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VG Bad Ems-Nassau

Bad Emser Marmorsaal im Glanz der 20er bis 30er Jahre

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BAD EMS »Heute Nacht oder nie«. Mit diesem Lied von Mischa Spoliansky aus dem Jahre 1932, das auch Namensgeber der Veranstaltung war, eröffnete das neunköpfige Kareol Tanzorchester unter Leitung von Klaus Huck den Abend.  Erwartungsvoll waren am Samstagabend mehr Fans dieser musikalischen Ära gekommen, als Plätze vorhanden waren. Spontan mussten noch etliche Stühle von dem aufmerksamen Team organisiert und aufgestellt werden.

Das Konzert im Rahmen von „Gegen den Strom – Ein Festival an der Lahn“ begeisterte die anwesenden Besucher durch die Stuhlreihen hindurch.  Mit einer Mischung von Schlagern, Chansons, Slapstickeinlagen und „Werbung für Dr. Benthel’s Badesalz“, war die Veranstaltung ausgewogen und sehr unterhaltsam.

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Klaus Huck und sein Tanzorchester begeisterten mit bekannten Stücken wie z.B „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Herr Ober, zwei Mokka“, als auch mit Stücken wie „Happy feet“ von Milton Ager aus dem Film „King of Jazz“ von 1930 oder „Minnie the Moocher“ von Cab Calloway. Zu letzterem Stück wurden die Fans mit einem Augenzwinkern aufgefordert, mitzusingen und sich „bitte anzustrengen“. Wer das Stück von Cab Calloway kennt, der weiß um die Herausforderung.

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Ein kleines Highlight waren auch noch die Einlagen der Sousaphonistin Daniela Huck, die mit ihrer rauchigen Stimme zwei Stücke darbot, welche sich dazu eigneten sich in den verruchten Berliner Kabaretts der 20er Jahre zu wähnen.  Ein Abend der Lust auf mehr machte. mb

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VG Bad Ems-Nassau

Ein ungewohnter Besuch: Rehe auf dem Friedhof in Fachbach

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Foto: Thorsten Heibel

FACHBACH Friedhöfe sind Orte der Ruhe und des Gedenkens, doch in den letzten Wochen wurden immer wieder die neu angepflanzten Blumen regelrecht kahl gefressen. Rehe sind neugierige und anpassungsfähige Tiere. Wenn die Nahrung in den Wäldern knapp wird, suchen sie nach alternativen Futterquellen. Friedhöfe bieten, genau wie unsere Gärten, eine Vielzahl von Pflanzen und Blumen, die sie als Nahrung sehr attraktiv sind.

Sie fressen Blumen und Pflanzen, die liebevoll auf den Gräbern platziert wurden. Besonders Rosen und andere blühende Pflanzen sind bei den Rehen beliebt. Dies kann für Angehörige, die die Gräber ihrer Liebsten pflegen, frustrierend und teuer sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Gräber vor den hungrigen Rehen zu schützen. Eine Methode ist die Auswahl von Pflanzen, die von Rehen gemieden werden. Dazu gehören beispielsweise Lavendel, Zitronenmelisse und Krokusse.

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Auch das Aufstellen von mobilen oder flatternden Bändern kann helfen, die Tiere fernzuhalten. Dies werden wir in der nächste Zeit versuchen so umzusetzen, dass die Atmosphäre des Friedhofs nicht gestört wird.

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Ansonsten bleibt zu hoffen, dass das Nahrungsangebot soweit zunimmt, dass die Rehe sich nicht mehr so nah in unseren Ort verirren (Pressemitteilung: Thorsten Heibel | Ortsbürgermeister in Fachbach).

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VG Bad Ems-Nassau

Schutz vor Starkregen: Geisiger legen Hand an

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Foto:; Thomas Heymann

GEISIG Kontinuierlich wurden und werden etliche größere und kleinere Maßnahmen von Gemeinde, Jagdgenossenschaft, Grundstückseigentümern und Feuerwehr sowie Dorfpaten und Privatpersonen zu einem verbesserten Schutz umgesetzt und Schutzeinrichtungen in Funktion gehalten.

Aktuell ist eine breite Rinne am Ausgang des Welleringsgrabens gesetzt worden, um das noch an der Rhein-Taunus-Straße ankommende Oberflächenwasser abzufangen.

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Die Maßnahme wurde von der Jagdgenossenschaft finanziert und weitestgehend in Eigenleistung ausgeführt. Besonderen Dank gebührt den fleißigen Helfern Frank Alberti, Wolfgang Alberti, Rainer Hinterwäller und vor allem Walter Wagner, der das wichtige Vorhaben maßgeblich vorangetrieben und mit Maschineneinsatz unterstützt hat (Pressemitteilung: Thomas Heymann, Ortsbürgermeister in Geisig).

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VG Bad Ems-Nassau

Besuch der Kolping Ferienfreizeit

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Foto: Romina Salzmann

NIEVERN Für rund 35 Kinder aus Nievern, Miellen, Fachbach, Lahnstein, Bad Ems und anderswo begannen die Sommerferien traditionell im Ferienlager der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen , diesmal wieder auf dem Gelände der Gülle-Mühle in Langenscheid. Etwas abgeschieden, nur über eine abenteuerliche Zufahrt erreichbar und mitten drin in schöner Natur verlebten die Kinder wieder unbeschwerte Ferientage, die von dem jungen, engagierten Betreuerteam aber abwechslungsreich ausgefüllt wurden. Eine „gruselige“ Nachtwanderung, ein Kostümfest oder Spiele wie „Klein gegen Groß“ waren genauso dabei wie Hangrutschen, die Wasserschlacht am Bach, Volleyball, Indiaca etc. oder einfach mal „chillen“. Die „All-inklusive-Versorgung“ durch das bewährte Küchenteam um Birgit und Peter Bertram tat ihr Übriges, so dass bei meinem Besuch lauthals bestätigt wurde, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.

Ein herzliches Dankeschön der Kolpingfamilie und vor allem dem engagierten Team, das mit sehr viel Liebe zum Detail den Kindern (wieder einmal) eine tolle Erlebniswoche beschert hat (Pressemitteilung: Lutz Zaun, Ortsbürgermeister in Nievern).

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