Restaurant

Diagnose Krebs: Pfeffermühle in Bad Ems schließt am Sonntag für immer

in Gesundheit/Panorama/VG Bad Ems-Nassau
Diagnose Krebs: Pfeffermühle in Bad Ems schließt am Sonntag für immer

BAD EMS 13 Jahre lang betrieb das Ehepaar Tanja (47) und Dirk (51) Vierbuchen die Pfeffermühle in Bad Ems. Das Restaurant Auf der Wipsch hatte sich einen Namen durch ihre gute bürgerlich Küche gemacht. Dirk war der leidenschaftliche Koch und Tanja die Frau hinter der Theke und bei den Gästen.

Wer die Vierbuchens unterstützen möchte, kann die Pfeffermühle bis einschließlich Sonntag besuchen – Essen für den guten Zweck!

Lokale Berühmtheit erlangte es durch ein tierisches Vergnügen. Zwei sprechende Papageien mischten sich in die eine oder andere Unterhaltung ein und sorgten für einige Lacher bei den Gästen. Für die Gastronomen war die Pfeffermühle eine Berufung. Oft saßen sie nach Feierabend mit vereinzelten Gästen zusammen und schwelgten gemeinsam in Erinnerungen. Selten gönnten sie sich Urlaub doch wenn sich Möglichkeiten ergaben, flogen die begeisterten Taucher in ihr Lieblingsland Ägypten. Sie schwärmten von den Korallenriffen im roten Meer und den einzigartigen Erlebnissen mit Fischen oder auch Delphinen. Weiterlesen

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Griff ein Gast den Betreiber der Bad Emser Pfeffermühle an? Strafanzeige und Hausverbot

in Blaulicht/VG Bad Ems-Nassau
Griff ein Gast den Betreiber der Bad Emser Pfeffermühle an? Strafanzeige und Hausverbot

BAD EMS In einem nach Gewürz benannten Möchtegern Restaurant auf der Wipsch, wurde ich (und auch mein Kollege) beim Versuch einer Zigarette zu rauchen, bis auf das Übelste rassistisch und verachtend beleidigt und soeben von dem völlig aufgelösten Besitzer handgreiflich angegangen! Als wäre das nicht genug musste die Polizei her. Es ist für mich ein Jammer, mit diesem Klientel in Verbindung gewesen zu sein…“, so beschreibt es am vergangenen Freitag ein aufgebrachter Bad Emser Bürger auf seiner Facebookseite (Text wurde zum Verständnis angepasst). 

Junge Frau wollte nicht, dass der Mann an ihrem Tisch Platz nimmt

Gemeint mit dem nach Gewürz benannten Möchtegern Restaurant, ist die bekannte Pfeffermühle auf der Wipsch in Bad Ems. Doch was war wirklich dran an den Vorwürfen?  Der BEN Kurier hakte bei den Betreibern und Personal des beliebten Gastronomiebetriebes nach.

Das war eine unerträgliche Situation. Der Mann kam zu uns ins Restaurant und wollte sich direkt zu einer jungen Frau setzen. Aber diese wollte das nicht. Erst nachdem diese ihn mehrmaliger aufforderte zu gehen, ließ er ab und wollte dann an meinem Tisch Platz nehmen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht möchte, ihm aber gerne einen Tisch nebenan herrichte. Urplötzlich und ohne Vorwarnung ging er mich direkt körperlich an. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, schildert der geschockte Restaurantbetreiber.

(Foto: Polizei vor Ort)

“Ein solches unvermitteltes Aggressionsverhalten (des Gastes) ist unglaublich”, schilderte das anwesende Personal

Auch das anwesende Personal zeigte sich erschüttert, wie sie es dem BEN Kurier gegenüber mitteilten. „Ein solches unvermitteltes Aggressionsverhalten ist unglaublich. Dabei gab es dafür überhaupt keinen Anlass. Offenbar konnte der Gast mit der Ablehnung seitens der jungen Frau nicht umgehen“, vermutete eine Mitarbeiterin des Restaurants.

Der Restaurantbetreiber rief die Polizei hinzu und stellte Strafantrag gegen den vermeintlich renitenten Gast. Außerdem sprach er ein dauerhaftes Hausverbot gegen ihn aus. Die Bad Emser Pfeffermühle ist bei vielen Menschen bekannt und beliebt wegen Ihrer Gastfreundlichkeit. Doch wie passt das zusammen mit den Vorwürfen des Gastes, dass er auf rassistische Art und Weise beleidigt wurde?

