Schule

Neue Bücher für Leifheit Campus Bibliothek

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Neue Bücher für Leifheit Campus Bibliothek

NASSAU Gegenwärtig kann sie auf Grund der Corona-Beschränkungen leider nur sehr eingeschränkt genutzt werden – die Bibliothek des Leifheit-Campus. Im Mittelpunkt des Schulgebäudes gelegen, lädt sie normalerweise Leseratten zum Schmökern ein und bietet Platz zum Entspannen und Lernen. So soll auch ungeachtet der pandemiebedingten Umstände ihr Bestand weiter ergänzt und ausgebaut werden.

Neues „Futter“ für Leseratten – Bibliotheksbestand wird nach und nach erweitert

Derzeit treffen viele neue Bücher am Campus ein und werden nach und nach einsortiert. Vor allem die Regale des MSS-Bereichs im oberen Stockwerk sollen weiter mit Fachbüchern, Lexika und schöner Literatur gefüllt werden. Doch auch das Untergeschoss, welches Sachbücher und belletristische Werke für jüngere Kinder und Jugendliche beherbergt, erhält Zuwachs.

Unter anderem bereichern neue spannende Krimis, lustige Geschichten und Comicromane das Angebot. Die Schulgemeinschaft freut sich bereits jetzt darauf, die Bibliothek wieder ausgiebig besuchen zu können.

Grundschüler verschönern beschmierte Bäume

in Koblenz
Grundschüler verschönern beschmierte Bäume

KOBLENZ Aus Hass wird Liebe: Mit bunten Herzen und Handabdrücken haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an der Grundschule Moselweiß zwölf Platanen am Moselufer verschönert. Die Bäume waren von Unbekannten mit Hakenkreuzen beschmiert worden, die anschließend jemand mit weißer Farbe übersprüht hatte.

Die Stadtgärtner des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, die für die Pflege des Grünstreifens und der Bäume zuständig sind, nahmen sich nun der Sache an und übermalten die Schmierereien mit weißen Farbflächen. Die nahegelegene Grundschule erklärte sich sofort bereit, die Aktion künstlerisch zu unterstützen: Kinder der 4. Klassen kamen am Donnerstag mit Kitteln bekleidet ans Moselufer und griffen zu Farben und Pinseln.

 „Demokratieerziehung ist bei uns wichtiger Unterrichtsinhalt, und die 4. Klassen haben sich bereits mit dem Nationalsozialismus befasst“, sagt Schulleiterin Angela Noll. Die Kunstaktion tauge als Zeichen gegen Hass und Gewalt. „Es ist eine tolle Erziehungsmaßnahme in Zivilcourage, dass wir eben nicht wegschauen sondern etwas entgegensetzen.“ Im Falle der Grundschüler sind das bunte Herzen und farbige Handabrückte auf einem weißen Untergrund aus Baumschutzfarbe. Die Kunstwerke sind allerdings vergänglich: Platanen entledigen sich im Wachstum etwa alle drei Jahre großer Stücke ihrer Rinde. So ist der Laune der Natur überlassen, wann die Kunstwerke zu Boden fallen.

Schüler: “Wir werden um unser Abitur betrogen!”

in Rhein-Lahn-Kreis/Schulen
Wir werden um unser Abitur betrogen

RHEIN-LAHN “Es wird kein Abitur light geben”, war der Tenor zahlreicher Schulminister. Und dennoch gab es in einigen Bundesländern Erleichterungen für Abiturienten. Was nun mit dem Wechselunterricht folgte ist eine unglaubliche Politikposse. Einerseits könnte man glauben, dass mit dem Präsenzunterricht das Lernen wieder zum Erfolgsmodell wird. Sicherlich erfreuten sich die Mehrzahl der Schüler über die wiedererlangten Freiheiten.

Das Wiedersehen mit den Kommilitonen wurde auf den Schulhöfen unter Einhaltung der geltenden AHA-Regeln pandemiekonform gefeiert. Alles ist besser wie Homeschooling oder? Weit gefehlt. Besonders den Oberstufenjahrgängen droht durch den Wechselunterricht der Verlust des Rechts auf Bildung. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, konnten die Schüler im Heimunterricht regelmäßigen Unterricht erhalten. Das sieht jetzt anders aus.

Viele Schulen handhaben es im Oberstufenbereich so, dass im Wechsel jeweils ein Teil der Lernenden den Präsenzunterricht wahrnehmen muss. Und der Andere? Bekommt dieser ausreichend Übungsbögen oder Aufgaben gestellt die selbständig erarbeitet werden können? Weit gefehlt. Die Praxis an einigen Gymnasien zeigt, dass Schüler nahezu jeden zweiten Tag mehr oder minder frei haben.

Die Verfahrensweisen sind nicht an sämtlichen Schulen gleich. Die Ausarbeitung der Präsenzunterrichte liegt im Ermessen der Schulleiter. Und es gibt durchaus an vielen Oberstufenschulen vernünftige Lösungen welche das umfängliche Recht auf Bildung für alle Schüler garantiert. Aber nicht an sämtlichen Gymnasien wird das gewährleistet. Und dieses ist eine unglaubliche Benachteiligung der zukünftigen Abiturienten.

