Wald

Gemeinderat und Revierförster bei Nebel im Gutenacker Wald unterwegs

in VG Aar-Einrich
Gemeinderat und Revierförster bei Nebel im Gutenacker Wald unterwegs

GUTENACKER Am Samstag, den 16.10.2021 trafen sich der Gemeinderat Gutenacker, Axel Wolf und der Revierförster zum jährlichen Waldbegang. Bei dichtem Nebel ging es Richtung Eichholz, vorbei am sogenannten “Merkel-Baum” (siehe Bild) bis zum Lahnblick. Weiterlesen

Warum ernten wir Holz?

in VG Bad Ems-Nassau
Wirtschaftlich nutzbarer Laubmischwald im Bereich der „Eisenkauten“ - Foto von Anne Neidhöfer, Ursula Braun und Manfred Braun

NASSAU Erst im letzten Jahr haben die Vertreter der Stadt Nassau das zehnjährige Bewirtschaftungskonzept für den Stadtwald, die Forsteinrichtung, beschlossen. Externe Gutachter haben den Nassauer Wald unter die Lupe genommen viel gemessen und errechnet, dass in ihm jährlich rund 3900 m³ Holz nachwachsen. Beschlossen wurde auch der Vorschlag der Fachleute, dass in den kommenden zehn Jahren jährlich über alle Baumarten hinweg rund 3600 m³ Holz geerntet und vermarktet werden sollen. Weiterlesen

Schneisen im Nassauer Wald

in VG Bad Ems-Nassau
Schneisen im Nassauer Wald (Fotos von Anne Neidhöfer, Ursula Braun und Manfred Braun)

NASSAU Dem aufmerksamen Waldwanderer fällt auf, dass es im Wald neben den bekannten, meist geschotterten Wegen weitere Wege gibt, die aber in der Regel selten genutzt werden und eigentlich nur ansatzweise wie Wege aussehen. Dies sind sogenannte Rückewege und Rückegassen.

Von den Rückewegen existieren in den unbefahrbaren Bereichen des Nassauer Stadtwaldes ca. 54 km. Sie werden maschinell geschoben, aber nicht befestigt und verlaufen oft hangparallel. Die Instandsetzung erfolgt nach Bedarf mittels einer Raupe und kostet pro Meter zwischen 0,5 und 1,5 €.

Schaut man sich in einem erschlossenen und nicht zu steilen Wald die Abstände der an die Hanglage angepassten Rückegassen an, so kann man etwa 40 m ausmachen. Sie sind angelegt, um eine flächige Befahrung des Bodens zu verhindern und verlaufen im Gegensatz zu den Rückewegen immer in Falllinie. Rückegassen werden nicht maschinell geschoben, Wurzeln und Baumstümpfe verbleiben im Boden. Nur auf den befestigten Wegen wird das Holz per LKW aus dem Wald gefahren. Dadurch wir trotz einer Holznutzung die Beeinträchtigung für den Boden und die darin lebenden wichtigen Bodenlebewesen minimiert und auf wenig Fläche konzentriert.

Daneben gibt es noch, kaum zu entdecken, sogenannte Pflegepfade, die für den Förster und die Waldarbeiter geschaffen werden. Über diese ist es möglich, in den oft von Unterholz dicht bewachsenen Wald hineinzukommen und eine Sicht auf die Bäume zu erhalten, die dann ggf. für einen Holzernte ausgewählt werden müssen. Diese Pflegepfade werde durch einmaliges oder mehrmaliges Mulchen erstellt und ggf. später in Rückegassen umgewandelt.

Solche Rückewege und Rückegassen ermöglichen auch jagdliche Einblicke in das Leben im Wald und man erhält, ggf. auch von einem Hochsitz aus, Einblicke, welche Tierarten queren oder auf den Rückewegen äsen. Amsel, Misteldrossel oder Singdrossel sind als Würmer suchende Gäste anzuführen. Auch hier gibt es wieder Lichteinfall, Erwärmung und die eine oder andere Insektenart erhält einen verbesserten Lebensraum, was manchmal in der Nacht auch jagende Fledermäuse anlockt.

