Schule

BBS Diez wird modernisiert

in VG Diez
BBS Diez wird modernisiert

DIEZ Landrat Frank Puchtler hat den Auftrag für Trockenbauarbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes und der Barrierefreiheit in der Berufsbildenden Schule NAOS in Diez erteilt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 134 000 Euro. Die Modernisierung der BBS in Diez erfolgt im Rahmen des Rhein-Lahn-Schulbauprogramms.

Kreative Architekten am Leifheit Campus – Sechstklässler entwerfen Traumhäuser

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Kreative Architekten – Sechstklässler entwerfen Traumhäuser

NASSAU Dass am Leifheit-Campus nicht nur Englischvokabeln, Matheformeln oder Rechtschreibregeln auf dem Plan stehen, sondern auch kreatives und praktisches Arbeiten ein bedeutsamer Teil des Lernens darstellt, zeigt sich derzeit besonders im Kunstunterricht der 6. Klassen. Unter Anleitung von Frau Schuster tüfteln die Kinder begeistert an den Entwürfen ihrer „Traumzimmer“, die aus alten Pappkartons entstehen.

Begeistert wird gemalt, tapeziert und eingerichtet – alles ist selbstgemacht, vom Tisch aus Legosteinen bis hin zum Himmelbett aus Pappmaché. In einer Unterkunft erstrahlt sogar eine kleine Glühbirne in der Deckenleuchte. Bis die Wohnträume fertig sind, dauert es noch eine Weile, doch die jungen Architekten und Inneneinrichter sind mit Begeisterung bei der Sache. „Es macht Spaß, etwas mit den Händen zu machen und sich selbst etwas auszudenken“, freuen sich die Lernerinnen und Lerner.

Sobald es wieder möglich ist, werden die Traumhäuser auch einem sicherlich interessierten Publikum vorgestellt. Das kann sich dann selbst ein Bild machen von den kreativen und sehenswerten Ergebnissen, die das ganzheitliche Lernen mit Kopf, Herz und Hand am LC hervorbringt.

Blaues Ländchen stattet Schulen mit 53 IPads für Fernunterricht aus

in VG Nastätten
Grundschulleiterin Sabine Herwig (2. von links) tauscht sich mit Bürgermeister Jens Güllering, Sachgebietsleiter Schulen Patrik Klos (rechts) und dem Mitarbeiter der IT-Abteilung der Verbandsgemeinde Sascha Stötzer (links) über den Stand der Digitalisierung in den Grundschulen aus.

NASTÄTTEN/MIEHLEN Dass die Digitalisierung auch in den Schulen vorangeht, ist nicht erst durch die Corona-Pandemie bekannt. Allerdings hat die Pandemie massiven Schwung in die Entwicklung gebracht und auch zusätzliche Fördergelder ermöglicht.

Sofortausstattungsprogramm des Bundes erfolgreich umgesetzt

Bereits vor einigen Monaten konnten über das Sofortausstattungsprogramm des Bundes weitere Tablets für die Grundschulen im Blauen Ländchen angeschafft werden. Dieses Programm wurde aufgelegt, um auch den Kindern eine Teilnahme am Fernunterricht zu ermöglichen, die keine adäquate EDV-Ausstattung zu Hause haben. Für die Beschaffung der Geräte standen der Verbandsgemeinde rund 19.500 € zur Verfügung. Weiterlesen

Realschule plus in Hahnstätten startet die Acker-Saison

in Schulen/VG Aar-Einrich
Realschule plus in Hahnstätten startet die Acker-Saison

HAHNSTÄTTEN Am Dienstag, den 20.04.2021 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Realschule Plus im Aartal Hahnstätten mit der 1. Pflanzung die neue AckerSaison eröffnet.

Gemeinsam mit dem Team der GemüseAckerdemie und Frau Scheid wurde beinahe drei Stunden begeistert der Boden vorbereitet, Samen gesät und verschiedene Gemüsearten eingepflanzt. Weiterlesen

Lennart Aporta steigt in der Grundschulliga ein

in Lahnstein/Schulen/Sport
Lennart Aporta steigt in der Grundschulliga ein

LAHNSTEIN Lennart Aporta ist der neue Basketball-AG-Leiter in der Freiherr vom Stein Schule in Oberlahnstein. Aufgewachsen in Horchheim, oft bei den Großeltern in Lahnstein zu Besuch, lebt er jetzt fest in der Nähe der Lahn-Mündung. Zum Basketball kam er beim BBC Horchheim, war dann U16 Bundesliga Spieler unter Marcel Kastor und Fabian Schmitz, beides ehemalige BBV Lahnstein Spieler, zusammen mit dem heutigen NBA Spieler Isaak Bonga bei den Lützel Baskets. Danach legte er eine schöpferische Basketballpause ein und hat in Lahnstein Fußball gespielt, ehe er beim BBV LAHNSTEIN unter Rudi Stieling zum Basketball zurückfand.

