einen auf der Bahnhofstraße fahrenden Karnevalswagen. Der 20jährige Mann aus dem Rhein-Lahn-Kreis erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Die zahlreichen Zeugen des Vorfalles werden derzeit in der Dolkstraße bei der Verbandsgemeinde von Seelsorgern betreut.
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Drei Tote in Montabaur nach Polizeieinsatz in Wohnhaus aufgefunden: Darunter ein Kind!

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Foto: Polizeeinsatz in Montabaur | BEN Kurier

MONTABAUR Bei einem Großeinsatz in Montabaur entdeckte die Polizei nach einem Zugriff in einem Wohnhaus an der Elgendorfer Straße drei Tote (darunter auch ein 3-jähriges Kind, die 39-jährige Ehefrau und der Vater des Täters, 68 Jahre).  Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den mutmaßlichen Täter (37 Jahre), der selbst schwer verletzt wurde und später seinen Verletzungen erlag.

Gemäß Informationen des BEN Kurier drang das Spezialeinsatzkommando in das Wohnhaus ein und konnte den Mann erfolgreich überwältigen. In dem betroffenen Haus wurden insgesamt drei Leichen gefunden, darunter befand sich auch ein Kind. Der mutmaßliche Täter erlitt während des Zugriffs erhebliche Verletzungen.

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Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge deutet alles darauf hin, dass der Mann möglicherweise an einer psychischen Erkrankung leidet. Vor dem Zugriff führten Spezialisten der Verhandlungseinheit über mehrere Stunden Gespräche mit ihm.

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Am Donnerstagvormittag wurde das Wohn- und Gewerbegebiet abgesperrt und evakuiert. Anwohner, Passanten und Mitarbeiter der ansässigen Gewerbebetriebe mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Trotz Gerüchten in den sozialen Medien betonte ein Polizeisprecher gegenüber dem BE$N Kurier, dass es sich nicht um eine Amoklage, sondern um eine “statische Lage” handelte. Die Polizei konnte zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Personen außerhalb des betroffenen Wohngebiets feststellen. Eine politisch motivierte Tat wurde von Anfang an ausgeschlossen.

Die Elgendorfer Straße in Montabaur, in der sich der Vorfall ereignete, war stark von Polizeikräften abgesichert. Augenzeugen berichteten von einem Hubschrauber, der am Vormittag über dem Gebiet kreiste. Der abgesperrte Bereich beherbergt nicht nur Wohnhäuser, sondern auch ein Hotel sowie die Zentrale des Telekommunikationsanbieters 1&1.

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