Lahnsteiner Unternehmer unterstützt Wiederaufforstung – Spende über 10.000 Euro eingegangen

in Lahnstein
Lahnsteiner Unternehmer unterstützt Wiederaufforstung - Spende über 10.000 Euro eingegangen | Spendenübergabe durch Stefan Mross (M.) an Fachbereichsleiter Peter Ring (l.) und Oberbürgermeister Peter Labonte (r.). (Foto: Tina Schmidt / Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Lahnstein ist mit einer Waldfläche von mehr als 1.600 Hektar einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz. Der Lahnsteiner Stadtwald hat infolge der vorausgegangenen drei Dürrejahre und dem Auftreten des Borkenkäfers massive Schäden erlitten. Auf einer Fläche von rund 200 Hektar müssen dadurch Wiederaufforstungsmaßnahmen vorgenommen werden. Die Schäden stellen auf viele Jahre eine gewaltige Herausforderung dar, die hohe finanzielle und personelle Aufwendungen erfordern wird.

Die finanziellen Mittel hierfür muss die Stadt weitestgehend selbst aufbringen. Eine zugesagte Förderung des Bundes ist eine große Hilfe, deckt jedoch nur einen kleinen Teil der Kosten.

Unterstützung erhält die Stadt Lahnstein jetzt auch durch bürgerschaftliches Engagement. Seit Dezember 2020 sind rund 3.000 Euro an Spenden Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger für die Wiederaufforstung eingegangen. Die Spendenaktion nimmt nun mit einer Spende des Lahnsteiner Unternehmers Stefan Mross noch einmal richtig Fahrt auf. Herr Mross, der sich auch schon in der Vergangenheit durch hohe Spendenbeträge für soziale Zwecke ausgezeichnet hat, stellt nunmehr speziell für die Wiederaufforstung 10.000 Euro zur Verfügung. Weiterlesen

Forestival ArtWalk im Süßgrund in Lahnstein

in Lahnstein
Forestival ArtWalk im Süßgrund in Lahnstein

LAHNSTEIN Der Forestival -ArtWalk 2021- am 18.-20. Juni 2021 ist eine PopUp Kunstausstellung in der Natur im wunderschönen, sonnigen Tal im Süßgrund in Lahnstein (Friedrichsegen). Dabei stellen regionale & internationale Künstler ihre Bilder Skulpturen & Installationen entlang der Wege im Wald und der Wiesen aus. Nach der langen kulturfreien Zeit der letzten Monate ist es nun soweit das Publikum mit den Künstlern und ihren Werken in Interaktion zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Baumspender*in werden – Lahnstein grüner und attraktiver machen!

in Lahnstein
Baumspendeplakette in Lahnstein. (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Bäume sind wichtige Schattenspender, sorgen für Sauerstoff, filtern die Luft, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und senken die Temperatur in der Stadt. Sie werten das Stadtbild auf und bieten Vögeln und Insekten einen Lebensraum.

Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und natürlich auch Schulen haben jederzeit die Möglichkeit, sich durch eine Baumspende an der Finanzierung von Bäumen zu beteiligen und damit etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun. Sie erhalten so die Gelegenheit, persönlich etwas zum Umweltschutz beizutragen und sich aktiv an der Gestaltung einer grüneren Stadt zu beteiligen. Einige Bürger und Unternehmern sind bereits in dieser Art aktiv geworden. Beweggründe gibt es viele: beispielsweise die Geburt eines Kindes, ein Jubiläum, zur Erinnerung an einen lieben Menschen oder um einen Beitrag für mehr Klimaschutz zu leisten. Weiterlesen

Im Geisiger Wald wachsen neue Bäume

in VG Bad Ems-Nassau
Im Geisiger Wald wachsen neue Bäume

GEISIG Nachdem letztes Jahr auch in unserem Wald größere Fichtenbestände dem trockenen Klima und dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind, wurde in diesem Frühjahr auf zwei Flächen am Limes und im Mühlbachtal aufgeforstet.

Es wurde eine Mischung aus Laub- und Nadelgehölzen gepflanzt. Durch diesen Mix – so die Hoffnung der Fachleute – soll der der Wald zukünftig mit dem Klimawandel besser zurechtkommen.