Wer nunmehr glaubt, dass sich die betroffenen Schüler über die zusätzliche Freizeit freuen würden, der irrt sich denn die Lernenden sich des fehlenden Unterrichtsstoffs sehr wohl bewusst. An dieser Stelle ist die Landesregierung und die Aufsichts- & Dienstleistungsbehörde (ADD) in der Pflicht nachzubessern um einheitliche Standards sicherzustellen. Einerseits kann kein Zentralabitur gefordert werden wenn nicht die Chancengleichheit und das Recht auf Bildung gewährleistet wird.

Grundschule Dahlheim gewinnt Eine-Welt-Schulpreis

in Schulen/VG Loreley
„ACT! - Eine-Welt-Schulpreis“ für die Josef-Guggenmos-Grundschule Dahlheim

DAHLHEIM Gemeinsam mit dem Wiedtal-Gymnasium Neustadt (Wied), der Nelson-Mandela-Realschule plus Trier und der Berufsbildenden Schule Prüm gewinnt die Josef-Guggenmos-Grundschule Dahlheim den „ACT! Eine-Welt-Schulpreis 2020“. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sagte dazu in Mainz: „Die vier Schulen zeigen mit ihren Ideen und ihrem Engagement, dass auch unter Bedingungen der Pandemie ein Handeln für weltweite Gerechtigkeit möglich ist und dass es viel Freude macht sich zu engagieren.“

Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium haben die Auszeichnung für herausragendes Engagement von Schulen für entwicklungspolitische Zielsetzungen bereits zum sechsten Mal vergeben. Weiterlesen

Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

in Politik/Schulen/VG Aar-Einrich
Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

KATZENELNBOGEN “Die Schulen sind wieder geöffnet, zigfache Kontakte zwischen den SchülerInnen und sogar hundertfache Kontakte durch den Unterricht in verschiedenen Klassen sind für LehrerInnen damit unumgänglich. Testen, testen, testen ist offiziell das Gebot der Stunde – doch in der Realität wird den LehrerInnen und SchülerInnen genau dieses so wichtige Instrument im Kampf gegen das Virus aktiv verweigert:

Die Rhein-Zeitung berichtete am Freitag, 12.März 2021, auf ihrer Landes-Seite über genau so einen Fall aus Bad Kreuznach (siehe Anhang): Die Landesregierung hatte ein Testprojekt für SchülerInnen in einem ganzen Landkreis gestoppt.

Testung an Schule bislang von der Landesregierung nicht gewünscht

Und auch eine Initiative der Schulleitung der RS plus/FOS im Einrich in Katzenelnbogen, Rhein-Lahn-Kreis wurde abgesagt:

Hier hatte der Schulleiter in Kooperation mit einer regionalen Apotheke ein Konzept für regelmäßige Testungen der LehrerInnen schon organisiert und durchgeführt, was er auf SchülerInnen, die daran Interesse hatten – natürlich nach Rücksprache mit den Eltern – ausweiten wollte. Tests, Kostenübernahme und Personal waren organisiert – doch dann las der Schulleiter, dass diese Eigeninitiative seitens der Landesregierung nicht gewünscht sei und diese die Testungen selbst in die Hand nehmen wolle.

Seit Montag sind nun auch die Kinder aller Klassen wieder im Wechselunterricht in der Schule präsent – Testungen gibt es keine Einzige.

Auch Impfungen der Lehrer finden bislang nicht statt. Schule wird nach wie vor nicht als HotSpot erkannt.

Eine Situation, die für alle Beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – gerade auch vor den neuen Erkenntnissen zu explodierenden Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen eine unerträgliche/überaus riskante/nicht nachvollziehbare, unverantwortliche Situation darstellt.

Wertvolle Hilfe für den Leifheit-Campus

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Wertvolle Hilfe für den LC – Sven Wunder als ehrenamtlicher Systembetreuer im Einsatz

NASSAU Wenn es um digitales Lernen geht, ist der Leifheit-Campus nicht erst seit der Corona-Pandemie gut ausgestattet. Doch gerade im gegenwärtigen Fernunterricht zeigt sich besonders, wie entscheidend eine fundierte Infrastruktur und die damit verbundenen Möglichkeiten für ein erfolgreiches schulisches Arbeiten sind.