Eigentlich wollte er diese Saison wieder beim BBC Horchheim verbringen, aber das wird aus bekannten Gründen erst einmal nichts. Als er angefragt wurde, die Grundschulliga als AG-Leiter zu unterstützen, war er sehr froh über die Möglichkeit: „Nick Clostermann, der 2. Vorsitzende des Vereins, hatte mir erzählt, dass ein Platz in der Grundschulliga frei wäre und als Rudi mich um Unterstützung bat, wurden wir uns schnell einig.

Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kindern. Als Übungsleiter sieht man Basketball schließlich aus einer anderen Perspektive.“ Besonders freut sich Rudi Stieling über das Engagement seines ehemaligen Spielers: „Da ich keine Mannschaft mehr fest betreue und durch Corona der direkte Kontakt beschränkt wurde, haben Lennart und ich uns etwas aus den Augen verloren.

Es ist für ihn, neben seinem Beruf in der Pflege, ein außerordentlich ehrenamtlicher Einsatz. Und das Beste ist, er will die AG in den nächsten Jahren weiter betreuen.“ Damit kann die Schule und auch die Grundschulliga langfristig planen. Die Grundschulliga und der BBV wissen die Kinder bei Lennart Aporta gut versorgt und behütet.

Neue Bücher für Leifheit Campus Bibliothek

in Schulen/VG Bad Ems-Nassau
Neue Bücher für Leifheit Campus Bibliothek

NASSAU Gegenwärtig kann sie auf Grund der Corona-Beschränkungen leider nur sehr eingeschränkt genutzt werden – die Bibliothek des Leifheit-Campus. Im Mittelpunkt des Schulgebäudes gelegen, lädt sie normalerweise Leseratten zum Schmökern ein und bietet Platz zum Entspannen und Lernen. So soll auch ungeachtet der pandemiebedingten Umstände ihr Bestand weiter ergänzt und ausgebaut werden.

Neues „Futter“ für Leseratten – Bibliotheksbestand wird nach und nach erweitert

Derzeit treffen viele neue Bücher am Campus ein und werden nach und nach einsortiert. Vor allem die Regale des MSS-Bereichs im oberen Stockwerk sollen weiter mit Fachbüchern, Lexika und schöner Literatur gefüllt werden. Doch auch das Untergeschoss, welches Sachbücher und belletristische Werke für jüngere Kinder und Jugendliche beherbergt, erhält Zuwachs.

Unter anderem bereichern neue spannende Krimis, lustige Geschichten und Comicromane das Angebot. Die Schulgemeinschaft freut sich bereits jetzt darauf, die Bibliothek wieder ausgiebig besuchen zu können.

Grundschüler verschönern beschmierte Bäume

in Koblenz
Grundschüler verschönern beschmierte Bäume

KOBLENZ Aus Hass wird Liebe: Mit bunten Herzen und Handabdrücken haben Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen an der Grundschule Moselweiß zwölf Platanen am Moselufer verschönert. Die Bäume waren von Unbekannten mit Hakenkreuzen beschmiert worden, die anschließend jemand mit weißer Farbe übersprüht hatte.

Die Stadtgärtner des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, die für die Pflege des Grünstreifens und der Bäume zuständig sind, nahmen sich nun der Sache an und übermalten die Schmierereien mit weißen Farbflächen. Die nahegelegene Grundschule erklärte sich sofort bereit, die Aktion künstlerisch zu unterstützen: Kinder der 4. Klassen kamen am Donnerstag mit Kitteln bekleidet ans Moselufer und griffen zu Farben und Pinseln.

 „Demokratieerziehung ist bei uns wichtiger Unterrichtsinhalt, und die 4. Klassen haben sich bereits mit dem Nationalsozialismus befasst“, sagt Schulleiterin Angela Noll. Die Kunstaktion tauge als Zeichen gegen Hass und Gewalt. „Es ist eine tolle Erziehungsmaßnahme in Zivilcourage, dass wir eben nicht wegschauen sondern etwas entgegensetzen.“ Im Falle der Grundschüler sind das bunte Herzen und farbige Handabrückte auf einem weißen Untergrund aus Baumschutzfarbe. Die Kunstwerke sind allerdings vergänglich: Platanen entledigen sich im Wachstum etwa alle drei Jahre großer Stücke ihrer Rinde. So ist der Laune der Natur überlassen, wann die Kunstwerke zu Boden fallen.

Schüler: “Wir werden um unser Abitur betrogen!”

in Rhein-Lahn-Kreis/Schulen
Wir werden um unser Abitur betrogen

RHEIN-LAHN “Es wird kein Abitur light geben”, war der Tenor zahlreicher Schulminister. Und dennoch gab es in einigen Bundesländern Erleichterungen für Abiturienten. Was nun mit dem Wechselunterricht folgte ist eine unglaubliche Politikposse. Einerseits könnte man glauben, dass mit dem Präsenzunterricht das Lernen wieder zum Erfolgsmodell wird. Sicherlich erfreuten sich die Mehrzahl der Schüler über die wiedererlangten Freiheiten.

