Connect with us

Allgemein

Achtung: Vollsperrung der Bad Emser Kapellenstraße am kommenden Donnerstag!

Veröffentlicht

am

Achtung: Vollsperrung der Bad Emser Kapellenstraße am kommenden Donnerstag!

BAD EMS Am Donnerstag, den 21.12.2023, werden dringend notwendige Baumfällarbeiten in der Kapellenstraße im Bereich der Bahnunterführung bis zur Abzweigung zum Schützenhaus tagsüber unter Vollsperrung durchgeführt. Die dortigen Anwesen sind von Dausenau kommend erreichbar. Eine weitere Durchfahrt nach Bad Ems ist nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über den Lahnradweg nach Dausenau und umgekehrt.

Wir bitten Sie um Beachtung und Verständnis. Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau – Straßenverkehrsbehörde –

Anzeige
Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen
Zum Kommentieren klicken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Allgemein

Verwaltungs-Hochschüler zu Besuch in der Verbandsgemeinde Loreley

Veröffentlicht

am

von

Foto: Verbandsgemeinde Loreley

LORELEY Im Rahmen eines Projekts besuchte eine Studierendengruppe der Hochschule für Öffentliche Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz aus Mayen jetzt den Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley. »Mit dem Ziel, im Studium erlernte Grundlagen praxisbezogen darzustellen, habe ich die Projektgruppe sehr gerne persönlich empfangen, denn aus meinen eigenen Studienzeiten an der Hochschule im Zeitraum der Jahre 2003 bis 2006 weiß ich, wie wichtig die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis für mich selbst war«, begrüßte der heutige Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, die jungen und angehenden Verwaltungsleute.

Auch Projektleiter und Dozent an der Hochschule Christoph Böhle zeigte sich angetan von der Führung durch den Park: »Den Studierenden wurde die städtebauliche Erneuerung und Entwicklung in der Verbandsgemeinde Loreley anhand des Beispiels Kultur- und Landschaftspark sehr gut veranschaulicht, sodass die jungen Menschen einen guten Vergleich zwischen dem Überblick der rechtlichen Grundlagen als auch der tatsächlichen Umsetzung vor Ort erhalten haben.«

Anzeige

Projektgruppe im Fachstudium II der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz besuchte Loreley

Dem Besuch auf der Loreley war tags zuvor eine Inhouse-Veranstaltung vorangegangen. Bürgermeister Mike Weiland bezog die Studierenden jedoch nicht nur bei dem zweistündigen Rundgang mit in die Thematik ein, so dass sich auch immer wieder ein Gespräch mit den jungen Menschen entwickelte, sondern er warf auch neben den städtebaulichen Aspekten immer wieder einen Blick auf Fragestellungen des Baurechts, des UNESCO-Welterbes und damit verbundenen Abstimmungen zwischen zahlreichen Fachbehörden, die bis heute zur Schaffung des Kultur- und Landschaftsparks nötig waren.

Anzeige

»Auch das war mir in der Wissensvermittlung gegenüber jungen Menschen, die später in der täglichen Arbeit unsere Verwaltungen modern aufstellen und mit Engagement ausfüllen müssen, wichtig zu betonen: Ohne enge Zusammenarbeit, den Blick über den behördlichen Tellerrand und aber auch das eigene Sachgebiet hinaus, können solche Projekte nicht erfolgreich umgesetzt werden«, betonte Mike Weiland.

Bereits vor dem Besuch der Gruppe hatte sich auch der Direktor der Hochschule, Klaus Weisbrod, bei Bürgermeister Mike Weiland schriftlich für die Möglichkeit des Besuchs bedankt. Beide kennen sich schon über 20 Jahre und so war es eine Selbstverständlichkeit, dass hier die Verbandsgemeinde Loreley das Projekt unterstützt hat.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

CDU Stadtratsmitglied in Bad Ems veröffentlichte jahrelang ausländerfeindliche Inhalte in den sozialen Medien

Veröffentlicht

am

von

Foto: Facebook Account CDU-Stadtratsmitglied

BAD EMS Von 2019 bis August 2023 teilte ein Stadtratsmitglied der CDU in Bad Ems Inhalte der AFD und ausländerfeindliche Posts in den sozialen Medien auf seinem privaten Facebook-Profil, das ausschließlich Freunden zugänglich war. Darin fanden sich Inhalte vom AFD Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider (MdL Sachsen-Anhalt) oder Raimond Scheirich (AFD KV Vorsitzender Augsburg Stadt). Viele weitere Texte stammen von bekannten und bekennenden Personen der rechten Szene, mit teilweise menschenverachtenden Inhalt. Bereits am 22. August 2023 wurde der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel von dem Stadtratsmitglied Michael Brüggemann auf den Umstand hingewiesen. Dieser reagierte prompt und konfrontierte den Parteikollegen mit den Vorwürfen.

