Koblenz
Schängel weist Fußgängern nun den Weg: Erste Schängelampel in Koblenz installiert

KOBLENZ Der Schängel als eines der Koblenzer Wahrzeichen ist im Stadtbild der Rhein-Mosel-Stadt an zahlreichen Stellen zu finden, beispielsweise als Brunnen am Historischen Rathaus, auf Kanaldeckeln oder aber als bunte, lebensgroße Figuren. Seit neuestem ist der kleine Lausbub nun auch auf einer Fußgängerampel verewigt.
Wer die viel frequentierte Fußgängerampel im Bereich „Löhrstraße/Pfuhlgasse“ dieser Tage nutzt, der kann es nicht übersehen: Statt des gewohnten, grünen Fußgängerpiktogramms, zeigt dort seit Donnerstagmorgen der grün-leuchtende Schängel an, dass man die Pfuhlgasse nun sicher überqueren kann. Rund zehn Minuten pro Ampelmast dauerte die Umrüstung der vier Signale, für die die eigens angefertigten Schablonen von einer Fachfirma ausgetauscht wurden und die Fußgängerampeln gleichzeitig gereinigt wurden. Insgesamt kostete die Umrüstung rund 1000 Euro.
Lange dauerte es im Anschluss auch nicht, bis die ersten Koblenzerinnen und Koblenzer sowie Touristen stehen blieben und ihr Erinnerungsfoto mit dem Smartphone machten. Oberbürgermeister David Langner überzeugte sich ebenfalls gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates von der neuen Fußgängerampel, die einen langen Vorlauf genommen hat. Seit 2018 hatte es mehrere Anträge aus den Reihen des Stadtrates gegeben, die eine Einführung einer Schängelampel zum Ziel hatten und sich dabei an Beispielen aus anderen Städten, deren Wahrzeichen auf Ampeln zu sehen sind, orientierten. Nachdem mehrere Varianten und Standorte geprüft und teilweise wieder verworfen wurden, konnte letztlich mit dem Standort an der Löhrstraße/Pfuhlgasse ein passender, viel frequentierter Platz für die Schängelampel gefunden werden. „Das ist eine tolle Sache. Wir haben lange überlegt, wie man es auch rechtssicher machen kann. Die jetzige Lösung ist ein gutes Ergebnis“, erklärte Oberbürgermeister David Langner bei seinem Besuch vor Ort.

Die nunmehr präsentierte Lösung zeigt bei Grün den gehenden Schängel, der von der Koblenz Touristik entworfen wurde. Bei Rot wird weiterhin das gewohnte, normale Piktogramm eines stehenden Fußgängers gezeigt. Eine Variante, in der der Schängel, wie es von der Straßenverkehrsordnung gefordert wird, klar als stehende Figur zu erkennen ist, konnte nicht für die Rotphase gefunden bzw. entwickelt werden. „Es musste klar und deutlich sein, dass man, wenn die Ampel Rot zeigt, auch als Fußgänger stehen bleibt. Das ist mit der nunmehr gewählten Kombination aus Schängel bei Grün und dem gewohnten Piktogramm bei Rot gelungen“, sagt Langner über die installierte Variante.
Dass es in Zukunft noch weitere Fußgängerampeln mit Schängel-Motiv geben könnte, schloss der Stadtchef nicht aus. „Wir beobachten nun, ob das hier gut funktioniert, und dann schauen wir, ob wir den Schängel auch an anderer Stelle noch installieren werden“, so der Koblenzer Oberbürgermeister.
Koblenz
Samstagsarbeiten im Spundwandkasten an der Pfaffendorfer Brücke

KOBLENZ Im Zuge des Neubaus der Pfaffendorfer Brücke werden am kommenden Samstag, 26. April, zwischen 7 und 17 Uhr Arbeiten durchgeführt. Derweil schreiten die Arbeiten im Spundwandkasten auf der Wasserbaustelle im Rhein – auf der Pfaffendorfer Seite – weiter voran. Um das Baufeld auf dem Wasser für die künftigen Arbeiten abzusichern, wird der Spundwandkasten mit den Stahlstreben ausgesteift. So kann der Spundwandkasten dem späteren Wasserdruck standhalten.
Weitere Informationen und visuelle Darstellungen zum Großbauprojekt „Neubau Pfaffendorfer Brücke“ erhalten Sie auf www.koblenz-baut.de/pb . Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter info-pfaffendorferbruecke@stadt.koblenz.de oder unter koblenzbaut@stadt.koblenz.de zur Verfügung.
Bildunterschrift: Der Spundwandkasten auf der Pfaffendorfer Seite wird derweil für die anschließenden Arbeiten zur Erstellung des nächsten Behelfspfeilers vorbereitet. (Foto: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens)
Altenkirchen
Dreifachmord im Westerwald: 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt

BLAULICHT |WW Trotz umfangreichster – auch internationaler – Fahndungsmaßnahmen ist es bislang leider nicht gelungen, den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen zu ermitteln und ihn festzunehmen. Die vielfältigen und intensiven Maßnahmen zur Ergreifung des Täters dauern unvermindert an. Die Hintergründe der Tat und das Tatmotiv sind weiterhin unklar. Tatermittlungen und Fahndungsmaßnahmen laufen parallel.
Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 10.000 EUR ausgesetzt.
Öffentlichkeitsfahndung nach dreifachem Tötungsdelikt in Weitefeld (Landkreis Altenkirchen)
Sachverhaltsbeschreibung
Am frühen Sonntagmorgen, 06.04.2025, sind in der Ortschaft Weitefeld im Landkreis Altenkirchen im Westerwald in einem Einfamilienhaus drei Menschen einem vorsätzlichen Tötungsdelikt zum Opfer gefallen. Bei den Opfern handelt es sich um einen 47-jährigen Mann, dessen 44-jährige Ehefrau und den gemeinsamen 16-jährigen Sohn. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sind sowohl Schusswaffen als auch Stichwaffen benutzt worden. Die Obduktion der Leichen ist veranlasst, aber noch nicht abgeschlossen.
Die mit Hochdruck geführten Ermittlungen, insbesondere die Analyse der forensischen Spurenlage am Tatort, haben mittlerweile zu einem dringenden Tatverdacht gegen den 61-jährigen
Alexander Meisner
aus einem Nachbarort geführt. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des dreifachen Mordes gegen den Mann erwirkt. Der Verdächtige befindet sich weiterhin auf der Flucht. Zwei Lichtbilder des Verdächtigen sind der Fahndung beigefügt.
Personenbeschreibung / Besondere Hinweise
– männlich
– 1,74 Meter
– 74 kg
– braune Haare
– blau-graue Augen
Beschreibung / Besondere Merkmale
– Narbe Oberarm rechts
– Narbe Augenbraue
– Narbe Unterarm links
– Tattoo: Handrücken links „Katja“ (russische Schreibweise)
Gesuchte Hinweise
Alle Hinweise, die zur Ergreifung des Tatverdächtigen führen.
Die Polizei hat dazu ein eigenes Hinweistelefon eingerichtet: 0261 103 50399
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Koblenz unter der Nummer: 0261/103 50399 oder an jede andere Polizeidienststelle.
Rechtliche Hinweise:
Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen oder Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. (pm Staatsanwaltschaft Koblenz – Mannweiler, Leitender Oberstaatsanwalt).
Koblenz
Klappschilder ermöglichen Halteverbote „im Handumdrehen“

KOBLENZ An manchen Standorten in Koblenz müssen zeitlich begrenzt Halteverbote durch Verkehrsschilder ausgewiesen werden. Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz kennzeichnete diese temporären Halteverbote früher ausnahmslos durch das Aufstellen von mobilen Halteverbotsschildern, für die zwei oder teilweise mehrere 28 Kilogramm schwere Bodenplatten notwendig sind. Neuerdings werden an besonders häufig betroffenen Standorten fest installierte, klappbare Schilder eingesetzt. Das spart Personalaufwand, denn Halteverbote auszuweisen oder aufzulösen funktioniert mit Klappschildern schneller und unkomplizierter.
Klappschilder lassen sich in der Mitte zusammenklappen, so dass deren Inhalt (z.B. das Halteverbot) nur bei Bedarf sichtbar ist und auch nur dann gilt. Soll das Halteverbot angezeigt werden, muss ein Mitarbeiter das an entsprechender Stelle montierte Schild nur aufklappen und braucht kein Schild zuzüglich Bodenplatten aufzustellen. Das spart Zeit und auch das Schleppen der schweren Bodenplatten, auf denen die Schilderstangen befestigt werden, entfällt. Vorhängeschlösser an den Drehverschlüssen stellen sicher, dass die Schilder nicht durch Unbefugte auf- und zugeklappt werden können.
Gerade wurde die Umstellung auf Klappschilder am Peter-Altmeier-Ufer ab der Schlachthofstraße in Richtung Deutsches Eck abgeschlossen. Die Abteilung Straßenunterhaltung des Kommunalen Servicebetriebs Koblenz erwartet, dass zu Großereignissen wie etwa „Rhein in Flammen“ und „Firmenlauf“, aber auch bei Hochwasser, der benötigte Personalaufwand zum Ausweisen von Halteverboten deutlich reduziert wird. Zeit, in der der Kommunale Servicebetrieb andere wichtige Dinge für alle Koblenzer Schängel erledigen kann.
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