Restaurantbetreiber stellt Strafantrag und erteilt Hausverbot

Überhaupt nicht“, wie uns der Restaurantbesitzer mitteilt. „Uns hat noch nie interessiert aus welchem Land jemand kommt oder welcher Religion er angehört. Die Herkunft eines Menschen sagt doch überhaupt nichts über deren Charakter aus. Im Gegenteil. Uns besuchen oft Gäste aus den verschiedensten Kulturen und da haben sich häufig tolle Gespräche und Freundschaften entwickelt. Das bereichert unsere Gesellschaft“ erklärt der Betreiber der Pfeffermühle.

Wo die Toleranz für alle Menschen endet ist da, wenn unsere Gäste belästigt werden oder wenn ohne Grund und Vorwarnung die körperliche Auseinandersetzung gesucht wird aufgrund von empfundener Ablehnung. Und da interessiert doch die Herkunft niemanden.“

Ähnlich beschreiben es auch die Mitarbeiter des Restaurants. Von rassistischen Anfeindungen konnte keine Rede sein. Doch am Ende bleibt hier evtl. etwas völlig anderes.  Die mögliche Instrumentalisierung der sozialen Medien für eigene Zwecke und der perfide Versuch, eines möglicherweise zu Recht abgewiesenen Gastes, die gegensätzlichen Religionen und Kulturen gegeneinander auszuspielen.

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Neue Wege für Malbergbahnstation

in VG Bad Ems-Nassau
Stadt geht für obere Malbergbahnstation neue Wege

BAD EMS Als eine der letzten Amtshandlungen der vergangenen Legislaturperiode, hatte der Stadtrat im Jahre 2019 beschlossen, einem Restauratoren-Paar ein Kaufangebot zu unterbreiten. In den vergangenen beiden Jahren mussten komplexe Fragestellungen zu rechtlichen Aspekten, wie dem Wegerecht, als auch der Wasserversorgung und Brauchwasserentsorgung, von Seiten der Investoren geklärt werden. Zudem sind baurechtliche Voraussetzungen bis heute nicht geschaffen worden.  

Vandalismus und Umwelteinflüsse setzen dem Gebäude weiter zu. In der letzten Stadtratssitzung vom 13. April, hat der Stadtrat im nicht-öffentlichen Teil – nach intensiver Beratung zu diesem Tagesordnungspunkt – den einstimmigen Beschluss gefasst, das Verkaufsangebot an das Restauratoren-Paar zurückzuziehen. 

In den vergangenen zwei Jahren, seit der Investor den Zuschlag bekommen hat, gab es da oben keinerlei Fortgang“, sagte Stadtbürgermeister Oliver Krügel gegenüber der Rhein-Lahn-Zeitung zur Begründung und führte weiter aus:

“Deswegen haben wir beschlossen, neue Wege zu gehen und diesmal den Malbergbahnverein mit ins Boot zu nehmen”.

“Trotzdem bedanke ich mich im Namen der Stadt Bad Ems bei den bisherigen Interessenten!”, so Stadtbürgermeister Krügel abschließend. 

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Restaurant „Ariston“ feiert Neueröffnung in Lahnstein

in Lahnstein
Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch und Wirtschaftsförderer Marc Klaßmann mit der Inhaberfamilie Lakos (Foto: Stadtverwaltung Lahnstein)

LAHNSTEIN Kürzlich feierte die Inhaberfamilie Lakos des Restaurants „Ariston“ Neueröffnung in der Westallee 11. Zu diesem feierlichen Anlass statteten Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch und Wirtschaftsförderer Marc Klaßmann der Familie einen Besuch im Restaurant ab und gratulierten im Namen der Stadt Lahnstein recht herzlich. Weiterlesen

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Ristorante „Terra Vino“ in Lahnstein feiert Neueröffnung

in Lahnstein
Marc Klaßmann (Wirtschaftsförderer der Stadt Lahnstein) sowie die Inhaberfamilie Aljilji im Restaurant „Terra Vino“ (Foto: Stadtverwaltung)

LAHNSTEIN Kürzlich feierte das Restaurant „Terra Vino“ von der Inhaberfamilie Aljilji in Lahnstein seine Neueröffnung in der Bürgermeister-Müller-Straße 5. Zu diesem feierlichen Anlass stattete Lahnsteins Wirtschaftsförderer, Marc Klaßmann, der Familie einen Besuch im Restaurant ab und gratulierte im Namen der Stadt Lahnstein recht herzlich. Weiterlesen

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