Für die Aufforstung konnten staatliche Fördermittel in Anspruch genommen werden, was die Umsetzung aus finanzieller Sicht erleichtert hat.  Die Ortsgemeinde leistet hiermit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Waldes und hofft damit, den Geisiger Wald auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Junge Wildtiere schützen

in VG Aar-Einrich
Junge Wildtiere schützen

AAR-EINRICH Wald und Flur werden aktuell zur großen Kinderstube. Zahlreiche Wildtiere kommen auf die Welt und sind besonders schutzbedürftig. Während der Brut- und Setzzeit von März bis Juli brauchen die Jungtiere viel Ruhe, um Kraft zu sammeln und problemlos aufwachsen zu können. Erholungssuchende Naturliebhalter und ganz besonders Hundehalter sollten daher in den nächsten Wochen rücksichtsvoll sein und beim Spaziergang die Feld- und Waldwege nicht verlassen. „Das Eltern- und Jungwild braucht störungsfreie Ruhezonen und vor allem frei laufende Hunde können eine ernste Gefahr für trächtige Tiere und brütende Vögel sowie deren Nachwuchs darstellen.

Waldränder und Wiesen- oder Heckenstrukturen sind beliebte Aufzuchtsorte von Rehen, Hasen und zahlreichen Vogelarten. Aufgefundenes Jungwild darf auf keinen Fall berührt oder vom Hund „beschnuppert“ werden. Scheinbar verwaiste Rehkitze oder Junghasen sind meistens gar nicht so hilflos, wie es vielleicht den Anschein hat. Der gut getarnte Nachwuchs wird in den ersten Lebenswochen von den Elterntieren oft viele Stunden allein gelassen und nur zum Säugen aufgesucht – der beste Schutz vor Fressfeinden. Erst durch Menschen- oder Hundegeruch werden Jungtiere wirklich zu Waisen, weil die Muttertiere ihre Jungen dann nicht mehr annehmen und säugen. Im schlimmsten Fall verhungern die Jungtiere. Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme!

Im Wald gestürzt: Feuerwehren aus Miehlen und Bettendorf bergen verunglückte Reiterin

in Blaulicht/VG Nastätten
Im Wald gestürzt: Feuerwehren aus Miehlen und Bettendorf bergen verunglückte Radfahrerin

MIEHLEN/BETTENDORF Gegen 14 Uhr 15 musste die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken. Eine Reiterin war in einem Waldstück in der Nähe des Ortsausganges von Bettendorf unglücklich gestürzt.

Wertvolles Ehrenamt – Die ehrenamtlichen Feuerwehren leisten Großartiges für die Menschen in der Region

Möglicherweise zog sie sich dabei eine Fraktur zu. Die herbeigerufenen Notfallsanitäter konnten die verletzte Frau in dem unwegsamen Gelände nicht bergen. Somit rückten etwa 15 Einsatzkräfte der Feuerwehren Miehlen und Bettendorf an um die Pferdeliebhaberin mit einer sogenannten Schleifkorbtrage aus ihrer unglücklichen Lage zu befreien.

Nach der erfolgreichen Bergung der verletzten Reiterin, konnte die Trage wieder verstaut werden. Starker Einsatz der Feuerwehren Bettendorf und Miehlen

Die verletzte Frau wurde zur weiteren Behandlung vom Deutschen Roten Kreuz mit einem Rettungswagen in die zuständige Klinik gebracht.

Lahnsteins Grüne: Dem Wald geht es schlecht wie nie zuvor

in Lahnstein/Politik
Lahnsteins Grüne: Dem Wald geht es schlecht wie nie zuvor

LAHNSTEIN Der Waldzustand im Allgemeinen, aber auch der des Lahnsteiner Forstes, ist nach den trockenen Sommern der letzten Jahre in vielen Bereichen nicht der Beste, drastisch ausgedrückt ist er sogar so schlecht wie nie zuvor, so der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt.

Dem Wald geht es schlecht wie nie zuvor

Fichtenbestände, in denen sich der Borkenkäfer massenhaft verbreitet hat, Buchen, deren Kronen wegen Trockenheit und Pilzbefall absterben, schüttere Kronen auch bei andren Laub- und Nadelbäumen mitten im Sommer – der Klimawandel ist auch im Lahnsteiner Wald deutlich sichtbar. Dies ist für den GRÜNEN Stadtrat Grund genug um von der Stadtverwaltung einen Waldschadensbericht zu erbitten. Weiterlesen

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