AFD und ausländerfeindliche Inhalte wurden von 2019 bis August 2023 geteilt: Trotz Zusage der Löschung blieben die Inhalte bis 18. Januar 2024 weiter einsehbar

Dieser soll sich von den Beiträgen distanziert und geäußert haben, dass er weiterhin auf dem Boden der demokratischen Werteordnung der CDU stehen würde. Zudem soll er angekündigt haben, dass er die Beiträge umgehend von seiner Facebookseite löschen würde, doch genau das geschah nicht. Die Inhalte waren weiterhin auf seiner Facebookseite sichtbar bis zum 18. Januar 2024. Erst nachdem der BEN Kurier eine Presseanfrage gestellt hatte, löschte das Stadtratsmitglied die Inhalte innerhalb einer Stunde.

Anzeige

Auf unsere Anfrage hin erklärte das CDU-Stadtratsmitglied: »Mich verärgert die Situation, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich habe selbst Kinder und bin immer wieder froh, wenn sie gesund nach Hause kommen. Mein Fehler war, dass ich nicht darauf geachtet habe, von wem die Beträge sind, dafür möchte ich mich entschuldigen. Seitdem ich im August darauf hingewiesen wurde, habe ich keine Beiträge mehr geteilt und werde das auch nie mehr machen

Anzeige

Wer in den sozialen Medien unterwegs ist, schaut sich möglicherweise auf dritten Seiten Inhalte an und teilt die bei Zustimmung, wenn man die gleiche Meinung vertritt. Ein sehr bewusster Vorgang. Natürlich kann man auch einmal einen Beitrag bei Ablehnung teilen, doch dann macht man das in der Regel kenntlich. Das CDU-Stadtratsmitglied teilte auf schriftliche Anfrage mit, dass er verärgert war, wie sich die Situation in den letzten Jahren entwickelte und dass er Angst um seine Kinder hätte. Auch das ist ein Widerspruch im Hinblick, dass er nicht gewusst hätte, was er dort teilte oder von wem, sondern zeigt eher auf, dass er durch die Inhalte Luft über seinen Ärger machen wollte.

CDU reagierte bereits 2023 scharf auf den Vorfall: Schon im August 2023 wurde er zur Löschung aufgefordert und ihm wurde mitgeteilt, dass er in Zukunft bei der Stadtratswahl 2024  von der CDU nicht mehr berücksichtigt wird

Es ist richtig, dass ich im August 2023 hingewiesen wurde, das zu lösen. Bedingt durch sehr viel Arbeit habe ich vergessen das direkt zu machen. Unser Stadtbürgermeister Herr Krügel hat mich am 18.01.2024 angerufen und mir mitgeteilt, dass er eine Anfrage bezüglich der Beiträge hätte. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich leider total vergessen habe, die Beiträge zu löschen. Die Beiträge habe ich dann am selben Tag gelöscht“, führt das CDU-Stadtratsmitglied in seiner Antwort aus.

Richtig ist jedoch auch, dass die Vergesslichkeit vorgeschoben sein kann, denn zwischen August 2023 und Januar 2024 wurde er erneut von einem Stadtratsmitglied darauf hingewiesen, dass die AFD und ausländerfeindlichen Inhalte immer noch auf seiner Facebookseite sichtbar sind.

Auch der Stadtbürgermeister zeigte Unverständnis für den Inhalt der Beiträge. »Ich persönlich distanziere mich in meiner Eigenschaft als Stadtbürgermeister und CDU-Ortsverbandsvorsitzenden von Beiträgen dieser Art. Diese sind mehr als befremdlich und widersprechen den Werten, die der Stadtrat oder auch die CDU vertritt. Auf Beiträge von privaten Facebook-Accounts haben wir keinen Einfluss.«

Dennoch hat die CDU Bad Ems noch vor unserer Presseanfrage reagiert und bereits im August 2023 dem betroffenen Stadtratsmitglied mitgeteilt, dass die CDU ihn in Zukunft bei der Stadtratskandidatur in 2024 nicht mehr berücksichtigen wird. Der Stadtbürgermeister Krügel zeigte sich enttäuscht über die geteilten Inhalte, da er von dem Parteigenossen bisher niemals diskriminierende oder feindselige Äußerungen gegenüber Menschen anderer Herkunft, Religion, Hautfarbe oder ähnliche Diskriminierungen gehört hatte. »Umso mehr sind wir enttäuscht, dass er Beiträge dieser Art geteilt hat, weil wir ihn als freundliche und anerkannte Person kennen und schätzen«, teilt Krügel mit.