Das Wiedersehen mit den Kommilitonen wurde auf den Schulhöfen unter Einhaltung der geltenden AHA-Regeln pandemiekonform gefeiert. Alles ist besser wie Homeschooling oder? Weit gefehlt. Besonders den Oberstufenjahrgängen droht durch den Wechselunterricht der Verlust des Rechts auf Bildung. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, konnten die Schüler im Heimunterricht regelmäßigen Unterricht erhalten. Das sieht jetzt anders aus.

Viele Schulen handhaben es im Oberstufenbereich so, dass im Wechsel jeweils ein Teil der Lernenden den Präsenzunterricht wahrnehmen muss. Und der Andere? Bekommt dieser ausreichend Übungsbögen oder Aufgaben gestellt die selbständig erarbeitet werden können? Weit gefehlt. Die Praxis an einigen Gymnasien zeigt, dass Schüler nahezu jeden zweiten Tag mehr oder minder frei haben.

Die Verfahrensweisen sind nicht an sämtlichen Schulen gleich. Die Ausarbeitung der Präsenzunterrichte liegt im Ermessen der Schulleiter. Und es gibt durchaus an vielen Oberstufenschulen vernünftige Lösungen welche das umfängliche Recht auf Bildung für alle Schüler garantiert. Aber nicht an sämtlichen Gymnasien wird das gewährleistet. Und dieses ist eine unglaubliche Benachteiligung der zukünftigen Abiturienten.

Wer nunmehr glaubt, dass sich die betroffenen Schüler über die zusätzliche Freizeit freuen würden, der irrt sich denn die Lernenden sich des fehlenden Unterrichtsstoffs sehr wohl bewusst. An dieser Stelle ist die Landesregierung und die Aufsichts- & Dienstleistungsbehörde (ADD) in der Pflicht nachzubessern um einheitliche Standards sicherzustellen. Einerseits kann kein Zentralabitur gefordert werden wenn nicht die Chancengleichheit und das Recht auf Bildung gewährleistet wird.

Grundschule Dahlheim gewinnt Eine-Welt-Schulpreis

in Schulen/VG Loreley
„ACT! - Eine-Welt-Schulpreis“ für die Josef-Guggenmos-Grundschule Dahlheim

DAHLHEIM Gemeinsam mit dem Wiedtal-Gymnasium Neustadt (Wied), der Nelson-Mandela-Realschule plus Trier und der Berufsbildenden Schule Prüm gewinnt die Josef-Guggenmos-Grundschule Dahlheim den „ACT! Eine-Welt-Schulpreis 2020“. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig sagte dazu in Mainz: „Die vier Schulen zeigen mit ihren Ideen und ihrem Engagement, dass auch unter Bedingungen der Pandemie ein Handeln für weltweite Gerechtigkeit möglich ist und dass es viel Freude macht sich zu engagieren.“

Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium haben die Auszeichnung für herausragendes Engagement von Schulen für entwicklungspolitische Zielsetzungen bereits zum sechsten Mal vergeben. Weiterlesen

Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

in Politik/Schulen/VG Aar-Einrich
Testung an Katzenelnbogener Schule nicht gewünscht

KATZENELNBOGEN “Die Schulen sind wieder geöffnet, zigfache Kontakte zwischen den SchülerInnen und sogar hundertfache Kontakte durch den Unterricht in verschiedenen Klassen sind für LehrerInnen damit unumgänglich. Testen, testen, testen ist offiziell das Gebot der Stunde – doch in der Realität wird den LehrerInnen und SchülerInnen genau dieses so wichtige Instrument im Kampf gegen das Virus aktiv verweigert:

Die Rhein-Zeitung berichtete am Freitag, 12.März 2021, auf ihrer Landes-Seite über genau so einen Fall aus Bad Kreuznach (siehe Anhang): Die Landesregierung hatte ein Testprojekt für SchülerInnen in einem ganzen Landkreis gestoppt.

Testung an Schule bislang von der Landesregierung nicht gewünscht

Und auch eine Initiative der Schulleitung der RS plus/FOS im Einrich in Katzenelnbogen, Rhein-Lahn-Kreis wurde abgesagt:

Hier hatte der Schulleiter in Kooperation mit einer regionalen Apotheke ein Konzept für regelmäßige Testungen der LehrerInnen schon organisiert und durchgeführt, was er auf SchülerInnen, die daran Interesse hatten – natürlich nach Rücksprache mit den Eltern – ausweiten wollte. Tests, Kostenübernahme und Personal waren organisiert – doch dann las der Schulleiter, dass diese Eigeninitiative seitens der Landesregierung nicht gewünscht sei und diese die Testungen selbst in die Hand nehmen wolle.

Seit Montag sind nun auch die Kinder aller Klassen wieder im Wechselunterricht in der Schule präsent – Testungen gibt es keine Einzige.

Auch Impfungen der Lehrer finden bislang nicht statt. Schule wird nach wie vor nicht als HotSpot erkannt.

Eine Situation, die für alle Beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – gerade auch vor den neuen Erkenntnissen zu explodierenden Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen eine unerträgliche/überaus riskante/nicht nachvollziehbare, unverantwortliche Situation darstellt.

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