Westerwaldkreis erlässt Ausgangssperre

Westerwaldkreis erlässt Ausgangssperren

in Gesundheit/Rheinland-Pfalz

WESTERWALD Nachdem der wöchentliche Inzidenzwert der Corona Neuinfektionen je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100 stieg, wurden auf Anordnung des Landes ergänzende Vorschriften zur Corona-Bekämpfungsverordnung erlassen. Und diese sind für Westerwälder drastisch.

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Der Landrat Schweickert erließ eine Allgemeinverfügung mit Wirkung zum Donnerstag (25. März). Zunächst einmal muss die Außengastronomie wieder schließen. Lediglich Lebensmittel- und Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken Tankstellen, Baumärkte, Banken usw. dürfen weiter den Betrieb aufrechterhalten. Natürlich nur mit vorheriger Terminvergabe. Nicht aufgeführt wurde der Textilhandel. Unverständlich, denn auch dieser wäre mit Terminvergabe sehr wohl möglich gewesen.

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Unter Auflagen dürfen Friseure weiterhin ihr Handwerk ausführen. Kosmetik – und Tattoo-Studio müssen schließen. Mannschaftssport ist ebenfalls untersagt. Ab Mitternacht (25.03) gilt dann auch eine strenge Ausgangssperre in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens. Nur mit triftigen Grund darf das Haus verlassen werden. Immerhin zählt dazu auch der Besuch der Lebensgefährten oder der Eltern sofern diese in keiner stationären Einrichtung untergebracht sind.

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Selbst die Ausübung der Jagd ist zulässig. Der Landrat Achim Schweickert fordert, dass sich alle solidarisch an die geltenden Regelungen halten.

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