Betroffenes CDU-Stadtratsmitglied zieht Konsequenzen aus den Handlungen und kündigt an, das Mandat niederzulegen

Aus den Vorfällen hat das CDU-Stadtratsmitglied die Konsequenzen gezogen und angekündigt, sein Stadtratsmandat niederzulegen. Das teilte die CDU-Fraktionsvorsitzende Jennifer Kögler auf Anfrage des BEN Kurier mit. »Wir wurden vom Stadtbürgermeister über diese persönlichen Social-Media-Aktivitäten des Fraktionsmitglieds informiert. Diese Inhalte widersprechen der Meinung und den Grundwerten der CDU-Stadtratsfraktion fundamental. Der Ortsverband hat bereits Konsequenzen für eine künftige Zusammenarbeit gezogen. Sein Stadtratsmandat ist personenbezogen und wir haben in diesem Zusammenhang das Gespräch mit dem Betroffenen gesucht. Er hat sein Bedauern ausgedrückt und sich entschuldigt. Er hat in der Konsequenz angekündigt, sein Stadtratsmandat niederzulegen.«

(Anm. Dem BEN Kurier liegen alle Inhalte von der Seite mit Datum 18. Januar 2024 vor. Wir haben bewusst auf Namensnennungen des betroffenen Stadtratsmitglieds, Bilder und Texte von den ausländerfeindlichen Inhalten, außer dem Titelbild, das von der Facebookseite stammt, verzichtet).

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Allgemein

Kooperationsprojekt von Frauen für Frauen: Geflüchtete Frauen erlernen das Schwimmen in Lahnstein

Veröffentlicht

am

von

Foto: Stadtverwaltung Lahnstein

LAHNSTEIN Jeden Dienstagabend wird das Schwimmbad der Förderschule auf dem Asterstein erfüllt von Stimmen, die auf u.a. Persisch, Deutsch und Arabisch wild durcheinander plappern.  Denn bereits zum fünften Mal startet im Februar 2024 der Schwimmkurs für Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Zehn Frauen werden begleitet von zwei Trainerinnen und sollen in ca. drei Monaten sicher fürs Wasser gemacht werden.

#wasserdichtwerden steht für den Koblenzer Verein „La Ola Sportclub“ sinnbildlich über der gesamten Arbeit. Die Vorsitzende des Vereins, Hannah Dröge de Carrizo, geht dafür selbst ins Wasser. Entstanden ist das Projekt aus den bereits vor einigen Jahren gestarteten Schwimmkursen für Kinder mit Migrationsgeschichte. Diese Kurse wurden als Kooperation mehrerer engagierter Frauen in Koblenz und Lahnstein gestartet. Damals kamen Nasstaran Houshmand vom Jugendkulturzentrum (JUKZ) in Lahnstein, Sabine Brunke vom Caritasverband Koblenz und Myla Blumenkamp vom Bundesprogramm „Integration durch Sport“ auf den La Ola Sportclub zu, da viele geflüchtete Familien sich wünschten, dass ihre Kinder schwimmen lernen. Während die Kids sonntags im Wasser waren, standen die Mütter oft mit großen Augen daneben und äußerten dann auch leise den Wunsch, selbst schwimmen zu lernen.

Anzeige

Myla Blumenkamp und Hannah Dröge de Carrizo nahmen sich das direkt zur Aufgabe und organisierten Schwimmzeit und einen Ort um dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Nun bereits in der vierten Runde lernen die Frauen, sich sicher im Wasser zu bewegen. Zentral ist dabei die Rolle der Atmung. „Wenn man einmal verstanden hat, wie das funktioniert mit dem richtigen Aus- und Einatmen im Wasser, dann kommt der Rest von ganz allein“, sagt die Trainerin Hannah. „und unsere Frauen sind so ehrgeizig und fleißig, dass einige es nach nur acht Trainings-Einheiten bereits zum Seepferdchen schaffen.“ Gerade unter Migranten ist die Zahl der Nichtschwimmer besonders hoch und dieses Projekt daher so wichtig.

Anzeige

Wir freuen uns sehr, dass das Angebot so überwältigend angenommen wird“, sagt auch Nasstaran Houshmand, die ebenso wie Sabine Brunke bei ihrer täglichen Arbeit im Bereich der Integrationsdienste auf viele potentielle Teilnehmerinnen trifft.

Wenn möglich würden die vier Frauen gerne noch weitere Kurse für Erwachsene anbieten, doch mehrere Faktoren erschweren dieses Vorhaben. Die Stadt stellt zwar nach Möglichkeit Wasserzeiten zur Verfügung, doch es mangelt an engagierten Menschen, die solche Kurse anleiten können. Ein Ziel ist es, die Frauen aus dem Kurs selbst auch in die Schwimmausbildung weiterer Frauen und Kinder einzubinden, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Wer also Interesse hat, sich im Bereich der Schwimmkurse als Trainer anzubieten, darf sich gerne mit dem La Ola Sportclub Koblenz in Verbindung setzen: info@laola-koblenz.de. Nähere Infos gibt es auch über das JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59 in 56112 Lahnstein, 02621 914-602, n.houshmand@lahnstein.de.

Print Friendly, PDF & Email
Teilen Sie mit anderen
Weiterlesen

Trending

×

Hallo.

Klicke auf den Button um uns eine WhatsApp Nachricht zu senden oder sende uns eine Mail an redaktion@ben-kurier.de

× Whats App zum BEN Kurier