Großen Anteil daran, dass alles so gut funktioniert, hat neben den beauftragen IT-Firmen der Schule auch Sven Wunder, der Vater eines Lerners aus der 7. Klasse. Als ehrenamtlicher Systembetreuer, der dem Campus sein Knowhow unentgeltlich zur Verfügung stellt, war er bereits während des ersten Lockdowns eine wertvolle Hilfe. Weiterlesen

Corona, die Wirtschaft und ich

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
orona, die Wirtschaft und ich – Neuntklässler setzen sich mit Folgen der Krise auseinander

NASSAU Im Rahmen des Unterrichts im Wahlpflichtfach Wirtschaft haben die Neuntklässler sich mit der Frage auseinandergesetzt, welche Auswirkungen die Corona-Krise für sie persönlich und für die Wirtschaft im Allgemeinen mit sich bringt. Entstanden sind ganz individuelle Berichte – hier die Texte der Lerner Mia Hartung (9a) und Tim Heckmann (9b):

Wie wir alle schon unweigerlich mitbekommen haben, plagt die Corona Pandemie unsere Gesellschaft schon seit einem geraumen Zeitraum. Die Auswirkungen auf die gesamte Welt waren und sind immer noch fatal. Doch nicht nur die Gesellschaft leidet darunter, nein, auch die Wirtschaft hat ziemlich viel einzustecken. Oder sollte man eher sagen auspacken… Besonders getroffen sind allerdings die Schulkinder, die seit den neusten Regeln wieder das so genannte „Home schooling“ betreiben. Da diese Situation mich selbst betrifft, möchte ich in dem folgenden Artikel die Sicht aus meiner Perspektive erläutern.

Das Home schooling erlebe ich ja nicht zum ersten Mal, es ist aber jedes Mal aufs Neue stressig. Corona beeinflusst sehr mein Lernverhalten, da es eine große Umstellung war auf einmal alles von zu Hause aus zu machen und das auch nur am Laptop. Und es hat auch sehr den Kontakt zu meinen Freunden eingeschränkt, was mich sehr getroffen hat. Die neuen Regeln verbessern das nicht gerade. Man darf sich nur noch mit einer Person aus einem anderen Haushalt treffen. Aber ich verstehe diese Maßnahmen sehr gut, da wir ja alle Corona loswerden wollen, weshalb ich finde, dass sich auch jeder daranhalten sollte. Weiterlesen

2,8 Millionen Förderung fürs Schulhallenbad

in Schulen/VG Loreley
Roger Lewentz und Detlev Pilger überbrachten Mike Weiland die frohe Botschaft.

LORELEY Die Verbandsgemeinde Loreley (VG) erhält die im Herbst von Bürgermeister Mike Weiland beantragte Bundesförderung zur Sanierung des Hallenbades an der Loreleyschule St. Goarshausen. Diese gute Botschaft überbrachten ihm jetzt am Tag der Bekanntgabe durch das Bundesinnenministerium der hiesige Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD), die sich beide in enger Abstimmung mit der VG in regelmäßigem Austausch maßgeblich in deren Landesgruppe der Bundestagsfraktion sowie gegenüber Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dafür eingesetzt haben.

„Das ist eine sensationelle Nachricht für die VG, denn ohne diese hohe Bundesförderung wäre uns eine Sanierung niemals möglich gewesen“, zeigt sich Bürgermeister Mike Weiland begeistert. Weiterlesen

Klare Faire Trade Botschaft der Realschüler

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Fair Trade Team der Realschule Plus Bad Ems Nassau überreichte Rosen in Bad Ems

BAD EMS Da pandemiebedingt in diesem Jahr an der Realschule plus Bad Ems – Nassau keine Rosenaktion zum Valentinstag durchgeführt werden konnte, ging das Fair Trade School Team der Schule andere Wege und machte sich in Bad Ems auf den Weg, um Betriebe, Geschäfte und Behörden zu besuchen und ihnen um Fair Trade Rosen zu überreichen.

Unter anderem besuchten die Schülerinnen und Schüler auch die Polizei, die Kreisverwaltung, das Rote Kreuz, sowie Banken und diejenigen Geschäfte, die im Lockdown offen hatten.

Die Jugendlichen freuten sich sehr über die positive Reaktion und die Freude, die sie damit machen konnten.

Beim E-Learning muss schnelle Lösung her

in Politik/Rhein-Lahn-Kreis/Schulen
MdL Matthias Lammert (CDU) und Udo Rau (CDU): Beim E-Learning muss schnelle Lösung her – MS Teams nicht verbieten

RHEIN-LAHN  CDU Landtagsabgeordneter Matthias Lammert und CDU Landtagskandidat im Wahlkreis 8 Udo Rau sprechen sich für eine schnelle und praxisgerechte Lösung in der Diskussion um die künftige Nutzung von Microsoft Teams für das E-Learning an Schulen in Rheinland-Pfalz aus. „Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern brauchen endlich Klarheit und ein System, das funktioniert“, so Rau und Lammert.

MdL Matthias Lammert (CDU) und Udo Rau (CDU): Beim E-Learning muss schnelle Lösung her

In ganz Rheinland-Pfalz sind Schülerinnen und Schüler seit Monaten aus dem Schulalltag herausgerissen. „Es herrscht Chaos – ein Hin und Her von Schulöffnung und -schließung von Präsenz- und Wechselunterricht. Die Kinder haben Bildungsdefizite und erleben zu allem Überfluss eine große Verunsicherung und vermissen vor allem auch ihre gewohnten sozialen Kontakte. Auch bei uns im Rhein-Lahn-Kreis ist das der Fall.“ Weiterlesen

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